kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Warum aufregen, wenn alles im Film wahrheitsgemäß ist? 18. September 2012

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 19:42

Faktencheck “Die Unschuld der Muslime”

 
 

Die Namen der Leute, die in dem Video eine größere Rolle spielen, sind Khadija, Abu Bakr, Omar, Aisha, der Esel Yafor, Safiya und Kinana von den Banu Nadir, Umm Qirfa, Hafsa.

Die Film-Episoden sind allesamt durch islamische Quellen belegt

(wenn auch teilweise etwas frei erzählt)!

 

 

 

1. Mohammed als Zweijähriger

Fakt: Er wurde als Waisenjunge aufgezogen. Später ließ er viel Unsinn los über Schwangerschaften, die vier Jahre dauern können (Hadith). Das wurde hier verquickt. Insgesamt die faktisch schwächste Stelle des Trailers.


2. Mohammed und Khadija

Die Unternehmerin heiratete ihn; bei ihr fand er Ruhe vor den Visionen des Teufels. Korrekt:  Khadija tröstete ihn, wickelte ihn bei sich ein und schützte ihn vor dem Teufel. Anlaß: Mohammed hatte eine Vision, sah den Engel, der ihm auch in der Höhle von Hira gesehen hatte, auf einem Stuhl zwischen Himmel und Erde. Furchtbar erschrocken kehrte er zu Khadija zurück und bat sie: Umhülle mich. Daraufhin wurde ihm die Koranverse 74:1-5 enthüllt. (74 = Der Verhüllte). Rudi Paret (74:1 bis 5): {Der du dich (mit dem Obergewand) zugedeckt hast – Stell dich auf und warne (deine Landsleute vor der Strafe Allahs)! Und preise deinen Herrn, reinige deine Kleider und meide die Besudelung (durch den Götzendienst)!}

 

 

3. Der Esel Yafor

Vollkommen richtig! Hadith, über Ibn Kathir überliefert: {Der Prophet wandte sich an den Esel und fragte ihn: Wie heißt du? Und der Esel antwortete: “Yazid Ibn Shihab. Allah hat aus meinem Stamm 60 Esel erschaffen, von denen nie einer geritten wurde – mit Ausnahme von Propheten. ich erwarte, dass du mich reitest. Der Prophet erwidert: Ich werde dich Ya’foor nennen, Oh Ya’foor. Ya’foor antwortete: Ich gehorche. Darauf fragte der Prophet: Begehrst du Frauen (also Eselstuten, ed.)? Der Esel antwortete: “Nein”!} Im Hadith steht auch, dass der Esel vorher einem Juden gehörte, den der Esel immer zu Fall brachte, woraufhin der Jude ihn trat. Also ein durch und durch islamisches, judenhassendendes Moslemtier. Dieser Esel Ya’foor (Yafur) soll sich übrigens laut Hadith bei der Nachricht von Mohammeds Tod aus Verzweiflung in einen Brunnen gestürzt haben. Der Koran als Mix aus Tora und Bibel geht aus dem Koran selbst hervor, vor allem Sure 2 und 5.

 

 

4. Mohammeds Visionen

bleiben in seiner Frühzeit als Prophet plötzlich aus, Waraqa stirbt und er will sich deshalb verzweifelt vom Berg stürzen: Vollkommen korrekt! Hadith Bukhari, Volume 9, Buch 87, Nummer 111: {Aisha erzählte: “Auch die göttliche Eingebung blieb für eine Weile aus und der Prophet wurde so traurig, daß er, wie wir hörten, sich einige Male von den Gipfeln hoher Berge stürzen wollte}. (Waraqa bin Naufal bin Asad bin ‘Abdul ‘Uzza bin Qusai war der Cousin von Khadija, ein alter Christ und Chronist, der die Überlieferung der vorislamischen Zeit sowie Mohammeds Visionen als neue Zeit des Islam aufschrieb. Von Waraqa hatte Mohammed sein Wissen über die Bibel).

 

5. Mohammed und seine Räuber

(Männer töten, Frauen gefangen nehmen, Kinder der Ungläubigen schänden, töten, versklaven):

Korrekt! Koran Sure 8 (die Beute). Ebenfalls im “Buch über Jihad und Raubzüge” (“Kitab al-Jihad Wa’l-Siyar”, 17. Buch der Hadithsammlung von Sahih Muslim).

 

6. Mohammed kann alle Frauen haben, die er will

dazu mehr als alle anderen Gläubigen: Richtig!  Steht exakt so in Koran 33:50. Jericho-Episode. Richtig. Ist islamischer Glaube. Spiegelt auch den islamischen Hass auf Juden, die aus islamischer Sicht von Allah pausenlos bestraft wurden, weshalb sie so widerlich sind. Im Kontext die kompletten Suren 2, 3 und 5.

 

 

7. Der Tod der 120jährigen Umm Qirfa

vom Stamm der Banu Fazara durch Zerreißen durch zwei Kamele, die an ihr linkes und rechtes Bein gebunden waren, ist vollkommen korrekt! Angeordnet wurde die Hinrichtung 628 durch den Heerführer und Sieger von der “Schlacht bei Wadi-I-Kura”, Zeid bin Haritha, Adoptivsohn Mohammeds; ausgeführt durch Keis bin Almusahhar.

 

 

8. Safiya und Kinana

von den aus Medina geflüchteten Banu Nadir: Richtig! Hadith. Kinana als Stammesführer verwahrte den Stammesschatz: Mohammed ließ Kinana, nachdem er den Schatz dank Petzern gefunden hatte, als Strafe für sein Schweigen foltern (u.a. durch ein Feuer auf seiner Brust”). Anschließend wurde Kinana vor Safiyas Augen umgebracht. Safiya wurde Mohammeds persönliche Beute, konvertierte zum Islam, um ihr Leben zu retten.

 

9. Hafsa erwischt Mohammed im Bett

mit ihrer Kopten-Sklavin Maria:

Korrekt, wenn auch klamottig dargestellt. Hadith Bukhari 3/43/648. Seine Frau Hafsa bint Umar hat ihn tatsächlich mit ihrer Dienerin, der koptischen Sklavin Maria, im Bett erwischt. Außerdem war Aischa stinksauer und schwerst eifersüchtig auf Mo, weil er Hafsa als weitere Frau genommen hatte. Später verbündeten sich die beiden Frauen und krittelten an Mo herum. Diese Szene ist sozusagen eine Zusammenfassung. Ihr Kern ist die Hafsa-Maria-Mohammed-Aisha-Beziehung. Außerdem dargelegt in Sure 66:1 bis 6.  Ibn Abbas fragte [laut Bukhari 3/43/648] einstmals Umar, den bekannten Gefährten Mohammeds und sein zweiter Nachfolger als Führer der muslimischen Gemeinde, über den Anfang der medinischen Sure 66: “O Herr der Gläubigen! Wer waren die zwei Damen unter den Frauen des Propheten, zu denen Allah sagte: ‘Wenn ihr zwei in Reue zurückkehrt, …’(66:4)”. “Der Hintergrund dieser Geschichte ist, dass Hafsa Mohammed mit seiner Konkubine, der Koptin Maria, im Bett erwischt hatte, (und das) an dem Tag, den er mit Hafsa verbringen sollte. Mohammed versprach, Maria fernzubleiben und ersuchte Hafsa, die Sache geheim zu halten, aber Hafsa erzählte sie Aisha. Da schritt Allah ein mit der Offenbarung einer drohenden Scheidung, die wir nun in (66:1-6) finden, und die Mohammed von seinem Schwur befreite, Mariens zu entsagen”. Englische Abhandlungen über diese Episode: answering-islam.org und forums.catholic.com

 

Diese Szene hat wohl einen Vorläufer, denn es gab im Internet mal folgenen flapsigen Dialog, zusammengestellt von einem Kenner der Materie: Hafsa: “Rasulullah you lied and and deceived me to sleep with my maid”?

Prophet: ”Hafsa mind your language. Aya 33.32* says you should talk to Allah’s Prophet in an a honorable manner”. (* 33.32 “O wives of the Prophet! Speak to the prophet in an honorable manner”.)

Hafsa: “I will speak honorably to the prophet when the Prophet stops acting dishonorably himself”.

Prophet: “Having sex with slave girls is not dishonorable. Allah has made* them halal for me”.
(*33.50 “Mohammed , sex with slave girls and captured women is halal for you*)
Hafsa:” I don’t give a rat’s behind who is is halal for you and who is is not .. You can have sex with a she camel for all I care. But I don’t want it in my bed and on my night”.
Prophet: “Hafsa ,calm down. I will tell you something. If you keep this incident a secret between you and me and don’t tell any one, I take an oath that I will never touch Maria again. And Please cool down first . Go have a drink of cold water….
Later on…
Hafsa: “Rasulullah, You have a short memory. You had just said you will not touch her again”.
Prophet: “Yes I did, but Allah revealed aya 66.1 after you left, it says “Mohammed why do you forbid yourself what Allah has made lawful to you just to please your wife”
Hafsa: “What about the oath you took.”
Prophet:: “Allah dissolved my oath” by aya 66.2 which says Allah has ordained for you the dissolution of your oath. And Allah is your Maula”.

 

Soviel zu den Fakten. Aber nochmal: Dieser im Westen vollkommen unbekannte Clip war nur ein Vorwand. Ein Anlaß zur Randale, um den Westen endlich unter die Blasphemiegesetze der Scharia zu zwingen. Islamkritik soll kriminalisiert und verboten werden. Der nächste Anlass wird schon gesucht.

{www.pi-news.net – Von Babieca}

 

 

Der entfesselte Mob

 

 

Ulrich W. Sahm, Jerusalem, 18. September 2012: Die amerikanische Außenministerin Hillary Clinton war fassungslos. Die Ermordung des Botschafters Chris Stevens in Libyen passte nicht in ihr Weltbild. Die Libyer hätten doch „dankbar“ sein müssen, dass Amerika sie vom Diktator Muammar Ghaddafi erlöst und die Stadt Benghasi vor Zerstörung bewahrt habe. Die Unfähigkeit oder mangelnder Wille arabischer Länder, diplomatische Vertretungen vor der Wut eines entfesselten Mobs zu schützen, in Tunis, Kairo, im Jemen und anderswo, hat tiefere Ursachen als die miese filmische Rache eines amerikanisch-ägyptischen Kopten, im Juli bei Youtube hochgeladen. Im Westen ist man plötzlich erstaunt, dass die „Hoffnung“ auf Demokratie, Freiheit und rechtstaatliche Verhältnisse infolge des„Arabischen Frühlings“ zerstört wird. Amerikaner und Europäer sind offenbar derart in sich und ihre Ideale verliebt, dass sie nicht sehen, wie sehr ihre Politik im arabischen Raum von Blindheit geschlagen ist.

 

In den sechziger Jahren halfen deutsche (ex-Nazi-)Wissenschaftler den Ägyptern beim Raketenbau, um die„Juden ins Meer zu treiben“, wie es Präsident Gamal Abdel Nasser formulierte. Zusammen mit einer Verehrung des Mufti von Jerusalem, der mit Hitler im Holocaust kooperierte, verstanden die Ägypter, dass den Europäern eine Vernichtung der Juden auch nach dem 2. Weltkrieg genehm wäre. Ein klassisches Lehrstück lieferte die Bundesrepublik 1972 nach den olympischen Spielen in München. Die Gewalt der von Jassir Arafat geführten PLO-Kommandos zahlte sich aus. Der rechtsstaatliche Grundsatz, Mörder zur Rechenschaft zu ziehen, wurde im Falle von Flugzeugentführern und Terroristen/Freiheitskämpfern außer Kraft gesetzt. Die Täter wurden umgehend heimgeschickt und in der arabischen Welt von genau dem gleichen Mob gefeiert, der heute westliche Botschaften verbrennt: Arafats Attacken auf „unschuldige Zivilisten“ wurden 1974 mit einer Anerkennung der PLO in der UNO belohnt.

 

Jahrzehnte lang hat der Westen geflissentlich weggeschaut

bei Unterdrückung, Folter in Gefängnissen, Massenmorden

in Hama 1982 durch Hafez al-Assad, Massenverhaftungen von Moslembrüdern in Ägypten.

 

Diplomaten, Journalisten, die UNO, Amnesty International, Greenpeace und Pax Christi ignorierten die Vorgänge in der arabischen Welt. Sie konzentrierten sich lieber auf echte oder vermeintliche Menschenrechtsverletzungen durch Israel. Und weil sie weggeschaut hatten, wurde der Westen derart überrascht von der „Volkswut“ in Tunis, Kairo, Jemen und Syrien. Genauso blind und naiv kam auch die„Hoffnung“ auf, dass die seit Jahrhunderten unterdrückten arabischen Massen insgeheim nach Demokratie und Freiheit streben. Einen Bruch sogar islamischer Theologie bedeutete die „Erfindung“ der Selbstmordattentäter. Während sie im Westen verständnisvoll als verzweifelte Freiheitskämpfer schöngemalt wurden, solange sie Israelis umbrachten, werden sie in der arabischen Welt angehimmelt und höchstoffiziell geehrt. Niemand achtete auf die Entstehung „suizidaler Gesellschaften“, wie es ein israelischer Forscher formulierte. Vielleicht wäre das ein sinnvoller Ansatz, die Entwicklungen zum Beispiel in Syrien, Irak oder Iran zu analysieren.

 

Im Islam, wo Gleichberechtigung der Frau ein Fremdwort ist und Todesstrafe bei Ehrverletzung eine fromme Pflicht ist, wird Moral anders ausgelegt als in Hollywood-Filmen aus dem „dekadenten“ Westen. Die arabischen Massen können deshalb kaum anders, als ihren seit Jahrzehnten einstudierten Hass auf Israel, Amerika und den Westen auszutoben, obgleich sie eigentlich wissen müssten, dass die Kriegstreiberei gegen Israel ein durchsichtiges Mittel der von ihnen gestürzten Diktatoren war, sie brutal zu unterdrücken. Ebenso erweist sich, dass diese spontane Volkswut teilweise von den jeweiligen Regierungen geduldet oder gefördert wird, aus welchen Gründen auch immer.

 

Vergessen ist, dass Europa erst seit knapp 67 Jahren mit den nach 1945 erfundenen Menschenrechten hehre Werte gepachtet hat. Dennoch waren auch die Europäer nach 1945 zu schlimmsten Verbrechen fähig, unter Stalin in der Sowjetunion oder im ehemaligen Jugoslawien. Es ist ein Irrglaube, von „den Arabern“ oder gar „den Moslems“ zu erwarten, sich besser, moralischer oder anständiger zu verhalten, als wir „aufgeklärten“ Westler, heute oder einst. Das entschuldigt nichts. Es erklärt aber vielleicht, weshalb in Syrien beide Seiten derart brutal morden und blindlings Moscheen bombardieren oder weshalb es Zehntausende Tote in Libyen gab, weshalb in Ägypten Kirchen brennen. Weder„Hoffnung“ noch „Enttäuschung“ des Westens sind angemessen. Vielmehr sollte die arabische Welt nüchtern und ohne moralische Vorbehalte analysiert werden, zumal sie ein völlig anderes und den Europäern sehr fremdes Wertesystem hat.

 

2 Responses to “Warum aufregen, wenn alles im Film wahrheitsgemäß ist?”

  1. Bernhardine Says:

    Türken ergötzen sich an Vergewaltigungs-Sendungen
    http://www.zukunftskinder.org/?p=27315

  2. Islama Says:

    An dieser Stelle (http://www.youtube.com/watch?v=-TAlestID0s) befindet sich übrigens eine gute Übersetzung des Videos.


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