kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Raketenangriffe auf Sicherheitskräfte am Sinai 18. September 2012

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 16:08

Israels Fluggesellschaft stellt Flüge nach Kairo ein

 

Kairo: In Ägypten haben bewaffnete Islamisten am Sonntag das Hauptquartier der Sicherheitskräfte im Nord-Sinai mit Panzerabwehrraketen angegriffen. In der Folge kam es zu heftigen Gefechten. Bei dem Angriff handelte es sich laut Sicherheitskreisen um einen Racheakt für Militäraktionen auf der Halbinsel in den vergangenen Wochen. Nach der Attacke kam es zu einem mehr als einstündigen Schusswechsel zwischen den Angreifern und Sicherheitskräften, die vom Dach ihres Stützpunkts in der nördlichen Ortschaft Al-Arish aus feuerten. Über Tote oder Verletzte wurde zunächst nichts bekannt. Neben Raketen setzten die Angreifer auch automatische Gewehre ein. Die Sicherheitskräfte gingen zum Gegenangriff über, bei einer weiteren Attacke von Islamisten wurden drei ägyptische Polizisten verletzt.

 

 

Zunahme von Anschlägen

 

m 5. August waren bei einem Angriff auf ein ägyptisches Militärlager nahe der Grenzstadt Rafah 16 ägyptische Grenzschützer getötet worden. Daraufhin startete die Armee einen großangelegten Einsatz in der Region, die an Israel und den palästinensischen Gazastreifen grenzt. Bei den Militäreinsätzen wurden inzwischen mehr als 30 militante Kämpfer getötet. Laut dem Friedensvertrag mit Israel ist die Präsenz der ägyptischen Sicherheitskräfte auf der vor allem von Beduinen besiedelten Halbinsel beschränkt. Infolge des Sturzes des langjährigen Präsidenten Hosni Mubarak im Februar 2011 gab es auf dem Sinai eine deutliche Zunahme von Anschlägen durch Islamisten, die sich in dem oft schwer zugänglichen Terrain verstecken.

 

 

 

Der Sinai Übungsplatz für Gaza-Terroristen

 

Die Raketenangriffe auf den Süden Israels, der letzte ist erst ein paar Tage her, plagen weiterhin die Bewohner der Region. Um den Angriffen entgegenzuwirken, verlegte die IDF vor ein paar Wochen eine anti-raketen “Iron Dome”-Batterie nach Eilat. Die jüngsten Raketenangriffe kommen in Folge eines massiven Terrorangriffs vom 5. August, der sechzehn ägyptische Soldaten das Leben kostete und schließlich von der IDF an der südlichen Grenze Israels abgewehrt wurde. Diese Ereignisse sind nicht die jüngsten Entwicklungen seit Hosni Mubarak, Ägyptens Ex-Präsident im Februar 2011 gestürzt wurde. Seit dieser Zeit hat sich das Kräfteverhältnis auf der Sinai-Halbinsel dramatisch verändert, und es scheint, dass die Veränderungen zum Nachteil aller Beteiligten in der Region werden. Mit Ausnahme der Terroristen im Gazastreifen – der Terrororganisationen Hamas, Islamischer Jihad, dem Popular Resistance Committee und anderer kleinerer Organisationen.

 

 

Seit der Absetzung Mubarak’s, haben Terrororganisationen die aus dem Gazastreifen stammen die Kontrolle auf der Sinai-Halbinsel übernommen. Zusammen mit anderen Terrororganisationen wie der Hisbollah, die ihre Infrastruktur des Terrors überall wo sie können zu entwickeln versuchen, vor allem in Gebieten, die von den jeweiligen Regierungen vernachlässigt werden, wie die Sinai-Region. In den letzten Monaten haben sie eine Industrie des Terrorismus in einem nie dagewesenen Ausmaß weiterentwickelt, einschließlich Waffenmanövern, Waffenschmuggel und terroristische Angriffe. Seit Februar 2011, hat die IDF mehrere Berichte über Einsätze von Waffen in den offenen Gebieten im ganzen Sinai registriert. Palästinensische Terroristen aus dem Gaza-Streifen, dringen unter Ausnutzung der dortigen Gesetzlosigkeit in den Sinai ein, um dort Manöver mit Waffen verschiedener Typen und das hantieren mit Sprengstoffen zu üben, unterstützt von lokalen Terroristen. Durch diese Übungen verbessern die Mitglieder terroristischer Organisationen ihre Fähigkeiten in der Anwendung der Waffen.

 

Darüber hinaus wurden seit dem Sturz des Mubarak-Regimes, die Tunnelstrecken zwischen Gaza und dem Sinai immens weiterentwickelt. Die Tunnel-Betreiber hatten schwierige Zeiten, als konzentrierte gemeinsame Bemühungen von Israel und dem Mubarak-Regime versuchten, sie an der Nutzung der Tunnel zu hindern und ihnen zu schaffen machten. Sie erleben derzeit profitable Zustände, in dem Ägypten ihrer Zusammenarbeit mit den Terroristen und der Waffen-Industrie in Gaza keine Schwierigkeiten bereitet. Einige Tunnel sind groß genug, dass ganze Fahrzeuge durch sie transportiert werden können. Diese Realität gefährdet stark die Sicherheit an der südlichen Grenze Israels. Der Sinai in der Post-Mubarak-Ära, hat sich zu einer Anlaufstelle für aktiven und brutalen Terrorismus entwickelt. In dem Maße, wie die Ägypter die Verantwortung für ihr Hoheitsgebiet nicht wahrnehmen, haben sie einen Unterdruck in der Region geschaffen, der durch die terroristischen Organisationen für ihre Zwecke genutzt wird. Das Mitglied der Knesset Benyamin Ben-Eliezer, ein Kenner der ägyptischen Verhältnisse, erklärte nach dem Angriff vom 5. August: “Wenn Präsident Mursy nicht bald die Kontrolle über den Sinai erreicht, sitzt er auf einer Atombombe. Der Sinai mit all seinen Organisationen – einschließlich des Globalen Jihad, Al–Kaida und anderen terroristischen Organisationen – wird dann zu einem Ort, der das gesamte Ägypten erschüttern könnte”. {Quelle: fredalanmedforth.blogspot.de John Weinzierl – US-Redaktion IsraelNachrichten}

 

 

 

 

Terror auf der Sinai-Halbinsel

 

 

„Islamisten“

attackieren ägyptische Sicherheitskräfte mit Raketen

 

Sie feuern mit Mörsergranaten, Panzerabwehrraketen und Maschinengewehren:

„Islamistische Kämpfer“ haben im Norden der Sinai-Halbinsel

das Hauptquartier der ägyptischen Sicherheitsbehörden angegriffen.

Mindestens drei Soldaten und mehrere Zivilisten

wurden laut Medienberichten verletzt.

 

Arisch: Islamisten attackieren im Norden der Halbinsel Sinai das Hauptquartier der ägyptischen Sicherheitsbehörden in Arisch. Die militanten Kämpfer seien auf Gebäude gegenüber der Sicherheitszentrale geklettert und hätten das Feuer eröffnet, wie die Nachrichtenagenturen Reuters und dpa berichteten. Sie feuerten mit Mörsergranaten und Raketen auf den Posten der Ägypter. In den Straßen ringsum kam es Augenzeugen zufolge zu heftigen Gefechten mit Maschinengewehren. Die Nachrichtenagentur dpa berichtete von einem mehr als einstündigen Schusswechsel. Die Agenturen bezogen sich auf nicht namentlich genannte Vertreter der Sicherheitsbehörden. Ägyptische Medien bestätigten den Angriff. Auch in anderen Teilen der Halbinsel kam es zu Gefechten.

 

Mindestens drei verletzte Soldaten

 

Die Islamisten setzten auch Maschinengewehre ein. Die ägyptischen Sicherheitskräfte gingen den Angaben zufolge zum Gegenangriff über. Die Armee habe Helikopter und schwere Waffen gegen die Islamisten eingesetzt, meldete der Sender al-Dschasira. Sicherheitsbeamte hätten „islamische Extremisten“ für die Attacke verantwortlich gemacht, die Rede sei von „bewaffneten Dschihadisten“ gewesen. Nachrichtenagenturen berichteten, dass drei Soldaten verletzt worden seien. Eine Reporterin von al-Dschasira twitterte, dass mehrere ägyptische Soldaten in den Kämpfen verletzt wurden. Zwei seien schwer verwundet und würden nach Kairo zur Behandlung gebracht.

 

 

In Schule verschanzt

 

Nach Angaben von AP wurde nicht nur in Arisch gekämpft, sondern auch in Rafah und Scheich Suwaid, 30 Kilometer östlich von Arisch. Dort verschanzten sich einige der Islamisten in einer Schule und nahmen Kinder als Geisel. Später seien die Aufständischen alleine geflohen, sie hätten die Kinder zurückgelassen, wie Sicherheitskräfte berichteten. Neben den drei Soldaten seien vier Zivilisten, darunter ein Mädchen und eine alte Frau, bei den Gefechten in den drei Orten verwundet worden. Al-Dschasira berichtete, dass acht Kämpfer festgenommen worden seien.

 

Angst vor Al-Qaida

 

Anfang August hatten islamistische Extremisten bei einem Überfall 16 ägyptische Grenzschützer getötet.

Israel fürchtet, dass auf der Sinai-Halbinsel eine neue Operationsbasis für das Terrornetzwerk al-Qaida entstehen könnte.

Das Gebiet grenzt an Israel und den palästinensischen Gaza-Streifen.

 

Ägypten verstärkte daraufhin seine Militärpräsenz: Hunderte von Soldaten mit Panzern, gepanzerten Fahrzeugen und Hubschraubern durchsuchten das Gebiet mit der Polizei. Sie nahmen Verdächtige fest, stellten Waffen sicher. Der neue ägyptische Präsident Mohammed Mursi steht unter Druck. Nach dem Sturz des langjährigen Machthabers Husni Mubarak im Februar 2011 nahmen auf dem Sinai die Anschläge deutlich zu. Mursi sagte Jerusalem zu, die Halbinsel wieder unter die Kontrolle der Sicherheitskräfte zu bringen. {Quelle: www.spiegel.de}

 

One Response to “Raketenangriffe auf Sicherheitskräfte am Sinai”

  1. Ibrahaim Says:

    ZU ISRAEL UND DIE MOSLEMBRÜDER:

    aus http://www.welt.de

    Zitat: Die vorerst letzte öffentliche Forderung aus den Reihen der Muslimbruderschaft zur Ausrüstung Ägyptens mit Nuklearwaffen kam 2009, als der Chefjurist der weltweiten Organisation, Shaykh Yusuf al-Quaradawi, anlässlich einer im qatarischen Fernsehen übertragenen Gebetsstunde die moslemischen Staaten zu nuklearer Aufrüstung aufforderte „um unsere Feinde in Angst und Schrecken zu versetzen“.

    Diese Sprache war für al-Quaradawi nicht ungewöhnlich. Er, der nach vierzigjährigem Exil nach Ägypten zurückgekehrt und als Ehrengast anlässlich der Feierlichkeiten am 28. Februar 2011 gefeiert worden war, hatte 2009 alle Moslems aufgefordert, die Juden so „zu bestrafen“, wie Hitler es mit dem Holocaust vorgemacht habe.

    Quelle:

    http://www.welt.de/politik/ausland/article109314139/Das-Streben-der-Muslimbrueder-nach-Atombomben.html

    OHNE WORTE! DAS IST ISLAMISCHER FASCHISMUS


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s