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Iran räumt die Präsenz seiner Revolutionsgarden in Syrien ein 18. September 2012

Filed under: Moslembrüder — Knecht Christi @ 15:34

Der Kommandeur der iranischen Elitetruppe hat zugegeben, dass seine Spezialisten Assads Regime zur Seite stehen – „intellektuell und beratend“, aber nicht militärisch.

 

Der Iran hat erstmals offiziell zugegeben, mit Beratern in Syrien tätig zu sein. Bei den Angehörigen der Revolutionsgarden und der Spezialeinheit Quds handle es sich aber nicht um militärische Unterstützung, sagte der Kommandeur der Elitetruppe, Mohammad Ali Dschafari, laut der iranischen Nachrichtenagentur Isna. Sollte Syrien jedoch militärisch angegriffen werden, würde der Iran dem Land auch militärisch beistehen: „Aber das hängt komplett von den Umständen ab“. Dschafari sagte, dass die Revolutionsgarden finanzielle Unterstützung und „intellektuelle und beratende Hilfe“ durch die Quds-Spezialeinheit leisteten. Wie viele ihrer Mitglieder in Syrien seien, blieb unklar. Die Quds-Einheit der Revolutionsgarden ist unter anderem für die Verbreitung der Ideologie der iranischen Führung im Ausland zuständig.

 

Der Westen und syrische Oppositionsgruppen werfen dem Iran vor, die syrische Armee mit Waffen und Expertise zu versorgen sowie militärisch im Land präsent zu sein. Der Iran hat dies zurückgewiesen. Regierungsvertreter räumten bislang lediglich ein, dass der Iran Syrien mit medizinischer und humanitärer Hilfe zur Seite stehe. Eine militärische Verwicklung wurde stets dementiert. Die Islamische Republik ist der wichtigste Verbündete von Präsident Baschar Al-Assad in der Region. Der Iran betrachtet Syrien als Partner im Widerstand gegen Israel und die arabischen Länder unter sunnitischer Führung. Iranische Experten sollen auch in dem Forschungszentrum für Chemiewaffen bei Safira tätig sein, in dem laut westlichen Geheimdiensten die Gifte Sarin, Tabun und Senfgas hergestellt werden. Wie der Spiegel unter Berufung auf Zeugenaussagen berichtete, soll die syrische Armee vor wenigen Wochen Trägersysteme für Giftgasgranaten getestet haben. Die Tests hätten in der Nähe der Stadt Aleppo stattgefunden. Fünf oder sechs der Granaten, die für chemische Kampfstoffe vorgesehen seien, wurden demnach Ende August „unbefüllt“ abgeschossen. Zu den Tests sollen iranische Offiziere per Hubschrauber eingeflogen worden sein.

 

 

Brahimi kündigt Arbeitsplan an

 

Die syrische Führung unter Staatschef Baschar Al-Assad hatte Ende Juli erklärt, Chemiewaffen im Fall eines Angriffs aus dem Ausland einsetzen zu wollen, nicht aber gegen die eigene Bevölkerung. US-Präsident Barack Obama drohte daraufhin im August erstmals direkt mit einem militärischen Eingreifen in den Konflikt: Bereits mit der Vorbereitung eines Einsatzes von chemischen oder biologischen Waffen würde die „rote Linie“ überschritten. Als „sehr ernst und gefährlich“ bezeichnete der UN-Sondergesandte Lakhdar Brahimi die Krise in Syrien bei seinem ersten Besuch in Damaskus. Nach seinem Treffen mit Präsident Baschar Al-Assad sagte Brahimi, dass er noch keinen Plan zur Lösung des Konflikts habe. Er kündigte an, einen Arbeitsplan zu entwickeln, sobald er mit allen beteiligten Gruppen gesprochen habe. Die Kluft zwischen den politischen Parteien werde immer größer, und der Konflikt sei nicht nur eine Gefahr für das syrische Volk, sondern für die gesamte Welt.

 

Assad sagte, er wolle alle Lösungsversuche für die Krise unterstützen, sofern diese „neutral und unabhängig“ seien, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Sana. Das Augenmerk müsse sich auf Länder richten, die „Terroristen trainieren und finanzieren und Waffen nach Syrien schmuggeln“. Die syrische Regierung führt den Aufstand auf „Terroristen“ zurück. Papst Benedikt XVI. verlangte in Beirut ein Ende der Gewalt: „Möge Gott eurem Land, Syrien und dem Nahen Osten das Geschenk des Friedens der Herzen, der Waffenruhe und des Endes aller Gewalt machen.“ Die Staatsführer in Nahost ermahnte er ausdrücklich zu mehr Einsatz für den Frieden. Zu Beginn seiner dreitägigen Libanon-Reise hatte der Papst einen Stopp aller Waffenlieferungen nach Syrien gefordert: Wenn der Import von Waffen beendet werde, könne der Krieg nicht weitergehen. {Quelle: www.zeit.de}

 

2 Responses to “Iran räumt die Präsenz seiner Revolutionsgarden in Syrien ein”

  1. saphiri1 Says:

    Wo liegt das Problem?
    Ich sehe keins!

    Es liegt alleine an den Terroristen in den USA, ob sie einen weiteren, vielleicht großen, Krieg wollen oder nicht.
    Ob über Syrien oder direkt den Iran, wird nicht den großen Unterschied machen.

    Die USA sind pleite und verlieren an Einfluss auf der Welt, auch aufgrund ihrer aggressiven Weltpolitik, wo sie sich wie die Herren der Welt benehmen (Einst ein Ziel der NAZIs).
    Der Verlust an weltweiter Macht ist es wohl, der sie besonders reizbar macht.

    Ihr Problem aber ist, dass sie, wie es einst Osama bin Laden vorausgesagt und gewünscht hat, in ihren Kriegen ausbluten und sie damit erst recht bedeutungslos werden.
    Und das in einer Zeit, wo die Chinesen diese Schwäche nutzen können, um sich vor den USA zu positionieren. Friedlicher als die USA und damit von der Welt wesenlich akzeptierter.

    Haben die USA einmal ihre Führungsposition in Sachen Macht und Geld verloren, dann werden sie feststellen, dass ihre wirklichen Freunde sehr sehr dünn gesäht sind, denn zuviele Staaten und deren Menschen haben sie mit Gewalt unter der Knute gehalten.

    Der Fall wird dann also tiefer sein, als nur ein oder zwei Positionen im Ranking.

    Das Wissen um diese Umstände ist es was die USA wirklich schmerzt und reizbar macht.
    Und in diesem Kontext sind auch die Drohgebähren einzuordnen.

    Denn der nächste große Krieg der USA wird der letzte als Führungsmacht sein.

  2. Es muss unter allen Umständen verhindert werden, dass auch in Syrien Radikalmoslems die Macht ergreifen und dann Christen und andere Nichtmuslime lynchen. Wir können froh sein, dass wenigstens der Iran Beistand leistet, um die Terroristen im Syrien niederzumachen.


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