kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Ägyptische Zeitungen loben Demonstrationen 16. September 2012

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 19:11

 

Kairo (dpa): Nach den gewaltsamen Protesten in der islamischen Welt gegen das Mohammed-Schmähvideo haben ägyptische Zeitungen die Demonstrationen begrüßt, aber Gewaltexzesse gegen westliche Botschaften kritisiert. Die unabhängige Kairoer Tageszeitung «Al-Shorouk» bedauerte auf dem Titel ihrer Samstagausgabe, dass der Zorn den Verstand besiegt habe. Die unabhängige «Al-Masry Al-Youm» hob hervor, dass Muslime und Christen in Ägypten gemeinsam gegen den Film protestiert hätten, in dem der Prophet Mohammed als blutrünstig und sexbesessen dargestellt wird. «Al-Akhbar» berichtete über die Demonstration unter dem Motto «die Liebe zum Propheten». «Al-Gumhuriya» titelte, dass sich Ägypten erhoben habe, um den Propheten zu verteidigen. Die Proteste hatten sich am Freitag rasant in der muslimischen Welt ausgebreitet. Im Sudan wurde die deutsche Botschaft von wütenden Demonstranten angegriffen, in Brand gesteckt und erheblich zerstört. In Ägypten hatten die Proteste schon am Dienstag mit einer Attacke auf die US-Botschaft in Kairo begonnen. Nach Recherchen von US-Medien soll an dem Filmprojekt auch ein koptischer Christ beteiligt gewesen sein. Die christliche Minderheit der Kopten fühlt sich in Ägypten von der muslimischen Bevölkerungsmehrheit unterdrückt und diskriminiert. {Quelle: newsticker.sueddeutsche.de}

 

Ausschnitt aus dem Trailer auf YouTube

 

 

 

 

Chronologie

 

Proteste und Gewalt gegen Kritik am Islam

 
 

Aufgebrachte Muslime haben schon mehrfach

mit gewaltsamen Protesten auf Kritik am Islam regiert.

Bei Angriffen und Unruhen nach vermeintlichen Schändungen des Korans

oder Schmähungen des Propheten Mohammed

wurden zahlreiche Menschen getötet.

Ein Überblick.

 

 

September 2012: Als Reaktion auf ein in den USA produziertes Schmähvideo über den Propheten Mohammed stürmen Muslime US-Botschaften in mehreren Ländern. Beim Angriff auf das Konsulat im libyschen Bengasi werden vier Amerikaner getötet, darunter der Botschafter. Ägyptische Demonstranten greifen die Botschaft in Kairo an. Im Jemen stürmen am folgenden Tag mehrere hundert Demonstranten die US-Vertretung in Sanaa. Mindestens vier Angreifer sterben. Weitere gewalttätige Proteste in islamischen Ländern folgen. Im Sudan wird auch die deutsche Botschaft angegriffen.

 

Februar 2012: Soldaten der US-Basis Bagram in Afghanistan bringen Koran-Ausgaben versehentlich zur Entsorgung in eine Verbrennungsanlage. Das führt zu Ausschreitungen mit zahlreichen Toten. Muslimen gilt jede Schändung des Korans als Todsünde.

 

April 2011: In Afghanistan kommt es zu blutigen Protesten gegen eine Koranverbrennung in den USA. Mindestens 23 Menschen sterben, darunter sieben UN-Mitarbeiter. Nach Angaben der „New York Times“ hatte der radikale US-Prediger Terry Jones das Buch im März in Florida verbrannt. Bereits 2010 hatten die Pläne des US-Pastors, am Jahrestag der Anschläge vom 11. September Hunderte Koran-Ausgaben zu verbrennen, weltweit Empörung ausgelöst. Trotz der Absage der Aktion gab es in Afghanistan bei Unruhen mehrere Tote.

 

November 2007: Eine britische Lehrerin wird im Sudan zu 15 Tagen Haft verurteilt. Sie war wegen Verunglimpfung des Propheten angezeigt worden, nachdem sie einen Teddybären Mohammed genannt hatte. Tausende wütende Demonstranten hatten den Tod der Britin gefordert.

 

Februar 2006: Ein Amtsgericht im Münsterland verurteilt einen Frührentner wegen „Beschimpfung von Bekenntnissen“ und „Störung des öffentlichen Friedens“ zu einer Bewährungsstrafe. Der 61-Jährige hatte „Koran, der heilige Koran“ auf Toilettenpapier gedruckt und an Moscheen und islamische Kulturvereine gesandt. Der Iran protestiert scharf beim Auswärtigen Amt gegen die Verunglimpfung des Korans. Der Mann wird wochenlang bedroht und unter Polizeischutz gestellt.

 

September 2005: Verheerende Folgen hat die von Muslimen als Schmähung des Propheten angesehene Veröffentlichung von Mohammed-Karikaturen in der dänischen Zeitung „Jyllands-Posten“. Als andere Medien sie nachdrucken, zünden Demonstranten im Februar 2006 unter anderem in Syrien und im Libanon dänische Vertretungen an. Bei Protesten in mehreren muslimischen Ländern sterben mehr als 150 Menschen. 2010 dringt ein Muslim im dänischen Århus in das Haus des Zeichners ein, um ihn zu töten. Der Däne kann sich retten, der Täter wird gefasst.

 

Frühjahr 2005: Ein Bericht des US-Magazins „Newsweek“ über die angebliche Schändung des Korans im Gefangenenlager Guantanamo löst antiamerikanische Proteste aus. Bei tagelangen Unruhen werden in Afghanistan und Pakistan 17 Menschen getötet. Das Magazin hatte berichtet, ein Koran sei die Toilette hinuntergespült worden, zog den Text aber nach Zweifeln am Wahrheitsgehalt zurück.

 

 

November 2004: Der niederländische Islamkritiker Theo van Gogh wird in Amsterdam wegen seines Films über die Unterdrückung der Frauen im Islam von einem muslimischen Extremisten ermordet. Auf der Leiche hinterlässt dieser Morddrohungen gegen weitere Niederländer, darunter die islamkritische damalige Parlamentsabgeordnete Ayaan Hirsi Ali. {Quelle: www.focus.de}

 

 

 

 

 

 

5 Responses to “Ägyptische Zeitungen loben Demonstrationen”

  1. Ibrahaim Says:

    DIE MEDIEN IN ÄGYPTEN SIND DOCH SOWISO STAATLICH GELENKT! ALSO JETZT IN DER HAND

    DER MOSLEMBRÜDER! DIE HABEN DOCH EIN INTERESSE DAS DER WESTEN „SCHLECHT“ IST!!!

    DIE MILLIARDEN AN EURO AUS EUROPA UND DEN USA NEHMEN SIE ABER GERNE!!!

  2. Bernhardine Says:

    Taqiyya:

    „“17. September 2012, 10:30
    Führender Islamgelehrter will UN-Resolution gegen Blasphemie…

    Kairo (kath.net/KNA) Der Großimam der Kairoer Al-Azhar-Universität, Scheich Ahmed Al-Tayyeb, hat eine UN-Resolution gegen die Verunglimpfung des Islam und anderer Weltreligionen gefordert…

    «Irregeleitete» müssten für ihre «ruchlosen missbräuchlichen Akte gegenüber dem Propheten» bestraft werden, so der Großimam. Er verglich eine «unverantwortliche Verfälschung» des Islam mit antisemitischen Vorurteilen…““
    http://www.kath.net/detail.php?id=38121


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