kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Sie fühlen sich als Verlierer 14. September 2012

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 18:10

Tausende Muslime protestieren in Südasien gegen Schmähvideo

 

Dhaka/Islamabad/Kabul (dpa): In den muslimisch geprägten Ländern Südasiens haben nach den Freitagsgebeten mehrere tausend Gläubige weitgehend friedlich gegen ein antiislamisches Schmähvideo aus den USA protestiert. In Bangladeschs Hauptstadt Dhaka skandierten rund 10 000 Demonstranten antiamerikanische Sprechchöre. Auch eine US-Flagge ging in Flammen auf. Die Polizei war mit einem Großaufgebot im Einsatz und verhinderte, dass die Menschen bis zur US-Botschaft ziehen konnten. Mehrere hundert Menschen gingen in Pakistan auf die Straße. Auf Spruchbändern war unter anderem zu lesen: «Gotteslästerung hat nichts mit Meinungsfreiheit zu tun.» In der Hauptstadt Islamabad kam es zu kleineren Handgreiflichkeiten zwischen Demonstranten und Polizisten. Kundgebungen wurden auch aus Karachi, Lahore und Peshawar gemeldet. Im Nachbarland Afghanistan gab es in der Ostprovinz Nangarhar eine Protestaktion mit mehreren hundert Teilnehmern. Nach Angaben der Provinzregierung forderten die Demonstranten von der US-Regierung, die Produzenten des Schmähvideos zur Verantwortung zu ziehen. In der Hauptstadt Kabul waren aus Angst vor gewaltsamen Protesten die Sicherheitsvorkehrungen am Freitag massiv verstärkt worden. {Quelle: newsticker.sueddeutsche.de}

 

 

Pakistan

 

Demonstration gegen USA und Israel in Tehran

 

 

Breiter Protest in islamischen Ländern gegen Schmäh-Film

 

Der anti-islamische Schmäh-Film aus den USA

hat in islamischen Ländern nach dem Freitagsgebet

zu erneut heftigen Protesten geführt.

In der libanesischen Hafenstadt Tripoli

gab es einen Toten bei Demonstrationen.

 

25 Personen wurden nach Angaben aus Sicherheitskreisen verletzt. Die Demonstranten hatten eine Filiale der US-Imbisskette KFC angegriffen und sie in Brand gesetzt. Die staatliche Nachrichtenagentur NNA meldete, die Polizei habe in die Luft geschossen, um die Demonstranten zu vertreiben. Kurz vor den Ausschreitungen war Papst Benedikt XVI. in der libanesischen Hauptstadt Beirut eingetroffen. Die Demonstranten in Tripoli riefen nach Berichten von Augenzeugen: „Wir wollen den Papst nicht“ und „Keine Beleidigungen mehr“. Im Gazastreifen, in Ost-Jerusalem und im Westjordanland waren mehrere tausend Palästinenser gegen das anti-islamische Schmäh-Video aus den USA auf die Strasse gegangen. Die mit Abstand grösste Kundgebung gab es in Gaza-Stadt. In Ost-Jerusalem löste die israelische Polizei eine Kundgebung von etwa 400 Menschen gewaltsam auf, die vom Nablus-Tor der Altstadt zum amerikanischen Konsulat ziehen wollten, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Die Beamten seien mit Steinen beworfen worden. Vier Menschen seien festgenommen worden. Die Palästinensische Autonomiebehörde in Ramallah kritisierte das Video scharf. „Der Versuch, den Islam zu beleidigen, ist auf keinen Fall vom Recht auf freie Meinungsäusserung gedeckt. Er ist rassistisch und faschistisch“, sagte ein führende PLO-Mitglied.

 

 

Angriffsversuch auf US-Botschaft

 

In der sudanesischen Hauptstadt Khartum versuchten nach dem Sturm auf die deutsche Botschaft etwa 10’000 Demonstranten, zur US-Botschaft vorzudringen. Die Sicherheitskräfte setzten Tränengas gegen die aufgebrachte Menge ein, wie ein AFP-Reporter berichtete. Ein massives Sicherheitsaufgebot riegelte die Zufahrtsstrasse zu der Botschaft ab. Im Zuge der Proteste gegen den islamfeindlichen US-Film hatten zuvor rund 5000 Demonstranten die deutsche Botschaft in Khartum angegriffen und das Gebäude in Brand gesteckt. Das Botschaftspersonal konnte sich in Sicherheit bringen. Auch die britische Botschaft wurde angegriffen. Auch in Ägypten hatten am Freitag erneut zehntausende Muslime gegen den Film protestiert, in dem der Prophet Mohammed verunglimpft wird. Vor der US-Botschaft in Kairo versammelten sich Randalierer, die Steine auf die Polizei warfen. Laut Augenzeugen warfen die Polizeibeamten die Steine zurück und vertrieben die Protestierenden mit Tränengas. In der iranischen Hauptstadt Teheran protestierten ebenfalls im Anschluss an das Freitagsgebet tausende Menschen gegen die USA und Israel. Die Proteste gegen den bei YouTube veröffentlichten Mohammed-Schmäh-Film blieben friedlich. {Quelle: www.swissinfo.ch}

 

 

 

Sie fühlen sich als Verlierer

 

Nicht nur gekränkter Stolz und Wut über Gotteslästerungen sind nach Expertenmeinung Grund für die gewalttätigen Ausschreitungen in der islamischen Welt.

Die Taten der vergangenen Tage zeigten die Enttäuschung

über den Westen und die gesellschaftlichen Probleme in den zum Teil autoritären Staaten,

sagt die Berliner Politikwissenschaftlerin und Deutsch-Ägypterin Hoda Salah.

 

Warum reagieren einige Muslime so wahnsinnig verletzt auf Witze über den Propheten?

Salah: «Es wäre ganz falsch zu sagen, die Verärgerung hat nur mit der Religion zu tun. Es gibt einen  Minderwertigkeitskomplex gegenüber dem Westen – die Debatte: Warum ist die arabische Welt unterentwickelt? Das führt manchmal zu Aggression. Viele Menschen in der arabischen Welt fühlen sich als Verlierer des globalen Wirtschaftssystems, wie ein Spielball des Westens. Wenn sie sich auf die Religion besinnen, wird ihre Überlegenheit wieder hergestellt. Im arabischen Bildungssystem lernen wir von Kindheit an: Es gibt rote Linien, die nicht überschritten werden dürfen. Und dazu gehören auch Witze über Heilige im Allgemeinen».

 

Wer sind denn die Angreifer und diejenigen, die auf die Provokation mit Gewalt antworten?

Salah: «Es ist wichtig, zu wissen: Es sind nicht alle Moslems, die sich so verletzt fühlen. Aber es gibt Gruppen, die fundamentalistisch und in ihrem Denken nicht tolerant genug sind – eine Minderheit. Wir haben leider ein schreckliches Bildungssystem, das sehr auf Gehorsam und Auswendiglernen beruht. Auf der anderen Seite sehe ich in dieser Gewaltbereitschaft Enttäuschung gegenüber dem Westen. Der Film zeigt Mohammed als psychisch verstörten Mann, der schizophren ist und der Stimmen hört. Dagegen wollen sie sich wehren. Es ist traurig, dass sie nicht unterscheiden können zwischen Regierungen und kleinen Spinnern, die einen so oberflächlichen Film machen. Aber viele distanzieren sich inzwischen öffentlich von der Gewalt».

 

 

Deutsche Botschaft im Sudan in Flammen

www.nw-news.de

 

 

Warum eskaliert Gewalt

in islamischen Ländern

so oft nach den Freitagsgebeten?

 

Salah: «Am Freitag kann einfach eine große Masse an Menschen auf einmal mobilisiert werden. Die Gläubigen versammeln sich in den Moscheen. Es ist genau derselbe Tag, an dem die Menschen in der arabischen Welt aufgerufen waren, für Demokratie zu kämpfen. Und jetzt sind viele Menschen aufgerufen, ihre Empörung und Ablehnung zu zeigen, darüber, dass sich der Westen über sie lustig macht. Das macht mich traurig. Denn diese Politik der Angst vor dem Westen kann die autoritäre Staatsbildung nach der Revolution wieder stärken». {Quelle: newsticker.sueddeutsche.deHoda Salah  –  YouTube-Video}

 

 

Österreichs Botschaften in Beirut, Tunis

und Abuja schlossen früher

derstandard.at

 

 

Artikelbild

 

Ägypten nach dem unseligen Freitagsgebet und auch im Sudan und Jemen

 

 

 

 

 

 

5 Responses to “Sie fühlen sich als Verlierer”

  1. Bernhardine Says:

    Koptische Dhimmis demonstrieren mit Moslems gegen die Mohammed-Verunglimpfung, sagten sie bei der Tagesschau, ARD.

    Davon wird Mohammed aber nicht besser, er war pervers und verbrecherisch, jeder belesene Moslem weiß das auch!

    • CARMA Says:

      die schmähreden des mohamed, zusammengefasst im koran, sind an blasphemie kaum zu überbieten!
      sie sind eine verleumdung gegen Gott, Jesus und alle rechtgläubigen dieser welt – folgerichtig müssten ALLE christen und juden anzeige wegen volksverhetzung, aufruf zum völkermord und herabwürdigung ihrer religion erstatten!!! und warum tun wir es nicht – es ist doch unser gutes und verbrieftes recht??

  2. Ibrahaim Says:

    UND WAS HAT DEUTSCHLAND DAMIT ZUTUN? WAHRSCHEINLICH KÖNNEN DIE SUDANESEN WEDER

    LESEN NOCH SCHREIBEN GESCHWEIGE DEN DIE FAHNE VON DEUTSCHLAND ERKENNEN!

    DAS IST RASSISMUS GEGEN DEN WESTEN! DIE HASSEN ALLES WAS AUS DEM WESTEN IST!

    WAHRSCHEINLICH AUCH AUTOS, FLUGZEUGE, COMPUTER, FERNSEHEN USW: USW:

    RASSISMUS PUR ANTI-WESTLICHER RASSISMUS DER SUDANESEN!

  3. Erich Foltyn Says:

    in den deutschen Medien kein Wort darüber, deren einzige Sorge ist es nur, sich für den Hilter vor 65 Jahren zu entschuldigen, an den sie sich jeden Tag künstlich erinnern, während die natürliche Erinnerung immer ungenauer wird. Sie leben alle in einer Traumwelt. Mir kann es eigentlich wurscht sein, ich schreibe weiter an einem riesigen Computer-Programm, das niemand braucht und was die Anderen machen, ist mir wurscht. Ich kann ja die Medien abdrehen, Fenster und Türen verriegeln und all das existiert für mich gar nicht.

  4. Tilly Says:

    Brauchen wir Deutsche in diesen Ländern Botschaften?Für was? Um dort auch unsere Steuergelder zu verschwenden. Alle Botschaften schliesen , die nicht gebraucht werden. Kann man sich viel GELD SPAREN: Und die Botschaften der anderen , in Deutschand natürlich auch. Sollte wer was brauchen , kann dies auch durch einen Geschäftsträger der Wirtschaft im Auftrag Deutschlands wahrgenommen werden. Raus aus EUDSSR und NATO , für einen freien deutschen Christlichen Volksstaat! Allein mit der schliesung der unnötigen Botschaften in der Welt und dem Austritt aus der EUDSSR,NATO und TEURO , können wir gut leben und die Steuern im Land auf die hälfte zurückfahren. Ebenso sind die wahren Schulden die wir deutsche dann haben , in wenigen Jahren bezahlt. Zionisten,Amis , Iluminaten,Logenbrüder und Mohammedaner sollen uns endlich in Ruhe lassen und in ihre Paradise zurückkehren!


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