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Kairo: 240 Verletzte bei Ausschreitungen vor der US-Botschaft 13. September 2012

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 20:36

Demonstranten vor dem US-Konsulat in Casablanca

 

Ein islamkritischer Film hat im arabischen Raum für Ausschreitungen gesorgt.

In Kairo wurden bei Tumulten vor der US-Botschaft um die 80 Menschen verletzt – darunter auch etliche Polizisten.

 

 

Die antiamerikanischen Angriffe im Nahen Osten wegen eines islamfeindlichen Films weiten sich aus. Bei den Zusammenstössen zwischen gewalttätigen Demonstranten und Polizisten vor der US-Botschaft in Kairo sind heute 80 Menschen verletzt worden. Das berichteten Augenzeugen und Spitalärzte. Unter den Verletzten seien zahlreiche Polizisten, hiess es. Die Demonstranten, die gegen einen in den USA produzierten Schmäh-Film über den Propheten Mohammed protestierten, warfen Steine. Die Polizei, die den Auftrag hat, das Botschaftsgebäude zu schützen, setzte Tränengas ein. Zu dem umstrittenen Mohammed-Film gibt es einen 14-minütigen Trailer, der auf dem zum US-Internetkonzern Google gehörenden Videoportal Youtube zu sehen ist. Google sperrte den Trailer zwar in Ägypten und Libyen wegen der besonderen Umstände dort. Ansonsten sind die Filmausschnitte aber frei zugänglich. Google will das Video nach eigener Auskunft nicht aus dem Netz nehmen, weil dieses nicht gegen die eigenen Richtlinien verstosse. Der Film stellt den Propheten Mohammed als Betrüger und Schürzenjäger dar. Als verantwortlich für den Film gilt ein Mann, der nach eigenen Angaben ein in Kalifornien lebender Israeli ist.

 

 

Tausende beteiligten sich an den Demonstrationen: Wütende Ägypter vor den Mauern der US-Botschaft in Kairo. (11. September 2012)

 

 

 

 

Auch in jemenitischen Hauptstadt Sanaa wurde die Botschaft angegriffen. (13. September 2012)

 

 

US-Botschaft in Jemen attackiert

 

Heute stürmten Hunderte aufgebrachter Demonstranten das Gelände der US-Botschaft im Jemen. Sie holten skandierten «Tod für Amerika», holten die US-Flagge ein und zündeten sie an. Anlass war offenbar wie zuvor bei Angriffen auf US-Vertretungen in Libyen und Ägypten ein islamkritischer Amateurfilm eines in Amerika lebenden Regisseurs, der im Internet aufgetaucht war. In der Hauptstadt Sanaa stürmten aufgebrachte Demonstranten am Donnerstag das Gelände der US-Botschaft. Polizisten und Sicherheitskräfte drängten diese zunächst mit Wasserwerfern zurück. Gemäss Demonstranten schoss die Polizei beim zweiten Versuch. Die Polizei wiederum erklärte, sie habe nur Tränengas eingesetzt. Gemäss den Behörden wurden drei Demonstranten getötet; zehn wurden verletzt. Der jemenitische Präsident Abed Rabbo Mansur Hadi entschuldigte sich für den Angriff auf die US-Botschaft in Sanaa. Er sprach von «Krawallmachern», die die engen Beziehungen zwischen dem Jemen und den USA beschädigten wollten, und kündigte an, die Täter zur Rechenschaft zu ziehen. Nach Angaben eines US-Botschaftssprechers wurde bei dem Angriff niemand verletzt. Im Jemen ist der aktivste Arm des Terrornetzwerks Al-Qaida beheimatet. Washington ist der wichtigste Unterstützer der jemenitischen Regierung bei deren Antiterrorkampagne. Am Dienstag war bekannt geworden, dass der Vizechef des Terrornetzwerks in der Region bei einem mutmasslichen US-Luftangriff getötet wurde.

 

 

Im Iran versammelte sich eine Menge vor der Schweizer Botschaft, die als US-Vertretung dient. (12. September 2012)

 

 

500 Menschen vor Schweizer Botschaft

 

Mehrere hundert Personen protestierten zudem vor der Schweizer Botschaft in Teheran gegen den als blasphemisch empfundenen US-Film. Die Demonstranten sind jedoch gegen Mittag Schweizer Zeit wieder abgezogen. Das teilte das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) mit. Die Polizei sei vor Ort gewesen und habe die Demonstrierenden vom Botschaftsgelände ferngehalten. An der Schweizer Botschaft – die in Teheran auch die Interessen der USA vertritt – seien keinerlei Schäden entstanden, schreibt das EDA.

 

 

Auf Notsituationen vorbereitet

 

Generell gelte, dass alle Schweizer Aussenstellen über Sicherheitsdispositive verfügten und gut vorbereitet seien. Diese Sicherheitsdispositive würden laufend überprüft, entsprächen den lokalen Bedingungen und Risikosituationen und könnten kurzfristig an Neuentwicklungen angepasst werden. Zu konkreten Massnahmen mache das EDA «aus nahe liegenden Gründen» keine Angaben. Rund 500 Personen hatten vor der Schweizer Botschaft in Teheran lautstark den Tod des Machers des islamfeindlichen Mohammed-Films gefordert. Die Demonstranten riefen «Tod den USA» und «Tod für Israel». Über 200 Polizisten hielten sie davor zurück, die Botschaft zu stürmen. Laut iranischen Medien, darunter die Nachrichtenagenturen ISNA, Fars und Mehr, blockieren rund 100 mit Helmen und Schildern bewehrte Polizisten die Zugangsstrasse zur Schweizer Botschaft. Diese befindet sich in einem wohlhabenden Viertel im Norden der iranischen Hauptstadt. Polizisten in Zivil hätten Medienleute weggewiesen. Ausländischen Journalisten ist es verboten, über Demonstrationen im Iran zu berichten.

 

Kurz vor dem Angriff? Dieses Foto soll Mitglieder der Gruppierung Ansar al-Sharia vor der US-Botschaft in Benghazi zeigen. Das Bild wurde den Medien von der islamistischen Organisation selbst zugespielt. (12. September 2012)

 

Aufruf zur Demonstration

 

Gemäss Angaben der Nachrichtenagenturen hat eine islamistische Studentenvereinigung zur Demonstration aufgerufen. Diese ist an den iranischen Universitäten aktiv und hat bereits in der Vergangenheit antiwestliche Kundgebungen organisiert. Nach dem tödlichen Angriff auf das US-Konsulat in der libyschen Stadt Benghazi drängt US-Präsident Barack Obama auf eine rasche Bestrafung der Täter. In einem Telefonat mit dem Präsidenten der libyschen Nationalversammlung, Mohammed Magarief, vereinbarte Obama eine enge Zusammenarbeit bei den Ermittlungen. Obama habe deutlich gemacht, dass alles Erforderliche getan werden müsse, um die für den Angriff Verantwortlichen ausfindig zu machen und zur Rechenschaft zu ziehen, teilte das US-Präsidialamt am Donnerstag mit. Am Dienstagabend hatten Bewaffnete das US-Konsulat in Benghazi angegriffen. Dabei wurden der US-Botschafter und drei weitere Botschaftsangehörige getötet. In US-Regierungskreisen wird von einem organisierten Angriff radikaler Islamisten ausgegangen. Dazu telefonierte Obama nach Angaben des Weissen Hauses mit dem ägyptischen Amtskollegen Mohammed Mursi. Obama habe von Ägypten eine Zusammenarbeit beim Schutz der US-Diplomaten gefordert. {Quelle: bazonline.ch}

 

Mehrere hochrangige libysche Funktionäre verdächtigen gemäss BBC die Gruppe als Urheber des Anschlags. Der Hauptableger der Organisation befindet sich im Jemen. Die Organisation ist offenbar derart gut ausgerüstet, dass sie im Besitz von Polizeiautos ist. (12. September 2012)

 

 

Die Reaktion liess nicht lange auf sich warten: In einer C-130 Hercules landete am gleichen Tag eine Anti-Terrorismus-Einheit am Flughafen der libyschen Hauptstadt Tripolis. (12. September 2012)

 

Einen Tag später wurden mit der USS Laboon und der USS McFaul zwei Kriegsschiffe vor die libysche Küste geschickt.

 

 

 

 

 

 

Ein ägyptischer Demonstrant schützt sich vor den Angriffen der Sicherheitskräfte

 

 

 

Die iranische Polizei schützte die Schweizer Botschaft vor den Demonstranten, so dass sich die Lage beruhigte. (13. September 2012)

 

 

4 Responses to “Kairo: 240 Verletzte bei Ausschreitungen vor der US-Botschaft”

  1. CARMA Says:

    ein kommentator (?-mannh. blog):

    >> Die Beschreibung liest sich eher wie eine Mohammed-Dokumentation als wie eine “künstlerische Provokation”.
    Aber wie dem auch sei….der Film wurde nicht in Mohammedanistan ausgestrahlt sondern im Westen, wo man Propheten, Päpste und Götter durch den Kakao ziehen darf, so lange, wie man das will.
    Wenn sich ein Mohammedaner von so einer Doku beleidigt fühlt, muss er sie sich ja nicht ansehen.
    Oder wurde die Doku in Moscheen oder Kinos zwangsvorgeführt?
    Nein!
    Das, was die Mohammedaner hier betreiben, ist die Beanspruchung des Weltkalifats.

    Nirgendwo auf der Welt darf Mohammed gelästet werden, überall auf der Welt hat man sich mohammedanischen Befindlichkeiten zu beugen.
    Ein anderer Aspekt ist die Hetze, die die Mohammedaner selbst betreiben.
    Wie bekamen beispielsweise die Mohammedaner im Jemen die Info, dass irgendwo, viele tausend Kilometer entfernt ein Regisseur einen Film über Mohammed gedreht hat?
    Kinowerbung via Satellit?
    Übersetzt auf Jemenitisch?
    Direkt via Internet in jeden Haushalt?
    Wow, das muss ein fortschrittliches Land mit gebildeten Leuten sein.
    Oder sitzen vielleicht doch ein paar islamische Bartgeier vor ihren Rechnern und durchforsten von früh bis spät und in drei Schichten das Internet nach Gelegenheiten, die eigenen Leute gegen die “Teufel” Westen, USA, Israel und Ungläubige aufzuhetzen?
    Ich denke, das ist die wahrscheinlichere Variante.

    Und unsere Idioten springen über das hingehaltene Stöckchen der Empörungsmohammedaner und verorten den Schuldigen in der Person des Regisseurs, der in seinem Land nichts rechtswidriges getan hat.
    “Mohammedaner sind so, die dürfen das”…<<

  2. Ibrahaim Says:

    ICH FINDE MAN SOLLTE SICH NUR DIE BILDER UND DIE GESICHTER ANSEHEN!

    DIE SAGEN MEHR ALS TAUSEND WORTE! BÖSE SEHEN DIESE GESICHTER AUS!

    WIR SOLLEN UND SOLLTEN UNS NICHT AUF DIESES BÖSE NIVAU EINLASSEN!

    AUGE UM AUGE IST SCHLECHT! ES MACHT DIE WELT BLIND!

    ABER DIESE BILDER! DIE BILDER DER FANATISCHEN MOSLEMS SAGEN MEHR ALS TAUSEND WORTE!

    MEHR ALS TAUSEND FILME UND KARIKATUREN! KEINE PRVOKATION! IST DIE LÖSUNG!

    NUR DIE BILDER ANSEHEN!

  3. Clarissa Says:

    In Syrien, dem Libanon, dem Irak und Ägypten bluten nach dem “Frühling” die christlichen Minderheiten, während BUNTland Eurabia alisas Europa aus diesen Ländern hauptsächlich die Mohammedaner in das Hartz IV-Paradies aufnimmt und keine verfolgten Christen.
    Das nennt man Selbstzerstörung!
    Wenn heute wieder Botschaften brennen, dann werden die linksgrünen Politmarionetten schweigen oder der USA die Schuld geben!
    Wie wäre es, Frau Clinton, lassen Sie Ihre Research-Abteilung alle islamischen Seiten im Internet auflisten, die zur Zerstörung der westlichen Welt, zum Töten der Andersgläubigen und Auslöschen Israels aufrufen?
    Dann machen Sie eine seeeehr beleidigte Mine und fordern Sie laut, dass das aufhören soll. Zeigen Sie diese Seiten breit im amerikanischen Fernsehen,damit auch der letzte Amerikaner weiß, was Muslime denken. Dann sehen wir, was passiert. Und hören Sie auf „Kunstwerke“ zu bewerten, das steht Ihnen nicht zu. Als Pussy Riot in der katholischen Kirche Obzönitäten von sich gaben, fand die Presse dies kunstvoll und freiheitlich! Bei diesem Video ist auf einmal alles anders..obwohl Mohamed sehr realistisch dargestellt wird….. ,

    Liebe Moslems, es geht nicht darum, Euch zu beleidigen. Ihr geht mir persönlich völlig am Arsch vorbei! Vor allem, wenn Ihr bleibt, wo Ihr herkommt. Hängt in Euren Heimatländern Eure Schwulen und Abtrünnigen und Ehebrecherinnen an Baukränen auf, wie Ihr wollt. Kreuzigt und steinigt Eure Mitmenschen! Von mir aus könnt Ihr auch glauben, daß Kaninchen Insekten sind oder die Erde eineScheibe ist … mir vollkommen egal.

    Aber wenn uns “unsere” Politiker diesen absurden Quatsch als tolle Hochkultur und demokratischen Frühling verkaufen wollen, deutet das auf schlimmsten Hoch- und Landesverrat hin! Und auf ausgebrochenen Schwachsinn auf höchsten politischen Ebenen …!
    Das darf mich als denkenden und zivilisierten Menschen doch stören …?

  4. Ibrahaim Says:

    EINIGE KOMMENTARE VERSTEHE ICH NICHT!

    WAS WILLST DU DEN LEUTEN DAMIT SAGEN?

    POLITIKER MACHEN EH NICHTS! WELCHE PARTEIEN SIND DEN GUT???

    ICH KENNE KEINE! EUROPÄISCHE POLITIKER AUCH DIE KONERVATIVEN WOLLEN DOCH NOCH

    NICHT MAL EINEN GOTTESBEZUG FÜR EUROPA! WAS SIND DAS DEN FÜR „CHRISTLICHE“ POLITIKER?

    LACHNUMMERN!


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