kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Bericht aus Jerusalem 11. September 2012

Filed under: Von hier und dort — Knecht Christi @ 17:16

File:Yad-Mordechai-Anilevich-memorial-1.jpg

Heute haben wir einen „Brief aus Jerusalem“ bekommen. Der Absender ist das Bibelzentrum von Shlomo Hizak.

 

Meine Frau arbeitete dort, während drei Jahren, als Sekretärin für englische und deutsche Korrespondenz. Seither sind wir mit diesem Zentrum im Kontakt. Shlomo Hizak veranstaltet jedes Frühjahr eine Wochenendkonferenz in Deutschland. Zudem veranstaltet er, jeweils im Frühjahr und im Herbst, mehrwöchige Seminarien in Jerusalem. Diese Seminarien sind sehr international ausgelegt. Teilnehmer rund um den Globus können sich dort kennen lernen. Einmal hielt er Seminarien für russische Pfarrer ab. Dabei hatten wir ihm die Kosten für zwei Seminaristen übernommen. Ein Kurs umfasste jeweils ca. 120 Teilnehmer. Shlomo konnte, weltweit, schon mehr als 2 Millionen Bibeln verteilen. Geschweige dann von Broschüren und sachlichen Orientierungen.  Zum Beispiel hatte er für Äthiopien 45’000 Bibeln in amharischer Sprache drucken lassen und verteilt. Wie Ihr uns kennt, sind wir, erfahrungsgemäß, gegenüber Vereinigungen sehr skeptisch. Doch in Kreisen von diesem Zentrum können wir atmen und uns mitfreuen. Auf alle Fälle besuchen wir, jedes Frühjahr, seine Konferenzen in Deutschland. Macht Euch selber ein Bild von diesem Mann. Wir empfinden ihn als Wegweiser zum Verständnis zwischen Juden und Christen.

Herzliche Grüsse

KoG-Leser aus der Schweiz

 

 

P.S. Die Geschichte vom Kibbuz Yad Mordechai war mein „Einstieg“ in die neue Geschichte von Israel. Im Jahr 1988, bevor wir nach Israel fuhren, brachte sie mir, unter Anderem, das Buch: „Die sechs Tage von Yad Mordechai, 1948“. Ich hatte es in einer Nacht gelesen. Meine Faszination war dermassen Gross, dass ich einen Mitautor suchte, um Bücher zu schreiben. Schließlich fand ich einen Direktor von einem Amtsgericht von Deutschland, der ebenfalls am Bücherschreiben interessiert war. Das Resultat waren die beiden Bücher: „Wegbereiter für Israel, 1850 – 1950“ und „Israel, Heimkehr eines Volkes“. Diese Bücher kann man bei mir noch kaufen. Ich habe noch größere Bestände davon. Der Verleger und mein Chefautor sind 2005 verstorben. Wer das Buch „Die sechs Tage von Yad Mordechai“ einmal lesen möchte, kann sich bei mir melden.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

6 Responses to “Bericht aus Jerusalem”

  1. Redefreiheit Says:

    ….Berlin.
    Juden, Muslime und Christen rufen für Sonntag in Berlin zu einer Kundgebung für Religionsfreiheit und für die Straffreiheit von religiösen Beschneidungen auf. Als Redner wurden unter anderem der Bundesvorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland (TGD), Kenat Kolat, und die frühere Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Berlin, Lala Süsskind, angekündigt. Sprechen werden auch die Berliner Rabbiner Yitzchak Ehrenberg und Tovia Ben-Chorin, teilte das Jüdische Forum für Demokratie und gegen Antisemitismus als Veranstalter am Freitag in der Bundeshauptstadt mit.

    http://www.ksta.de/politik/juden–muslime–christen-gemeinsame-demo-fuer-religionsfreiheit,15187246,17195182.html

    • Emanuel Says:

      Ihr zwei- Redefreiheit und Carma , kommt mir vor wie Eins !! Juden und Muslime haben im täglichen Leben beinahe 100 % Übereinstimmung !! Sie bescheiden ihre Söhne, sie haben identische Eß-Regeln, sie trennen Frauen und Männer bei ihren Festen- und einiges mehr … Wir Christen haben diese Rituale durch den Herrn , Jesus Christus abgeschafft – bzw DER HERR hat uns von den Ritualen erlöst – Uns Christen reicht die wahrhafte Taufe und das Abendmahl — Opferfeste, Trinkopfer- Speiseopferfeste, gehören für uns Christen der Vergangenheit an .. Beschneidungsrituale sind für uns nicht mehr nötig, da wir uns mit solchen äußeren Ritualen nicht von unseren irdischen Sünden befreien können …. und ihr , Juden und Moslems , könnt euch schon gar nicht davon befreien ….

  2. CARMA Says:

    …und wer das alles durchgemacht hat, lässt sich weder von arabern noch iranern ausser landes drängen –
    aber schlaffe, verwöhnte und geschichtslose deutsche abendschau-konsumenten wollen halt endlich ihre ruhe von diesem „judengesindel“ und sind empört, sich immer noch moralisch zum schutz israel verpflichtet zu fühlen. aber vor deutschen jungmoslems scheißt sich das großmäulige neonazi-volk in die hose – und reagiert sich wie immer feige am judentum ab. die gebildeteren rechten hoffieren selbst einen ahmedinedschad – altes ariertum verbindet schließlich?!
    die deutschen waren niedergeschmettert, dass sie den krieg verloren hatten, nicht über die beinahe-ausrottung des judentums; und viele behaupten noch heute (vor allem in österreich), die juden hätten europa schon immer ins unglück gestürzt.
    heute sucht man die übeltäter der welt wieder in „zionistischen“ einflußkreisen – als ob nicht die masse der weltweiten bänker, industriellen und investment-zocker wie immer schon aus allen kulturen und glaubenssystemen kommen. materialismus und geschäftsclevernis gab es schon bei den babyloniern, ägyptern, griechen und römern wie im vorchristlichen indien und china – kredite und zinsen waren (anders benannt) schon immer üblich – wer leiht fremden personen/projekten schon gratis geld?!
    wer (wucher-) zinsen nicht bezahlen will, muss eben verzicht üben oder lange sparen – so einfach ist das…

    • CARMA Says:

      die spekulation mit (oft vererbten) grund und boden und immobilien aller art haben die lebenskosten für alle überproportional verteuert – selbst einfache mietwohnungen werden für viele bald unbezahlbar –
      dieser begünstigten klientel rückt seltsamerweise niemand zu leibe!!
      weder linke noch liberale machen sich über diese abzocker und schmarotzer ernsthaft gedanken, obwohl sie für die größte volkswirtschaftliche belastung sorgen. die grundversorgung von wohnraum, energie, wasserbewirtschaftung und verkehrsanbindung sollten staatsbetriebe gewährleisten – und sich der allgemeinen wirtschaftlichen situation flexibel anpassen.
      zb: 1990 arbeitete ich vorübergehend bei siemens – für ca. 1100 euro, die mietkosten beliefen sich auf rd. 150! euro, ein bier kostete im lokal 1,5 euro.
      heute wäre ich vermutlich über eine zeitarbeitsfirma bei siemens „verliehen“, bekäme vermutlich 800 bis 1000.- netto und müsste ca. 350/450.- für die gleiche wohnung/lage zahlen, und das bier kostet nun 3 bis 3,5.- euro!! die schleichende verarmung großer bevölkerungsteile wäre mit der dm wahrscheinlich genauso verlaufen – und daran sind die „geldgeilen“ juden und die „weltmacht“ israel sicher nicht schuld…

      • CARMA Says:

        wenn die nettolöhne stagnieren oder sogar saftig ins minus rutschen, können nicht gleichzeitig die lebenshaltungskosten explodieren – allen voran die wohn u. energie sowie spritkosten. warum werden die löhne der beamten, leitenden angestellten und manager nie der allgemeinen wirtschaftlichen entwicklung angepasst – müssen sie nicht mit den dumpinglöhnen der dritten welt konkurieren?


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