kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Ungewisse Zukunft der ägyptischen Christen 7. September 2012

Filed under: Koptenverfolgung — Knecht Christi @ 18:49

Die Polizisten und Offiziere tragen Bart – Im Staatsfernsehen Moderatorinnen mit Kopftüchern – stewardesse wollen Kopftuch

  

 

 

Die ägyptischen Moslembrüder gehen jetzt

auch gegen Juden und Menschenrechtler vor.

Ein Bischofstreffen, an dem auch SEK-Präsident Gottfried Locher teilnahm,

setzte in Kairo Zeichen der Solidarität.

 

 

«Bewegende Zeugnisse von ägyptische Christen mit einer ungewissen Zukunft begleiten mich zurück in eine Schweizer Kirchenlandschaft,

deren Probleme ganz anders sind, aber vielleicht nicht kleiner.»,

funkte SEK-Präsident Gottfried Locher in der Nacht auf Donnerstag vom Rückflug aus Kairo.

Dort haben 40 Kirchenleiter aus aller Welt miteiannder gebetet und gesprochen»,

Zeichen der Solidarität mit Ägyptens bedrängten christlichen Kopten gesetzt.  

 

 

Druck auf Christen  

 

Der koptische Übergangspatriarch Pachomios informierte am Mittwochabend Locher und die mit ihm angereisten evangelischen bzw. katholischen Bischöfe über die Not seiner Kirche. Seit Beginn der Re-Islamisierung Ägyptens unter Präsident Sadat ab 1972 werden die heute gut zwölf Millionen Christen am Nil schikaniert, diskriminiert und immer wieder offen verfolgt. Mit der Machtergreifung der Muslim-Bruderschaft im Zug der ägyptischen Revolution 2011/12 verstärkt sich der Druck auf die Kopten bedrohlich.   Druck auf Juden   Gleichzeitig geht das neue islamistische Regime gegen die letzten Juden Ägyptens vor. Ihnen wurde eben verboten, in ihren zwei übrig gebliebenen Synagogen am 16. September das jüdische Neujahr Rosch Haschanah zu feiern. Bisher hatten nicht einmal deklarierte Juden-Feinde wie Präsident Nasser deren religiöses Leben beeinträchtigt, Selbst während der Kriege Ägyptens mit Israel nicht!   Auch der ägyptische Menschenrechts-Rat wird jetzt mit einem Muslim-Bruder als neuem Vorsitzenden an die kurze Leine von Präsident Muhammad Mursi genommen. Damit nicht genug: Mursi wechselte Mitte der Woche zehn Gouverneure aus. Die sind in ihren Provinzen genauso allmächtig wie der Präsident über ganz Ägypten. Drei der neuen Statthalter kommen aus dem Obersten Führungsrat der Muslim-Bruderschaft. Neu ernannt wurden nicht nur die Gouverneure von Kairo und Alexandria, sondern besonders im noch knapp mehrheitlich christlichen Oberägypten.

 

 

 

Protest bei „Egypt-Air“ wegen Kopftuch:

„Die britische Fluggesellschaft ist weder arabisch noch islamisch und hat schon das Kopftuch erlaubt“?“?

 

 

«Ichwanisierung»:   Der ägyptische Volksmund hat für diese Entwicklung schon ein Schlagwort geprägt: «Ichwanisierung», vom arabischen «Ichwan» für die Muslim-Brüder. Diese Durchdringung des gesamten öffentlichen Lebens mit den Exponenten und der Ideologie des politischen Islams wird dadurch erleichtert, dass nach dem Sturz von Mubarak in Kairo dessen diktatorische Machtapparat intakt geblieben ist: Präsident Mursi kann so gut wie alles einfach dekretieren, ohne unter der geringsten demokratischen Kontrolle zu stehen! {Quelle: www.jesus.ch – von  Heinz Gstrein  – Livenet}

 

 

Anstatt den verfolgten Christen zu helfen,

werden die Rebellen (Moslembrüder, Hamas, Hizb Allah, Al-Kaida …) von allen europäischen Staaten geholfen?!?!

 

 

 

Deutschland will Aufbauhilfe für Assad-Gegner leisten

 

 

Die Bundesregierung will offenbar schon

vor dem Sturz Assads „den Rebellen

beim Aufbau von Verwaltungsstrukturen helfen.

Nach Darstellung westlicher Militärfachleute

hat Assad die kurdisch besiedelten Gebiete

im Nordosten Syriens bereits aufgegeben.

 

Die Bundesregierung dringt offenbar auf eine raschere Unterstützung der syrischen Aufständischen. Um der Bevölkerung in den von den Rebellen kontrollierten Teilen des Landes zu helfen, könnte schon vor einem Sturz von Machthaber Baschar al Assad mit dem Aufbau neuer Verwaltungsstrukturen begonnen werden. Entsprechende Pläne werden im Rahmen der von Deutschland geleiteten, von den sogenannten Freunden Syriens gegründeten Arbeitsgruppe Wirtschaftlicher Wiederaufbau und Entwicklung beraten. Das im April in Berlin eingerichtete, mit 1,2 Millionen Euro ausgestattete Sekretariat der Arbeitsgruppe prüft unter anderem die Einrichtung eines Rückerstattungsfonds, um Geld für den Wiederaufbau der zerstörten Infrastruktur zu erlangen. Der oppositionelle Syrische Nationalrat schätzt den unmittelbaren Finanzbedarf in den ersten sechs Monaten nach einem Sturz Assads auf zwölf Milliarden Dollar. Gunnar Wälzholz, Leiter des in Berlin ansässigen Sekretariats der Arbeitsgruppe, sagte der F.A.Z., dass es darum gehe, „so früh wie möglich Not- und Stabilisierungsmaßnahmen zu ergreifen“. Die laufenden Planungen für den Wiederaufbau Syriens hätten eine „besondere Signalwirkung für die Bevölkerung, dass wir sie nicht im Stich lassen“. Auch arbeite man daran, syrische Geschäftsleute als Partner zu gewinnen, um den Wiederaufbau zu fördern. Ein von der Arbeitsgruppe beauftragter syrischer Kommunikationsfachmann bahnt schon Kontakte zu Verwaltungsfachleuten, politischen Führungskräften und Geschäftsleuten in den von den Aufständischen kontrollierten Gebieten an.

 

Nach Darlegung westlicher Militärfachleute hat Assad die kurdisch besiedelten Gebiete im Nordosten Syriens aufgegeben. Auch in Gegenden im Nordwesten des Landes, die an die Türkei grenzen, übe das Regime nicht mehr die komplette Kontrolle aus. Beobachter vor Ort sprechen von einer Art regionaler Selbstverwaltung, welche die Aufständischen in den vergangenen Monaten aufgebaut hätten. Treffen der EU-Außenminister am Freitag „Wir sind mit unseren Partnern, auch mit Paris, in engem Dialog“, hieß es am Donnerstag aus dem Auswärtigen Amt. Das an diesem Freitag beginnende Treffen der EU-Außenminister auf Zypern sei „eine gute Gelegenheit“, alle „wichtigen Fragen im Zusammenhang mit der Lage in Syrien und der Region zu besprechen“. Die Nachrichtenagentur Reuters hatte am Mittwoch einen französischen Diplomaten zitiert, der sagte, Frankreich habe damit begonnen, die örtliche Verwaltung in den Regionen Deir al Zor, Aleppo und Idlib mit Hilfsgütern und Geld zu unterstützen. Demnach erwägt die französische Regierung auch die Ausstattung der Aufständischen mit Waffen, um die derzeit von ihnen kontrollierten Gebiete dauerhaft gegen eine Rückeroberung durch Einheiten Assads und Angriffe aus der Luft zu verteidigen. Bei der von Frankreich gewährten Hilfe handele es sich um Unterstützung bei der Wiederherstellung der Wasserversorgung, dem Aufbau von Bäckereien und Schulen. Weitere Einzelheiten wurden unter Hinweis auf Sicherheitsgründe nicht genannt. Es hieß aber, auch die Kontakte zu bewaffneten Gruppen würden verstärkt. Während Abu Dhabi, das den Ko-Vorsitz in der Arbeitsgruppe Wirtschaftlicher Aufbau und Entwicklung innehat, und Frankreich das Bemühen um rasche Hilfe vor Ort unterstützen, bremst die Europäische Kommission offenbar entsprechende Vorschläge.

 

Die Regierung in Washington forderte derweil die Führung in Bagdad auf, mutmaßliche iranische Waffenlieferungen an Syrien über den irakischen Luftraum zu unterbinden. Die einfachste Lösung wäre es, wenn die irakischen Behörden Flugzeuge aus Iran in Richtung Syrien „zur Landung auffordern und auf irakischem Boden durchsuchen“ würden, sagte ein Sprecher des amerikanischen Außenministeriums. Amerikanische Medien hatten berichtet, dass iranische Waffentransporte an Syrien über irakischen Luftraum abgewickelt würden. Auch die Senatoren John McCain, Lindsey Graham und Joe Lieberman forderten während eines Besuchs in Bagdad den irakischen Ministerpräsidenten Nuri al Maliki dazu auf, die iranischen Waffenlieferungen an Syrien zu unterbinden. Im März hatte die Regierung in Bagdad der iranischen Führung mitgeteilt, dass sie Waffenlieferungen durch ihren Luftraum nicht mehr dulde. Teheran sagte, dass nur Hilfsgüter nach Syrien gebracht würden.

 

Vor dem Hintergrund des andauernden Bürgerkrieges in Syrien kritisierte UN-Generalsekretär Ban Ki-moon den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen am Mittwoch in scharfem Ton. Die Untätigkeit schade dem syrischen Volk und der Glaubwürdigkeit des Gremiums, sagte Ban vor der UN-Vollversammlung in New York. Angesichts der schrecklichen Bilder und Berichte aus Syrien müsse die internationale Gemeinschaft handeln. Unterdessen warf das syrische Außenministerium Ägypten „unverhohlene Einmischung“ in die inneren Angelegenheiten des Landes vor. Die Äußerungen Präsident Muhammad Mursis vor der Arabischen Liga seien „ein offener Angriff auf das Recht des syrischen Volks, selbst über seine Zukunft zu entscheiden“, teilte das von Walid al Muallim geführte Ministerium am Donnerstag mit. Mursi hatte Assad am Mittwoch zum Rücktritt aufgefordert und die Bildung eines Quartetts aus Ägypten, Iran, Saudi-Arabien und der Türkei angekündigt, das sich um eine Beendigung des Bürgerkriegs bemühen werde. {Quelle: www.faz.net – Von Markus Bickel und Matthias Rüb, Kairo / Charlotte}

 

8 Responses to “Ungewisse Zukunft der ägyptischen Christen”

  1. Klotho Says:

    Liebe Menschen, liebe Nachkommen Christis, macht euch auf was gefasst, denn alle Menschen werden langsam immer wahnsinniger, denn das eigentliche Problem ist das Malzeichen des Tieres, das Zeichen welche die Menschen brauchen um verkaufen und kaufen zu können. Es wird bald eingeführt werden, denn es wurde schon heimlich eingeführt, heimlich wie eine Dieb.
    Und wer sich weigert das Malzeichen des Tieres anzunehmen wird getötet, daher sind die islamisten ein Geschenk für den Satan.

  2. Club Says:

    Moderatorinnen mit Kopftüchern – Stewardesse wollen Kopftuch

    @und
    1. Schminken ist für Frauen in der Öffentlichkeit nicht erlaubt. Es ist nur unter Frauen und Männern, die Mahram sind, erlaubt.
    2. Wenn die Schminke schädlich ist, so darf sie nicht verwendet werden.
    3. Wenn die Schminke unreine Stoffe enthält, darf sie nicht verwendet werden.
    4. Sich für den Mann schön zu machen (sofern es ihm gefällt) und dies die Beziehung stärkt, so ist es erwünscht, erlaubte Methoden zu verwenden.

    • Club Says:

      Anstatt den verfolgten Christen zu helfen,
      werden die Rebellen (Moslembrüder, Hamas, Hizb Allah, Al-Kaida …) von allen europäischen Staaten geholfen?!?!
      jajaja—
      Deutschland erwägt den Export von Panzern nach Saudi-Arabien. Über die Motivlage der Bundesregierung und die Konsequenzen für den Nahen Osten. Rüstungsexperte Hilmar Linnenkamp meint, die militärische Bedeutung ist eher gering – es geht beim Panzer-Deal um Symbolik

  3. Wer nicht mitmacht, wie beim Irak, der MUSS bezahlen wie beim Irakkrieg.???

    ich denke die Welt sollte alles dran setzten,das im nahen osten der Friede beginnt anstatt °°Hetzerisch° Waffen zu liefern—

  4. Bernhardine Says:

    OT

    Christliches Brauchtum:

    Heute Mariä Geburt

    „“„Mariä Geburt fliegen alle Schwalben furt” weiß sicher noch der eine oder die andere über das Fest zu sagen, das im September gefeiert wird. Und in der Tat – in der ersten Septemberhälfte sammeln sich die Schwalben und ziehen in großen Schwärmen gen Süden. Unsere Vorfahren, die beobachtet hatten, dass die Schwalben um Mariä Verkündigung (25. März) kommen und um Mariä Geburt (8. September) wieder zurückfliegen, haben die Schwalbe zum Symboltier Mariens gemacht. Die Schwalbe gilt deshalb als Marien- oder Muttergottesvogel…““
    http://www.religioeses-brauchtum.de/herbst/mariae_geburt.html

  5. Bazillus Says:

    Der Westen wird und handelt immer dekadenter und perverser. Ja, der Westen musste sich erstmal der Bedeutung des Christentums entledigen, um mithelfen zu können, Christen in islamsichen Ländern zu verfolgen und Regime an die Macht zu powern, die den Christen noch feindlicher gesonnen sind, als die abglösten.
    Irak ist bald christenfrei, der Iran beeinflusst massiv den Irak mit seiner schiitischen Mehrhehitsbevölkerung. Syrien wird gerade vom Westen und den arabischen Muslimseilschaften fertig gemacht. Libyen wurde direkt in die Hände der Radiaklinskis geschossen. In allen muslimischen Ländern gewinnen Islamisten Oberhand. Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Destabilisierung der Region gewollt ist ohne Verschwörungstheoretiker zu sein. Menschenrechte stehen jedenfalls nicht Pate bei den Handlungen des USA und der EU im Nahen Osten.

    Diese Entscheidungen sind jedenfalls nicht christlich geprägt. Sie dienen der Unterstützung von Christentums- und Judenfeinden. Wir werden wohl auf einen Weltkrieg 3 oder aber in vielen Ländern auf Bürgerkriege zusteuern.

    Fragen wir uns, wer von diesem politischen Wertedesaster, welches den Verkauf der eigenen Großmutter mit einschließt, profitiert? Geld regiert die Welt. Soll damit von der Finanzkrise abgelenkt werden oder soll die Welt in ein noch größeres Finanzdebakel geführt werden?

  6. Ibrahaim Says:

    ZU DEN KOPFTÜCHERN BEI „EGYPT AIR“ VERSCHLEIERT MIT KOPFTUCH UND VOLL

    GESCHMICKT! WIE DUMM SIND DIESE LEUTE!


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