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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Prominente Christen fordern: „Ein Gott, ein Glaube, eine Kirche“! 7. September 2012

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 16:04

Prominente Christen werben für ein Ende der Kirchentrennung

 

Ihr Aufruf „Ökumene jetzt“ sei ein Dokument der Ungeduld, sagten sie bei der Vorstellung am heutigen Mittwoch.

Katholiken und Protestanten verbinde längst mehr als sie trenne – nur noch die Amtsinhaber seien da anderer Meinung.

 

Prominente Katholiken und Protestanten fordern die Überwindung der Kirchenspaltung. Sie stellten am Mittwoch in Berlin einen Appell für eine Intensivierung der Ökumene vor. Bundestagsvizepräsident Wolfgang Thierse (SPD), Mitglied im Zentralkomitee der deutschen Katholiken, sagte, der Aufruf sei ein „Ausdruck unserer Ungeduld mit dem Zustand der ökumenischen Bemühungen“. Ökumene-Experten vermissten in dem Papier dagegen konkrete Empfehlungen für die Praxis. Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU), ebenfalls katholisch, erklärte, die Initiative gründe in der gemeinsamen Überzeugung, dass die Trennung der Kirchen nicht länger berechtigt sei, obwohl die Unterschiede anerkannt würden. Der frühere Bundespräsident Richard von Weizsäcker, früherer Präsident des Evangelischen Kirchentags, sagte, ihn freue besonders der Aufbruch der katholischen Laien. Die Amtsinhaber beider Kirchen kämen in Sachen Ökumene „nicht recht vom Fleck“. Dagegen warnte der Vorsitzende der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, Robert Zollitsch, vor einer übereilten Kircheneinheit. „Eine Überwindung der Kirchenspaltung ist gleichwohl nicht ohne eine solide theologische Verständigung möglich“, erklärte der Freiburger Erzbischof. Ökumene sei nicht eine politische Frage, sondern zunächst und vor allem eine Frage der Suche nach Gott, unterstrich Zollitsch.

 

Für die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) sagte Thies Gundlach, aus evangelischer Sicht sei die Reformation noch nicht vollendet. Auf Ebene der Gemeinde sollte „alles ökumenisch Mögliche und von beiden Seiten Gewollte“ nicht nur zugelassen, sondern auch bestärkt und durch gemeinsame Zeichen belebt werden, so der EKD-Vizepräsident. Zu den mehr als 20 Erstunterzeichnern zählen neben Lammert und Thierse der Fernsehmoderator Günther Jauch, SPD-Fraktionschef Frank-Walter Steinmeier und sowie Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière und Bundesbildungsministerin Annette Schavan (beide CDU). Von Mittwoch an können sich weitere Unterstützer dem Aufruf anschließen. Lammert sagte, er habe bereits bei den Vorbereitungen sehr viel Zustimmung erfahren. Das Papier unter dem Titel „Ökumene jetzt – ein Gott, ein Glaube, eine Kirche“ ist ein Aufruf, die historisch gewachsene Kirchenspaltung zu überwinden. Man dürfe nicht bei der Forderung stehenbleiben, dass sich die Kirchen gegenseitig anerkennen. Dieses Ziel sei wichtig, aber zu klein. Anlass des Aufrufs sind der 50. Jahrestag des Zweiten Vatikanischen Konzils im Oktober und die 500-Jahr-Feier der Reformation im Jahr 2017. Der Aufruf sei „unser Beitrag zur Luther-Dekade“, sagte Lammert. Luther habe die Kirche erneuern, aber nicht spalten wollen. Das Zweite Vatikanische Konzil habe erstmals die Ökumene auf die Agenda der katholischen Kirche gesetzt.

 

Nach Ansicht der Grünen-Politikerin Antje Vollmer, die zu den Erstunterzeichnern gehört, muss die gemeinsame religiöse Praxis in vielen katholischen und evangelischen Gemeinden aus der Heimlichkeit heraustreten. Dies sei ein Appell an jeden einzelnen Christen. Thierse sagte, die Initiatorengruppe habe sich bewusst gegen konkrete Forderungen entschieden. Ziel des Appells sei eine Bewegung für die Ökumene. Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) begrüßte den Aufruf. „Nur wenn wir als Christen eins sind, werden wir in der Welt glaubwürdig sein“, sagte ZdK-Präsident Alois Glück in Bonn. Der lutherische Ökumene-Experte Friedrich Weber wertet den Appell als positives Signal, allerdings bleibe die Erklärung zu unkonkret. Die Grünen-Politikerin und Präses der Synode der evangelischen Kirche, Katrin Göring-Eckardt, reagierte zurückhaltend. Es sei gut, dass in der Öffentlichkeit stehende Menschen eine große Sehnsucht nach „einem Mehr an Gemeinsamkeit“ haben, schrieb sie in der „Zeit“-Beilage „Christ & Welt“. Es müsse aber auch immer wieder daran erinnert werden, was in den vergangenen 60 Jahren ökumenisch erreicht wurde, fügte sie hinzu und plädierte für mehr Gelassenheit in der Ökumene. {Quelle: www.jesus.de}

 

7 Responses to “Prominente Christen fordern: „Ein Gott, ein Glaube, eine Kirche“!”

  1. Heinz Says:

    diese Dummschwätzer sind noch nie CHRISTLICH in Erscheinung getreten, sondern vertreten eine Wellness-Religion, ein Christentum light

    Mir nach spricht Norbert unser Held…

    http://www.vatican-magazin.de/index.php/magazin/aktuelle-ausgabe/inhalt/16-magazin/aktuell/weitere-artikel/78-kissler-22012

    Kardinal Meisner warnt vor ‚Ökumenischem Holzweg‘

    http://www.kath.net/detail.php?id=38004

    Das ZDK ist das letzte verbliebene Zentralkomitee auf deutschem Boden und vertritt auch keine katholischen, sondern sozialistische, kirchenfeindliche Interessen.

    Die einzig wahre Ökumene ist der Konvertitenunterricht!!!

  2. Erich Foltyn Says:

    die Christen können sich nicht gewaltlos dem Islam entgegen stellen und schon gar nicht, wenn sie kein Mensch mehr haben will. Heutzutage glaubt kein Mensch mehr an Jesus, nur an die Güterlawine, die täglich über den Erdball rollt und deren Konsumgenuß man irgendwo herausschwitzt und das ist eine geistlose Sache. Und man wird keinen einzigen Menschen für das Christentum gewinnen, weder einen Atheisten und einen Moslem schon gar nicht, das Christentum ist wie ein leises Rascheln im Verkehrslärm, während sich die einen noch viel größeren LKW kaufen. Und ein christliches Martyrium wird in unserer heutigen Medienwelt keinerlei Wirkung mehr hinterlassen. Daher wird man müssen andere Seiten aufziehen, wenn man den Islam nicht will. Aber Beschmieren von Moscheen ist verpönt und alles wird als Nationalsozialismus abgetan, als Islamophobie usw. So wird man müssen noch ganz andere Seiten aufziehen. Man wird die Gesellschaft kritisieren müssen, wo sie am empfindlichsten ist und wo sie ihre eigenen Kritikpunkte haben, ohne dass man dem Islam überhaupt erwähnt. Und das ist nur der Anfang.

  3. Emanuel Says:

    “Ein Gott, Ein Glaube, Eine Kirche”!

    Könnte auch ein Moslem-Spruch sein !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Ist es auch !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    WIE KANN ES EINE EINHEIT IM GLAUBEN GEBEN, WENN INNERHALB DES CHRISTLICHEN GLAUBENS,
    ZAHLREICHE STRÖMUNGEN, GEGENSÄTZLICHE GLAUBENSGRUNDSÄTZE VERTRETEN ???

    EINHEIT KANN ES NUR DANN GEBEN, WENN DIE GRUNDSÄTZLICHEN GLAUBENSREGELN ÜBEREINSTIMMEN !!!

    Das Grundübel oder der Beginn des Untergangs der christlichen Kirche , begann ca. 350 nach der Niederkunft des Herrn —- mit dem Konzil von Nizäa !!!!!

    Hier wurden aus dem EINEN GOTT, dem Herrn , drei Götter gemacht !!!!!!!!!!!!!

    VATER und SOHN und HEILIGER GEIST = DREI PERSONEN IN EINEM GOTT

    Dieser höllische Schwachsinn ist der Grundstein für die Zerstörung der christlichen Kirche …..

    Ihr, die ihr in diesem Sinne aufgewachsen und erzogen seid, tut mir Leid, da ihr kaum noch diese IRRLEHRE als eine IRRLEHRE erkennen könnt ….

    Die Trinitätslehre ist eine höllische Mißgeburt … Ein Gott entweder mit DREI KÖPFEN und einem Rumpf

    oder ein Gott

    MIT EINEM KOPF UND DREI RÜMPFEN …. ist eine abstoßende Vorstellung einer höllischen Mißgeburt ……

    • CARMA Says:

      …wofür gerade du dich ins zeug geworfen hast – deine monatelangen trintarischen erklärungsorgien scheinst du wohl vergessen zu haben?..

    • Emanuel Says:

      Lieber Carma .. wenn du jetzt mit diesem Kommentar recht haben solltest , kann das nur ein Fehler meiner Ausdrucksweise gewesen sein .. Niemals habe ich ich so einen katholischen Glauben gehabt… Mein Glaube ist immer, seit meiner Kindheit , an einen Gott, zu IHM habe ich gesprochen … Dieser Gott ist nicht teilbar . Seit meinem Studium von Swedenborgs Werken, weiß ich, das dieser Eine Gott , Jesus Christus ist …
      Ich habe immer die Trinitätslehre… verachtet … Mein Gott ist Jesus Christus , der Herr, der sich als Mensch auf dieser Erde , vergöttlicht hat .. um uns Sein Geschöpf, noch zu erreichen …

      Wie der Mensch aus Seele -Körper und -Wirkung daraus besteht ………………

      so besteht der Herr … aus Seinem Göttlichen Sein – der Vater – und Seinem Göttlichen Dasein – Der Sohn
      und Seiner Göttlichen Wirkung daraus – dem Heiligen Geist —-

      IST DAS DENN SO SCHWER ZU VERSTEHEN…..??????????????????????

  4. Erich Foltyn Says:

    man sollte nicht einmal eine Moschee beschmieren ob mit oder ohne Schweinskopf, sondern der selig grinsende Bundespräsident sollte den islamischen Vertretern eine Protestnote überreichen für alle Greuel, die der Islam weltweit anrichtet. Der könnte ihnen ruhig eine Fahrkarte zahlen und die nach Saudi-Arabien schicken damit sie denen das dort vortragen, was der österr. Staat für Interessen hat, weil sonst können sie gleich dort bleiben. Aber unsere Leut machen sich ja aus den internationalen Greueln noch eine Lustbarkeit. Mir ist es auch wurscht, wenn in meinem Bezirk ein Banküberfall ist mit einer Schießerei, wenn ich gerade zu dieser Zeit nicht dort bin. Aber der Islam ist noch ärger als ein Banküberfall. Er beleidigt den gesunden Hausverstand, wo man sich hat ein Leben lang plagen müssen, damit man etwas lernt und dann will es keiner haben. Den Staat hat meine Ausbildung viel Geld gekostet, aber der Staat geht lieber Pleite, als daß er Ordnung macht wenigstens in seinem Einflussbereich.

  5. Johannes Says:

    Nicht die Vereinigung von Kirchen ist wichtig, sondern die Einheit derer, die sich zu JESUS CHRISTUS als ihren HERRN bekennen und zugleich auch eine gute Gemeinschaft mit dem jüdischen Volk haben, dem sie in Liebe verbunden sein sollten. Hierzu siehe das Hohepriesterliche Gebet des HERRN in Johannes 17 und was der Apostel Paulus dazu in seinem Brief an die Römer in Kapitel 9 bis 11 schreibt.

    Hinsichtlich des „Tag des HERRN“ und seiner vielleicht schon bald kommenden Wiederkunft ist auch das, was der Prophet Sacharja schreibt eine gute und wichtige Ergänzung. Eine kurze prophetische Schrift, die im Zusammenhang gelesen werden sollte.


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