kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

NL: Studie – Hunderte „versteckte“ Frauen in Amsterdam 7. September 2012

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 18:21

 

Nach Schätzungen leben ca 200-300 „versteckte“ Frauen in Amsterdam.

Eine neue Studie mit dem Titel ‚Living in forced isolation‘

beschriebt diese Zahl als eine vorsichtige Schätzung und sagt,

dass die eigentliche Zahl sehr viel höher sein könnte.

 

 

Wissenschaftler vom Verwey Jonker Institute haben diese Studie durchgeführt, die vom Amsterdamer Stadtrat in Auftrag gegeben wurde. Sie zeichnen das Bild einer Frau, die gegen ihren Willen zu Hause eingesperrt wird durch ihren Mann oder die Familie. Diese Frauen haben buchstäblich keinen Kontakt zur Gesellschaft und gehen selten vor die Tür. Der Bericht benennt zwei Gruppen. Die Gruppe der ‚unterdrückten, versteckten Frauen‘, die hauptsächlich aus Frauen besteht aus streng islamischen oder christlichen Kulturen. Sie werden von ihren Familien und der Gemeinschaft sorgfältig beobachtet und haben oft an ihrer Situation resigniert, was bedeutet, dass Gewalt oder Drohungen mit Gewalt oft damit zusammenhängen. Diese Frauen tendieren dazu, ihre Isolation zu akzeptieren, umso mehr als sie kein Holländisch sprechen und sich ihrer Rechte in den Niederlanden nicht bewusst sind. Die zweite Gruppe besteht aus den ‚gefangenen Frauen‘ die Opfer physischen Missbrauchs sind und oft buchstäblich in ihren Wohnungen eingeschlossen werden. Typischerweise sind dies Ehen, in denen die Frau sich ihren Partner ausgesucht hat und keine arrangierten Ehen. Dies umfasst sowohl Frauen, die in die Niederlande kamen um zu heiraten, als auch Frauen, die schon im Land gelebt haben. {Quelle: Hundreds of ‘hidden’ women in Amsterdam Radio Netherlands 7 September 2012 By Louise Dunne – EuropeNews • News-Ticker}

 

 

DK: Dänische Ministerin für Integration und Soziales

bezieht Stellung gegen Antiblasphemie Gesetze

 

 

Nach Berichten der Zeitung The Copenhagen Post hat Karen Hækkerup, die dänische Ministerin für Integration und Soziales, eine Konferenz über religiöse Radikalität verlassen, wegen der Teilnahme eine Mannes auf derselben Konferenz, der dabei mitgeholfen hatte die pakistanische Antiblasphemie Gesetzgebung zu entwerfen. ICLA gratuliert zu dieser klaren Stellungnahme gegen Blasphemiegesetze obwohl es besser wäre, Politiker diese Blasphemiegesetze vom Podium solcher Konferenzen aus verurteilen würden. Man muss daran erinnern, dass die Organisation der islamischen Kooperation (OIC), bei der Pakistan ein Mitgliedstaat ist, versucht, die Umsetzung ähnlicher Gesetze weltweit durch die UN Resolution 16/18 und den Istanbul Prozess durchzusetzen. Der Brüsseler Prozess von 2012 wurde von ICLA auf einer Konferenz im Europa Parlament im Juli 2012 ins Leben gerufen, um ein Rahmenwerk zu schaffen, diesen Versuchen der OIC zu entgegnen.

 

Die Entscheidung Karen Hækkerups nicht an dieser Konferenz teilzunehmen ist eine Beispiel dafür, dass jemand, dessen Handlungen in Übereinstimmung mit dem Brüsseler Prozess von 2012 sind, klar Stellung bezogen hat gegen etwas, das die Meinungsfreiheit untergräbt. Blasphemiegesetze haben keinen Platz in offenen demokratischen Gesellschaften, die die Meinungsfreiheit wertschätzen. Es scheint, als ob die OIC es sich vorgenommen hat die sehr berechtigte und heiß ersehnte Kampagne gegen religiöse Intoleranz als Vorwand für eine Formalisierung religiöser Intoleranz zu benutzen. Man sollte sich daran erinnern, dass viele OIC Mitgliedstaaten eine extrem niedrige Erfolgsbilanz haben, wenn es um den Kampf gegen religiöse Intoleranz geht, wie es in diesem Artikel beschrieben wird. {Quelle: Danish Integration and Social Affairs Minister Takes a Stand Against Anti-Blasphemy Laws Liberties Alliance 7 September 2012 – EuropeNews • News-Ticker}

 

2 Responses to “NL: Studie – Hunderte „versteckte“ Frauen in Amsterdam”

  1. Erich Foltyn Says:

    die Dänen wünschen sich ja auch nix mehr als das, alle Nordländer sind schon ein Opfer der Hirnkrankheit geworden

  2. Bernhardine Says:

    OT

    „“Rimsha Masish ist frei

    Pakistan. Gestern morgen hat ein pakistanischer Richter das christliche Mädchen Rimsha Masih aus Islamabad gegen eine Kaution von umgerechnet 4.500 Euro freigelassen. Das berichtet der Missionsnachrichtendienst ‘Fides’. Das minderjährige Kind ist mongoloid. Es wurde wegen angeblicher Blasphemie verhaftet – weil es Koranseiten verbrannt haben soll. Die Beweise für ein Delikt seien unzureichend, erklärte der Richter. Sie rechtfertigten keine Haftverlängerung für eine behinderte Minderjährige.““ kreuz.net

    Siehe hier, ausführlich:
    http://www.fides.org/aree/news/newsdet.php?idnews=30702&lan=deu


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