kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

USA verstärken Säbelrasseln gegen den Iran, um israelischen Angriff hinauszuzögern 6. September 2012

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 20:07

Die USA haben angekündigt, weiter indirekt gegen den Iran vorzugehen, um einen möglichen israelischen Militärschlag gegen das Land hinauszuschieben.

 

 

Um das umstrittene iranische Atomprogramm zu stoppen,

will Washington unter anderem Militärmanöver im Persischen Golf durchführen.

Zusätzlich zur Verstärkung der amerikanischen Marinepräsenz in der Region

bereitet Washington einem Bericht der New York Times zufolge

auch eine Verschärfung der Wirtschaftssanktionen

gegen die iranische Erdölindustrie vor.

 

 

 

Zusammen mit 25 weiteren Ländern wollen die USA im Oktober umfangreiche gemeinsame Marinemanöver zur Minenräumung im Persischen Golf durchführen. Damit soll der Druck auf den Iran erhöht und das Land davon abgehalten werden, die Straße von Hormus zu blockieren. Der Iran seinerseits hat ebenfalls für diesen Herbst Manöver angekündigt, die darauf abzielen, die internationale Gemeinschaft von einem Angriff auf das Land abzuhalten. Washington bewegt sich derzeit im Zusammenhang mit dem israelisch-iranischen Konflikt auf einem schmalen Grat, während sich die israelische Regierung, die einen sofortigen Militärschlag gegen die iranischen Nukleareinrichtungen fordert, einer immer kriegstreiberischen Rhetorik bedient. Die Regierung Obama drängt Israel dazu, von einem militärischen Vorgehen abzusehen und den diplomatischen Bemühungen um eine Beilegung des Konflikts mehr Zeit einzuräumen. Am Sonntag hatte der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu die führenden Politiker der Welt aufgefordert, eine »klare rote Linie« zu ziehen, bei deren Überschreitung ein militärisches Vorgehen gegen die iranischen Nukleareinrichtungen erfolgen solle. Israel hat Washington wiederholt für seine vermeintlich fehlende Bereitschaft kritisiert, einen israelischen Angriff gegen das iranische Nuklearprogramm zu unterstützen.

 

 

 

In einem am Dienstag veröffentlichten UN-Bericht hieß es, der Iran habe zwar seit Mai die Anzahl der Zentrifugen in seiner befestigten unterirdischen Einrichtung in Fordo mehr als verdoppelt, diese neuen Maschinen hätten aber ihre Arbeit noch nicht aufgenommen. Israel und die USA werfen dem Iran vor, Uran anzureichern, um Atomwaffen zu bauen. Der Iran hat diese Behauptungen immer wieder zurückgewiesen und erklärt, sein Atomprogramm diene ausschließlich zivilen Zwecken. Aus Sicht des israelischen Ministerpräsidenten sind diese neuen Zentrifugen als überwältigende Beweise dafür zu werten, dass sich die von den USA und anderen westlichen Ländern verhängten Sanktionen als unwirksam erwiesen hätten. »Diese Berichte bestätigen das, was ich schon seit Längerem gesagt habe, die internationalen Sanktionen belasten zwar die iranische Wirtschaft, aber sie verhindern keineswegs Fortschritte des iranischen Atomprogramms«, erklärte Netanjahu. Die Regierung Obama sieht sich immer harscherer Kritik des republikanischen Präsidentschaftskandidaten Mitt Romney ausgesetzt, der Obama vorwirft, gegenüber dem Iran »zu weich« zu sein. Romney hatte bereits zuvor erklärt, er werde niemals zulassen, dass der Iran in der Lage wäre, waffenfähiges Plutonium zu erzeugen. Zugleich verurteilte er die diplomatische Haltung Obamas gegenüber dem Iran und warf ihm vor, die Sicherheit der USA zu gefährden und Amerika von Israel zu entfremden. Die Regierung Obama erwäge darüber hinaus den Einsatz verdeckter Operationen und begrenzter direkter militärischer Aktionen, berichtete die New York Times weiter. {Quelle: Russia Today – info.kopp-verlag.de}

 

 

 

 

 

Iran: Gegenüber der S-300 »verbessertes« Flugabwehrsystem

soll 2013 einsatzbereit sein

Bereits jetzt sind schon 30%

der neuen Systemkomponenten fertig

 

 

Der Iran hat bereits fast ein Drittel eines Flugabwehrsystems fertiggestellt,

das er anstelle des russischen modernen S-300-Systems entwickelte,

deren Lieferung Moskau verweigert hatte.

Die Islamische Republik geht davon aus, dass das System im kommenden Jahr einsatzbereit sei,

erklärte Brigadegeneral Farzad Esmaili, einer der Kommandeure der iranischen Luftabwehr.

Das neue System mit der Bezeichnung Bavar-373 (Glaube-373) sei bereits zu 30 Prozent fertiggestellt,

sagte er am vergangenen Montag vor Journalisten am Nationaltag der Luftverteidigung in Teheran.

Der Iran sei in der Lage,

das Projekt ohne Hilfe aus dem Ausland durchzuführen und abzuschließen.

 

 

 

»Die Entwicklung der Bedrohungserkennung des Systems ist abgeschlossen, und seine wichtigsten Komponenten wurden im Iran gefertigt«, zitierte ihn die halbamtliche Nachrichtenagentur Fars News. Weiter sagte er, es sei kein Problem, das System mit den erforderlichen Raketen auszustatten. Er hoffe, das Abwehrsystem werde bis März 2013 (dem Ende des iranischen Jahres) oder spätestens im März 2014 Einsatzreife erreichen. Die Entwicklungsarbeiten am Bavar-373 wurden aufgenommen, als dem Iran klar geworden war, dass Russland das moderne Flugabwehrsystem S-300 nicht liefern werde. Das S-300 verfügt über eine Reichweite von 150 Kilometern und kann zur Abwehr von Kampfflugzeugen, Marschflugkörpern und Raketen eingesetzt werden, wobei eine gleichzeitige Bekämpfung von bis zu 24 Zielen möglich ist. Im September 2011 hatte Esmaili das im Iran selbst entwickelte Flugabwehrsystem Bavar-373 bereits als eine »starke Konkurrenz« zum russischen Luft-Boden-Raketensystem bezeichnet. Für das iranische System sollen drei verschiedene Raketentypen entwickelt werden, sodass es »besser als das S-300« in der Lage wäre, »Ziele zu erfassen, zu identifizieren und zu zerstören«, meinte er. 2007 hatte der Iran mit Russland einen Vertrag über die Lieferung von mindestens fünf S-300-Flugabwehrsystemen abgeschlossen. Aber im September 2010 verfügte der damalige russische Präsident Dmitri Medwedew im Einklang mit den vom UN-Sicherheitsrat wegen des Atomprogramms gegen den Iran verhängten Sanktionen per Dekret ein Verbot der Lieferung.

 

Daraufhin reichte der Iran im August 2011 beim Internationalen Schiedsgericht der OSZE in Genf Klage auf Zahlung von vier Milliarden Dollar wegen Vertragsbruch ein, was zu Verstimmungen in Moskau führte. Russland argumentierte, der eigentliche Vertragswert habe nur 900 Millionen Dollar betragen, und man sei bereit, dem Iran Schadensersatz in Höhe von 166,8 Millionen Dollar zu leisten. Später habe der Iran dann vor Gericht beantragt, die geforderten Kompensationszahlungen auf drei Milliarden Dollar zu erhöhen.bNach dem russischen Lieferverbot kündigte der Iran im November 2010 an, man wolle ein ebenfalls aus russischer Produktion stammendes Raketensystem so modifizieren, dass es wie das S-300 eingesetzt werden könnte. Das S-300 gilt allgemein als eines der wirksamsten Abfangsysteme zur Abwehr von ballistischen Raketen und Marschflugkörpern. Die Wirksamkeit des iranischen Systems ist umstritten und konnte bisher noch nicht von unabhängiger Seite bestätigt werden. Viele Militärexperten hatten in der Vergangenheit iranische Behauptungen, man habe im Bereich der Militärtechnologie aus eigenen Kräften große Entwicklungsfortschritte erzielt, als übertrieben zurückgewiesen.

 

 

»Säbelrasseln und Militärmanöver«

 

Ebenfalls am Montag kündigte General Esmaili an, im Oktober werde ein Großmanöver zur Luftverteidigung unter Beteiligung aller Teilstreitkräfte stattfinden. Diese Manöver würden gemeinsam von den regulären Streitkräften und den Revolutionsgarden durchgeführt und dienten der Übung von »Reaktionen auf feindliche Bedrohungen«. Aber auch die USA wollen im Oktober zusammen „mit 25 weiteren Ländern im Persischen Golf“ großangelegte Manöver zur Minenräumung durchführen, um den Druck auf den Iran wegen des angeblichen Bestrebens des Landes, Atomwaffen zu entwickeln, zu erhöhen. Um gegenüber der Weltöffentlichkeit in einer konzertierten Aktion die Stärke des iranischen Militärs unter Beweis zu stellen, erklärte der stellvertrtende iranische Verteidigungsminister Mohammad Eslami einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters zufolge, arbeite man daran, Langstreckendrohnen, die bereits zuvor in diesem Jahr getestet worden seien, mit Raketen zu bestücken. Nach Angaben iranischer Behörden verfügt die entsprechende Drohne vom Typ Karrar über eine Reichweite von 1.000 Kilometern und kann mit einem Marschflugkörper oder mehreren kleineren Raketen ausgerüstet werden. Vor dem Hintergrund der wachsenden Gefahr eines israelischen Militärschlags gegen die iranischen Nukleareinrichtungen zitierte die Nachrichtenagentur ISNA den Minister mit den Worten: »Wir werden unser Land mit allen Mitteln verteidigen. Gegenwärtig stellt ein Luftangriff die schwerste Bedrohung dar, weil man sehr schnell darauf reagieren muss. Daher haben wir es für erforderlich gehalten, dass die Flugabwehr unabhängig arbeiten kann. Eine unserer [Haupt-] Aufgaben besteht darin, wichtige und empfindliche Ziele wie Raffinerien und Nukleareinrichtungen zu schützen.«

 

Israel droht seit Langem mit einem Angriff auf die iranischen Nukleareinrichtungen,

obwohl seine westlichen Verbündeten mehr Zeit für eine diplomatische Lösung des Konflikts fordern.

Der Iran beteuert, s

eine Urananreicherung diene ausschließlich zivilen Zielen.

{Quelle: RussiaToday – info.kopp-verlag.de}

 

3 Responses to “USA verstärken Säbelrasseln gegen den Iran, um israelischen Angriff hinauszuzögern”

  1. carma Says:

    >> Die Regierung Obama sieht sich immer harscherer Kritik des republikanischen Präsidentschaftskandidaten Mitt Romney ausgesetzt, der Obama vorwirft, gegenüber dem Iran »zu weich« zu sein. Romney hatte bereits zuvor erklärt, er werde niemals zulassen, dass der Iran in der Lage wäre, waffenfähiges Plutonium zu erzeugen. Zugleich verurteilte er die diplomatische Haltung Obamas gegenüber dem Iran und warf ihm vor, die Sicherheit der USA zu gefährden und Amerika von Israel zu entfremden. Die Regierung Obama erwäge darüber hinaus den Einsatz verdeckter Operationen und begrenzter direkter militärischer Aktionen, berichtete die New York Times weiter. <<

    obama hält israel hin, um sich nicht dem vorwurf der kriegstreiberei auszusetzen – und zwingt israel mit seinen begrenzten mitteln erst recht in den offenen konflikt. wenn israel nicht bald handelt, ist ihre chance für immer vertan, amerikas/europas hilfe in der not dürfen sie wohl nicht mehr vertrauen!!
    obama lässt israel ins messer laufen, da es seine souveränität nicht völlig in die hände der usa geben kann, andererseits auf sich alleine gestellt in zugzwang gerät und offensiv handeln muss!
    obama ist fein raus, bei den sunniten und allen restlichen feinden des judenstaates ("antizionisten") – sollen sich doch die verhassten israelis und abtrünnigen iraner gegenseitig plattmachen, den rest erledigen dann die uno-sunni-brigaden (teilung und fremdverwaltung israels?!)…

  2. […] und Alliierten des Counterjihad durchzusetzen. Mitunter liest man dort sogar Beiträge, die klar antisemitischer Natur sind, obwohl man durch die kunterbunte Schriftwahl, das exzessive Übernehmen fremder Bilder […]


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s