kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Kreuzweg für verfolgte Christen in Augsburg 6. September 2012

Filed under: Christenverfolgung — Knecht Christi @ 18:46

Rebellen“ haben Christen im Visier

 

Der Bischof für Damaskus

sieht die Gefahr einer religiösen Radikalisierung.

 

Mehr als zwei Millionen Christen leben in Syrien, sie sind mittlerweile im Visier der Rebellen. Denn die offizielle Kirche hielt in dem Aufstand gegen Syriens Präsidenten Bashar al-Assad zum Regime. Das hat freilich weniger mit Überzeugung, sondern eher mit blanker Angst zu tun. „Die Christen wurden im Irak getötet oder vertrieben. Davor haben wir jetzt auch Angst“, klagt Pater George. Der Bischof von Damaskus sagt im ÖSTERREICH-Interview, dass „wir Christen auf der Seite Syriens stehen“ (siehe Interview). Radikale Islamisten würden „derzeit alle Minderheiten in Syrien bedrohen“. Tatsächlich: In Jeremana, einem christlich dominierten Vorort von Damaskus, explodierten in nur sieben Tagen fünf Autobomben. Flucht: Der Bischof erzählt, dass in Homs Kirchen zerstört wurden und sehr viele „Christen von dort geflohen“ seien. Die Kirche in Syrien würde hingegen ihre Klöster „für Flüchtlinge aller Religionen im ganzen Land öffnen“. Viele Christen wollen 17 Monate nach Start des Aufstandes Syrien verlassen. Waffenlieferung: Einem Bericht der New York Times zufolge beliefert der Iran das Assad-Regime über den irakischen Luftraum mit Waffen.

 

Louka el-Khouri, Bischof von Damaskus, im ÖSTERREICH-Interview.
ÖSTERREICH: Es gab Autobomben gegen Christen. Wo stehen Christen in diesem Aufstand?
Bischof Louka El-Khouri: Wir sind Syrer, uns geht es um das Land. Man wirft uns vor, zur Regierung zu helfen. Aber wir stehen auf keiner Seite. Hier zerstört nicht das Militär das Land, das Militär schützt uns vor Radikalen.

ÖSTERREICH: Wer gefährdet dann das Land?
El-khouri: Wir haben es in Syrien mit radikalen Milizen zu tun, die keine Chance gegen das Militär haben und daher zu Terror greifen {Quelle: www.oe24.at – von Isabelle Daniel}.

 

 

 

 

 

Kreuzweg für verfolgte Christen in Augsburg

 

Am Sonntag, dem 16. September

von Kirche in Not

im Augsburger Dom organisiert

 

MÜNCHEN, 5. September 2012 (ZENIT.org/KIN): Am Sonntag, dem 16. September, findet um 18:00 Uhr im Augsburger Dom eine Kreuzweg-Andacht für verfolgte und bedrängte Christen statt. Die Andacht wird vom Weltkirchen- und Ökumene-Referenten des Bistums Augsburg, Prälat Dr. Bertram Meier, in Zusammenarbeit mit dem internationalen katholischen Hilfswerk „Kirche in Not“ gefeiert. Während des Kreuzweges, der aus dem Augsburger Dom live von „Radio Horeb“ übertragen wird, gibt es auch Zeugnisse von Christen aus dem Nahen Osten. Vor der Andacht lädt ein ökumenischer Zusammenschluss von Christen aus dem Nahen Osten, dem Bistum Augsburg, dem evangelisch-lutherischen Dekanat Augsburg sowie der Evangelischen Allianz zu einer Kundgebung auf dem Augsburger Rathausplatz ein. Ab 16:00 Uhr ist „Kirche in Not“ dort mit einem Infostand vertreten. Um 16:30 Uhr beginnt die Kundgebung unter dem Motto „Glaube braucht Bekenntnis – Verfolgte Christen brauchen Hilfe“! Hauptredner wird Bundestagsvizepräsident Eduard Oswald sein. Die Teilnehmer der Kundgebung ziehen ab 17:30 Uhr gemeinsam zum Augsburger Dom, um dort den Kreuzweg zu beten. {Quelle. www.zenit.orgrman}

 

 

 

 

Trier

 
Jugendmedienwoche:

Vorurteile ablegen, voneinander lernenmg

 

 

„Kann eine Religion für sich in Anspruch nehmen,

die einzig wahre zu sein“?

Und: „Gibt es überhaupt einen Gott“?

 

Mit Fragen wie diesen haben sich 35 Jugendliche sowie Betreuerinnen und Betreuer aus Deutschland, Niederlande, Polen, Rumänien, Slowenien und Frankreich bei der 19. Internationalen Jugendmedienwoche an der Katholischen Akademie Trier auseinandergesetzt. Während des einwöchigen Programms besuchten sie Einrichtungen verschiedener Religionen, darunter die Trierer Synagoge und das Buddha-Museum Traben-Trarbach; diskutierten über die Leitfragen „Welche Religion? Welcher Gott? Welche Welt?“ und produzierten in verschiedenen Arbeitsgruppen Film- und Internetbeiträge sowie eine Abschlusszeitung, die sie am 4. September präsentierten. „Die Jugendmedienwoche hat das Ziel, medienpädagogisch auszubilden, aber auch Menschen unterschiedlicher Kulturen und Religionen zueinander zu bringen“, erklärt die Hauptorganisatorin Katharina Zey-Wortmann von der Katholischen Akademie Trier. Für die jungen Leute zwischen 15 und 19 Jahren waren es fünf arbeitsreiche Tage mit ständigem Wechsel zwischen Aktivitäten, Exkursionen sowie Arbeitsgruppen- und Bildschirmarbeit.

 

„In den vergangenen Tagen haben wir uns kennengelernt, miteinander gesungen, und wir sind wirklich gute Freunde geworden“, sagt der 16jährige Alexandru Gruia Dimcea aus Bukarest (Rumänien). „Das hatte etwas Magisches, denn wir leben in einer Welt, in der wir uns viel gegenseitig beurteilen; aber wir haben diese Vorurteile abgelegt“. Die Schülerinnen und Schüler, darunter Katholiken, Protestanten, Orthodoxe und Freikirchliche, hätten sich mit den Angehörigen verschiedener Religionen über ihre Überzeugungen unterhalten und darüber diskutiert. „Ich glaube, jede Religion hat etwas Schönes an sich, und es ist gut, wenn jeder seinen Glauben hat. Man lernt viel von den anderen“, fasst die 15jährige Lisa van Lierop aus Beek en Donk bei Eindhoven (Niederlande) zusammen. Unterstützung erhielten die Jugendlichen von langjährigen früheren Teilnehmenden und jetzigen Betreuern der Jugendmedienwoche wie dem 25jährigen BWL-Studenten Benjamin Judith aus Trier. „Mit 13 Jahren war ich zum ersten Mal bei einer Jugendmedienwoche dabei. Das war eine riesige Erfahrung, mit jungen Menschen aus ganz Europa zusammenzukommen, und ich bin seitdem mehrfach dabei gewesen“, erklärt der Student. „Ich bin so eine Art Werkzeug für die Jugendlichen: Ich stehe ihnen zur Seite, gebe ihnen Ideen und berate sie“.

 

Nach 19 Jahren zieht Katharina Zey-Wortmann eine positive Bilanz: Viele, die einmal mit der Jugendmedienwoche angefangen haben, seien mittlerweile selbst Medienschaffende, „was im Sinne der Nachhaltigkeit ein gutes Langzeitergebnis ist“, erklärt sie. „Ich denke, dass Kirche mehr in den Medien präsent sein muss“. Viele Jugendliche seien heute nicht mehr so stark religiös sozialisiert. Deshalb sei der Einstieg in die Thematik oft schwierig. Die Sprache und Symbolik der Religion müsse neu entdeckt werden, „wofür die Medien ein gutes Vehikel sind.“ Die Internationale Jugendmedienwoche wurde von der Katholischen Akademie Trier, dem Landesfilmdienst Rheinland-Pfalz, dem Kreismedienzentrum Daun und dem Thomas-Morus-Gymnasium Daun veranstaltet. Sie erhielt mehrere Auszeichnungen, darunter den Europa-Preis 2011 der Stadt Trier und das Gütesiegel „Erasmus Euro Media Seal of Approval“ der „European Society for Education and Communication“. Durch die bevorstehende Schließung der Katholischen Akademie Trier ist der Fortbestand der Jugendmedienwoche nicht garantiert. Eine mögliche Zukunftsperspektive gibt es aber: Ab 2013 könnte die Internationale Jugendmedienwoche im Rahmen des Europäischen Comenius-Programms für die schulische Bildung weitergeführt werden.

 

Weitere Informationen sowie die Videos und Publikationen der Schüler gibt es unter www.medienwoche-trier.de. {Quelle: www.wochenspiegellive.de}

 

4 Responses to “Kreuzweg für verfolgte Christen in Augsburg”

  1. Ibrahaim Says:

    WARUM SCHWEIGT IHR??? IST GENAU DIE RICHTIGE EINSTELLUNG!

    WIR SIND VIELE! SEHR, SEHR VIELE! CHRISTINNEN UND CHRISTEN IN EUROPA UND DER WELT!!!

    SEHR, SEHR VIELE! WIR MÜSSEN UND SOLLEN FÜR UNSEREN GLAUBEN AUF DIE STRASSE GEHEN!

    FÜR UNSERE SCHWESTERN UND BRÜDER IM NAHEN OSTEN UND NORDAFRIKA! FÜR UNSEREN

    GLAUBEN! JUNGE CHRISTEN KÖNNEN MEHR! WIR ALLE GEMEINSAM! GEMEINSAM SIND WIR STARK!

    AMEN!

    • Erich Foltyn Says:

      wenn 2000 oder 3000 auf die Straße gehen, steht nicht einmal etwas in der Zeitung. Ich geh erst auf die Straße, wenn es Millionen sind, weil vorher ist alles zwecklos.

      • patriot Says:

        Da können Sie aber lange warten, bis Millionen wegen einer Sache auf die Straßen gehen.

  2. patriot Sagt:
    7. September 2012 at 14:39

    Tja –patriot dazu kann ich nur sagen::

    Gott und sein Wort zu bezweifeln ist eine vom Teufel ausgelöste Gewohnheit. Je länger man der Gewohnheit Raum gibt, desto stärker wird ihre bindende Macht. Das Zweifeln wirkt sich aus wie ein zunehmendes Austreten eines Pfades, auf weicher Gartenerde.

    Nur ein entschiedener Widerstand durch die Gnade Gottes im Glauben kann die Gewohnheit des Zweifelns brechen. Ich wiederhole, dass das Zweifeln eine vom Teufel betriebene Angewohnheit ist, denn kein nüchtern denkender Mensch kann freiwillig oder aus Bosheit an dem lebendigen Gott zweifeln

    Gib niemals deine Heilserfahrung auf wenn du geprüft wirst oder schlechte Gefühle hast, denn du bist zu solchen Zeiten nicht völlig fähig, recht zu urteilen. Warte bis du besser empfindest, und dann überlege. Schiebe das Aufgeben deiner Erfahrung auf bis auf morgen, wie manche Leute das Suchen nach Gott, und du wirst bessere Fortschritte machen. Wenn der Morgen kommt, schiebe es wieder auf; oder, was noch besser ist, gib den Gedanken ganz auf und gehe hin um jemand aus der Not zu helfen, und Gott wird dich und andere segnen.

    Wenn dem Einlass des Feindes nicht schnell ein Ende bereitet wird, werden weittragende Schwierigkeiten folgen. Ich kannte Menschen, die ihre Heilserfahrung bezweifelten. Dann aber gingen sie ins Gebet und flehten um Vergebung. Ehe sie aber vom Gebet aufstanden, zweifelten sie schon wieder.

    Zweifelgeister und Anklagegeister sind enge Bundesgenossen, die zusammenwirken. Das Zweifeln wird manchen Menschen zur zweiten Natur. Würden sie aber die Zweifelsgeister behandeln, wie man es mit Hausierern macht, dann würden sie nicht so viele Schwierigkeiten haben. Sie schließen die Tür vor dem Hausierer, ungeachtet seiner Bitten, seine Waren doch zeigen zu dürfen


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