kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Morsi geht den Satanisten an den Kragen 5. September 2012

Filed under: Moslembrüder — Knecht Christi @ 16:58

Angeblich satanisches Konzert sorgt für Anklage in Ägypten

 

Satans-Ritual gefilmt

Metal ist in Arabien nur im Underground zu finden.

Warum das so ist?

Ein neues Beispiel aus Ägypten zeigt,

dass Musik zu politischer Verfolgung führen kann.

 

Plakat vom Konzertabend im El Sawy Culture WheelIn Ägypten hat ein Metal-Konzert für politische Kontroversen gesorgt. So hat Ismail El-Weshahy, ein Anwalt der Freiheit- und Gerechtigkeitspartei (die politische Partei der Muslimbrüder), eine Anzeige an das Innenministerium gegen das El Sawy Culture Wheel gestellt. Das El Sawy Culture Wheel ist ein kulturelles Zentrum in Kairo und war der Austragungsort eines Heavy Metal-Konzertes (mit ägyptischen Metal-Bands) am vergangenen Samstag. Laut dem Anwalt der Moslembrüder hat einer seiner Klienten junge Menschen mit satanischen Symbolen auf diesem Konzert gesehen. Außerdem wurde gefilmt, wie eine Gruppe junger Menschen ein satanisches Ritual bei diesem Konzert abhielten. Das kulturelle Zentrum hat ein Statement gegen die Klage veröffentlicht. Darin erklären sie, dass in den zehn Jahren ihres Bestehens, keine satanischen Aktivitäten in ihrem Kulturzentrum praktiziert wurden. Auch Videos vom Konzert machen „nicht den Eindruck, als handele es sich um einen Satans-Kult. Wael Osama, einer der beteiligten Musiker, gab ein Statement ab, in dem er Verständnis für den Anwalt zeigte. „Er ist nicht vertraut mit der Metal-Subkultur, daher ist es für ihn seltsam, junge Menschen zu sehen, die Headbangen und schwarze Kleidung tragen“.  Hintergrund der Aufregung ist ein Vorfall aus dem Jahr 1996. Damals nahmen Polizisten etliche junge Menschen fest, weil sie angeblich Satanismus propagierten, indem sie Metal- und Black Metal-Shirts trugen, Drogen nahmen und Gott beleidigten. Die Medien tauften den Vorfall damals „The Satan Worshipers Case“. {Quelle: www.metal-hammer.de}

 

Kommentar – Metallmanni am 05. September 2012 09:45 Uhr

 

Unglaublich, aber genauso hatte ich es erwartet. Mursi setzt den Militärrat ab, Frauen tragen wieder Kopftuch (siehe Nachrichtensprecherinnen, die unter Mubarak kein Kopftuch tragen mussten oder durften – Verbot – ), Metal bzw. westliche Musik wird zu Musik Satans stilisiert.

Ja, ist ein schöner neuer Beginn in Arabien.

Von wegen „Arabischer Frühling“, die Islamisten übernehmen die Macht und nach und nach wird alles,

was nach lockerem, westlichem Lebensstil aussieht, ausgemerzt.

Und wir geben den Moslems hier immer mehr Rechte,

während man da genau beobachten kann, wie die Zukunft aussieht.

Lange Bärte, verschleierte Frauen,

keine Demokratie sondern ein islamischer Staat.

Wetten?!?!

 

 

In Verbindung stehende Artikel:

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Ägyptische Revolution

auf dem roten Teppich von Venedig

 

“Winter of Discontent” heißt der einzige ägyptische Beitrag auf dem internatioaneln Filmfestival in Venedig.

Der Streifen von Ibrahim El Batout

entstand noch während der ägyptischen Revolution.

Nur einen Tag bevor Präsident Hosni Mubarak zurücktrat,

begann der Dreh, mitten auf dem

 

Tahrir-Platz in Kairo. Sein Film, sagt der Rgeisseur, sei eine Botschaft der Hoffnung. “Plötzlich machte alles wieder Sinn, und es wurde deutlich, dass eine gebrochen Seele wieder auferstehen kann. Es ist ein wichtiges Zeichen für alle Menschen, nicht nur in Ägypten. Auch wenn man unterdrückt wird und seinen Glauben verliert, wird doch eines Tages wieder die Sonne aufgehenn. Und das ist kein poetische Metapher, sondern die Wirklichkeit”. Der Film verknüpft das Schiksal dreier junger Menschen, eines politischen Aktivisten, einer Fernsehjournalistin und eines Offiziers der Staatssicherheit. Alle drei sind gezwungen, angesichts der Ereignisse auf der Straße, die eigene Position zu überdenken und Stellung zu beziehen, für oder gegen das Unrechtssystem. Der Filmemacher ist stolz, seinen Film über den ägyptischen Frühling in Venedig vorstellen zu können, zeigt sich aber auch besorgt über die politische Entwicklung in seinem Land. “Die Geschehnisse der vergangenen sechs Monate haben mich frustriert und traurig gemacht. Der Sieg der Muslimbruderschaft, die Vermischung von Politik und Religion, das ist meiner Meinung nach der reinste Unfug und kann nicht gut gehen. Zumindest wissen wir jetzt, wie Demokratie funktioniert. Ich bin 49 und ging nach der Revolution zum ersten Mal zur Wahl, für uns war das eine große Chance. Vielleicht kommt der Wandel nach und nach, vielleicht werden uns die Veränderungen nicht gefallen. Aber zumindest haben wir bewiesen, dass man den Wandel herbeiführen kann”.

 

Winter of Discontent

läuft auf der Mostra in Venedig in der Nebenreihe Orizzonti.

de.euronews.com

 

2 Responses to “Morsi geht den Satanisten an den Kragen”

  1. Ibrahaim Says:

    METAL HAMMER / HEVAY METAL HAT ANGST VOR MURSI IN ÄGYPTEN!

    METAL HAT ANGST VOR MUSRI / MUSRI HAT ANGST VOR METAL! In ÄGYPTEN!

    Was sagt der Westen?

  2. gold account Says:

    Der Filmemacher ist stolz, seinen Film über den ägyptischen Frühling in Venedig vorstellen zu können, zeigt sich aber auch besorgt über die politische Entwicklung in seinem Land. “Die Geschehnisse der vergangenen sechs Monate haben mich frustriert und traurig gemacht. Der Sieg der Muslimbruderschaft, die Vermischung von Politik und Religion, das ist meiner Meinung nach der reinste Unfug und kann nicht gut gehen. Zumindest wissen wir jetzt, wie Demokratie funktioniert. Ich bin 49 und ging nach der Revolution zum ersten Mal zur Wahl, für uns war das eine große Chance. Vielleicht kommt der Wandel nach und nach, vielleicht werden uns die Veränderungen nicht gefallen. Aber zumindest haben wir bewiesen, dass man den Wandel herbeiführen kann.” “Winter of Discontent” läuft auf der Mostra in Venedig inder Nebenreihe Orizzonti.


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