kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Jugendkatechismus auf Arabisch 5. September 2012

Filed under: Kirche — Knecht Christi @ 15:03

Geschenk zum Papstbesuch im Libanon

 

 

Wien, Königstein, 4. September 2012: Den Jugendkatechismus YOUCAT gibt es bald auch auf Arabisch. Bei einem Jugendtreffen mit Papst Benedikt XVI. bei dessen Besuch im Libanon werden am 15. September die ersten 50.000 Exemplare verteilt. Darauf hat jetzt der Koordinator des Jugendtreffens, Pater Toufic Bou Hadir, in einem Schreiben an das internationale katholische Hilfswerk „Kirche in Not“ hingewiesen. Das mehr als 300 Seiten starke Buch, das 527 Fragen zum Glauben beantwortet, sei ein persönliches Geschenk des Papstes an die Jugendlichen. Wörtlich schreibt Pater Hadir: „Wir rechnen an diesem Tag mit rund 50.000 Teilnehmern aus dem Libanon und anderen Ländern des Mittleren Ostens“. In der arabischen Welt habe der Jugendkatechismus viele Jugendliche begeistert, so Pater Hadir weiter. Deshalb habe die Jugendabteilung des Maronitischen Patriarchats im Libanon Jugendliche, Übersetzer und Experten zusammengebracht, um den Katechismus ins Arabische zu übertragen. Pater Andrzej Halemba, Referent von „Kirche in Not“ für den Nahen Osten und die Arabische Welt, begrüßt die Initiative: „Es ist der erste Katechismus für Jugendliche auf Arabisch. So was gab es noch nie. Er richtet sich an die Jugend im Libanon wie im gesamten Nahen Osten. Wir hoffen, dass der Katechismus dazu beiträgt, die Jugendlichen im Glauben zu stärken.“ Die Bücher werden im Libanon gedruckt. Die Druckkosten trägt „Kirche in Not“. Bereits für den Weltjugendtag in Madrid 2011 hatte das Hilfswerk den Druck von 700.000 Exemplaren in sieben europäischen Sprachen finanziert. Im Vorwort zum YOUCAT spricht Papst Benedikt die Jugendlichen direkt an: „Dieser Katechismus redet Euch nicht nach dem Mund. Er macht es Euch nicht leicht. Er fordert nämlich ein neues Leben von Euch.“ Glaubenswissen wie auch die Glaubensvermittlung, so der Papst weiter, liegen in der Verantwortung jedes Einzelnen. Papst Benedikt XVI. ermuntert die Jugendlichen, sich den wichtigen Lebensfragen stets neu zu stellen: „Bleibt auf jede Weise über Euren Glauben im Gespräch! Ihr müsst wissen, was Ihr glaubt. Ihr müsst Euren Glauben so präzise kennen wie ein IT-Spezialist das Betriebssystem eines Computers. Ihr müsst ihn verstehen wie ein guter Musiker sein Stück. Ja, Ihr müsst im Glauben noch viel tiefer verwurzelt sein als die Generation Eurer Eltern, um den Herausforderungen und Versuchungen dieser Zeit mit Kraft und Entschiedenheit entgegentreten zu können“.

 

 

 

Papstbesuch fördert christlich-muslimischen Dialog  

Kipa: Der bevorstehende Papstbesuch im Libanon ist nach den Worten eines führenden Vertreters der syrisch-katholischen Kirche des Landes ein Impuls für den Dialog mit den Muslimen. „Der Papst gibt uns Zuversicht und Mut, mit unseren muslimischen Nachbarn zusammenzuleben und mit ihnen einen Dialog des Lebens zu führen“, sagte George Masri, Generalverwalter des syrisch-katholischen Patriarchats in Beirut im Interview mit Radio Vatikan (Freitag). Ein solcher Dialog im Alltag sei angesichts des „nicht leichten“ christlich-muslimischen Gesprächs über „dogmatische Fragen“ umso notwendiger. Benedikt XVI. reist vom 14. bis 16. September in den Libanon. „Wir erwarten viel vom Besuch des Papstes und sowohl Christen als auch Muslime bereiten sich auf dieses grosse Ereignis vor“, so Masri. Für die syrisch-katholische Kirche, die nur eine kleine Minderheit bilde, sei die Reise Benedikt XVI. von besonderer Bedeutung. Masri zeigte sich zudem zuversichtlich, dass die jüngsten politischen Spannungen im Libanon infolge des Syrien-Konflikts keine Auswirkungen auf den Papstbesuch haben werden. Die Reise gebe „der grossen Mehrheit der libanesischen Bevölkerung und allen Christen im Nahen Osten“ Zuversicht, sagte der libanesische Geistliche. Die syrisch-katholische Kirche ist eine mit Rom verbundene Ostkirche. Ihr Oberhaupt ist der in Beirut ansässige Patriarch von Antiochia. Gegenwärtig ist dies Ignatius Joseph III. Younan. Im Libanon leben nach Schätzungen einige zehntausend syrisch-katholische Christen. {Quelle: www.kipa-apic.ch}

 

 

 

 

Bangen im Libanon

 

Papstbesuch wegen Syrienkrise in Gefahr

Im Libanon werden Befürchtungen von Vertretern der Kirche laut, die Krise im Nachbarland Syrien könnte den geplanten Papstbesuch ab 14. September gefährden. So äußerte sich etwa der armenisch-katholische Patriarch Nerses Bedros Tarmouni im Gespräch mit „Radio Vatikan“. Offiziell ist von Verschiebung bisher nicht die Rede. Die Hauptstadt Beirut selbst war vor kurzem von Ausschreitungen bewaffneter libanesischer Schiiten betroffen. Sie entführten etliche Syrer, einen Türken und einen Saudi als Vergeltung für eine Entführung wenige Tage zuvor in Damaskus. Die libanesische Regierung versucht sich in Nichteinmischung und handelt sich damit viel Kritik aus dem eigenen Volk ein. Der Staat sei abwesend, heißt es in libanesischen Medien. Auch wenn sich die Lage zu Beginn der Feiern zum Ende des Ramadan wieder etwas entspannte, hat die Regierung zusehends Probleme, das sensible Gleichgewicht im Land zu halten. Der Besuch Benedikts XVI. wäre der erste eines Papstes seit 15 Jahren. Kirchenführer messen dem Ereignis große Bedeutung bei. Die päpstliche Visite sei Unterstützung für die Christen des Nahen Ostens und eine klare Friedensbotschaft für eine Region im Umbruch. Viele glauben nicht mehr an einen Besuch des Papstes. Wenn der Papst nicht kommt, bedeutet dies das Aus für die Christen im Libanon“, 
so Stimmen im Land. {Quelle: www.sonntagsblatt.at}

 

 

Waffenverbot während des Papstbesuchs im Libanon

 

Strenge Sicherheitsauflagen begleiten

die am 14. September startende Visite Benedikts XVI.

Auch Hisbollah-Vertreter nehmen an Programmpunkten teil

 

 

Beirut, 05.09.2012 (KAP): Im Libanon ist das Tragen von Waffen während des Besuchs von Papst Benedikt XVI. in der kommenden Woche strikt verboten. Bestehende Genehmigungen werden ausgesetzt, wie örtliche Medien am Mittwoch unter Berufung auf die libanesische Armee berichten. Ausgenommen von dem Waffenverbot sind demnach Sicherheitskräfte und Personenschützer von Politikern, Diplomaten und Religionsführern. Die Armee kündigte strenge Kontrollen an. Darüber hinaus gilt den Angaben zufolge vom 7. bis 17. September ein Verbot von Gleitschirmflügen in der Region Jounieh nördlich von Beirut sowie rund um die päpstliche Residenz am Amtssitz des päpstlichen Nuntius in Harissa. Unterdessen setzen die Kirchen laut Medienberichten ihre Vorbereitungen für den Papstbesuch fort. Derzeit habe man mit der Registrierung der Teilnehmer des Jugendtreffens am Amtssitz des maronitischen Patriarchen in Bkerke begonnen. Kirchenverantwortliche erwarten zum Auftakt des Papstbesuches am 14. September Hunderttausende Besucher. Höhepunkt des öffentlichen Programms ist am darauffolgenden Sonntag (16. September) eine Messe in Beirut.

 

Libanons Großmufti Scheich Mohammed Raschid Qabbani äußerte die Hoffnung, der Papstbesuch könne dem Libanon helfen, seine traditionelle Rolle als Ort der friedlichen Koexistenz von Christen und Muslimen wiederzufinden. Diese sei lange durch Konfessionsstreitigkeiten überschattet worden. Der Generalsekretär der Hisbollah, Hassan Nasrallah, hatte am Montag von einem „historischen Besuch“ gesprochen und die Teilnahme von Hisbollah-Vertretern an den verschiedenen Programmpunkten angekündigt. Papst Benedikt XVI. wird am 14. September zu einer dreitägigen Visite im Libanon erwartet. Anlass ist die Vorstellung des Schlussdokuments zur Nahost-Synode der katholischen Bischöfe, die 2010 im Vatikan tagte. {Quelle: www.kathweb.at}

 

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