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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Arbischer Frühling in Tunesien fordert „Legalisierung der Polygamie“ 5. September 2012

Filed under: Islamische Schandtaten — Knecht Christi @ 16:14
  

 

Der Leiter einer islamistischen Organisation in Tunesien

hat Ende August 2012 für sein Land

als ein Teil der Post-Revolutionsinitiative,

alle Gesetze, die die islamischen Grundsätze widersprechen,

zu annullieren und rief zur Legalisierung der Polygamie.

 

 

Adel Elmi, der Leiter der gemäßigten tunesischen Vereinigung für die Aufklärungs- und Reformkommission, die früher als die Kommission für die Förderung der Tugend und Prävention gegen die Sünden bekannt war, sagte am Mittwoch [29,08.2012] während eines Radio-Statements, dass die Ehe-Gesetze geändert werden sollten.

 

„Die Anerkennung der Polygamie ist jetzt eines der großen Volksbegehren in Tunesien“, sagte Elmi.

 

Die Praxis war im Islam erlaubt und sollte legalisiert werden, wenn sie im besten Interesse der Gesellschaft galt, sagte Elmi; er sagte empfehlend die Tunesiens Ehe-Gesetze Zweck der Veränderung unter bestimmten Bedingungen den Gerichten zu übergeben. „Zum Beispiel muss die erste Frau einwilligen, bevor ihrem Mann erlaubt wird, wieder zu heiraten“, sagt er. Tunesien hat einige der stärksten Frauenrechtsgesetze in den Nahen Osten. Das Gesetz über den Familienstand wurde im Jahr 1956 vom verstorbenen tunesischen Präsidenten Habib Bourguiba erlassen, nach dem die Polygamie verboten wurde und das Alter der Ehe für Mädchen auf 17 Jahren erhoben wurde; das Gesetz erleichterte die Fähigkeit der Frauen die Scheidung vor Gericht zu erhalten; das Gesetz verbot die Zwangsehe für minderjährige Mädchen. Aber da die islamistische Partei Al-Nahda {Moslembrüder wie in Marokko und momentan in Jordanien und Libanon} in Wahlen im Oktober letzten Jahres die Macht übernommen hat, sind tunesische Frauenrechtsorganisationen besorgt über die Möglichkeit, einige ihrer Rechte zu verlieren.

 

Die neue islamistische Regierung hat sich verpflichtet, die Rechte der Frauen zu bewahren, aber die Rede von einigen der tunesischen Islamisten verletzt das Polygamie-Verbotsgesetz und hat im Land für kontroverse Meinungsverschiedenheiten gesorgt. Die Rechtsanwältin und Menschenrechtsaktivistin Radia Al-Nasrawi hat die Behauptung aufgestellt, dass ein prominentes Mitglied der islamistischen Al-Nahda Partei, dessen Namen sie sich geweigert hat bekannt zu geben, sei bereits mit zwei Frauen verheiratet. „Er hatte eine Frau in Tunesien, heiratete dann eine weitere im Exil und brachte sie dann mit, als er wieder nach Tunesien zurückkam“, sagte Radia Al-Nasrawi. Sie fügte hinzu, dass die erste Frau eine Klage gegen ihn im Gericht von Nabeul, im nordöstlichen Tunesien, eingereicht hat, aber bis jetzt sind keine Maßnahmen gegen ihn ergriffen worden.

 

Quelle: Al-Arabiya News – Ähnliches Thema: Polygamie, eine Flegelei mit gesetzlicher Erlaubnis

 
 
 

Unser Recht auf Polygamie

Darüber gibt es doch eine ganze Sure im Koran; oder?

 
 
 
 
Polygamie_Quelle Facebook
 

 

 

Diskussion um Polygamie in Italien

 

 

Muslimischer „Fundamentalist“ sieht „Schutz für viele Frauen

 

Bischöfe gegen „Verletzung der Würde der Frau

 

Rom: Der Gründer der Union der moslemischen Gemeinschaften in Italien (UCOII), Mohammed Baha el-Din Ghrewati, sorgt mit seiner Forderung nach einer Legalisierung der Polygamie in Italien für Aufsehen. In einem Interview mit dem italienischen TV-Sender RAI 1 meinte der aus Syrien stammende Arzt, dass die Polygamie auch in Italien die Probleme „tausender, vielleicht sogar von Millionen Menschen“ lösen würde. Die Polygamie sei ein Schutz für viele Frauen. „Wenn ein verheirateter Mann eine Frau haben will und mit ihr ins Bett geht, muss er sie behalten. Der Mann geht zu einem Notar und teilt sein Vermögen unter den Frauen auf“, so der 56-jährige Arzt. Sein Verband ist wegen seiner fundamentalistischen Positionen in Italien bekannt. Das Interview sorgte unter gemäßigten Islam-Organisationen in Italien für Proteste. „Die Polygamie ist keineswegs ein religiöses oder soziales Bedürfnis der in Italien lebenden Moslems“, hieß es in einem Schreiben des in Italien aktiven islamischen Rates.

 

Bischofserklärung: Die italienischen Bischöfe hatten sich vor wenigen Tagen gegen jede rechtliche Duldung der Vielehe gewandt. Die damit verbundenen Probleme dürften weder im Namen der Religionsfreiheit gerechtfertigt noch aus einem „falsch verstandenen Multikulturalismus“ heraus kleingeredet werden, sagte der Sekretär der Bischofskonferenz, Bischof Giuseppe Betori. Er äußerte sich mit anderen Religionsvertretern bei einer Anhörung der verfassungsrechtlichen Kommission des italienischen Parlaments. Italien bereitet derzeit eine Neufassung seiner Religionsgesetze vor. Die aktuell gültigen Paragrafen sind seit 1929 und 1930 in Kraft. Polygamie widerspreche radikal „dem Modell von Ehe und Familie in unserer kulturellen Tradition“ und stelle eine Verletzung der Würde der Frau dar, sagte Betori. Für weitere religiöse Eheschließungen bereits verheirateter Personen dürfe es keine „faktische Anerkennung“ durch den Staat geben. {Quelle: diestandard.at23. Januar 2007}

 

3 Responses to “Arbischer Frühling in Tunesien fordert „Legalisierung der Polygamie“”

  1. Das Online-Magazin bedankt sich für die Verlinkung und Ergänzung des Artikels bei Kopten ohne Grenze.

    Sei gesegnet.

  2. Erich Foltyn Says:

    jaja, Umgehung von Gesetzen. Und wenn einer dann wegen Bigamie im Gefängnis säße, dann bekämen die anderen Insassen kein Schweinefleisch mehr. Auf meine Frage, wozu die vielen Leute seit Jahrhunderten für gewöhnlich 2 Jahre wegen Bigamie im Gefängnis saßen, bekam ich keine Antwort. Heute wissen ja die Leute nicht mehr, wozu eine Ehe überhaupt und was das ist.


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