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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Angst-Vision von den „United States of Islam“ 5. September 2012

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 16:22

Ansturm in US-Kinos bringt Dokumentation „2016: Obamas America“ unter die Top Ten

 

 

Ansturm in US-Kinos bringt Dokumentation „2016“ unter die Top Ten : Der Hass-Knüller - Angst-Vision von den „United States of Islam“

 

Charlotte: Es ist ein Film über Barack Obama, den die Delegierten auf dem am Dienstag in Charlotte beginnenden Nominierungsparteitag der US-Demokraten ganz bestimmt nicht sehen werden – aber der dennoch in den letzten Tagen landesweit zum Kassenknüller geworden ist. 2016: Obamas America lautet der schlichte Titel einer Dokumentation, die mit klarer parteiischer Zielrichtung, scharfer Polemik und jeder Menge gewagter Behauptungen nur ein Ziel hat: den Ruf des Präsidenten so stark wie möglich zu schädigen und seine Wiederwahl zu verhindern. Das 87 Minuten lange Werk, auf Texten des früheren Ronald-Reagan-Beraters und Buchautoren Dinesh D`Souza basierend, hat sich mittlerweile für Experten überraschend in die „Top Ten“ der Kino-Kassenknüller vorgeschoben und spielte in der vergangenen Woche 6,5 Millionen Dollar ein – mehr als der neue Streifen „Hope Springs“ der Oscar-Preisträgerin Meryl Streep.

 

 

 

In über 1000 Kinos läuft der Film mittlerweile, und die Zuschauer bekommen serviert, was bereits einer klassischen üblen Nachrede gleichkommt. Obama sei nur aufgrund seiner Hautfarbe Präsident geworden, und er werde in seiner zweiten Amtszeit den Wünschen seines Vaters folgend eine amerikafeindliche Politik umsetzen, die folgende Ziele habe: Den Reichen im Land ihre Millionen wegnehmen und die Staatsfinanzen ganz bewusst zu ruinieren, damit die USA in ein sozialistisches Land umgestaltet werden können, das sich dann auch noch durch die unbegrenzte Toleranz von Muslimen zu den „Vereinigten Staaten des Islam“ entwickelt und in dem derzeitige Verbündete wie Israel zum klaren Feind werden.

 

 

Diese haarsträubenden Thesen wären alle leichter abzutun, stünde hinter dem Film nicht auch der renommierte Produzent Gerald Molen, der einst einen „Oscar“ für „Schindlers Liste“ gewann und auch an „Jurassic Park“ mitarbeitete. Finanziert wurde der Hass-Streifen von 25 privaten Geldgebern, die zusammen rund 2,5 Millionen Dollar auf den Tisch legten – für Hollywood-Verhältnisse ein Mini-Mini-Budget. Das ist jedoch mit derzeit 18,2 Millionen Dollar an Kartenverkäufen innerhalb von nur zehn Tagen längst wieder eingespielt. „2016“ lebt gut von dem blanken Hass, den vor allem Mitglieder der erzkonservativen „Tea Party“-Bewegung dem ersten farbigen Präsidenten entgegenbringen. Kinokritiker sehen das Werk allerdings meistens negativ. Rafer Guzman vom Magazin „Newsday“ nannte die Phantasien ein „Charakter-Attentat“ auf Obama. Noch hat „2016“ viel Zeit, die erfolgreichste Filmdokumentation aller Zeiten in den USA einzuholen: „Fahrenheit 9/11“ von Filmemacher Michael Moore, der 2004 Präsident George W. Bush ins Kameravisier nahm, spielte im Inland knapp 120 Millionen US-Dollar ein. {Quelle: www.wn.de – Von Friedemann Diederichs} 

 

 

 

Pionier und Quereinsteiger Hikmet Gökdemir

 

 

 

 

Ein Sportler ist der erste islamische Religionslehrer

an einer Gesamtschule in Niedersachsen

 

 

Hannover/Osnabrück (epd): Noch steckt er im Prüfungsstress. Ab Oktober ist Hikmet Gökdemir der erste Lehrer für islamische Religion an einer Gesamtschule in Niedersachsen. Seine künftigen Kollegen von der evangelischen Integrierten Gesamtschule (IGS) Wunstorf hat der 47-Jährige bereits während einer gemeinsamen Fortbildung im Kloster Loccum kennengelernt. Seine erste evangelische Andacht hat er bei dieser Gelegenheit auch gleich erlebt: „Da muss man sich ja informieren“. Er wird der einzige Muslim unter lauter Protestanten sein. Doch das ficht ihn nicht an: „Ich bin da ganz offen“, sagt er und lächelt. Er ist ein lockerer Typ mit kurz abgesäbelten grauen Haaren und freundlichen Augen. „Wenn man in diesem Land lebt, dann lebt man miteinander und lernt voneinander“. Am Montag haben die Kollegen an der vor zwei Jahren gegründeten IGS das Schuljahr noch ohne ihn begonnen. Zwei Prüfungen und eine Abschlussarbeit in Islamischer Religionspädagogik an der Uni Osnabrück muss er noch schaffen. Dann ist der gebürtige Türke der erste Absolvent dieses Erweiterungsstudiengangs, der an einer weiterführenden Schule in der Sekundarstufe I unterrichten wird. Neben Religion wird er auch Sport geben. 24 der 420 Schüler sind in Wunstorf für den islamischen Religionsunterricht angemeldet.

 

 

Die IGS ist die zweite weiterführende Schule in Niedersachsen, die überhaupt islamischen Religionsunterricht anbietet. Die erste war eine katholische Hauptschule im emsländischen Papenburg. „Ich bin erstaunt und erfreut, dass gerade zwei kirchliche Schulen Vorreiter sind“, sagt der Direktor Zentrums für Interkulturelle Islamstudien, Bülent Ucar aus Osnabrück. Offiziell hat das Innenministerium den Beginn für islamische Religion ab der fünften Klasse erst für 2014 festgelegt. Ucar hat auch den Kontakt hergestellt zwischen der evangelischen Landeskirche, die Trägerin der IGS ist, und Gökdemir. Er hält große Stücke auf den nicht mehr ganz jungen Quereinsteiger. „Er wird die Kinder begeistern“. Das Lob von höchster Stelle freut den künftigen Pionier natürlich. Er hat nie ein Referendariat absolviert. Gökdemir hat Sport studiert, auf Diplom. „Das war schon immer mein Hobby.“ Man sieht es ihm an: Er wirkt muskulös und durchtrainiert. Bei Hannover 96 wurde er Jugendtrainer. Dann hat er sich als Sportjournalist versucht und schulte schließlich zum Physiotherapeuten um: „Danach war ich der erste Türke in Hannover, der Sportlehrer und Physiotherapeut war“. In diesem Beruf arbeitet er bis heute – und ist eigentlich begeistert von dem Job. Eigentlich. Denn der Lehrberuf schwirrte ihm immer im Kopf herum: „Meine Mutter und meine erste Uni-Lehrerin hatten gesagt, ich wäre bestimmt ein guter Lehrer“. In seiner Moscheegemeinde erteilte er ehrenamtlich Kindern Koran-Unterricht. Das gefiel ihm. Vor drei Jahren machte der Imam ihn dann auf das Angebot der Uni in Osnabrück aufmerksam. Dort können zukünftige Lehrer islamische Religionspädagogik als drittes Fach studieren.

 

 

Er sei immer schon wissbegierig und ehrgeizig gewesen, erzählt der Ehemann und Vater zweier Töchter. Also versuchte er es. „Doch die vergangenen drei Jahren waren hart und für die Familie eine echte Zerreißprobe.“ Tagsüber in der Praxis. Abends lernen und Referate schreiben. Am Wochenende in Osnabrück Seminare und Vorlesungen besuchen. „Doch die Religion hat mir Kraft gegeben.“ Das will er nun den Kindern weitergeben. Auch der interreligiöser Dialog ist ihm wichtig. Seinen Schülern will er Offenheit vermitteln. „Sie müssen lernen, was den Christen Weihnachten und Ostern bedeutet.“ Dass er gerade als Sportlehrer auch mit Schwierigkeiten zu kämpfen haben wird, ahnt Gökdemir. Er würde Eltern, die ihre Töchter nicht zum Schwimm-Unterricht schicken, nie verurteilen. Er will überzeugen. „Ich will ihnen klarmachen, was ein Ausschluss für ihre Kinder bedeuten würde. Sie sollen spüren, wie wichtig es ist, sich auch als gläubiger Moslem in die Gesellschaft zu integrieren“. {Quelle: www.epd.de}

 

6 Responses to “Angst-Vision von den „United States of Islam“”

  1. Emanuel Says:

    Die Wahrheit lässt sich eben nicht auf Dauer unterdrücken …. Hussein Obama der (un) heimliche Führer der sunnitischen Weltverschwörung …. ?

  2. Marcel Says:

    Ich würde auch eher Obama als Romney wählen, aber Obama wird nunmal
    Der Präsident sein, der als Friedensnobelpreisträger einen Krieg gegen den Iran beginnt.

  3. Erich Foltyn Says:

    dabei war ja der Schäuble der Einzige, der Anfangs islamkritisch war, der sich getraut hat, aber da haben sich alle seine Gegner auf ihn gestürzt, die haben ihn sogar als Rollstuhlfahrer verhöhnt und nachdem er mit Moslems Übereinkünfte getroffen hat, ist er sanft geworden. Wäre er das nicht, könnte er nicht länger Minister sein. Sie haben halt irgend einen Kompromiss ausgehandelt, aus dem er dann glückselig heraus gekommen ist.

  4. CARMA Says:

    es ist schon bizarr, wie die linke in europa und in den usa jedwede kritik oder infragestellung ihrer sichtweise als erzkonservativ, reaktionär, primitiv und rassistisch diffamiert – als ob obama der erste farbige würdenträger der usa oder der welt wäre. soll man mal all die „farbigen“ diktatoren und selbstherrlichen macho-führer in asien, lateinamerika und afrika aufzählen, von den schwarzen rassistischen hasspredigern in den usa selbst ganz zu schweigen?!
    das klischee ehemaliger unterdrückter sklaven, die stets nur opfer einer rassistischen gesellschaft wären, hält sich in europa hartnäckig. welche solidarität haben die ca. 15% farbigen mit der indianischen minderheit, mit latinos oder chinesen? untereinander mischen vermischen sich die tausend „minderheiten“ bei weitem nicht so wie es „weiße“ zu tun bereit sind, ähnlich ist es in europa zu beobachten.
    obama ist im übrigen ursprünglich v.a. arabischer abstammung mit afrikanischen „zutaten“ – daher auch der mittelname hussein, der in kenia zur jahrhundertwende (1900) nur von arabischen einwanderern/sklavenhändlern getragen wurde.
    der film dürfte bei weitem nicht das komplette sündenregister obamas aufzählen – sonst säße der macher des films oder obama im knast…


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