kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Familie ist Schule des Glaubens 3. September 2012

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 18:50

Kampfzone Straße – Islamische Bereicherung

 

 

Überfälle auf dem Schulweg,

Raubüberfälle auf Senioren,

Angriffe in der U-Bahn:

Es gibt immer mehr spektakuläre Fälle schwerer Gewalttaten von Jugendlichen.

Immer wieder werden härtere Sanktionen gefordert.

Doch nichts passiert.

Wohin führt uns diese Entwicklung eigentlich?

 

 

 

 

»Scheiß-Deutscher« ist unter jungen Migranten zu einem sehr beliebten Schimpfwort für jene avanciert, die das Leben von immer mehr Zuwanderern finanzieren. Der Deutschenhass vieler Migrantenkinder ist unübersehbar geworden. Man sollte genau hinschauen, woher die Wut gegenüber Inländern kommt. Das wollen der Berliner Polizist Karlheinz Gaertner und der Palästinenser Fadi Saad, der als »Quartiersmanager« in Berlin arbeitet. Schon die Vorstellung des Koautoren Fadi Saad und seines merkwürdigen Berufs zeigt, woher die Probleme rühren: Einen »Quartiersmanager«, der wie Fadi Saad aus einer Jugendgang stammt, hat man vor einigen Jahren noch in Deutschland nicht gebraucht.

 

Das Buch Kampfzone Straße ist erschütternd. Im Jahr 1997 beschrieb ein deutsches Nachrichtenmagazin in Berlin die »Endstation Neukölln«. Die Folge war: Politiker redeten die Probleme im Bezirk schön oder warfen der Polizei sogar Nestbeschmutzung vor. Jetzt haben ein Polizist und ein ehemaliges Mitglied einer arabischen Jugendgang gemeinsam dieses Buch über Jugendgewalt geschrieben, das wieder einmal viel Aufsehen erregt. Der Polizist Gaertner schreibt über seine Erfahrungen: »Ich kann mir nicht vorstellen, dass das System stimmt, wenn man überfallen wird und das mehrfach vom gleichen Täter, ohne dass dieser sofort weggesperrt wird. Ein Freund von mir wurde bereits sechsmal überfallen, davon viermal vom gleichen Täter, ohne dass der ›sitzt‹. Da bin ich mir nicht sicher, in einem Rechsstaat zu leben!« Gaertner und Fadi Saad schildern haarsträubende Fälle alltäglicher Jugendgewalt. Sie belassen es nicht beim Reden, sondern wollen gemeinsam auf dem Gebiet der Gewaltprävention und der interkulturellen Zusammenarbeit tätig werden. Aber genau das scheint nicht zu klappen.

 

Die Straßenbahnschläger gibt es weiterhin. Auch in der U-Bahn werden die Opfer weiterhin ausgeguckt und einfach niedergestochen. Jugendliche verprügeln einfach so Frauen – nur zum Spaß. Hat sich wirklich nichts geändert? Doch. Ich persönlich habe das Buch mit großem Gewinn gelesen. Denn ich konnte mir bislang nie erklären, warum junge Muslime, die angeblich keinen Alkohol trinken und keine Drogen nehmen, auf einmal wie Tiere über wehrlose Menschen herfallen. Die Antwort darauf habe ich in diesem Buch gefunden: Tilidin. Das unter jungen Arabern und Türken beliebte Tilidin macht euphorisch, lässt Hemmungen fallen und steigert die Aggressivität. Polizisten und die Opfer – wehrlose Deutsche – bekommen das zu spüren: Alle noch so heftigen Griffe bei Festnahmen sind wirkungslos, weil die Täter keinen Schmerz spüren. Und sie schlagen einfach zu, sind völlig enthemmt. Kampfzone Straße muss man lesen, wenn man wissen will, wieso bestimmte Migranten einfach zu Bestien werden. Mit Reden und schönen Worten kann man dagegen ganz sicher nichts unternehmen. Und es helfen auch keine gutmenschelnden Integrationsprojekte. Richter und Staatsanwälte setzen die Täter in den Vordergrund, die Opfer interessieren keinen. Solange die abgestumpften Tilidin-Bestien von unserer Gesellschaft überall mit Samthandschuhen behandelt werden, wird sich an der Gesamtlage nichts ändern {Quelle: info.kopp-verlag.de – Udo Ulfkotte}

 

 

 

154533101_736.jpg

 

 

Familie ist Schule des Glaubens

 

Kardinal Walter Kasper eröffnete die Wallfahrtswoche

auf dem Hohenrechberg

 

Auch wenn der Berg noch eine „Kapp“ hatte und feuchte Kälte die Wallfahrtskirche umwob, pilgerten am Sonntagvormittag viele Hundert Gläubige aus der weiten Umgebung zum Eröffnungsgottesdienst auf den Hohenrechberg. Gemeinsam mit Kardinal Walter Kasper feierten sie die traditionelle Marienwallfahrt.

 

Schwäbisch Gmünd: Für mache war der eher selten gewordene Besuch ihres früheren Bischofs Anlass für die Wallfahrt, und manche pflegen die Tradition aus innerster Überzeugung und das seit Kindheitstagen. Zwei über 80-jährige Damen pilgerten schon als Schülerinnen von Straßdorf den Berg hinauf. Jetzt freilich nutzten sie den Fahrdienst, der etwa 400 Menschen im Dauerpendelverkehr nach oben und wieder herunter brachte. Für den zwölfjährigen Ministranten Michael aus Ottenbach ist die Marienwallfahrt selbstverständlich. Als er drei war, nahm ihn der Opa mit, der sich an die Wallfahrt in der eigenen Kindheit noch gut erinnert. Dem Motto „Maria begegnen“ schlossen sich viele persönliche Begegnungen unter den Generationen an. Die angeregten Gespräche verstummten bei den ersten feierlichen Takten der Jugendkapelle des Musikvereins Harmonie Wißgoldingen. Mit dem Rechberger Wallfahrtslied stimmte die Gemeinde sich ein: „Hohenrechbergs Mutter du, schütze, segne immerzu…“. Pfarrer Klaus Stegmaier, der 1998 von Kardinal Kasper zum Priester geweiht worden war, begrüßte den hohen Besuch. Mit dem Rechberg sei dieser, 1933 in Heidenheim geboren, seit seinen Kindheitstagen eng verbunden. Kasper erzählte vom Charme der Madonna, dem er sich noch nie hätte entziehen können: „Als Elfjähriger bin ich einmal allein hier hoch gegangen und habe dann meiner Mutter stolz erzählt, die Madonna hat mir zugelächelt“.

 

In seiner pointierten und überzeugenden Predigt widmete er sich der Begegnung Marias mit der Mutter Anna und ging auf die Familie als Schule des Glaubens ein. Von Anna wird in der Bibel nicht gesprochen, die alttestamentliche Hanna, Mutter des Propheten Samuel, darf aber als Vorbild Annas angenommen werden. „Was wären wir ohne unsere Mütter und Großmütter?“, fragt Kasper. „Sie geben den Glauben weiter. Wenn heute in den Familien oft Gott vergessen wird, dann können wir unseren Kindern keinen Glauben und keine feste Wertorientierung mitgeben.“ Er machte Mut, statt das Große in der Welt zuerst zu erwarten, im Kleinen, in der Familie anzufangen: „Was daraus wird, überlassen wir getrost Gott.“ Von Maria könne man lernen, was es heißt, Kirche zu sein. Auch evangelische Christen seien inzwischen überzeugt, dass Maria alle in der einen Kirche zusammenführe. Daraus sprach freilich die Erfahrung des Vorsitzenden des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen, der Kasper bis 2010 fast zehn Jahre lang gewesen war. Er betrachtet die Frauen im Alten Testament aus ihrer Glaubensstärke, wenn sie Mut fassten, als ihre Männer der Mut bereits verlassen hatte. So begegnete auch Maria ihnen. Sie alle, Hanna, Elisabeth und ihre Familien seien kleine Leute gewesen, die sich nicht verbiegen mussten, die nur im Vertrauen und in der Freude an Gott lebten. „Maria machte sich nicht selbst groß, sie wusste, alles, was sie ist, kommt von Gott. Und sie sagte ‘Ja’ zu dem, was er mit ihr vorhatte: einen neuen Anfang setzen. Die Madonna wird auch Ihnen zulächeln, damit auch morgen lebendige Kirche sein wird!“ Nach dem Hochamt tat den Fröstelnden heißer Kaffee und Kuchen von der Ministrantengruppe gut. Das Gasthaus am Rechberg hatte sich mit Würsten, Suppe, Maultaschen und Schnitzel auf die hungrigen Pilger eingestellt. Pfarramtssekretärin Lisa Heilig hatte auch diesmal einen Stand mit Fair-Trade-Waren organisiert. Bunte Holzkreuze fürs Kinderzimmer, Christophorus-Schlüsselanhänger, Kindergebetsbücher für die Schultüte und Kerzen waren als Wallfahrtsandenken gefragt. {Die Wallfahrtswoche endet am Sonntag, 9. September, dem Tag nach Mariä Geburt. Quelle: www.schwaebische-post.de}

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s