kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Unterdrückung der Frau im Islam? Eine Verharmlosung! 1. September 2012

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 19:38

 

 

Arzu Toker, eine in Köln lebende deutschsprachige Schriftstellerin, Journalistin, Publizistin und Erzählerin,

seit den 70er Jahren kulturell und aufklärerisch tätig

und Herausgeberin des aktuellen Buche “Frauen sind eure Äcker” von Ilhan Arsel, im Interview mit Humanist News über: Humanismus, Islam und Islamismus, Islamkritik, und die Rolle der Frau im Islam.  

 

 

 

 

Humanist News: Frau Toker, wie würden Sie Humanismus definieren?  

Arzu Tokker: Humanismus? Menscheln. Das bedeutet, die geistige Fähigkeit haben, sich selbst zu formen, sich Werte zu entwickeln, sein Handeln zu verantworten und selbstverantwortlich zu leben.

 

Sie waren im Januar 2007 Gründungsmitglied des Vereins Zentralrat der Ex-Muslime. Im September desselben Jahres haben Sie Ihr Amt jedoch niedergelegt, um sich mehr auf Ihre Aufklärungsarbeit im Rahmen der Giordano Bruno Stiftung und als Mitglied des Internationalen Bundes der Konfessionslosen und Atheisten zu konzentrieren. Können Sie uns kurz Ihre Aktivitäten diesbezüglich skizzieren? Und inwieweit kann diese Aufklärung die muslimische Bevölkerung in Deutschland erreichen?

Ich habe die Mitgliedschaft nicht nur deshalb niedergelegt, sondern aus Prinzip. Ich bin seit ich in Deutschland bin aktiv. Das heißt seit 1974. Und seit den siebziger Jahren vertrete ich die Meinung, dass Eingewanderte sich in den bereits bestehenden Organisationen aktiv einbringen sollten. Das ist unsere Pflicht in dieser Gesellschaft. Pflicht, weil wir hier ein Leben führen, das viele Eingewanderte sich hätten nicht träumen lassen können, wenn sie nicht ausgewandert wären.   Die Gründung des Zentralrats der Ex Muslime war für mich eine politische Aktion gegen die Islamisierung der Migrationspolitik, wofür ich insbesondere Herrn Schäuble verantwortlich sehe. Zugleich musste den muslimischen Migranten gezeigt werden, dass man sich sehr wohl öffentlich gegen eine Religion und gegen die Islamisierung der Politik stellen kann. Was Herr Schäuble tat, hat der deutschen Gesellschaft enorm geschadet: Er hat die reaktionärste Kraft, den Islam, wachgeküsst und sie auf die Migranten losgelassen.   In der Giordano Bruno Stiftung bin ich nicht aktiv, sondern nehme an dessen Veranstaltungen gern teil oder unterstütze sie, wo und wie immer ich kann. Im IBKA [Internationaler Bund der Konfessionslosen und Atheisten e.V. – d.Red.] bin ich Mitglied des Beirats und organisiere informative , aufklärerische Veranstaltungen.  Wie viele  Menschen ich wirklich erreiche, weiß ich nicht. Da ich seit den siebziger Jahren aktiv bin, kennen mich einige Menschen aus anderen Aktivitäten und Gefilden und finden die Informationswege zu oder von mir.

 

Es gibt Islamkritik aus verschiedenen Lagern. Es ist nicht von der Hand zu weisen, dass Islamkritik auch als Instrument der Rechtspopulisten benutzt wird. So sind viele Islamkritiker mit dem Vorwurf des Rassismus oder der Fremdenfeindlichkeit konfrontiert. Wie sollte eine Islamkritik aussehen, die diese Vorwürfe an sich abprallen lassen kann?  

Versteh ich keineswegs. Mein Maßstab, eine Idee umzusetzen, ist nicht die, nachzusehen, was die Rechtspopulisten dazu zu sagen haben. Sie sind unbedeutend. Auch interessiert mich kein Schema der Islamkritik, damit ich ja nicht angegriffen werde. Beides ist mir gleichgültig. Ich sage und tue, was ich richtig finde. Wenn manche Menschen meinen, ihre Vergangenheitsbewältigung über mich leisten zu müssen, dann müssen sie einsehen, dass auch dies ein Rassismus seltsamer Art ist.   Damals wurden die Juden, ob bekennend oder nicht, verjagt oder vergast. Jetzt schützen sie die bekennenden Muslime und diffamieren die emanzipatorischen, die laizistischen Migranten oder die Kritiker, die Nichtgläubigen, Menschen, die sich vom Islam befreit haben. Seltsam!  Wieso ist es nicht umgekehrt? Welche Logik steckt dahinter? Oder: welches Verständnis der Vergangenheitsbewältigung?

 

Sollte ich daraus etwa folgendes verstehen: „Vergangenheitsbewältigung bedeutet für einen gewissen Kreis der Deutschen die religiösen Kräfte unter den Migranten zu fördern, die Kritiker “mundtot” zu machen.“? Wenn ja, so finde ich ist das schon ein Fortschritt. Wir werden nicht erschlagen.  Und weiter: Heißt das etwa, man möchte in der eigenen Gesellschaft die Früchte der Aufklärung genießen aber die Migranten auf einem bestimmten Level der geistigen Entwicklung halten? Was ist das, wenn nicht die subtilste Art von Rassismus?   Wichtig ist, wie viele Menschen ich aus dem islamischen Lager erreiche. Was leiste ich bei der Aufklärung nachhaltig? Auch die Islamisten, die wütende Briefe zu mir schreiben, halte ich für erreicht. Es ist verständlich, dass sie wütend sind. Nach dem emotionalen Aufbäumen werden sie – sofern sie ihr Gehirn noch nicht amputiert haben – zu denken anfangen.  Die Kritiker der Islamkritiker machen sich zum historischen Clown.  Wer sich den Rechtspopulisten nahe fühlt, der wird sich ihnen auch mit und ohne Islamkritik nahfühlen. Islamkritik ist nicht deren Hauptsäule sondern eher Nebenprodukt, das sie serviert bekommen, indem die Anderen schweigen.   Viel interessanter ist für mich der Aspekt, dass Möchtegern-Aufgeklärte, angeblich linke Intellektuelle zwar selbst aus der Kirche austreten, die Geschichte der Aufklärung in Europa wie ein Schild vor sich tragen, aber wenn es um Islam geht, die Menschen, die sich von dieser Religion befreit haben, als auch andere vernunftorientierte Kritiker zum Abschuss freigeben.

 

Was bedeutet für sie Islamismus bzw. Islamist? Und wie unterscheidet sich ggf. ein Moslem von einem Islamisten?  

Diese Unterscheidung haben die Europäer eingebracht. Im Islam gibt es sie nicht. Es ist kein Islamismus, wenn Männer für den Djihad losziehen oder palästinensische Mütter nach dem Tod ihres Sohnes schreien, dass sie noch einen Sohn haben, den sie in den Djihad ziehen lassen kann. Sowohl Djihad als auch die Haltung der Mutter sind Ergebnisse der Geisteshaltung des Islam.  Islamismus drückt sprachlich eine starre Ideologie aus. Doch was dahinter steckt, ist auch etwas Starres. Das ist auch der Grund, warum es keine Phase der Aufklärung im Islam gab. Ein Islamist ist ein Wortgetreuer. Ein Muslim muss es im Prinzip auch sein. Nur ist es so, dass viele Möchtegern-Gläubige eigentlich keine Ahnung von ihrer Religion haben. Sie kennen ein paar Gebetsformeln auf Arabisch, einige Good-Will-Sätze, deren Herkunft sie eigentlich gar nicht modifizieren können. Sie könnten nicht sagen, ob es im Koran oder in einer Überlieferung steht. Aber sie meinen, sie seien Muslime. Die anderen, die genau wissen, dass Islam und politische Macht untrennbar sind, jedoch auch wissen, damit auf Widerstand zu stoßen, schieben die Möchtegern-Gläubigen vor.

 

Sie sind die Herausgeberin des Buches “Frauen sind eure Äcker” von Ilhan Arsel, das bei Alibri Verlag erschienen ist. Ilhan Arsel beschreibt, dass im Koran der Frau eine erniedrigende Rolle zukommt. So existiert keine Gleichberechtigung der Geschlechter im Islam und die Frauen sind benachteiligt. Wie kam es zu der Idee, was waren Ihre Motive für dieses Projekt?

Eigentlich wollte ich selbst ein Buch über den Islam schreiben. Dann bin ich auf das Werk von Ilhan Arsel gestoßen. Er ist der erste Türke, der sich mit dem Thema „Die Frau im Islam“ beschäftigt hat und sich nicht scheute, öffentlich gründlich Stellung zu beziehen. Dies verdient Respekt. Diesen meinen Respekt habe ich durch meine Übersetzung gezeigt. Ich habe leere Worte nicht gern.   Welche konkreten Merkmale besitzt die Unterdrückung der Frau im Islam? Die Frau wird im Islam nicht unterdrückt. Das ist eine Verharmlosung der Stellung der Frau im Islam. Gäbe es Gott doch, so kann die Stellung der Frau im Islam mit der „Verhöhnung Gottes“ beschrieben werden. Denn ohne die Zustimmung des Mannes kann sie nicht einmal ins Paradies. Sie ist ein vorübergehendes Eigentum des Mannes auf Erden zwecks Sex und Dienstleistungen wie Putzen, Kochen etc., damit der Mann sich dem Islam hingeben und seinen Platz im Paradies sichern kann, in dem seine „eigentlichen Frauen“ auf ihn warten.

 

Die Muslime argumentieren, dass Mohammed zu seiner Zeit den Frauen viele Rechte eingeräumt hatte, die sie bis dahin nicht hatten. Ist diese Argumentation Ihres Erachtens ungültig?  

So ein Quatsch! Vor Mohammed wurden Kinder nicht verheiratet. Mohammed führte dies ein.  Vor dem Islam haben die Frauen ihren Mann selbst ausgesucht. Siehe seine erste Ehe. Seine Chefin hat ihn geheiratet.  Vor dem Islam haben Frauen Länder regiert, sogar Kriege geführt. Sie waren frei. Nach dem Islam wurden sie in Harems eingesperrt. Harem ist ein Haus oder Teil eines Hauses mit Frauen, die teils Ehefrauen, teils Sklavinnen waren und es heute in Saudi Arabien immer noch sind und den sexuellen Diensten der Männer zur Verfügung stehen.  Diese Liste könnte ich so lange fortführen, dass sie statt ein Interview ein Buch veröffentlichen müssten. Am besten, sie verweisen auf das Werk von Arsel  “Frauen sind eure Äcker”

 

Ist es möglich, dass der Islam in modifizierter Form den Frauen in unserer Zeit und nach unseren jetzigen Maßstäben freie Entfaltung bietet?  

Unsinn!

Haben Sie eine Erklärung dafür, warum deutsche Frauen zum Islam konvertieren?  

Ich kann verschiedene Erklärungen versuchen:   a. Unauffällige Frau konvertiert und bekommt dadurch endlich Aufmerksamkeit.  b. Sie braucht sich nicht mehr selbst zu versorgen.  c. Selbstverantwortlich zu leben, bedarf sehr viel Bildung und auch dann ist es nicht einfach. Die Frau muss Werte haben, die sie vertritt. Die Verantwortung dem Mann und Allah abzugeben, ist einfacher.   Welche Lösungsansätze sehen Sie bezüglich der Emanzipation der gläubigen Musliminnen in Deutschland und wie soll hierbei die Rolle des Staates definiert werden?

Ist die Frage ironisch gemeint? Welche Emanzipation? Man kann sich davon höchstens befreien.  Der Staat sollte die islamischen Gemeinden auf keinen Fall unterstützen, fördern und in staatliche Maßnahmen integrieren oder beratend heran ziehen.  Islamisches Recht sollte nicht Einzug ins deutsche Recht finden.  Die Frauen und Kinder sollten eindeutig beschützt und nicht dem islamischen Recht überlassen werden.  Islamische Frauenberatungsstellen dürfen nicht mit öffentlichen Geldern gefördert werden.

 

Abschließende Frage: Welche ethischen Werte stellen sie dem Islam bzw. den Religionen im Allgemeinen entgegen?

Die humanistischen Werte.

Vielen Dank für das Interview. {Quelle: www.humanist-news.com – Humanismus, Interview | Shabnam Moafi Madani}

 

 

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26-jährige Türkin schneidet Vergewaltiger Kopf ab

 

Eine Frau hat in der Türkei ihren Vergewaltiger getötet

und droht mit Selbstmord,

wenn sie das von ihm gezeugte Kind nicht abtreiben darf.

Ein heikler Fall, denn die Regierung will Abbrüche verbieten. 

 

Erst erschoss sie ihn mit einer Schrotflinte, dann schnitt sie ihm den Kopf ab und warf ihn auf den Dorfplatz: So drakonisch hat die 26-jährige Nevin Y. in der türkischen Provinz Isparta mit ihrem Vergewaltiger abgerechnet. Der Mann hatte sie offenbar über einen längeren Zeitraum hinweg wiederholt vergewaltigt und erpresst: Wenn sie sich wehre, würde er Nacktfotos von ihr in der Nachbarschaft verbreiten – so soll er sie zum Schweigen gezwungen haben. Eine solche Ankündigung kommt in der Türkei einer Morddrohung gleich – denn der fragwürdige „Ehren“-Kodex der ländlichen, und zunehmend auch der städtischen Türkei führt oft dazu, dass „untreue“, sexuell „verderbte“ und sogar vergewaltigte Frauen von ihren eigenen Angehörigen ermordet werden, da ihre „Ehre befleckt“ wurde. Dass der eigentliche Grund für diese Morde oft in – leider berechtigten – Sorgen der betroffenen Familien um ihre wirtschaftliche Existenzgrundlage liegt, wies vor kurzem die Soziologin Hülya Özaktürk nach. Das Martyrium von Nevin Y. soll begonnen haben, nachdem ihr Vergewaltiger nachts mit Waffengewalt in das Haus eingedrungen war und über die 26-Jährige herfiel. Seitdem kam er einmal in der Woche. Bis Nevin Y. den Spieß umdrehte und selbst einen „Ehrenmord“ beging. Als Anwohner sie fragten, was das denn für einer sei, dessen Kopf sie da auf den Dorfplatz legte, sagte sie: „Es ist einer, der mit meiner Ehre spielte“.

 

Abtreibung oder Selbstmord: So weit, so gruselig. Aber der Fall wühlt nun die ganze Türkei auf, weil die mittlerweile inhaftierte Frau im fünften Monat von ihrem Peiniger schwanger ist und nun das Kind um jeden Preis abtreiben will. Wenn es keinen anderen Weg gebe, dann wolle sie sich mit umbringen, drohte sie. Und das wiederum trifft auf eine sehr mediale Kampagne der islamisch geprägten Regierung gegen Abreibungen, Ankara würde sie am liebsten verbieten. Gegenwärtig ist Abtreibung in der Türkei nach der zehnten Woche der Schwangerschaft verboten. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Dogan, die von dem Fall berichtete, hat die Frau bereits Kinder im Alter von zwei und sechs Jahren; und sie wollte vor dem Mord abtreiben, konnte aber nicht, weil die Schwangerschaft zu diesem Zeitpunkt bereits in der 14. Woche war. Im Dorf kursierten bereits Gerüchte; das Leben wurde für die Frau zur Hölle.

 

Schüsse in die Genitalien: Als sie zur Tat schritt, ließ sie es zudem nicht bei einer Kugel bewenden. Der Leichnam wies gleich mehrere Einschüsse auf, darunter in die Genitalien sowie Messerstiche in den Bauch. Den Polizisten sagte die Frau im Verhör, sie wisse nicht mehr, wie oft sie abgedrückt habe. „Er drohte, es herumzuerzählen“, sagte sie aus. „Meine Tochter fängt in diesem Jahr die Schule an. Alle hätten sie beleidigt. Nun kann niemand ihr etwas anhaben. Alle werden sagen, sie ist die Tochter der Frau, die ihre Ehre rettete“. Sie tötete also, um ihr Kind zu schützen. Und sie hat Recht: Die örtliche Gemeinschaft wird sie für die Bluttat wahrscheinlich in hoher Ehre halten. So schritt sie denn nach dem Mord auch ganz offen auf den Dorfplatz, mit dem abgetrennten Kopf, und sagte allen Umstehenden: „Hört auf, hinter meinem Rücken zu reden. Hört auf, mit meiner Ehre zu spielen“. {Quelle: www.welt.de}

WELT ONLINE

 

 

4 Responses to “Unterdrückung der Frau im Islam? Eine Verharmlosung!”

  1. Malte S. Sembten Says:

    Die oben gezeigte Karikatur von Klaus Stuttmann, er oft mit fragwürdigen Karikaturen in Erscheinung tritt, ist nicht islamkritisch, sondern macht sich mittels satirischer Übertreibung über Sarrazin und Wilders und „Islamophobie“ lustig. So richtig passt sie also nicht zum Artikel.

  2. Werner Beinhart Says:

    Die Zeiten ändern sich. Frauen wehren sich gegen diese Verbrecher. Gut so.

  3. Jan Says:

    Bisher hat die Frau richtig gehandelt. Aber ein unschuldiges Kind zu ermorden, nur weil der Erzeuger ein barbarischer Untermensch war, ist nicht in Ordnung.

  4. Grenzgänger Says:

    @Jan….und wenn das Kind ein Junge wird und dem Vater täglich ähnlicher wird ?
    Ist es wissenschaftlich erwiesen, dass bei Gewalttätern, insbesondere Vergewaltigern kein
    Gendeffekt vorliegt ?
    Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.
    Unter diesen Umständen hat kein Mensch das Recht, über diese geschändete Frau bezüglich
    der Abtreibung zu richten


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