kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Assad: Türkei am Blutvergießen in Syrien mitschuldig 1. September 2012

Filed under: Moslembrüder — Knecht Christi @ 21:36

Sieg der Regierungstruppen „Frage der Zeit“

 

In seinem in der Nacht zum Donnerstag vom syrischen TV-Sender Al Dunia ausgestrahlten Interview

hat Präsident Baschar al-Assad der Türkei vorgeworfen,

das Blutvergießen in Syrien zu fördern.

„Die Türkei trägt unmittelbare Verantwortung

für das Blutvergießen in Syrien“, hieß es.

 

Auf die Flucht einiger ranghoher Regierungsbeamter und Militärs angesprochen, äußerte Assad: „Diese Flucht ist ein positiver Prozess. Dies ist ein Prozess der Selbstreinigung der Nation. Es sind nur schwache und schlechte Menschen, die flüchten. Patrioten und einfach gute Menschen flüchten nicht. Es wäre falsch, die Flüchtenden zurückzuhalten. Es ist richtig, sie flüchten zu lassen… Wir sollten ihre Flucht feiern“. Der endgültige Sieg der Regierungsarmee über die bewaffneten Regierungsgegner sei eine Frage der Zeit, führte der syrische Präsident weiter aus. „Ich kann die Situation mit einem Satz charakterisieren: Wir haben Fortschritte erzielt, die Situation verbessert sich, wir haben aber noch nicht gesiegt – dazu ist Zeit erforderlich.“ Die Regierungstruppen seien besser ausgerüstet, während die Trümpfe der Regierungsgegner „Hartnäckigkeit und taktische Kreativität“ seien. „Hätten die Truppen ihre gesamte Feuerstärke einsetzen können, hätten wir viele Territorien bereits unter Kontrolle gebracht. Dies ist aber nicht annehmbar“, sagte Assad. Wie die Nachrichtenagentur AP in ihrem Kommentar zum Fernsehinterview feststellte, verhielt sich Assad während des Gesprächs „souverän und entspannt“. Er habe oft Scherze gemacht. Zu den Spekulationen über seinen Aufenthaltsort äußerte Assad lachend: „Zusammen mit Ihnen befinde ich im Präsidentenpalast in Damaskus. Es gelang nicht, Angst in meinem Herzen und in den Herzen der Syrer einsiedeln zu lassen“. {Quelle: de.rian.ru}

 

 

 

 

 

Hinter den Sinai-Anschlägen

standen freigelassene Terroristen

 

 

Elan Benar, Arutz Sheva: Ägyptische Sicherheitsbeamte teilten am Samstag mit, dass mehrere der Terroristen, die bei dem Angriff gegen einen Grenzposten an der ägyptisch-israelischen Grenze beteiligt waren, Jihadisten sind, die zu Anfang des Monats vom ägyptischen Präsidenten aus dem Gefängnis entlassen wurden. Die Quellen teilten der in Bethlehem ansässigen Ma’an Nachrichtenagentur mit, dass forensische Experten die Identität von einigen der sieben Terroristen festgestellt haben, die während des Angriffs am 5. August von der israelischen Armee getötet wurden, und dass bestätigt werden konnte, dass mindestens drei davon Ägypter sind. Zwei stammen aus Rafah und Sheikh Zuwaid auf der Sinai Halbinsel, und der dritte — der kürzlich freigelassen worden war — stammt aus Mersa Matruh in Nordägypten, gaben die Quellen an. Weitere drei Personen, die den Sicherheitskräften zufolge bei dem Anschlag beteiligt waren, wurden von Präsident Morsi 45 Tage zuvor aus dem Gefängnis entlassen, teilten die Quellen mit. Namentlich wurden genannt Mahmoud Abdullah, 35, der wenige Tage nach dem Anschlag in der Ortschaft Naja Shabana verhaftet wurde, und Abu Al-Miqdadm Abu Khalid und Abu Abdullah, die bei dem Angriff getötet wurden. Die Quellen sagten, dass die Betreffenden sich nach ihrer Freilassung aus der Haft durch Morsi geradewegs auf die Sinai Halbinsel begaben, wo sie die Jihadi Gruppen bei dem Angriff unterstützten, der 16 ägyptischen Grenzpolizisten das Leben kostete. Insgesamt werden noch 16 Personen aus Rafah und Sheikh Zuwaid wegen ihrer Beteiligung an dem Anschlag gesucht. Es heißt, sie würden beobachtet, konnten aber noch nicht festgenommen werden, weil sie sich unter Zivilisten aus dem Sinai versteckt hielten, teilten Sicherheitsbeamte mit. Die ägyptische Polizei sagte in der vergangenen Woche, dass sie 120 Einzelpersonen im nördlichen Sinai identifiziert habe, nach denen wegen Angriffe auf Polizeistationen und dem Töten von Polizisten gesucht wird. Eine Sicherheitsquelle in dem Gebiet sagte jedoch, dass sich in der Gegend insgesamt um die 1600 Terroristen aufhalten würden. {Übersetzung: Renate, für Aro1.com – www.haolam.de}

 

 

 

Ägyptische Revolution

hat Situation der Frauen verschlechtert

 

 

Die ägyptische Revolution wurde stark von Frauen vorangetrieben – Sie machten mindestens die Hälfte der Menschen auf dem Tahrir-Platz und bei anderen Demonstrationen aus, viele waren als Bloggerinnen aktiv. Mehr als ein Jahr nach dem Sturz Mubaraks sieht es so aus, ols ob sich ihr Engagement nicht gelohnt hat, im Gegenteil, die Situation der ägyptischen Frauen scheint heute schlechter zu sein als zu Mubaraks Zeiten.

Nach den deutlichen Wahlerfolgen der Muslimbrüder und der Salafisten herrscht weiterhin ein patriarchales Gesellschaftssystem, das die Frauen benachteiligt.

Jungfräulichkeitstests nach Festnahme

 

Von den Sicherheitskräften wurden demonstrierende Frauen noch lange nach Mubaraks Sturz äußerst brutal behandelt. Die Fälle, die Amnesty International dokumentiert hat, beinhalten physische Gewalt, Folter durch Elektroschocks und sexuelle Übergriffe. Im März 2011 wurden 17 Frauen verhaftet und in ein Militärgefängnis gebracht, wo man sie nackt fotografierte und ein Militärarzt erzwungene Jungfräulichkeitstests an ihnen durchführte. Nur eine der betroffenen Frauen wagte es, vor Gericht Anklage dagegen zu erheben. Sie erreichte, dass solche Tests verboten wurden, der verantwortliche Arzt wurde jedoch im März dieses Jahres freigesprochen. Im Parlament sitzen nur 12 Frauen – bei 498 Abgeordneten. Unter den 13 Bewerbern für das Präsidentenamt befindet sich keine einzige Frau. Manal Abul Hassan, Politikerin bei der Muslimbruderschaft, sieht darin kein Problem. Für die Etablierung von sozialer Gerechtigkeit im Land, dem Ziel ihrer Partei, spiele der Frauenanteil in der Politik keine Rolle. Von Frauen, die sich an Demonstrationen beteiligen, hält sie außerdem wenig. Dies sei Sache ihrer Väter, Ehemänner und Brüder, denn Demonstrieren beleidige die Würde der Frau, auch wenn es um Frauenangelegenheiten gehe.

 

 

Präsidentschaftskandidatin wirbt mit Bild ihres Ehemannes

 

An den gewohnten Geschlechterrollen scheint sich bislang nichts geändert zu haben: Die Cafes werden nach wie vor von Männern frequentiert, während Mädchen auf Bänken im Freien herumlungern und von Polizisten überwacht werden. Eine verschleierte Salafistin, die für das Präsidentenamt kandidiert, wirbt auf ihrem Wahlplakat sogar mit dem Bild ihres Ehemannes. Die Gleichberechtigung der Geschlechter wird in Ägypten als westlicher Import wahrgenommen, ähnlich wie Hollywood-Filme oder Fastfood. Mubarak galt als Freund des Westens, daher wird westlicher Einfluss vielfach mit dem alten Regime verbunden und deshalb abgelehnt. Unter Mubarak hatte die First Lady Suzanne Mubarak einiges für Frauen durchgesetzt, darunter das Scheidungsrecht für Frauen und ein Quote im Parlament. Die Quote hat die Revolution nicht lange überlebt, das Scheidungsrecht ist gefährdet. Weitere Maßnahmen zum Nachteil der Frauen werden im Parlament diskutiert, darunter eine Senkung des Heiratsalters für Mädchen auf 14 und eine Änderung im Fürsorgerecht, wodurch Kinder ab acht Jahren automatisch dem Vater zugesprochen werden. {www.unzensuriert.at}

 

 

Egyptian women wait to cast their vote in Cairo

 

Egyptian women:

‚They were doing better under Mubarak‘

www.guardian.co.ukThe Guardian home

 

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