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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Christen in Nigeria, Kenia und Irak spüren islamische Toleranz 31. August 2012

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 15:28

Nigeria: Pastor und seine Familie überleben Anschlag

 

 

 

Muslimische „Extremisten“ haben im nigerianischem Bundesstaat Borno

einen Anschlag auf einen Pastor und seine Familie verübt

und dabei sowohl sein Haus als auch das Kirchengebäude angezündet.

Alle Familienmitglieder überlebten den Anschlag

und befinden sich inzwischen in Sicherheit.

 

 

Laut der Organisation „Voice of Martyrs – Stimme der Märtyrer“ betraten mindestens sieben bewaffnete Männer das Gebäude der “Ekillisiyar Yan’Uwa Nigeria”-Kirchengemeinde, in dem sich der 24-jährige Sohn des Pastors aufhielt. Einer der Männer schoss ihm ins Bein. Durch den Lärm alarmiert eilte sein Vater, der Pastor der Gemeinde, herbei, woraufhin die Angreifer ihn sofort unter Feuer nahmen. Er stürzte, wurde jedoch nicht getroffen. Daraufhin setzten die Männer sowohl die Kirche als auch das Haus der Pastorenfamilie in Brand, in dem sich zu diesem Zeitpunkt noch die Mutter mit zwei weiteren Kindern aufhielt. Den dreien gelang jedoch rechtzeitig und unentdeckt die Flucht. Die Täter feuerten unter lauten „Allahu Akbar“-Rufen noch einige Schüsse in die Luft ab, bevor sie den Ort des Anschlags verließen. Der Pastor und seine Familie verbrachten die Nacht in einen nahegelegenen Wald. Am nächsten Morgen brachten sie den verletzten Sohn in ein Krankenhaus in der Hauptstadt Maiduguri, aus dem er mittlerweile entlassen wurde. Die gesamte Familie fand Zuflucht bei einem befreundeten Pastor. Laut „Voice of Martyrs“ fand der Anschlag bereits am 10. August statt. Einzelheiten wurden jedoch erst jetzt bekannt. Nigerias nordöstlichster Bundesstaat Borno gilt mit seiner mehrheitlich sunnitisch geprägten Bevölkerung für Christen als besonders gefährlich. Seit dem Jahr 2000 ist die Scharia dort geltende Rechtsgrundlage. {Quelle: www.jesus.de}

 

 

 

 

 

Irakischer Erzbischof befürchtet

Verschwinden des Christentums

 

 

Irakische christliche Kirchenvertreter weisen auf eine drastische Verschlechterung der Lage für Christen im Irak hin. „Alles läuft auf eine Auflösung des Christentums im Irak hin“, sagte der Erzbischof von Bagdad, Jean Sleiman, am Mittwochabend in Aachen. „Die Christen haben nur die Wahl, sich ganz zurückzuziehen oder sich aufzulösen“.  Demütigungen, Entführungen und Anschläge hätten die Botschaft: Werdet Muslime oder verlasst den Irak„, sagte Sleiman Den Verlust des Gefühls, in den Irak zu gehören, hält Sleiman für viel schlimmer als die Gewalt selbst. Der 66-Jährige ist jedoch entschlossen zu bleiben, „auch wenn ich der letzte Christ im Irak wäre“. Der Erzbischof war Gast einer Konferenz des Missionswissenschaftlichen Instituts des katholischen Hilfswerks Missio. Ein Miteinander der 14 offiziell anerkannten christlichen Konfessionen gebe es nur vereinzelt, beklagte der Dominikanerpater Thomas Mirkis aus Bagdad. Er erhoffe sich durch Konferenzen wie die von Missio die Stärkung einer christlichen Lobby, um den Exodus der christlichen Minderheit aus dem Irak aufzuhalten. Die Suche nach einer gemeinsamen politischen Identität und angemessenen Repräsentanz in den Gesetzgebungs- und Regierungsinstitutionen sei schwierig. Vertreter der christlichen Religionsgemeinschaften hätten kaum politisches Gewicht, da jede Gruppe um ihren eigenen Erhalt kämpfe. Seit die letzten US-amerikanischen Soldaten Ende 2011 nach ihrer achtjährigen Besatzungszeit den Irak verlassen hätten, sei das Land, in dem mit 97 Prozent überwiegend Muslime leben, wie ein Vulkan kurz vor dem Ausbruch, mahnte Pater Mirkis. Dabei würden vor allem Christen zur Zielscheibe von Terroristen und Extremisten, die einen islamischen Gottesstaat errichten wollten.

 

Pauschale Bezichtigungen: Islamisten machten Christen für den gesellschaftlichen Zerfall verantwortlich und bezichtigten sie pauschal der Kollaboration mit dem Westen und des Verrats am irakischen Volk, berichteten die irakischen Kirchenvertreter. Obwohl die Verfassung Religionsfreiheit garantiere, gelte in vielen Bereichen das islamische Recht der Scharia. Wegen der mangelnden Autorität staatlicher Organe und örtlicher Sicherheitskräfte lebten irakische Christen in ständiger Angst vor Entführungen, Vergewaltigungen, Erpressungen und Attentaten. Zwischen den Machtkämpfen von Sunniten und Schiiten sowie den Autonomiebestrebungen der Kurden gerieten die Christen unter Druck. Vor allem die jungen, gut ausgebildeten Christen verließen wegen fehlender beruflicher Perspektiven ihre Heimat, klagte Erzbischof Botros Moshe von Mossul: „Von den jungen Leuten will keiner mehr im Irak bleiben“. Der Irak, das Zweistromland zwischen Euphrat und Tigris, zählt zu den ältesten Siedlungsgebieten des Christentums. Die schätzungsweise bis zu 500.000 im Land verbliebenen Christen gehören neben der größten Kirche der Chaldäer unter anderem zu den Glaubensgemeinschaften der Griechisch-Orthodoxen, Armenisch-Orthodoxen, Syrisch-Orthodoxen, syrischen Katholiken, armenischen Katholiken, Mekiten, Kopten, Assyrer und Protestanten. Nach Worten von Missio wird ein Koordinationsbüro im nordirakischen Erbil noch in diesem Jahr damit beginnen, die Arbeit christlicher Medien, Parteien und gesellschaftlicher Gruppen zu bündeln. {Quelle: www.jesus.de}

 

 

 

 

 

Kenia: Kirchen fordern Entschädigung nach Angriffen

 

 

Kenias Kirchenrat hat nach zahlreichen Angriffen auf Gotteshäuser

in der Küstenstadt Mombasa Entschädigung gefordert.

In den vergangenen fünf Monaten seien in Kenia

elf Kirchenangegriffen worden,

bei weiteren seien die Versuche gescheitert.

Christen wurden getötet, verletzt oder verstümmelt„,

erklärte Karanja.

 

 

Bei den jüngsten Unruhen in Mombasa, die nach dem Mord an einem islamistischen Geistlichen am Montag ausbrachen, wurden sechs Kirchen angegriffen. Die Gewalttaten nähmen zu und erschienen gut geplant, vorsätzlich und systematisch, sagte der Generalsekretär des Rates, Peter Karanja, nach einem Bericht der Tageszeitung „Daily Nation“ vom Donnerstag. Bis Mittwochnachmittag wurden bei den Protesten fünf Menschen getötet, darunter drei Polizisten. Der radikale Prediger Aboud Rogo war am Montag von Unbekannten erschossen worden. Auch Premierminister Raila Odinga erklärte am Mittwoch, die Verantwortlichen für Rogos Tod wollten Zwietracht zwischen Christen und Muslimen säen. Kenia habe auch im Ausland viele Feinde, seit es im Oktober 2011 mit seiner Armee im benachbarten Bürgerkriegsland Somalia einmarschiert sei. Die rund 4.600 kenianischen Soldaten wurden erst nachträglich in die Eingreiftruppe der Afrikanischen Union, die AMISOM, integriert.  Aboud Rogo wurde von den USA und den Vereinten Nationen des Terrorismus verdächtigt. Er soll Geld und Kämpfer für die islamistische Al-Schabaab-Miliz im Bürgerkriegsland Somalia beschafft haben. Die USA verdächtigen ihn zudem, für den Anschlag auf die US-Botschaft in Nairobi 1998 verantwortlich zu sein, bei dem mehr als 200 Menschen getötet wurden. Nach seinem Tod zogen Tausende seiner Anhänger durch die touristische Hafenstadt am indischen Ozean. Sie riegelten Stadtteile ab, plünderten, setzten Gebäude und Autos in Brand. Nachdem die Polizei ihre Präsenz in Mombasa massiv verstärkte, schien sich die Lage am späteren Mittwoch zu beruhigen. Lokale Medien berichteten am Donnerstag jedoch von mindestens einem weiteren Granatenangriff am Abend, bei dem vier Menschen verletzt wurden. {Quelle: www.jesus.de}

 

2 Responses to “Christen in Nigeria, Kenia und Irak spüren islamische Toleranz”

  1. Redefreiheit Says:

    Nigeria: Pastor und seine Familie überleben Anschlag

    es ist schon enorm traurig,dass von Jahrhundert zu Jahrtausend –zig Millionen Menschen Köpfe rollen lassen müssen-wegen immer wieder verschiedner Machthungriger Teufels—
    es liegt an uns Gläubigen—durchzugreifen mit Gottes Hilfe°!!!

  2. Papua-Neuguinea: „Wir sollten keine Ältesten sein“

    Bereits seit zwei Jahren, so schreibt Missionar Greg Greenlaw, nehmen die einheimischen Bibellehrer Kibo, Suse und Sobai die Aufgaben von Ältesten wahr. Offiziell sind sie aber bisher nicht als solche eingesetzt worden.
    Darum sprach er die drei Männer an: „Ich habe gehört, dass ihr gute Ehen führt. Außerdem seid ihr im Dorf Vorbilder durch eure Zusammenarbeit und eure treuen Dienste. Haltet ihr euch für reif genug, offiziell als Gemeindeälteste eingesetzt zu werden?“

    Die Männer schwiegen. Niemand schien als Erster antworten zu wollen. Doch dann sprach Kibo. “Wir führen jetzt gute Ehen, das stimmt. Aber die Art, wie wir reden, ist noch nicht in Ordnung“, bekannte er. „Ich weiß nicht, wie es Suse damit geht. Aber wenn Sobai und ich zornig werden, fluchen wir immer noch. Wir wissen, dass Christus dadurch verunehrt wird. Wir sollten daher keine Ältesten sein, bis sich das geändert hat.“

    “Was ihr sagt, ist wahr”, erwiderte Greg. “Trotzdem betrachten die Gläubigen euch als ihre Vorbilder, denen sie folgen wollen. Und die Gemeinde benötigt Leiter. Darum sagt mir, wann und wie ihr mit dieser sündhaften Angewohnheit aufhören wollt.“

    Sobai meinte: “Wir brauchen Hilfe. Darum wollen wir die Gemeinde bitten, auf unser Reden zu achten, so dass wir ihnen Rechenschaft dafür ablegen müssen. Wenn die Gemeinde sich heute Abend versammelt, wollen wir sie um Hilfe bitten.“ Alle stimmten zu und Greg trug diese Bitte noch am selben Abend der Gemeinde vor. Er erklärte ihnen, dass sie als Gläubige ein Leib seien und welche Hilfe sie den drei Männern sein könnten. Danach gab Sobai Greg ein Zeichen, dass er noch etwas sagen wollte.

    Damit es unmissverständlich klar war und es keinen Zweifel daran gab, dass diese Bitte von ihnen kam, wollte er selbst zur Gemeinde sprechen: “Wir brauchen eure Hilfe, denn wir wissen, dass unser Fluchen falsch ist. Aber wir tun es immer noch. Deshalb möchten wir, dass ihr auf unser Reden achtet und uns ermahnt, wenn wir darin wieder versagen. Wir brauchen euch Geschwister, damit ihr uns helft, gute Leiter für die Gemeinde zu werden. Diese Bitte war nicht Gregs Vorschlag, sondern wir selbst bitten euch darum.“

    Greg berichtet, dass es in der Kultur der Nakui eigentlich völlig undenkbar ist, Sünde vor der ganzen Gemeinde zu bekennen oder Frauen wie Männer um Hilfe zu bitten. “Es war unglaublich”, schreibt er. „Was ich da sah und hörte, hatte der Geist Gottes selbst gewirkt.“

    Danke Gott für Sein Wirken unter den Gläubigen und den Leitern der Nakui. Bete, dass Er sie in der Erkenntnis Seines Wortes reifen lässt und sich ihr Leben vorbildhaft verändert. Bitte Gott, dass Er die Nakui durch Seinen Geist stark im Glauben macht

    5. Die geistliche Situation Deutschlands und der Welt wird nicht erkannt

    Falsch verstandene Toleranz, Gleichgültigkeit und Oberflächlichkeit lassen Realitäten wie Unzucht, Unmoral, Abtreibungen, Apostasie u.v.a.m. übersehen.

    Die geistliche Gesundheit einer Kirche wird anhand der Zahl der Gottesdienstbesucher gemessen, nicht aber an biblischen Prinzipien. Materieller Reichtum wird als Bestätigung Gottes gesehen. Im Vergleich zu anderen Ländern gilt für Deutschland insbesondere Offenbarung 3,17.

    Es wird für Erweckung gebetet und davon gepredigt, aber das Maß ist bald voll.

    Tun wir Buße.


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