kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Erzbischof von Smyrne spricht Klatext 30. August 2012

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 18:33

“Der Mord an Bischof Padovese hat ausschließlich mit dem Islam zu tun”

 

 

Keine Chance: Mit 20 Messterstichen

und einem tiefen Schnitt durch die Kehle

wurde der römisch-katholische Bischof

und Apostolische Vikar von Anatolien, Luigi Padovese,

am 3. Juni 2010  durch seinen türkischen Fahrer Murat Altun ermordet

 

 

Luigi Padovese , geb am 31. März 1947 in Mailand, Italien, ermordet am 3. Juni 2010 in Iskenderun, Türkei,  war ein römisch-katholischer Bischof und Apostolischer Vikar von Anatolien in der Türkei. Bis zu seiner Ermordung war er Vorsitzender der türkischen Bischofskonferenz. Padoveses Amtsvorgänger, Ruggero Franceschini, Erzbischof von Smyrna, der Murat Altun eingestellt hat, will in der Durchführung des Mordes und im Unterschied zur offiziell türkischen und vatikanischen Version die Handschrift eines Islamisten erkennen: „So tötet jemand, der zeigen will, daß er ein wirklich radikaler Moslem ist“. 

 

 

Padoveses Ermordung

 

Quelle Padovese wurde am 3. Juni 2010 vor seinem Wohnhaus im Mittelmeerhafen von Iskenderun erstochen und danach geköpft. Als mutmaßlicher Mörder wurde sein Fahrer Murat Altun verhaftet. Nach Aussagen der türkischen Behörden, des apostolischen Vikars Louis Pelâtre und von Papst Benedikt XVI. gibt es keine Hinweise auf einen politischen oder religiösen Hintergrund. Erzbischof Franceschini kritisiert jene im Vatikan, die dem Papst bei seinem Pastoralbesuch auf Zypern zu diplomatische Worte in den Mund gelegt hätten, als er sofort jeden politischen oder gar religiösen Hintergrund der Tat ausschloß: „Ich meine, daß der Papst schlecht beraten wurde. Bestimmte Dinge kann der Vatikan uns nicht lehren“. Die Lage in der Türkei und die Einschätzung des Islam in der Türkei könnten die Bischöfe, die in dieser Situation leben, besser beurteilen. „Ich denke, daß man inzwischen auch im Vatikan verstanden hat, daß ich recht habe: Der Mord an Bischof Padovese hat nämlich ausschließlich mit dem Islam zu tun“ (Quelle). In Anatolien greifen sie die Christen an und jeder Angriff erfolgt im Namen des Islam, so der Erzbischof weiter. Er kennt die schwierige Situation der Christen dort genau: „Ankara hat die Situation dort nicht unter Kontrolle. Dort kontrolliert der Islam, konkret einige fanatische Gruppen von Islamisten“, (Quelle)

 

 

so Msgr. Franceschini. „Das sind Leute, die gegen alle und alles sind. Sie haben erheblichen Einfluß auf die Lehrerschaft, die zum Haß aufruft und die christlichen Schüler schikanieren. In Anatolien greifen sie die Christen an und jeder Angriff erfolgt im Namen des Islam“ (Quelle).  „Sie wollen ein Beispiel hören?“ fragt der Erzbischof. „Ein Junge mußte zur Strafe einen ganzen Schultag vor der Klasse knien, weil er nichts über die ‚wahre Religion“ wisse, natürlich den Islam“.

 

 

Wie starb Padovese?

 

„Murat Altun hatte alles genau geplant. Er vollzog einen islamischen Ritualmord. Er ging mit einer solchen Gewalt vor, daß er den Bischof fast enthauptete. So tötet jemand, der zeigen will, daß er ein wirklich radikaler Moslem ist“.

 

 

Sie kennen den Mörder persönlich?

 

„Ich habe ihn sogar angestellt. Ich kenne auch seine Familie. Er hat sich nicht zum katholischen Glauben bekehrt. Wer dies behauptet, lügt. Er ließ sich nie taufen. Es war ein großer Fehler, ihn anzustellen. Es ist immer ein Risiko Moslems des Ortes zu beschäftigen. Diese Lehre haben wir teuer bezahlt“.

 

 

Warum hat Altun den Mord begangen?

 

„In der Vergangenheit gab es einige Unstimmigkeiten mit seiner Familie. Sein Onkel war einige Zeit Bürgermeister der Stadt Iskenderun. Die Unstimmigkeiten gab es, weil wir versuchten, die katholischen Kirchen zu retten und offen zu halten. Das ist dort aber verboten. Damit will ich die Tat nicht in Zusammenhang bringen. Weshalb genau er den Mord begangen hat, ist derzeit noch nicht eindeutig zu sagen“.

 

 

Ist ein Dialog in der Türkei möglich?

 

„Wir versuchen es. Einige Hoffnung gibt es, manch Samenkorn wurde ausgesät. Es ist aber sehr schwierig, den Weg zu gehen. Am schwierigsten ist die Lage im Landesinneren in Kleinasien. Dort bestimmen noch die Eltern die Ehen der Kinder. Der Islam wird in einer zunehmend radikaleren Form gelebt. Dennoch werde ich das Land nicht verlassen, sondern bleiben und weiterhin das Evangelium Jesu Christi, die Botschaft der Liebe verkünden“.

 

 

Rätseln um Flugstornierung

 

Wie die spanische Zeitung „El Pais“ schreibt, hatte Padovese, der aus Italien stammende Vorsitzende der türkischen Bischofskonferenz, nur wenige Stunden vor seiner Abreise nach Zypern seinen Flug und den seines muslimischen Chauffeurs Altun storniert. Padovese hätte einer Einladung von Papst Benedikt XVI. folgen sollen, der alle Bischöfe der Region zu einer Vorbereitungsmesse für eine Sondersynode für den Nahen Osten nach Zypern eingeladen hatte.

 

 

Ließ sich Padovese anstelle des Papstes töten?

 

Der Vatikan-Kenner Filippo di Giacomo meinte dazu, Padovese sei sich offenbar der Gefahr bewusst gewesen, die von Altun ausgehe. Er habe daher riskiert, „selbst zum Opfer zu werden, um eine größere Tragödie zu verhindern, also ein Attentat auf den Papst“. Auch in der katholischen Gemeinde in der Türkei gab die Stornierung des Zypern-Flugs Anlass zu Spekulationen. Vielleicht wollte sich Altun dafür rächen, dass er nicht an den Papst herankommen konnte. Mehrere Täter? Zudem gibt es Behauptungen, dass der Täter nicht allein war, als er Padovese mit 20 Messerstichen ermordete. Altun soll nach Angaben von Augenzeugen und katholischen Würdenträgern in der Türkei in Begleitung von ein oder zwei Personen in das Privathaus Padoveses in Iskenderun eingedrungen sein. Wie der Erzbischof von Smyrna (Izmir), Ruggero Franceschini, gegenüber der italienischen Zeitung „La Stampa“ erklärte, glaube nunmehr selbst die Polizei, dass der Bischof von „mindestens zwei Personen“ ermordet wurde. Augenzeugen berichteten, der Mörder habe eine kugelsichere Weste getragen und sei von der Militärpolizei – und nicht von regulären Sicherheitsbeamten – verhaftet worden““. {Quellen: diepresse.com  –  www.asianews.it}

 

Siehe auch:

 

Die Ausrottung der Christen in der Türkei

 

Systematische Christenverfolgung  in der Türkei

{Quelle: michael-mannheimer.info}

 

One Response to “Erzbischof von Smyrne spricht Klatext”

  1. Bernhardine Says:

    Eine Stunde lang mußte ich, mit verschiedenen Schlagwörtern, googeln um endlich eine kleine Notiz zu finden, was aus dem Prozeß gegen Murat Altun geworden ist, ob er eingestelltt wurde, ob man ihn in die Klappsmühle steckte. Die linken Mainstreammedien berichten gar nichts:

    „“Kategorie: Weltkirche

    Türkei: Prozess um die Ermordung Padoveses kommt nicht weiter

    Donnerstag 7. Juni 2012 von VH

    Auch zwei Jahre nach dem Mord am Bischofsvikar von Anatolien, Luigi Padovese, kommt der Prozess gegen seinen mutmaßlichen Mörder nicht von der Stelle. Eine fünfte Anhörung wurde schon nach sieben Minuten wieder aufgehoben. Die erste Anhörung hatte letzten Oktober fünfzehn, die zweite im November sogar nur vier Minuten gedauert. Die Verteidigung will durch den Aufruf zahlreicher Zeugen belegen, dass der mutmaßliche Mörder, Padoveses Fahrer, geistig verwirrt und damit nicht schuldfähig sei. Die Mitra des italienischen Kapuziner-Bischofs ist derweil seit zwei Tagen in der römischen Kirche San Bartolomeo auf der Tiberinsel zu sehen; die Kirche dient dem Andenken von Märtyrern unserer Zeit. (rv)““
    http://www.vaticanhistory.de/wordpress/?tag=turkei


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