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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Ecuador: Neue Gespräche im Asyl-Fall Julian Assange 26. August 2012

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 20:07

 

Der ecuadorianische Staatschef Rafael Correa erklärte heute in seiner wöchentlichen Fernsehansprache, London habe ihm versichert, die Wiener Konvention über die Unantastbarkeit der diplomatischen Vertretungen zu respektieren. Dies ist nach seiner Meinung ein neuer Startpunkt für Gespräche mit Großbritannien und Schweden, um eine einvernehmliche Lösung für den Fall des Wikileaks-Gründers Julian Assange zu finden. Wenige Stunden zuvor hatte die Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) auf einer Sondersitzung die Unantastbarkeit aller diplomatischen Vertretungen unterstrichen, ohne jedoch Grossbritannien wegen seiner Drohungen zu verurteilen. Der britische Beobachter bei der OAS, Philip Barton, versicherte ausdrücklich, Grossbritannien habe keineswegs die ecuadorianische Botschaft bedroht. Assange hält sich seit mehr als zwei Monaten in der Londoner Botschaft Ecuadors auf, das ihm am 16. August Asyl gewährt hat. {Quelle: www.rentner-news.de}

 

 

 

Julian Assange von WikiLeaks über böse Imperien

und ihren Krieg gegen Journalisten und Whistleblower

 

 

Mit seiner Rede vom Balkon der ecuadorianischen Botschaft in London hat Julian Assange,

der Whistleblower von WikiLeaks,

die Welt aufgerüttelt.

 

Kurz zuvor hatte er bei der Regierung von Ecuador

um politisches Asyl gebeten,

das ihm von Präsident Rafael Correa auch gewährt wurde.

 

 

 

Kurz nachdem er in der Botschaft Aufnahme gefunden hatte und dort von den Mitarbeitern sehr herzlich aufgenommen worden war, wurde Julian von der britischen Regierung in terroristischer Manier bedroht. Sie stellte ihr wahres kriegstreiberisches Wesen unter Beweis, als sie mit der bewaffneten Erstürmung der Botschaft drohte, um Julian Assange zu kidnappen. Ganz ohne Zweifel bedeutet diese Drohung einen kriegerischen Akt gegen den souveränen Staat Ecuador. Wie jedes böse Imperium kennt auch das Vereinigte Königreich kein Gesetz – außer dem Gesetz der Gewalt. Ähnlich wie die USA greift Großbritannien zur Drohung mit Gewalt, bewaffneten Übergriffen und sogar Kidnappings, um Whistleblower, die die politische Elite blamieren könnten, zum Schweigen zu bringen. Bei alledem ist Julian Assange zum moralischen Helden geworden, der von mächtigen, korrupten Imperien belagert wird, die die Wahrheit unterdrücken und journalistische Freiheiten aufheben wollen.

 

Je länger er am Leben bleibt und redet,

desto böswilliger und moralisch korrupter

erscheinen die USA und Großbritannien.

 

 

Selbst angesichts des unverhohlenen Bösen fand Assange die Kraft, seine Wahrheit zu verkünden: »Die Vereinigten Staaten müssen der Welt versprechen, Journalisten nicht dafür zu verfolgen, dass sie die geheimen Verbrechen der Mächtigen ans Licht bringen«, sagte er. »Es darf kein dümmliches Gerede mehr darüber geben, irgendeine Medienorganisation zu verfolgen, sei es WikiLeaks oder die New York Times«.

 

Assanges Rede

(in englischer Sprache)

können Sie  auf TV.naturalnews.com sehen.

 

 

Bei der Verfolgung von Assange

erweisen sich die USA als echt böses Imperium – Darth Vader wäre stolz

 

In Star Wars sagte Lord Tarkin gegenüber Vader die berühmten Worte: »Dieses Gezänk ist sinnlos. Lord Vader wird uns die Lage der Rebellenfestung nennen, wenn diese Station einsatzbereit ist. Dann beenden wir die Rebellion mit einem kurzen Schlag«. Tarkin sprach auch davon, den Senat zu zerschlagen und die »Alte Republik« aufzulösen. Tarkin: [kommt mit Darth Vader herein]: »Der imperiale Senat wird uns keinen Ärger mehr machen. Wie ich gerade erfahre, hat der Imperator den Rat auf Dauer aufgelöst. Die letzten Überreste der Alten Republik sind ausgelöscht«. Die US-Regierung wandelt jetzt in den Fußstapfen Tarkins, Vaders und des »bösen Imperiums« aus Star Wars. Jeder Gedanke daran, die Redefreiheit, den Ersten oder Zweiten Zusatz der US-Verfassung oder die Bill of Rights (Grundrechte) zu schützen, gehört der Vergangenheit an. Die korrupten, kriminellen Elemente, die zurzeit das Land regieren, haben beschlossen, jeden niederzumachen, der es wagt, die Wahrheit zu sagen. Alle Whistleblower sollen vernichtet werden. Aber Assange schlägt aus der Position moralischer Überlegenheit zurück, wenn er sagt: »Der Krieg der US-Regierung gegen die Whistleblower muss aufhören… Bradley Manning muss freigelassen werden«.

 

 

Warum Ecuador gewillt ist,

sich der Tyrannei der USA und Großbritanniens zu widersetzen

 

Was nun Ecuador angeht: Nur wenige amerikanische Journalisten haben aus erster Hand so viel Erfahrung mit diesem Land wie ich. Ich habe dort gelebt, ich besitze einen ecuadorianischen Führerschein und ein Aufenthaltsvisum, ich habe dort Land besessen und spreche ziemlich gut Spanisch, weil ich täglich mit den Menschen, den lokalen Bürokraten, dem örtlichen Polizeichef und anderen in Kontakt war. Ecuador ist ein Land, das von den imperialistischen USA und ihren bösen Absichten belagert wird. Wie von NaturalNews ausführlich dokumentiert, haben die USA die Souveränität Ecuadors verletzt und ein Geheimkommando geschickt, um Greg Caton zu kidnappen, dem das »Verbrechen« zur Last gelegt wird, auf Bestellung krebsbekämpfende Heilkräuter verschickt zu haben. Außerdem haben die USA einen »Krieg gegen das Rauschgift« geführt, bei dem ecuadorianische Farmen mit chemischen Waffen angegriffen wurden. Dabei wurden Dörfer vergiftet, in denen Koka-Pflanzen für die Herstellung von Koka-Tee angebaut wurden. Das war einer der Beweggründe für den ecuadorianischen Präsidenten Correa, den Militärstützpunkt Manta zu schließen und die USA aus dem Land zu werfen. Zurzeit nutzt Ecuador den US-Dollar als Währung. Durch ihre inflationäre Geldpolitik stehlen die USA de facto Geld von Ecuador, indem die Preise für Güter des täglichen Gebrauchs in die Höhe getrieben und das Land wirtschaftlich destabilisiert wird. Das hat zu einer politisch gespannten Lage geführt; vor ungefähr einem Jahr kam es zu einem Putschversuch gegen Correa. Den Putschversuch hat er überlebt und die Ordnung wieder hergestellt, aber der ständige Preisverfall in Ecuador – für Lebensmittel, Gas, Treibstoff und so weiter – setzt die politische Klasse unter Handlungsdruck.

 

 

Lateinamerika hasst die USA

 

Machen Sie sich darüber keine Illusionen. Sie brauchen nur ein oder zwei Monate dort zu leben, mit den Einheimischen zu sprechen und Sie werden es immer wieder hören. Tatsächlich – und hier ist das große Geheimnis, über das niemand berichtet – führt Lateinamerika bereits geheime Gespräche über die Einrichtung einer eigenen Reservewährung, und es gibt Pläne, den US-Dollar vor dem kommenden globalen Finanzkollaps abzustoßen. Correa ist eine Schlüsselfigur in dieser Diskussion, man hat mir bereits Informationen übermittelt, wonach die Druckplatten für die Ersatzwährung bereits fertiggestellt sind und jederzeit eingesetzt werden können. Es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis Lateinamerika den Dollar abstößt und einen eigenen Wirtschaftsblock errichtet. Sie können davon ausgehen, dass die USA als Reaktion darauf den Wirtschaftskrieg gegen lateinamerikanische Länder fortsetzt. Wenn Sie davon bisher nichts gemerkt haben (weil man Sie nie echte Geschichte gelehrt hat), dann lesen Sie das Buch von John Perkins: Bekenntnisse eines Economic Hit Man. Das wird Ihnen die Augen öffnen. Nur um es festzuhalten: Ich unterstütze journalistische Freiheit, Redefreiheit und Whistleblower überall auf der Welt. Julian Assange ist ein Held, und es ist Zeit, dass wir aufhören, Whistleblower ins Gefängnis zu werfen. Stattdessen sollten wir die wirklichen Kriminellen einsperren, die in den korrupten Regierungen das Sagen haben. {Quelle:  info.kopp-verlag.de – Mike Adams}

 

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