kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Rekrutenjäger für den „Heiligen Krieg“ 23. August 2012

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 16:58

Kundgebung vor der As-Sahaba-Moschee in Berlin: Der Islamrat hatte die Muslime...

Kundgebung vor der Al-Sahaba-Moschee in Berlin

 

 

„Du musst nur kreativ sein, dann kannst du ihnen alles erzählen“,

sagt Djamal.

Als radikaler Islamist rekrutierte er in Hamburg

junge Männer zwischen 15 und 25 Jahren

für den „Heiligen Krieg„.

Das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ berichtet von der Geschichte von Djamal,

dem Jäger, und Bora, der „Beute„.

 

 

 

 

Es war immer dieselbe Strategie: Djamal kommt mit ein paar Kollegen, seinen Brüdern, ins Schischa-Café, sie setzen sich, reden über Gott und den Sinn des Lebens. Wer interessiert schaut, den laden sie ein, sich dazuzusetzen. Besonders Jungs aus Einwandererfamilien, die in Deutschland geboren und traditionell islamisch erzogen wurden, seien „leichte Beute“, berichtet der „Spiegel“ über Djamals Rekrutierungen für die verbotene islamistische Organisation Hizb ut-Tahrir. Oft legten sie sich den Islam selbst zurecht. Sie wüssten, was laut Koran erlaubt und verboten ist, aber richteten sich nicht ernsthaft danach. Deshalb hätten die Jugendlichen immer ein schlechtes Gewissen und seien für den „Heiligen Krieg“ gut zu „catchen“, wie es in der Sprache der Szene heißt, also zu fangen. Sie glauben an Gott, der Rest ist einfach„, sagt Djamal im „Spiegel“. Die Gespräche mit den potentiellen Opfern trainierten die Brüder um Djamal in Rollenspielen. Djamal selbst übte mit einem Rhetorik-Handbuch, las Reden des Reichskanzlers Bismarck und des Sozialdemokraten Scheidemann. An Beispielen wie dem genetischen Fingerabdruck machte Djamal seinen jungen Zuhörern im Café klar, dass der Koran die Wahrheit sei: „An euren Fingerspitzen wird man euch eines Tages erkennen“, stehe da. Der Koran habe das also schon vor mehreren hundert Jahren gewusst. Dieser Trick funktioniere immer, erzählt Djamal, damit habe er alle gefangen.

 

 

 

 

„Der Zweifel ist vom Teufel“

 

Bora, den Djamals Kollegen rekrutierten, habe nicht aufhören können, ihnen zuzuhören, berichtet er im „Spiegel“. Sie seien anders gewesen – friedlich, brüderlich, ruhig. Und sie hätten nicht über Frauen und Fußball geredet, wie seine Kumpels, sondern vom Sinn des Lebens und der Existenz Gottes. Die Brüder zwangen niemanden dazu, islamisch zu leben. Sie überzeugten und setzten auf die Bindungskraft der Gruppe, macht der Artikel deutlich. Boras sagt: „Sie haben uns nie gezwungen, es waren nur Empfehlungen“ – nicht mehr das Horoskop zu lesen, weil nur Allah das Verborgene kenne; den Glücksbringer abzulegen, weil Allah das Schicksal vorherbestimme; einen Bart wachsen zu lassen, weil das ein Zeichen für Wissen sei; Muslim zu sein, damit die Sünden aus der Zeit davor, der Unwissenheit, vergessen würden; im Leben Bonuspunkte zu sammeln, um im Himmel dafür belohnt zu werden. Wenn Bora zweifelte, erklärten seine neuen Freunde ihm, dass das vom Teufel komme, berichtet er. Sie nahmen ihn in die Clique auf, riefen ihn zu jeder Tages- und Nachtzeit an, verbrachten die Freizeit mit ihm. Als seine neuen Freunde ihn dazu aufforderten, „für seine Brüder und Schwestern in Not, für die Organisation“ Geld zu spenden, sei er misstrauisch geworden und habe den Kontakt abgebrochen. „Zwei Monate später wäre ich vielleicht schon zu tief drin gewesen und im Ausbildungslager gelandet“, sagt Bora. Auch Djamal stieg aus der Szene aus, weil er sich in seiner Freiheit eingeschränkt fühlte, erzählt er. Jetzt gehe er zum Beten in eine andere Moschee, wo es „viel Ruhe und wenig Politik“ gebe. Er suche sinnvollere Aufgaben, bei der Bundeswehr habe er sich nun beworben. {Quelle: www.pro-medienmagazin.de}

 

Bislang hat die Polizei wie hier in der Nähe der Al-Nur-Moschee in Neukölln...

Bislang hat die Polizei wie hier in der Nähe der Al-Nur-Moschee in Neukölln keine Mühe, die Demonstranten der Rechtspopulisten von „Pro Deutschland“ (l.) von den Gegendemonstranten fernzuhalten.

 

 

Jugendliche Islamisten für Dschihad angeworben

 

Salafist Peter B. ist wieder auf freiem Fuß

 

Salafist Peter B. soll als einer der Aktivsten

in der deutschen Islamisten-Szene Jugendliche für den Dschihad geworben haben.

Der Prozess gegen ihn ist ins Stocken geraten.

Jetzt ist der gebürtige Ulmer wieder auf freiem Fuß.

 

 

Sprecher von Pro Deutschland: Die Islamkritiker dürfen die Mohammed-Karikaturen...

Sprecher von Pro Deutschland: Die Islamkritiker dürfen die Mohammed-Karikaturen zeigen. Das Verwaltungsgericht Berlin einem Eilantrag der islamischen Moschee-Vereine, die ein Verbot erwirken wollten, abgelehnt.

 

Er soll junge Islamisten für den Dschihad angeworben und, unter anderem in Nordrhein-Westfalen, die militante Salafisten-Szene geprägt und geleitet haben. Doch die Ermittlungen gegen den Konvertiten Peter B., einen gebürtigen Ulmer, der in den vergangenen Wochen in Untersuchungshaft saß, geraten ins Stocken. Am Montag hat das Landgericht Stuttgart den 31-Jährigen wieder auf freien Fuß gesetzt. „Am 20. August wurde der Haftbefehl des Amtsgerichts Stuttgart aufgehoben“, sagte Landgerichts-Sprecher Thomas Wessels am Dienstag zu FOCUS Online. Grund: Es laufe ein Rechtshilfeersuchen in Ägypten. Solange dieses Prozedere dauere, sei die U-Haft von B. „unverhältnismäßig“. B. konvertierte mit 22 zum Islam: Peter B. wurde Anfang Juli auf dem Frankfurter Flughafen festgenommen, nachdem er seinen aus Istanbul kommenden Flieger verlassen hatte. Beamte des Landeskriminalamts Baden-Württemberg empfingen den deutschen Konvertiten. B., Ende Oktober 2009 untergetaucht, soll laut Staatsanwaltschaft Stuttgart die Bildung einer kriminellen Vereinigung betrieben haben. Auf Hinweis deutscher Stellen hatten türkische Sicherheitsbehörden den Deutschen verhaftet und in seine Heimat abgeschoben. Der Baden-Württemberger ist Sohn eines Litauers und einer Deutschen. Er konvertierte nach Informationen von „Welt Online“ mit 22 Jahren zum Islam und nannte sich fortan „Ammar“. Sein Vater und seine Cousine sollen ebenfalls konvertiert sein. Kurz nach seinem Religionswechsel soll sich B. in radikalen Salafistenkreisen in Neu-Ulm bewegt haben und später auch in NRW, vor allem in Bonn.

 

 

Vor der Al-Nur-Moschee halten muslimische Gegendemonstranten den...

„Deutsche“ sollen Arabischkurs-Stipendien bekommen haben

 

B. gilt als mutmaßliches Mitglied einer siebenköpfigen Truppe um den flüchtigen Hassprediger Omar Yousif. Für Yousif soll er junge Islamisten für den Dschihad in Afghanistan angeworben haben, darunter bekannte Namen wie Daniel Schneider, Mitglied der „Sauerländer Terrortruppe“, oder Eric Breininger, der 2010 durch pakistanische Truppen getötet wurde. Die Yousif-Clique, die in bereits 2005 verbotenen Ulmer Radikalenvereinen agitierte, soll an 100 Deutsche Stipendien für einen arabischen Sprachkurs am Qortoba-Institut im ägyptischen Alexandria vermittelt haben. Das Lehrinstitut bereite mit seiner ultraextremen Islam-Interpretation die Basis für eine Radikalisierung, folgern LKA-Ermittler in einem Abschlussreport Ende 2009. Verfahren gegen radikale Truppe steht auf dünnem Eis: In Biografien islamistischer Terroristen gilt der Besuch ultraorthodoxer Sprachschulen als erster Schritt auf dem Weg in den „Heiligen Krieg“. Über das Qortoba-Insititut, so die Ermittlerthese, lockten Werber Schüler in die Terrorcamps. Finanziert werden die Kurse über die saudi-arabische Stiftung „World Wide Association for Introducing Islam“. Staatsschützern zufolge sponsert das saudische Königshaus die Organisation. Dass B.’s Fall Probleme aufwirft, zeigt nun seine Entlassung aus der U-Haft. Das gesamte Verfahren um die Yousif-Truppe steht offenbar auf dünnem Fundament. Ende 2010 hatte das Landgericht Stuttgart den Prozess gegen drei Mitstreiter B.’s ausgesetzt und deren Haftbefehle aufgehoben. Bedrängt durch eine Flut von Anträgen der Verteidiger, monierten die Richter seinerzeit eine lückenhafte Aktenlage und verlangten neue Ermittlungen in der ägyptischen Sprachschule.

 

 

Einige Gegendemonstranten haben sich mit durchaus phantasievollen Plakaten...

 

 

Anklage gegen radikale Salafisten droht zu scheitern

 

Per Rechtshilfeersuchen bat die Stuttgarter Justiz jetzt darum, den Schulleiter des Qortoba-Instituts vernehmen zu dürfen. „Solche Anfragen bleiben oft Jahre unbeantwortet“, meint Mutlu Günal, einer der Yousif-Verteidiger. „Das Verfahren zieht sich dann unverhältnismäßig lange hin.“ Zeit, die Stuttgarts Justiz nicht hat: Gerade Haftsachen dulden keinen Aufschub. B.’s Bonner Anwalt Carsten Rubarth war daher schon Anfang Juli zuversichtlich, „den Mandanten spätestens im Haftbeschwerdeverfahren frei zu bekommen“. Nun ist B. tatsächlich frei – und die Staatsanwaltschaft im Handlungsdruck. „Die Ermittlungen laufen weiter“, sagt die Stuttgarter Staatsanwaltschafts-Sprecherin Claudia Krauth auf Anfrage von FOCUS Online. Auf der Kippe steht somit der erste Versuch deutscher Ankläger, Salafisten zu belangen, die junge Muslime radikalisiert haben sollen. „Die Beweislage der Staatsanwaltschaft steht auf tönernen Füßen“, moniert B’s Verteidiger Rubarth. B. hatte enge Beziehung zu getötetem Radikalen: Beispiel Djavad Sediqi: Im März 2009 setzte sich der Bonner Deutsch-Afghane mit Frau und Baby nach Afghanistan ab. Vor seiner Ausreise zählten die Ermittler etliche Treffen mit B. sowie 154 Telefonate. Über den Inhalt der Gespräche konnten die LKA-Leute allerdings nur spekulieren. „Aufgrund der engen Beziehung kann auch davon ausgegangen werden, dass B. von der anstehenden Ausreise ins Terrorlager Kenntnis hatte“, heißt es in dem Vermerk. „Sich zu kennen ist nicht strafbar“, sagt Carsten Rubarth. Sediqi, der junge Eiferer, starb im Oktober 2009 bei Gefechten an der pakistanisch-afghanischen Grenze. {Quelle: www.focus.de}

 

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