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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Thurgau: Anti-Koran-Initiative soll nicht vors Volk kommen 20. August 2012

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 18:43

 

Der Regierungsrat will die Anti-Koran-Initiative für ungültig erklären lassen,

da sie zu wenig klar formuliert sei.

Sie gefährde zudem „den religiösen Frieden„.

Erklärt der Grosse Rat sie als gültig,

soll sie zur Ablehnung empfohlen werden.

 

 

FRAUENFELD. Das Volk soll nicht über die Initiative «gegen frauenfeindliche, rassistische und mörderische Lehrbücher» (siehe Kasten) abstimmen. Das beantragt der Regierungsrat laut einer Mitteilung der Parlamentsdienste dem Grossen Rat. Das Kantonsparlament solle das Volksbegehren für ungültig erklären. Der Regierungsrat begründet seinen Antrag vor allem damit, dass bei einer Abstimmung der Wille der Stimmbürger nicht unverfälscht zum Ausdruck kommen könne. Die Initiative spricht von Lehrbüchern. Wenn man damit Sachbücher für den Unterricht meine, schliesse das die Primärliteratur aus. Als Beispiele für Primärliteratur nennt der Regierungsrat die Bibel, den Koran, die Werke Wilhelm Buschs und Grimms Märchen. Bibel und Koran gehörten zur Primärliteratur.

 

 
Gefahr für religiösen Frieden?

 
Wenn man hingegen nur Sachbücher für den Unterricht als Lehrbücher gelten lasse, widerspreche das dem Willen der Initianten. Das könne man aus der Begründung der Initiative lesen, betont der Regierungsrat. Wenn man auch die Primärliteratur zu den Lehrbüchern zähle, müsste man alle Werke prüfen, ob sie frauenfeindlich, rassistisch oder mörderisch und im Unterricht verboten seien. Als Beispiele nennt der Regierungsrat griechische oder mittelalterliche Heldensagen. Gerichte müssten im konkreten Fall klären, ob die Schulen ein Buch verwenden dürften. Das verursache grosse Unsicherheit und eine unnötige Verrechtlichung der Schule. Der Regierungsrat beurteilt die Initiative sodann als Missbrauch eines Rechts. Sie reisse Zitate aus dem Zusammenhang und vermittle ein negatives Bild des Islam. Sie provoziere eine Diskussion, die den religiösen Frieden stören und rassistische Züge annehmen könne. Die Einheit der Form sei dagegen gewahrt. Die Initiative sei zudem in sich geschlossen, hält der Bericht des Regierungsrats fest. Diese Anforderungen muss eine Initiative ebenfalls erfüllen. Da die Initiative nur für den obligatorischen Schulunterricht gelte, tangiere sie das Kreuzlinger Pilotprojekt des Islamunterrichts in der Schule nicht, heisst es weiter. Das Initiativkomitee lehnt dieses Projekt ab. Die Stimmbürger könnten fälschlicherweise glauben, sie könnten das Pilotprojekt mit einem Nein beerdigen. Falls der Grosse Rat die Initiative doch als gültig beurteilt, soll er sie den Stimmbürgern zur Ablehnung empfehlen, beantragt der Regierungsrat zum Schluss.

 

 
Schmidhauser: «Rohrkrepierer»
 

Lanciert wurde die Volksinitiative von einem laut Unterschriftenbogen überparteilichen, interkonfessionellen Komitee um Willy Schmidhauser. Er könne nur eine persönliche Meinung äussern, sagte der frühere Präsident der SD Thurgau gestern. Die Ungültigerklärung könne zum Rohrkrepierer werden. Die Kantonsräte müssten genau schauen, was sie sagten, denn das Komitee habe die Unterschriften in der Hälfte der Zeit gesammelt. Die Initiative lasse den Koranunterricht in Moscheen und Gebetshäusern zu. In den letzten 20 Jahren wurde im Thurgau keine Volksinitiative als ungültig erklärt. Das war von Margrit Walt, Leiterin des Rechtsdiensts der Staatskanzlei, zu erfahren. Hingegen hat der Grosse Rat 2010 einen Satz aus der Initiative zur Einführung des Pukelsheim-Wahlsystems gestrichen. 1996 hatten die eidgenössischen Räte eine Volksinitiative der Schweizer Demokraten zur Asylpolitik für ungültig erklärt. {Quelle: www.thurgauerzeitung.ch – MARTIN KNOEPFEL}

Thurgauer Zeitung Online

 

 

 

 

Thurgau: Anti-Koran-Initiative soll nicht vors Volk kommen  

 

 

Frauenfeld, 19.8.12 (Kipa): Der Regierungsrat des Kantons Thurgau beantragt dem Grossen Rat, die Initiative „gegen frauenfeindliche, rassistische und mörderische Lehrbücher“ für ungültig zu erklären. Das schreibt das St. Galler Tagblatt online (18. August). Am 15. März waren 4466 gültige Unterschriften eingereicht worden. Die Initiative will verhindern, dass der Koran an der Volksschule gelehrt wird. Das Volksschulgesetz soll gemäss den Initianten ergänzt werden mit dem Satz: „Lehrbücher, auch im religiösen Bereich, dürfen weder frauenfeindlich, rassistisch noch mörderisch sein“. Der Koran sei rassistisch und frauenverachtend, so die Begründung. Er fordere den Kampf gegen Nicht-Muslime sowie die Ermordung von Konvertiten.

 

Literatur gerichtlich prüfen?

 

Der Regierungsrat argumentiert, die Initiative spreche von Lehrbüchern. Wenn man damit Sachbücher für den Unterricht meine, schliesse das die Primärliteratur aus, und dazu gehören auch Koran und Bibel. Wenn man auch die Primärliteratur dazu zähle, müsse man alle Werke auch der Literatur prüfen lassen, und zwar letztlich von einem Gericht. Der Regierungsrat beurteilt die Initiative zudem als Missbrauch eines Rechts. Sie provoziere eine Diskussion, die den religiösen Frieden stören und rassistische Züge annehmen könne. Sollte der Grosse Rat die Initiative für gültig erklären, soll die Initiative zur Ablehnung empfohlen werden. Pilotprojekt nicht tangiert: Die Initiative tangiere das Kreuzlinger Projekt jedoch nicht, da sie nur für den obligatorischen Schulunterricht gelten würde, so das St. Galler Tagblatt: Seit 2010 werden im Rahmen eines Pilotprojekts muslimische Kinder der Mittelstufe an Schulhäusern der Stadt Kreuzlingen in ihre Religion eingeführt. Das Projekt ist auf die Dauer von drei Jahren angelegt. Für die Umsetzung ist der Verein Islamischer Religionsunterricht (Viuk) zuständig, in dem die beiden in der Stadt ansässigen islamischen Glaubensgemeinschaften vertreten sind. Unterrichtssprache ist Hochdeutsch, der Unterricht ist öffentlich. Er wird vom Imam der albanisch-muslimischen Gemeinde erteilt. {Quelle: kipa-apic.ch}

 

3 Responses to “Thurgau: Anti-Koran-Initiative soll nicht vors Volk kommen”

  1. Klotho Says:

    Da es über den Koran schon recht viele Informationen gibt, die von nicht dem Islam Angehörigen oder Wissenschaftern abgegeben werden und auch genügend Beweise gibt das der Koran nun von Menschen verfasst wurde und sodem nicht von einem Gott stammt und daher auch kein Wunder ist welche deren Gläubigen behaupten und es auch genügend Beweise existieren welche fast sämtliche Behauptungen der Moslems widerlegen, kann von dem Koran selbst keine Gefahr ausgehen. Da es leider im Alten Testament frauenfeindliche sowie rassistisch gefärbte Passagen gibt, kann der Koran aus diesen Grund nicht verboten werden. Aber der Koran kann mit Kommentaren versetzt werden welche zum Verständnis eines recht wirren Textes führen sollen, in der keine kanonische Ordnung zur erkennen ist, wie wir es von der Bibel her kennen.
    Der blasphemische Charakter ist im zweiten Kapitel (zweite Sure) und in dem siebten Kapitel des Korans zu erkennen, wo das goldene Kalb blökte und an Anfang der Allah oder Alah (welches auf hebräisch Fluch bedeutet) seinen Engel befahl sich vor seinen erschaffenen Adam niederzuwerfen und ihn anzubeten, nur Iblis weigerte sich und wurde aus dem Himmel gestossen.

    Nun eine solche Geschichte ist aber nirgendwo im alten Testament oder im neuen Testament zu finden.

    28. (30.) Und als dein Herr zu den Engeln sprach: »Siehe, ich will auf der Erde einen Nachfolger (chalif) einsetzen«, da sprachen sie: »Willst du auf ihr einen einsetzen, der auf ihr Verderben anstiftet und Blut vergießt? Und wir verkünden dein Lob und heiligen dich.« Er sprach: »Siehe, ich weiß, was ihr nicht wisset.« 29. (31.) Und er lehrte Adam aller Dinge Namen; dann zeigte er sie den Engeln und sprach: »Verkündet mir die Namen dieser Dinge, so ihr wahrhaft seid.« 30. (32.) Sie sprachen: »Preis dir, wir haben nur Wissen von dem, was du uns lehrtest; siehe, du bist der Wissende, der Weise.« 31. (33.) Er sprach: »O Adam, verkünde ihnen ihre Namen.« Und als er ihnen ihre Namen verkündet hatte, sprach er: »Sprach ich nicht zu euch: Ich weiß das Verborgene der Himmel und der Erde, und ich weiß, was ihr offenkund tut und was ihr verberget?« 32. (34.) Und als wir zu den Engeln sprachen: »Werfet euch nieder vor Adam«, da warfen sie sich nieder bis auf Iblis, der sich in Hoffart weigerte und einer der Ungläubigen ward. 33. (35.) Und wir sprachen: »O Adam, bewohne du und deine Frau den Garten und esset von ihm in Hülle und Fülle, wo immer ihr wollt; aber nahet nicht jenem Baume, sonst seid ihr Ungerechte.« 34. (36.) Aber der Satan ließ sie aus ihm straucheln und vertrieb sie aus der Stätte, in der sie weilten. Und wir sprachen: »Hinfort mit euch! Der eine sei des andern Feind; und auf der Erde sei euch eine Wohnung und ein Nießbrauch für eine Zeit.« 35. (37.) Und es empfing Adam von seinem Herrn Worte, und er kehrte sich wieder zu ihm; denn siehe, er ist der Vergeber, der Barmherzige. 36. (38.) Wir sprachen: »Hinfort mit euch von dort allesamt! Und wenn zu euch von mir eine Leitung kommt, wer dann meiner Leitung folgt, über die soll keine Furcht kommen, und nicht sollen sie traurig sein. 37. (39.) Wer aber nicht glaubt und unsre Zeichen verleugnet, die sollen des Feuers Gefährten werden; in ihm sollen sie ewig verweilen!«

    Siebente Sure
    Der Wall
    Geoffenbart zu Mekka

    146. (148.) Und es machte das Volk Mosis während seiner Abwesenheit aus seinen Schmucksachen ein leibhaftiges Kalb, welches blökte. Und sahen sie nicht, daß es nicht mit ihnen sprechen und sie nicht des Weges leiten konnte? 147. Sie nahmen es sich und wurden Ungerechte. 148. (149.) Und als sie es bitterlich bereuten und sahen, daß sie geirrt hatten, sprachen sie: »Wahrlich, wenn sich unser Herr nicht unser erbarmt und uns verzeiht, wahrlich dann sind wir verloren!« 149. (150.) Und als Moses zu seinem Volke zurückkehrte, zornig und bekümmert, sprach er: »Schlimm ist, was ihr in meiner Abwesenheit begingt. Wollt ihr den Befehl eures Herrn beschleunigen?« Und er warf die Tafeln nieder und packte seinen Bruder bei seinem Haupt, ihn zu sich zerrend. Er sprach: »Sohn meiner Mutter, siehe, das Volk machte mich schwach und hätte mich fast ermordet.

    Quelle
    http://gutenberg.spiegel.de/buch/5228/7

    Nun der Koran scheint christliche und jüdische Texte eingesammelt zu haben und dann eine eigenmächtige Interpretation daraus gebildet zu haben, in der sich gegenüber der Bibel sich sehr viele Irrtümer und Fehler ergeben und daher keine Logik zu verstehen und zu erkennen ist.
    Daher ist die Bibel die wahre Quelle und Inspiration der Erkenntnis.

  2. […] Kopten ohne Grenzen Arbischer Frühling bringt reichlich “Freiheit, Demokratie und Gerechtigkeit”Türken in Deutschland 2012Thurgau: Anti-Koran-Initiative soll nicht vors Volk kommen […]

  3. werden durch unseren Erdölkonsum mehr finanziell unterstützt als unsere christlichen Landeskirchen durch Kirchensteuern.


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