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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Pakistan: Polizei nimmt Elfjährige wegen Blasphemie fest 20. August 2012

Filed under: Christenverfolgung,Islamischer Terror — Knecht Christi @ 15:48

 

 

Die junge Christin trug Seiten des Koran in einer Mülltüte

Die Polizei nahm sie bei Islamabad fest,

nachdem eine große Menschenmenge drohte,

Häuser von Christen niederzubrennen.

Das Mädchen soll mental gestört sein.

Auch ihre Eltern kamen in Gewahrsam,

zu ihrem eigenen Schutz.

 

Hamburg: Sie kündigten an, die Häuser von Christen bei Islamabad niederzubrennen. Wütende Pakistaner forderten nach Medienberichten die Polizei dazu auf, ein elf Jahre altes Mädchen festzunehmen. Der Grund: Es soll den Koran entweiht haben. Die Beamten nahmen die junge Christin wegen Blasphemie fest. Das Mädchen soll Schwierigkeiten haben, zu lernen und sich auszudrücken, wie die BBC berichtet. Es könne nicht einmal die Fragen der Polizei richtig beantworten. Auch die Eltern der jungen Christin wurden in Gewahrsam genommen – aber nur zu ihrem eigenen Schutz. Paul Bhatti, der pakistanische Minister für „National Harmony“ sagte, das Mädchen leide unter einer geistigen Behinderung. Es habe den Koran nicht absichtlich entweihen wollen. „Es hat eine Mülltüte getragen, in der auch Seiten des Korans verstaut waren“, sagte Bhatti der BBC. „Das hat einige Menschen sehr wütend gemacht, sie haben sich versammelt und wollten, dass man gegen das Mädchen vorgeht.“ Die Beamten hätten sich zunächst geweigert, es festzunehmen. Aber der Druck der Menge war zu groß.

 

Nach den Aussagen Bhattis

sind mehr als 600 Menschen aus ihren Häusern

in dem christlichen Viertel geflohen.

Der Vorfall ereignete sich bereits am vergangenenFreitag.

 

Aktivisten drängen Pakistan dazu, ihre kontroversen Blasphemie-Gesetze zu reformieren. Nach diesen können Menschen zu lebenslanger Haft verurteilt werden, wenn sie den Koran entweihen. Menschen, denen Blasphemie nachgesagt wird, werden immer wieder Opfer des wütenden Mobs. Ein Minister, der sich für eine Änderung der Gesetze aussprach, wurde ermordet.

{Quelle: www.spiegel.de}

 

 

 

Polizei verhaftet behindertes Mädchen wegen Blasphemie

 

Die pakistanische Polizei hat ein elf Jahre altes Mädchen mit Down-Syndrom festgenommen. Zeugen wollen beobachtet haben, wie es Seiten des Korans verbrannt hat. Die Elfjährige gehört nach Polizeiangaben der christlichen Minderheit an. Zeugen haben die Elfjährige zur Polizei gebracht und behauptet, dass sie vor ihrem Haus Seiten des Koran verbrannt habe. Auf der Polizeistation sei sie nach dem Blasphemie-Gesetz festgenommen worden. Eine Untersuchung des Kindes – das Fragen nicht beantworten konnte – habe ergeben, dass es unter dem Down-Syndrom leide. Christen fliehen aus Angst vor Racheakten: Der Sprecher sagte, man untersuche, ob das Mädchen tatsächlich Seiten des Koran verbrannt habe und – falls sich das bewahrheiten sollte – ob das bewusst geschehen sei. Aus Angst vor Racheakten von Muslimen seien Christen aus dem Slum Meherabadi geflohen, um an anderen Orten in der Hauptstadt Islamabad Schutz zu suchen. Zu der Festnahme sei es bereits am Donnerstag gekommen. Pakistans umstrittenes Blasphemie-Gesetz ist im Strafgesetzbuch des asiatischen Landes verankert. Es verbietet die Beleidigung jeder Religion, wird aber in der Praxis bei angeblicher Herabsetzung des Islam angewandt. Die schwersten Strafen können bei der Schändung des Koran (lebenslange Haft) und des Namens des Propheten Mohammed (Todesstrafe) verhängt werden.

 

Religiöse Minderheiten fordern Schutz vor Missbrauch des Blasphemie-Gesetzes: Zwar ist in Pakistan nie ein Todesurteil wegen Blasphemie vollstreckt worden, mehrere Angeklagte wurden aber nach ihrer Freilassung gelyncht. Islamisten laufen Sturm gegen Änderungen des Gesetzes, das sie für von Gott gemacht halten. In seiner jetzigen Form wurde es 1986 von Militärdiktator Muhammad Zia ul-Haq eingeführt. Religiöse Minderheiten und liberale Muslime fordern einen besseren Schutz vor Missbrauch des Gesetzes. Minderheiten wie etwa Christen werden überproportional oft angeklagt. Gegner des Gesetzes ermordet: Im vergangenen Jahr waren der Minister für Minderheiten – der einzige Christ in der Regierung – und der Gouverneur der Provinz Punjab ermordet worden. Beide hatten das Gesetz kritisiert, das oft missbraucht wird, um persönliche Gegner anzuschwärzen. Für internationale Schlagzeilen sorgte auch der Fall der Christin Asia Bibi. Ihr wird vorgeworfen, sich nach einem Streit abfällig über den Propheten Mohammed geäußert zu haben. Die Landarbeiterin wurde im November 2010 zum Tode verurteilt und sitzt in Haft. Papst Benedikt XVI. setzte sich erfolglos für Asia Bibis Freilassung ein.{Quelle: www.focus.de}

 

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