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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Hitler hielt die Araber für rassisch minderwertig 20. August 2012

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 14:54

Faszination des Islams

 

Volker Koop: „Hitlers Muslime“

und Gilbert Achcar: „Die Araber und der Holocaust“

 

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Hitler hielt die Araber für rassisch minderwertig – aber nur so lange, wie er nicht auf ihre Unterstützung beim Genozid an den europäischen Juden angewiesen war. Gilbert Achcar und Volker Koop untersuchen das Verhältnis von Nazis und Arabern und deren Verhältnis zum Holocaust. Volker Koops neues Buch handelt von der Faszination, die der Islam auf die NS-Führung ausübte, und von den muslimischen Militäreinheiten, die im Dienste der Nazis kämpften. Der Autor schildert die Vorgeschichte jener Rekrutierungen und dokumentiert den kurios anmutenden Eifer der Nazis, die muslimischen Soldaten in ihrer Glaubenspraxis zu bestärken. Koops Buch ist verdienstvoll, weil es einen zu wenig beachteten Aspekt der NS-Geschichte vertieft. Seine Lektüre ist jedoch sperrig, da der Autor auf übergeordnete Fragestellungen verzichtet und umfangreiche Zitate aneinander reiht. „Dies mag den sogenannten Lesefluss bisweilen beeinträchtigen“, räumt Koop in seinem Nachwort ein. In der Tat! Wie aber hielten und halten es Muslime mit den Nazis? Hierüber berichtet Gilbert Achcar in seinem Buch „Die Araber und der Holocaust“.

 

 

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Der erste Teil seiner voluminösen, mit 1.000 Anmerkungen versehenen Studie trägt den Titel „Die Zeit der Shoah“. Hier untersucht der Autor, wie die unterschiedlichen arabischen Strömungen zwischen 1933 und 1947 auf den Nationalsozialismus und dessen Antisemitismus reagierten. Wir lesen, dass die „westlich orientierten“ Araber und die Strömung der „Marxisten“ die Nazis verabscheuten. Wir erfahren, dass sich arabische „Nationalisten“ häufig antisemitisch artikulierten, während sich die damals entstehende Bewegung der „Panislamisten“ mit dem Antisemitismus identifizierte. So nutzte, Achcar zufolge, der seit 1941 in Berlin lebende Großmufti von Jerusalem, Amin el-Husseini …  „… in seinen Radioreden seine religiöse Autorität, um die angebliche Übereinstimmung von islamischem und nationalsozialistischem Umgang mit der Judenfrage zu unterstreichen. Dieser auf einem extrem tendenziösen, hochselektiven Gebrauch islamischer Texte beruhende Diskurs deckt sich, bis hin zu Husseins Lob der ,Endlösung‘, völlig mit dem Antisemitismus der Nazis“. Im zweiten Teil des Buches geht es um die arabischen Positionen gegenüber den Juden und dem Holocaust von 1948 bis heute. Achcar konstatiert zutreffend, dass gegenwärtig an die Stelle der früheren Losungen der PLO … „… die Parolen der fundamentalistischen islamischen Bewegung getreten [sind]. Zugleich hat der Antisemitismus in seiner traditionellen ebenso wie in seiner islamisierten Variante wie auch die damit einhergehende Holocaust-Leugnung enorm zugenommen“.

 

Achcar hat diesen zweiten Teil – in Anlehnung an den Titel des ersten Teils Die Zeit der Shoah – mit Die Zeit der Nakba überschrieben und damit eine durchaus problematische Symmetrie von jüdischer und palästinensischer Tragödie postuliert; eine Symmetrie, die sein Buch durchzieht. Er bezeichnet Holocaust und Nakba als die „beiden Gesichter des Janus“, spricht von „der Erfahrung zweier Verfolgungsgeschichten“ und hebt „die direkte Beziehung“ zwischen beiden Tragödien hervor. Von solch „direkter Beziehung“ kann aber nur sprechen, wer – wie der Autor! – den Krieg ausblendet, den die arabische Seite vom Zaume brach, um die im November 1947 von den Vereinten Nationen beschlossene „Zwei-Staatenlösung“ für Palästina zu verhindern. Dass es im Verlaufe dieses Krieges auch auf jüdischer Seite zu Verbrechen kam, ändert nichts an der Tatsache, dass die Nakba – die „Katastrophe“ der Palästinenser – keine Folge des Holocaust, sondern das Resultat dieses unnötigen und verlorenen Krieges war.
 

Gewiss, auch Achcar betont, dass sich Holocaust und Nakba „nicht völlig entsprechen.“ Was aber ist mit „nicht völlig“ gemeint? War denn der Holocaust die Folge eines Überfalls, bei dem mehrere jüdische Armeen Deutschland auszulöschen suchten? Natürlich nicht. Der Holocaust war auch kein Vernichtungskrieg, er war gar kein Krieg – es war ein Massenmord an wehrlosen, nackten Zivilisten. Man kann zwischen der Shoah und den Kriegsereignissen von 1948 in Palästina einfach keine Symmetrie herstellen, ohne den Holocaust zu instrumentalisieren und dessen tatsächliche Dimension zu entstellen. Der Autor legt aber auch bei einem anderen Thema – der arabischen Holocaustleugnung – eine befremdliche Parteinahme an den Tag, etwa wenn er fragt: „Sind alle Formen der Holocaust-Leugnung gleich zu bewerten? Sollte nicht unterschieden werden, ob eine solche Leugnung von Unterdrückern ausgesprochen wird oder von Unterdrückten? Unterscheidet man nicht auch den Rassismus herrschender Weißer von dem beherrschter Schwarzer“? Während der Autor also dafür eintritt, dem Antisemitismus der „Unterdrückten“ mit Verständnis zu begegnen, findet Israel – laut Achcar „der einzige Staat der Welt, der drei Formen kolonialer Unterdrückung miteinander verbindet“ – bei ihm kein Pardon. Mit so viel Einseitigkeit wird er bei eingefleischten Antizionisten Beifall erzeugen – die aufgeklärte Öffentlichkeit überzeugt er damit nicht.

 

„Schade!“, kann man in der Bilanz nur sagen. Hier haben die Parolen des Agitators die Nuancen des Analytikers, die den ersten Teil dieses Buches lesenswert machen, übertrumpft. Achcars Studie zeigt, wie man eine wissenschaftliche Arbeit durch Überpolitisierung vermurkst.

{Quelle: www.dradio.deRezensiert von Matthias KüntzelVolker Koop: Hitlers Muslime. Die Geschichte einer unheiligen Allianz – be.bra-Verlag, Berlin 2012 –  288 Seiten, 24,95 Euro – Gilbert Achcar: Die Araber und der Holocaust. Der arabisch-israelische Krieg der Geschichtsschreibungen – Nautilus-Verlag, Hamburg 2012 – 368 Seiten, 29,90 Euro}

 

6 Responses to “Hitler hielt die Araber für rassisch minderwertig”

  1. carma Says:

    wie wird wohl die politik gegenüber israel NACH den wahlen in us „geführt“ werden – sollte der heimliche sunnit und araber-marionette obama gewinnen??
    schaut ihm mal in die augen, ist das das antlitz eines christlichen „führers“?!:

    http://www.google.at/search?q=angry+photos+obama&hl=de&prmd=imvns&tbm=isch&tbo=u&source=univ&sa=X&ei=mjcyUOyTLsrctAb-z4CgDg&ved=0CEkQsAQ&biw=1280&bih=595

  2. CARMA Says:

    werter emanuel
    vielen dank, für die meisten wird dies sicher billige polemik darstellen, für mich scheint sich hier allerdings eine bittere „realität“ abzuzeichnen.
    PS: sicherlich gibt es zig-millionen „menschsatanisch“ wirkende wesen – aber mit satan ist stets die verführung (oder das verführt werden?!) zum bösen, arglistigen, täuschenden gemeint, zum „leben“ kommt es erst durch die willentliche bereitschaft des einzelnen dazu. satan selbst tut nichts – er/es lässt tun!
    wenn sich bereits ein ganzes kollektiv satanischen verführungskünsten hingegeben hat, ganze völker sich dämonisch entäußern, ist es fast unmöglich, dauerhaft intakte und stabile seelenzustände für sich zu bewahren. das ist das verhängnisvolle in unserer heutigen zeit, das man mit soviel negativitäten kontaminiert wird und destruktiven, entmenschten wesen umgeben ist, sodass feindschaftliche, distanzierende und abwehrende haltungen in einem selbst zu wuchern beginnen.
    trotzdem sollte man nicht voreilig und unbedacht alles und jeden satanischer einflüsse bezichtigen, jeder ist mehr oder weniger opfer und täter zugleich, nicht jede untat oder aggressive attitude ist im religiösen sinne satanisch. auch die (massen-) psychologie erklärt viel destruktives, das dem menschen nun einmal eigen ist. affektive agression und zielgerichtete, beständige bosheit sind nicht gleicher natur, im letzteren falle sind quasi vererbte verhaltens-u. persönlichkeitsstörungen via erziehung die ursache. auch eine zerstörerische ideologie oder religion kann ja nur dank propaganda und erzieherische manipulation gedeihen – die menschen werden nicht spontan vom bösen „überkommen“, sowenig mein kampf oder der koran einer ins negative pervertierten erleuchtung entstammen. auch dies war letztlich mühselig erungenes blendwerk, den autoren selbst womöglich gar nicht als solches bewußt?!
    die großen verführer und verzerrer göttlicher wahrheit sollten gerade wir christen besonders scharfsichtig beobachten oder zu entdecken trachten, denn besonders in dieser verworrensten, schnellstlebigsten und orientierungslosigsten welt seit menschengedenken ist die masse so abgelenkt, lethargisch oder hypernervös wie nie und vermag den tieferen sinn des weltgeschehens und seiner akteure nicht zu erkennen – oder deuten es fälschlicherweise zu ihren eigenen ungunsten…
    lg carma

  3. Johannes Says:

    Hitler hielt die Araber zwar rassisch nicht für so „hochwertig“ wie die „Arier“ – er selbst war ja sehr „gemischtrassig“ und wurde seinem eigenen Anspruch nicht gerecht – aber, wenn er an irgendetwas geglaubt hätte, wäre für ihn die einzig wahre „Religion“ der Islam gewesen, für den er sich hätte entscheiden können.


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