kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Sind wir auf dem Weg in eine christlich-islamische Republik? 19. August 2012

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 15:04

Zur Entscheidung zum evangelischmuslimischen Religionsunterricht in Hamburg

 

Hamburg (kath.net/idea): Der Hamburger Senat hat weitgehende Vereinbarungen mit drei muslimischen Verbänden sowie der Alevitischen Gemeinde getroffen; nur die Bürgerschaft muss nun noch zustimmen, Bremen wird in Kürze folgen. Die Tatsache, dass vertragliche Regelungen mit den Muslimen erarbeitet werden, ist sicherlich notwendig. Schließlich leben etwa vier Millionen Muslime in Deutschland; in Hamburg sind es ca. 130.000, in Bremenrund 40.000. Das Zusammenleben mit diesen großen Bevölkerungsgruppen muss geregelt werden. Darauf haben die Muslime Anspruch. Allerdings sollten alle Maßnahmen die Integration voranbringen – und nicht Parallelgesellschaften etablieren.

 

Integration heißt,

sich an die Gegebenheiten im Gastland anzupassen – nicht umgekehrt

 

Integration bedeutet die Bereitschaft, sich in ein anderes Land zu integrieren. Daraus folgt, dass ausländische Arbeitnehmer mit Migrationshintergrund, Asylbewerber oder Zugewanderte sich verpflichten, die Landessprache zu lernen, die Gesetze zu respektieren und die ihnen fremde Kultur zu tolerieren. Niemand hingegen kann die Forderung erheben, dass ein Religionswechsel nötig ist, wenn man in ein anderes Land wechselt. Integration ist ein Geben und Nehmen. Beide Seiten sind gefordert und zu Respekt und Toleranz aufgerufen. Das alles ist unbestritten. Betrachtet man jedoch die bisher veröffentlichten Inhalte des geplanten Abkommens in Hamburg, dann kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass hier der Weg geebnet wird für eine „christlich-islamische Republik“. Vorgeschlagen wird eine Gleichstellung christlicher und islamischer Feiertage. Spannend dürfte die Frage sein, welche der islamischen Feiertage dazu gehören. Schließlich gibt es eine Reihe von islamischen Festtagen:

1. Ramadan: 20. Juli 2012

2. Fest des Fastenbrechens: 19.–21. August 2012

3. Opferfest : 25. Oktober 2012.

Weitere wichtige Tage im islamischen Kalender sind:
Mevelid (Geburtstag des Propheten Muhammad): 2./4. Februar 2012
Islamisches Neujahrsfest (1434 n. H.): 15. November 2012
Ashura-Fest (Fasten- und Rettungstag des Propheten Moses): 24. November 2012

 

 

Ist die Gleichbehandlung

christlicher und muslimischer Feiertage das Ziel?

 

In den Vereinbarungen des Hamburger Senats mit den Muslimen brauchen an bis zu drei Tagen muslimische Schüler nicht zur Schule zu kommen. Arbeitnehmer können sich den Tag ebenfalls freinehmen, müssen ihn jedoch nachholen. Warum Muslime ihre Feiertage nachholen sollen, Christen jedoch nicht, ist bei einer „Gleichberechtigung“ der Feiertage nicht nachvollziehbar. Das wird dann am Ende das Bundesverfassungsgericht zu klären haben. Oder geht es hier nur um einen ersten Schritt? Dann würde die völlige Gleichbehandlung christlicher und muslimischer Feiertage in absehbarer Zeit folgen. Man fragt sich, was wohl die Arbeitgeber zu einer solchen Regelung sagen? Sie müssten nämlich für die Kosten aufkommen, die ein solcher Beschluss nach sich ziehen würde. Im Übrigen muss jedem klar sein, dass dies nicht das Ende der Übernahme islamischer Traditionen sein wird. Weitere werden folgen – so sicher wie das Amen in der Kirche.

 

 

Das Ende des christlichen Religionsunterrichts

 

Vorgesehen ist darüber hinaus, dass sich in Hamburg die evangelische Kirche und die muslimischen Gemeinden die Verantwortung für den Religionsunterricht an den Schulen gleichberechtigt „teilen“. Diese Regelung soll zunächst für fünf Jahre gelten. Hier interessiert die inhaltliche Umsetzung. Sollen die Religionen im Unterricht vermengt werden – oder soll es getrennte Unterrichtseinheiten geben? Geraten bei dieser Regelung Katholiken und Juden in eine nicht hinreichend berücksichtigte Minderheitenposition? Dazu heißt es in einer Pressemitteilung des Hamburger Senats vom 14. August 2012: „Damit wird es in Hamburg künftig einen Religionsunterricht für alle Schülerinnen und Schüler geben, der auch von den islamischen Religionsgemeinschaften verantwortet und auch von islamischen Religionslehrern erteilt wird.“ Dieses Vorhaben bedeutet das Ende des konfessionellen bzw. christlichen Religionsunterrichts, so wie er im Grundgesetz geregelt ist. Dort heißt es in Artikel 7,3: „Unbeschadet des staatlichen Aufsichtsrechtes wird der Religionsunterricht in Übereinstimmung mit den Grundsätzen der Religionsgemeinschaften erteilt“.

 

 

Offenbar sind die „christlichen“ Verhandlungspartner eingeknickt

 

Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass die Verhandlungspartner auf der Seite des Hamburger Senats ihre eigenen Positionen und ihren eigenen Glauben aufgegeben haben – bis hin zur Selbstverleugnung. Es ist kein Selbstbewusstsein, kein Einstehen und Eintreten für unsere christlich-jüdischen Wurzeln mehr erkennbar – obwohl sie sich insgesamt bewährt haben und Grundlage unserer freiheitlich-demokratischen Rechtsordnung sind. Wenn man sich in der Welt umsieht, kann niemand daran gelegen sein, dass wir eine zunehmende Islamisierung unseres Landes auch nur anstreben. Man denke nur an die Christenverfolgung in vielen islamischen Ländern. Den Christen in der islamischen Welt kann man nur die Religionsfreiheit wünschen, die in unserem Land und der westlichen Welt dankenswerter so selbstverständlich ist. Und man kann nur hoffen, dass sich aufgeklärte Muslime dafür weltweit einsetzen.

 

 

Weitere Forderungen

zur Übernahme islamischer Traditionen

werden folgen

 

Eines muss uns allen klar sein: der Hamburger Vertragsentwurf wird nicht das Ende, sondern erst der Anfang der Forderungen aus der islamischen Gemeinschaft sein. Schritt für Schritt wird die Übernahme islamischer Traditionen und Werte – hoffentlich nicht auch noch der Scharia! – eingefordert werden. Religionsfreiheit heißt nicht, dass die christliche Religion mit der islamischen gleichgesetzt wird. Religionsfreiheit heißt auch nicht, dass wir islamisches Gedanken-, Glaubens- und Kulturgut zunehmend annehmen. Dazu besteht kein Grund. Wir müssen alle anderen Religionen kennen, um Toleranz üben zu können – das ist aber etwas anderes! Hier wird in allen Schulen landauf, landab bereits jetzt Hervorragendes geleistet: Jeder Schüler lernt in den unterschiedlichen Fächern – insbesondere im Religionsunterricht – den Islam bzw. andere Religionen kennen.

 

Hoffentlich sind die anderen Bundesländer klüger

„Wir hoffen, dass dieser Vertrag auch für andere Bundesländer als Initialzündung angesehen wird“, sagte Aziz Alsandemir von der Alevitischen Gemeinde Deutschland. Genau das kann man sich nicht wünschen! Warum sollten andere Bundesländer ihren im Grundgesetz verankerten konfessionellen Religionsunterricht aufgeben? Der berechtigte Wunsch, dass islamische Kinder in ihrer Religion unterrichtet werden, kann verwirklicht werden, ohne dass man den christlichen Unterricht reduziert, umkrempelt oder mit anderen Religionen vermengt. Dieser Unterricht wird zumindest von vielen überzeugten christlichen Eltern abgelehnt werden. Und das aus gutem Grund. Angesichts des Werteverfalls in vielen Bereichen unserer Gesellschaft ist der christliche oder konfessionelle Religionsunterricht wichtiger denn je. Wer hier Abstriche macht, versündigt sich an den Kindern – und damit an kommenden Generationen. Es ist schlimm genug, dass wir ihnen Schulden hinterlassen. Noch schlimmer wäre es, wenn wir ihnen den christlichen Glauben und die damit verbundenen Werte schuldig blieben. Darum ist die Tatsache enttäuschend, dass die Kirchen die ersten waren, die den Vertrag des Hamburger Senats mit den Muslimen begrüßten. Hier bewahrheitet sich, was der anerkannte Islamkenner Peter Scholl-Latour erklärte: „Ich fürchte nicht die Stärke des Islam, sondern die Schwäche des Abendlandes“. {Ein Gastkommentar von Elisabeth Motschmann – www.kath.net – Die Autorin, Staatsrätin a. D. Elisabeth Motschmann, ist Mitglied der Bremischen Bürgerschaft, Vorsitzende des EAK Bremen und kirchenpolitische Sprecherin der CDU Bremen}

 

8 Responses to “Sind wir auf dem Weg in eine christlich-islamische Republik?”

  1. Johannes Says:

    Sind die kirchlichen Verhandlungspartner wirklich „Christen“ oder nur Funktionäre in einer Organisation, die sich „Nordkirche“ nennt und dazu immer noch gut bezahlt? Hierzu einen kritischen Kommentar:

    KRITIK AM geplanten STAATSVERTRAG HAMBURGS MIT MUSLIMEN
    Die Nord-„Kirche“ in persona Kirsten Fehrs („Bischöfin“ in Hamburg) und – hinter ihr stehend – deren Leiter, Ullrich (Schleswig), sowie der umstrittene Weihbischof Jaschke (katholisch) begrüßen den geplantenVertrag der Stadt Hamburg mit den Muslimen. Die Kirchenleiter stimmen auch der Einführung des Chrislam-Unterrichts in öffentlichen Schulen zu – obwohl sie dazu kein Mandat haben.

    Das ist der Supergau einer selbstherrlich auftretenden Führungsclique in den Kirchen, die sich auch über Bibel und Grundgesetz hinwegsetzt. In Artikel 7 (Schulwesen) ist ausdrücklich geklärt, dass der christliche RU in den öffentlichen Schulen ordentliches Lehrfach ist und unter der Aufsicht der „Religionsgemeinschaften“ – gemeint sind die verschiedenen Kirchen, nicht aber andere Religionen – erteilt wird.

    Seit 2007 wird bereits über diesen „Staatsvertrag“ verhandelt. Die Kirchen hätten also genug Zeit gehabt, ihren Einfluss geltend zu machen. Doch was wollte man von der „weltweit ersten Bischöfin“ Jepsen schon erwarten, die sogar an Schwulen- und Lesben-Partys teilnahm? Und Bischöfin Fehrs? Der Schleswiger Nordkirchenleiter Ullrich lobte sie als „reflektierte Theologin und brillante Predigerin“, die die Kirche zukunftsfähig gestalten werde (HA vom 21.06.12). Ansonsten rauscht die Hamburger Problematik mit den Muslimen, die vom Verfassungsschutz observiert werden, an ihr vorüber. Allerdings auch an Ullrich, der durchaus ein offenes Ohr für Religionsvermischung hat. Tatsache ist jedenfalls, dass die Hamburger Kirche unter ihren Leiterinnen einen erheblichen Mitgliederschwund zu verzeichnen hat. Als die neue Bischofsfrau von den Presseleuten gefragt wurde, wie sie es denn nun mit den Muslimen halten werde, meinte sie etwas naiv: sie könne sich Muezzinrufe in der Hansestadt vorstellen, wenn die Muslime i h r e (!), also Fehrs, Bedingungen einhielten! Solche Rufe (die Allah als den „Größten“ preisen, sind zugleich mit der Aufforderung an die „Ungläubigen“, sich Allah zu unterwerfen, verbunden!) seien akzeptabel, wenn „Moscheen kooperierend, demokratisch, integrierend und anti-islamistisch“ seien! Man merkt, die gute Frau hat sich noch nicht mit den koranischen Lehren und der Schari´a befasst!

    Schon 2002 beklagte der wirkliche Islam-Kenner und Orientalist Hans-Peter Raddatz den weit verbreiteten „Mythos vom toleranten Islam“ (FAZ vom 11.09.2002) und betonte, dass „literarische Fiktionen, zum Beispiel Lessings „Nathan der Weise“ und politische Wunschbilder einen ehrlichen Dialog erschweren. In seinem Buch „Von Allah zum Terror“ (München 2002) warnt Raddatz vor der Verharmlosung des Islam.

    Heftige Kritik an einer „kirchlichen Überanpassung an die Moderne“ übt auch der renommierte Medientheoretiker Prof. Norbert Bolz, Berlin. Dies gelte besonders für die evangelische Kirche: „Das ist eine Anbiederung, die gnadenlos ist und keine Grenzen mehr kennt – das bringt die Kirche um“, sagte der Protestant auf einem Kolloquium in Bonn über Christliche Medienpräsenz in Deutschland. Bolz kritisierte auch einen „ausgeprägten Meinungsjournalismus“ in Deutschland, der einen „radikalen Antiklerikalismus“ vertrete und den Kirchen vorschreiben wolle, wie sie sich an die moderne Welt anpassen sollten („idea-Spektrum 19/2011).

    Dieser Supergau für die Kirchen in Deutschland kommt aber nicht von ungefähr und hat schon eine lange Tradition. Er ist aber für manchen überraschend, weil die Kirchen diesem Synkretismus (Religionsvermischung), der in der Bibel im Zusammenhang der Untreue Israels gegenüber GOTT als „Ehebruch“ bezeichnet wird und die lange Zerstreuung des Gottesvolkes zur Folge hatte, freiwillig zustimmt. Nur im Unterschied zu Israel macht die Kirche nun gemeinsame Sache mit denen, die Juden und Christen als „Ungläubige“ betrachten, die deshalb solange zu bekämpfen sind, „bis alles an Allah glaubt“ (Sure 8:39)! In allen islamischen Herrschaftsgebieten werden „Ungläubige“ (Juden und Christen) unterdrückt, verfolgt, getötet oder doch wenigstens als Dhimmis gedemütigt. Dhimmis sind im System der Schari´a noch geduldete Minderheiten, fast ohne Rechte, sie müssen jedoch eine Kopfsteuer bezahlen, sind aber von der Wehrpflicht befreit. Der ehemalige deutsche Botschafter, der promovierte Jurist, Dr. Wilfried „Murad“ Hofmann (ZMD), der die Einführung der Schariá in Deutschland befürwortet, bezeichnet das islamische Minderheitenrecht als „das liberalste Statut für Andersgläubige, … das die Welt bis heute gesehen oder normiert hat“ (Webseite des ZMD http://www.zentralrat.de vom 30.08.2004).

    Ein Großteil der „Kirche“ verbündete sich schon mit den Machthabern während der Diktatur der braunen Sozialisten („Reichskirche“). Aus diesem Desaster lernten nur wenige dazu! In der Zeit der Diktatur der roten Sozialisten in der DDR bemühten sich besonders westdeutsche Kirchenleiter sozialistischer zu sein als ihre Genossen auf der anderen Seite von Mauer und Stacheldraht. Einige sehen selbst heute darin keinen Makel. So stimmte die Magdeburger Bischofsfrau Junkermann der Führerin der SED-Nachfolgeorganisation, Gesine Lötzsch, im Januar 2011 zu, als diese die Rückkehr in den DDR-Sozialismus als Parteiziel ausgab.

    Die „Vergeschwisterung“ der Kirche mit dem Islam, der dritten Diktatur unserer Zeit, die der Islam-Kenner Bassam Tibi als „Polit-Ideologie“ bezeichnete, der Londoner „Telegraph“ titelte jedoch am 29.12.09 schärfer: Der Islam „A murderous ideology tolerated for too long“ . Kirchenleitungen haben schon früh mit dem Islam angebandelt. So wurden die „Palästinenser“ von Anfang an in jeder Weise in ihrem Kampf gegen Israel unterstützt, indem die „Palästinensische Theologie“, die das AT nicht mehr gelten lässt und Israel aller Rechte auf sein Land berauben will, unterstützt. Kirchenleiter besuchten häufig den Terroristen und Friedensnobelpreisträger Arafat und werteten ihn damit auf. Der Ökumenische Rat der Kirchen (ÖRK) unter dem Lutheraner Konrad Raiser, Doktorvater von Margot Käßmann, rief sogar zum Boykott Israels auf!

    In Deutschland begann spätestens in den 70er Jahren die „Dialog-Kultur“. Kirchenleiter förderten die Unterwerfung unter den Islam, der gar nicht daran dachte, seinen Anspruch, die „einzig wahre Religion“ zu sein, aufzugeben. Da wurden Kronleuchter zu Moschee-Einweihungen geschenkt, weiterer Moscheebau gefordert und gefördert (Kock, Schneider), zum Ramadan Glückwünsche übermittelt – obwohl doch der Ramadan zur Erinnerung an die „Herabsendung“ des Koran begangen wird und Christen in dieser Zeit nichts zu lachen haben – berechtigte Kritik an den meschenverachtenden Lehren des Koran als „krankhaft und unchristlich“ (Schneider) gescholten.

    Die ersten „Islam-Beauftragten“ der Kirchen wurden berufen. Sie sollten den zweifelnden Christen den Islam schmackhaft machen. Auch in den Parteien rührten sich die ersten Befürworter der islamischen Ideologie. Die „C“SU hielt sich noch zurück, nicht so die „C“DU. Hier war sie sich mit den Linken und Grünen eins: der „Islam-Unterricht“ wurde zuerst in Niedersachsen unter dem Ex-MP und Ex-Präsidenten Wulff eingeführt. Weitere „C“DU-Länder folgten.

    Zurück zur Islam-Reformation in Nordelbien. Ausgerechnet vom Nordelbischen Missionszentrum wurde Anfang der 90er Jahre ein junger Absolvent der Theologie mit dreimonatiger Erfahrung an einer islamischen Uni in Nordafrika in das Amt eines Islam-Beauftragten berufen. Landauf, landab informierte er mündlich und schriftlich in Hamburg und im ländlichen Schleswig-Holstein die uninformierten Christen über die vermeintliche Ähnlichkeit des Islam mit dem christlichen Glauben. In der Schrift des Hamburger Missionswerks „nm“ schrieb er unendliche Folgen über den Islam, die einen nicht bibelfesten Christen schon ins Schleudern bringen konnten. Proteste und Gespräche halfen nichts – weder beim Missionswerk noch bei dem damaligen Schleswiger Bischof Knuth.

    Die Befürwortung der Islamisierung wurde stärker, sowohl von Seiten der Kirchen als auch von der Politik. Immer häufiger war zu hören, der Islam gehöre zu Deutschland. In Hamburg konnte sich die „weltweit erste Bischöfin“ Jepsen, aber auch Weihbischof Jaschke, die täglichen Rufe des Muezzin vorstellen. Im Zentrum des Muezzin-Rufes steht aber nicht der Ruf zum „Gebet“ (Rezitation von Suren), sondern die Lobpreisung Allahs als dem „Größten“ (über alle anderen Götter) und die Aufforderung an die „Ungläubigen“ sich Allah zu unterwerfen. Die neue Bischöfin Fehrs denkt ebenso und Kirchenleiter Ullrich hat nichts dagegen. Die ehemalige Lübecker „Bischöfin“ Bärbel Wartenberg-Potter versuchte auch ihr Bestes in Sachen „Dialog“ mit den Muslimen, aber nicht einmal ein „christlich-islamischer“ Frauengesprächskreis kam zustande. Es entsteht der Eindruck, dass alle diese Befürworter des Islam nicht wussten bzw. wissen, was der Islam überhaupt ist und was er für Ziele hat. Propst in Lübeck war zu jener Zeit ein Mann, der nicht nur alles mitgetragen hat, sondern nun in Hannover der Landeskirche vorsteht. Nach dem Abgang von Bärbel Wartenberg-Potter wurde auch der Lübecker Bischofssitz aufgegeben. Ein Zeichen, aber auch eine Folge der Gleichgültigkeit vieler „Christen“ in der Hansestadt. Dem niedersächsischen Landesbischof Meister blieb es nun als erstem „Geistlichen“ vorbehalten, die Einführung der menschenverachtenden Lehren des Koran auch an einer kirchlichen Privatschule bei Hannover anzuordnen.

    Dass die Verhandlungen mit den muslimischen Verbänden in Hamburg bereits seit fünf Jahren geführt werden, erstaunt. Sie fingen also unter Bürgermeister Ole von Beust („C“DU) unter Mitwirkung von Maria Jepsen an und wurden abgeschlossen unter dem jetzigen Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) und der Nachfolgerin von Jepsen.

    Das Bündnis der Islamischen Gemeinden in Norddeutschland (BIG e.V.) ist ein von Muslimen in Neumünster gegründeter Landesverband mit Sitz in Hamburg. Er ist Mitglied im Islamrat für die Bundesrepublik Deutschland. Vorsitzender ist Ramazan Ucar, der „Theologie und Islamwissenschaften in Syrien studiert hat. Das Bündnis, mit dem HH einen Vertrag abschließen will, vereint DITIB (Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion), SCHURA („Versammlung“, in der verschiedene Gruppen zusammen geschlossen sind, die von MILLI GÖRÜS – islamische Vereinigung der neuen Weltsicht- dominiert werden – und VIKZ (Verband der Islamischen Kulturzentren).

    Aus der Hamburger Taiba-Moschee, die (erst) im August 2010 geschlossen wurde, stammen bekanntlich einige der Selbstmordattentäter von 9/11-2001. Die Aktivitäten einiger aus der „salafistisch-dschihadistischen“ Szene wichen deshalb nach Schleswig-Holstein aus. Die übrigen der obigen islamischen Vereine haben zwar unterschiedliche Schwerpunkte, vom Verfassungsschutz werden aber alle mehr oder weniger beobachtet. Sowohl der neue Innensenator Neumann (OHA 24.05.2011) als auch der frühere schleswig-holsteinische Innenminister Schlie (LN 04.05.2011) beobachten die islamischen Aktivitäten in ihren Bereichen mit gemischten Gefühlen und sehen in der islamischen Bedrohung „die größte Gefahr“.

    Die zum Teil aus dem türkischen Ministerium für Religion aggressiv gesteuerte Mission der Milli Görüs führte dazu, dass im ländlichen Schleswig-Holstein mittlerweile 37 Moscheen stehen, darunter die Milli Görüs Großmoschee in Rendsburg mit zwei 26 Meter hohen Minaretten. Eine weitere Großmoschee ist in Bad Segeberg geplant.

    Wie sehr „C“DU-Politik und Kirche dem Islam entgegen kommen, wurde bei der Einweihung des islamischen Zentrums der Milli Görüs am 09.10.2009 in Rendsburg deutlich. Der ehemalige MP Carstensen („C“DU) meinte da wohlwollend: „Diese Moschee hat eine wunderbare Ausstrahlung von Sanftmut! … Ich bin stolz eine solche Moschee in m e i n e m Bundesland zu haben … Die Moschee wird ein Symbol für Frieden und Freiheit sein! … Ich freue mich, wenn man in dieser Art und Weise und in Ehre seinem Herrgott dienen kann und hier beten kann.“

    Bei diesem frohen Anlass konnte der jetzige Islam-Beauftragte der Nordelbischen Kirche, „Pastor“ Dr. Detlef Görrig, nicht schweigen. Er mahnte zur Toleranz – nicht etwa an die Intoleranten gerichtet, sondern an die 850 besorgten Rendsburger, die eine Moschee in ihrer Nachbarschaft ablehnen!

    Es ist erschütternd und macht mehr als traurig, dass die „Kirche“ mit der ihr am härtesten widerstehenden „Religion“ einen solchen Vertrag schließen will, durch den der HERR der Kirche, JESUS CHRISTUS, verraten und verworfen wird. Sein Evangelium, das ja immerhin noch ansatzweise in der Schule verbreitet werden konnte, wird nun der Vermischung Chrislam geopfert, die niemandem zum Heil werden kann. Und was werden unsere Glaubensgeschwister in den Ländern der blutigen Verfolgung sagen?

  2. patriot Says:

    Die Kirchen werden kraftlos, die Christen betlos, der Zweifel, die Gier und die Selbstverherrlichung nimmt zu.
    Herr, schlag an mit deiner Sichel, denn die Ernte ist reif.

    • saphiri1 Says:

      @Patriot:
      bitte kopieren Sie Texte aus der Bibel vollständig–einzelne Wörter stiften Verwirrungen—und Irrungen,..
      ———————-
      14:16 Und der auf der Wolke saß, schlug mit seiner Sichel an die Erde, und die Erde ward geerntet

      SO SOLLTE DER GANZE TEXT LAUTEN BITTE!!!
      ———————————————————-

      14:1 Und ich sah das Lamm stehen auf dem Berg Zion und mit ihm hundertvierundvierzigtausend, die hatten seinen Namen und den Namen seines Vaters geschrieben an ihre Stirn.

      14:2 Und ich hörte eine Stimme vom Himmel wie eines großen Wassers und wie eine Stimme eines großen Donners; und die Stimme, die ich hörte, war wie von Harfenspielern, die auf ihren Harfen spielen.

      14:3 Und sie sangen ein neues Lied vor dem Stuhl und vor den vier Tieren und den Ältesten; und niemand konnte das Lied lernen denn die hundertvierundvierzigtausend, die erkauft sind von der Erde.

      14:4 Diese sind’s, die mit Weibern nicht befleckt sind-denn sie sind Jungfrauen-und folgen dem Lamme nach, wo es hingeht. Diese sind erkauft aus den Menschen zu Erstlingen Gott und dem Lamm;

      14:5 und in ihrem Munde ist kein Falsch gefunden; denn sie sind unsträflich vor dem Stuhl Gottes.

      14:6 Und ich sah einen Engel fliegen mitten durch den Himmel, der hatte ein ewiges Evangelium zu verkündigen denen, die auf Erden wohnen, und allen Heiden und Geschlechtern und Sprachen und Völkern,

      14:7 und sprach mit großer Stimme: Fürchtet Gott und gebet ihm die Ehre; denn die Zeit seines Gerichts ist gekommen! Und betet an den, der gemacht hat Himmel und Erde und Meer und Wasserbrunnen.

      14:8 Und ein anderer Engel folgte nach, der sprach: Sie ist gefallen, sie ist gefallen, Babylon, die große Stadt; denn sie hat mit dem Wein der Hurerei getränkt alle Heiden.

      14:9 Und der dritte Engel folgte diesem nach und sprach mit großer Stimme: So jemand das Tier anbetet und sein Bild und nimmt sein Malzeichen an seine Stirn oder an seine Hand,

      14:10 der wird vom Wein des Zorns Gottes trinken, der lauter eingeschenkt ist in seines Zornes Kelch, und wird gequält werden mit Feuer und Schwefel vor den heiligen Engeln und vor dem Lamm;

      14:11 und der Rauch ihrer Qual wird aufsteigen von Ewigkeit zu Ewigkeit; und sie haben keine Ruhe Tag und Nacht, die das Tier haben angebetet und sein Bild, und so jemand hat das Malzeichen seines Namens angenommen.

      14:12 Hier ist Geduld der Heiligen; hier sind, die da halten die Gebote Gottes und den Glauben an Jesum.

      14:13 Und ich hörte eine Stimme vom Himmel zu mir sagen: Schreibe: Selig sind die Toten, die in dem HERRN sterben von nun an. Ja, der Geist spricht, daß sie ruhen von ihrer Arbeit; denn ihre Werke folgen ihnen nach.

      14:14 Und ich sah, und siehe, eine weiße Wolke. Und auf der Wolke saß einer, der gleich war eines Menschen Sohn; der hatte eine goldene Krone auf seinem Haupt und in seiner Hand eine scharfe Sichel.

      14:15 Und ein anderer Engel ging aus dem Tempel und schrie mit großer Stimme zu dem, der auf der Wolke saß: Schlag an mit deiner Sichel und ernte; denn die Zeit zu ernten ist gekommen, denn die Ernte der Erde ist dürr geworden!

      14:16 Und der auf der Wolke saß, schlug mit seiner Sichel an die Erde, und die Erde ward geerntet.

      14:17 Und ein anderer Engel ging aus dem Tempel, der hatte eine scharfe Hippe.

      14:18 Und ein anderer Engel ging aus vom Altar, der hatte Macht über das Feuer und rief mit großem Geschrei zu dem, der die scharfe Hippe hatte, und sprach: Schlag an mit deiner scharfen Hippe und schneide die Trauben vom Weinstock der Erde; denn seine Beeren sind reif!

      14:19 Und der Engel schlug an mit seiner Hippe an die Erde und schnitt die Trauben der Erde und warf sie in die große Kelter des Zorns Gottes.

      14:20 Und die Kelter ward draußen vor der Stadt getreten; und das Blut ging von der Kelter bis an die Zäume der Pferde durch tausend sechshundert Feld Wegs.

      .

    • @Patriot—streuen wir doch reichlich Licht unter unsere verlorenen gläubigen Mitmenschen–das erfreut Gott und gibt Kraft—umso besser—

      Gute Gedanken streuen wir Helfer dort ein,

      wo bisher nur Leere war;

      bringen so den Himmel Euch nah

      und finden in Euch den göttlichen Keim!

      Der schönste Lohn ist uns, Euch Wegbereiter zu seinMehr anzeigen

  3. Offenbarung – 15. Kapitel
    1 Und ich sah ein anderes Zeichen im Himmel, das war gross und wundersam: sieben Engel, die hatten die letzten sieben Plagen; denn mit denselben ist vollendet der Zorn Gottes.

    2 Und ich sah wie ein gläsernes Meer, mit Feuer gemengt; und die den Sieg behalten hatten an dem Tier und seinem Bild und seinem Malzeichen und seines Namens Zahl, standen an dem gläsernen Meer und hatten Harfen Gottes

    3 und sangen das Lied Mose’s, des Knechtes Gottes, und das Lied des Lammes und sprachen: Gross und wundersam sind deine Werke, HERR, allmächtiger Gott! Gerecht und wahrhaftig sind deine Wege, du König der Heiden!

    4 Wer sollte dich nicht fürchten, HERR und deinen Namen preisen? Denn du bist allein heilig. Denn alle Heiden werden kommen und anbeten vor dir; denn deine Urteile sind offenbar geworden.

    5 Darnach sah ich, und siehe, da ward aufgetan der Tempel der Hütte des Zeugnisses im Himmel;

    6 und gingen aus dem Tempel die sieben Engel, die die sieben Plagen hatten, angetan mit reiner, heller Leinwand und umgürtet an ihren Brüsten mit goldenen Gürteln.

    7 Und eines der vier Tiere gab den sieben Engeln sieben goldene Schalen voll Zorns Gottes, der da lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit.

    8 Und der Tempel ward voll Rauch von der Herrlichkeit Gottes und von seiner Kraft; und niemand konnte in den Tempel gehen, bis dass die sieben Plagen der sieben Engel vollendet wurden.

  4. patriot Says:

    @saphiri1

    Sorry, aber das ist kein Text aus der Bibel.
    Die Ernte ist schon überreif. Normalerweise wird vom Bauer eine Ernte eingeholt, wenn sie reif ist. Das ist ganz klar zu verstehen. Aber sie haben recht, in der Bibel wird auch von der Ernte gesprochen.

  5. DAd Says:

    Sind wir auf dem Weg in eine christlich-islamische Republik?

    st doch kein Wunder, im Islam ist man auch als Loser [Verlierer] wer. Der Koran ist wunderbar dazu geeignet alle latent negativen Eigenschaften des Menschen zu fördern. Und das alles im Namen des Glaubens. Da können sich Psychos allerlei Coleur so richtig austoben. Überheblichkeit, Größenwahnsinn, Frauenverachtung, Menschenverachtung ganz allgemein, besonders derer, die diesem dämonischen Kult nicht angehören. Was dieser Haßkult aus den Menschen macht, kann man in den 57 islamischen Ländern beobachten. Bei uns führen sie sich auch so auf, wie sie es gewöhnt sind. Der dem Islam entronnene Ägypter Hamed Abdel-Samad [Mein Abschied vom Himmel] gibt dem Islam noch einige Jahre bis zum Untergang.


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