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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Hoffnung auf Versöhnung 16. August 2012

Filed under: Kirche — Knecht Christi @ 17:11

Moskauer Patriarch Kirill I. besucht erstmals Polen

 
Versöhnungsreise von Protesten gegen Pussy Riot-Prozess begleitet

 

Das Oberhaupt der russisch-orthodoxen Kirche, der Moskauer Patriarch Kirill I., ist am Donnerstag zu seinem ersten Besuch in Polen eingetroffen. Bei seiner Ankunft auf dem Flughafen der Hauptstadt Warschau sagte Kirill I., seine Reise sei eine Gelegenheit für Orthodoxe und Katholiken, um „gemeinsam über unsere Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft“ nachzudenken. Der Patriarch wollte noch am Nachmittag mit Mitgliedern der orthodoxen Kirche in Polen zusammentreffen, bevor er am Abend bei dem polnischen Präsidenten Bronislaw Komorowski zu Gast ist.

{Quelle: www.welt.de}

 

 

 

Moskauer Patriarch beginnt historischen Polen-Besuch

 

Mit seiner Reiser wolle er vor allem zu Versöhnung zwischen Polen und Russen aufrufen, versichert Patriarch Kyrill I. schon bei der Ankunft am Warschauer Flughafen. Es ist das erste Mal, dass ein russischer Patriarch Polen besucht. Als Höhepunkt der viertägigen Reise gilt die Unterzeichnung einer Versöhnungserklärung mit Polens katholischer Kirche am Freitag. Er sei überzeugt, dass auf der gemeinsamen Grundlage des Evangeliums Missverständnisse zwischen beiden Ländern ausgeräumt werden könnten. Der Ton zwischen beiden Ländern und Völkern müsse sich ändern, hatte Kyrill I. bereits kurz vor seiner Abreise am Donnerstag dem Polnischen Rundfunk in einem Interview gesagt. Es sei notwendig zu sagen: „Verzeiht“.

 

 
Patriarch warnt vor Politisierung der Kircheninitiative

 

Der Patriarch warnte zugleich vor einer Politisierung der gemeinsamen Initiative beider Kirchen. „Wenn wir unsere Initiative mit der katholischen Kirche in den politischen Kontext des frühen 21. Jahrhunderts stellen, begehen wir einen großen Fehler“, so Kyrill I. Auch der Vorsitzende der Polnischen Bischofskonferenz, Erzbischof Jozef Michalik, sagte dem Sender, die Versöhnungserklärung habe keinen politischen Charakter. Es handele sich um ein ausschließlich religiöses Dokument. „Das ist ein seelsorgerischer Akt“.  Die Erklärung soll am Freitag kurz vor der Unterzeichnung durch Michalik und Kyrill I. veröffentlicht werden. Sie besteht laut Michalik aus drei Teilen: einem Aufruf zur polnisch-russischen Versöhnung, einem Blick in die Geschichte sowie einer Aufzählung von Werten, die Christen in der heutigen Welt vertreten sollten. Inspiration gab der Briefwechsel zwischen deutschen und polnischen Bischöfen: Inspiriert sei das Dokument unter anderem vom Briefwechsel der Polnischen und Deutschen Bischofskonferenz von 1965 und eines Versöhnungsgottesdienstes mit der griechisch-katholischen Kirche der Ukraine von 2005. Die polnisch-russischen Beziehungen sind unter anderem wegen der Rolle der Sowjetunion zu Beginn des Zweiten Weltkriegs und der Ermordung polnischer Kriegsgefangener bis heute belastet. Sowjetische Truppen hatten Polen zwar 1944/45 von den deutschen Besatzern befreit, dem Land aber ein moskautreues Regime aufgezwungen. Russische Historiker wiederum machen Warschau für den Tod Tausender sowjetischer Kriegsgefangener während des polnisch-sowjetischen Kriegs Anfang der 1920er Jahre verantwortlich.

 
Kyrill I. feiert orthodoxe Wallfahrtsmesse in Grabarka

 

Kyrill I. besucht Polen auf Einladung der orthodoxen Kirche des Landes. Am Donnerstag stehen neben Begegnungen mit deren Oberhaupt, Metropolit Sawa, und Staatspräsident Bronislaw Komorowski auch ein Besuch am Sitz der katholischen Bischofskonferenz auf dem Programm. Am Sonntag will Kyrill I. in Grabarka an der wichtigsten orthodoxen Wallfahrtsmesse Polens teilnehmen. Kyrill I. macht sich seit seinem Amtsantritt vor dreieinhalb Jahren für eine engere Zusammenarbeit mit der katholischen Kirche stark. Polen ist das erste katholisch geprägte Land, das er besucht. Die russisch-orthodoxe Kirche ist mit rund 150 Millionen Gläubigen die mit Abstand größte orthodoxe Nationalkirche. Sie zählt fast alle ehemaligen Sowjetrepubliken zu ihrem Territorium. Die katholische Kirche hat in Polen traditionell großen Einfluss. Mehr als 95 Prozent aller Bürger des Landes sind katholisch getauft.

 
Hintergrund: Am 15. August 1920 stoppten polnische Soldaten kurz vor Warschau die sowjetische Armee. Dadurch sicherte der erst knapp zwei Jahre zuvor, am Ende des Ersten Weltkrieges, wiedererstandene Staat seine Unabhängigkeit. Polen begeht deshalb jedes Jahr am 15. August den „Tag der Armee“ mit einer Militärparade in Warschau. Den damaligen Sieg führen viele Polen auch auf die Fürsprache der Gottesmutter Maria zurück. Darauf verwies der Apostolische Nuntius in Warschau, Erzbischof Celestino Migliore, in einer Messe. Die polnischen Bischöfe hätten sich seinerzeit an den damaligen Papst Benedikt XV. (1914-1922) gewandt. Dieser habe die Polen aufgerufen, im Krieg um die Fürsprache der Gottesmutter zu bitten. An Mariä Himmelfahrt setzten sich dann die polnischen Truppen durch. Seit 2005 erinnert auch Russland mit einem Feiertag an einen Sieg gegen Polen. Am 4. November, dem „Tag der nationalen Einheit“, wird der Befreiung Moskaus von polnischen Truppen im Jahr 1612 gedacht, vor genau 400 Jahren also. Belastet sind die Beziehungen auch wegen der Rolle der Sowjetunion zu Beginn des Zweiten Weltkriegs und der Ermordung polnischer Kriegsgefangener. Sowjetische Truppen hatten Polen zwar 1944/45 von den deutschen Besatzern befreit, dem Land aber ein moskautreues Regime aufgezwungen. Zahlreiche Russen wiederum machen Warschau für den Tod Tausender sowjetischer Kriegsgefangener während des polnisch-sowjetischen Kriegs Anfang der 1920er Jahre verantwortlich {Quelle: www.domradio.de}

 

One Response to “Hoffnung auf Versöhnung”

  1. In dieser Welt dienen alle Menschen einem von 2 Herrn:
    Mit jedem Gedanken und jeder Tat dienen wir entweder der Liebe oder der Furcht.
    Wenn ich mich mit meinen Mitmenschen ohne Furcht verbunden fühle, diene ich der Liebe.
    Ich wurde gelehrt, mich zu behaupten und stets wachsam zu sein, damit mich niemand verletze oder betrüge.
    Jetzt weiß ich, dass niemals irgend jemand versuchen wird, mich zu verletzen oder unfreundlich zu behandeln, es sei denn, er fühlt sich ungeliebt.
    Ich will mich vor dem Ungeliebten nicht mehr fürchten, wenn er sich unfreundlich zeigt.
    Ich werde es dem Unkraut der Rache nicht mehr erlauben, im Garten meines Herzens Wurzeln zu schlagen.
    Mitgefühl wird meine Antwort denen gegenüber sein, die mir Schaden wollen, weil sie sich von Furcht und Lieblosigkeit leiten lassen.
    Liebe ist stärker als Furcht und kann mich weise machen.
    Jedes Mal, wenn ich versucht bin, zurück zu schlagen, wird mir die Liebe einen besseren Weg zeigen.
    Verletzungen und Schmerzen sind kurzlebig, von Dauer aber sind Würde, Selbstwertgefühl und Genugtuung darüber, stärker zu sein als der Übelwollende.
    Was für jeden Menschen lebensnotwendig ist, besitze ich in Fülle:
    Liebe und Anteilnahme.
    Liebe fließt als Lebensblut durch meine Adern und zeigt mir den Weg zu Geist und Wahrheit.
    Liebe als einziger Lebensquell hat mich geboren.
    Wenn ich meine Mitmenschen ohne Vorbehalte so annehme, wie sie sind und ihnen meine Zuneigung nicht verweigere, strahle ich Liebe aus und gebe ihnen ein Gefühl der Geborgenheit.
    Damit fördere ich das Beste in ihnen.
    Von heute an will ich allen, die in mein Leben treten, auf diese Weise begegnen, auch wenn sie lieblos handeln. Selbst die Grausamen und Zerstörerischen schließe ich von meiner Liebe nicht aus.
    Zwar werde ich niemals Taten billigen, die anderen Schmerz und Leiden zufügen, doch werde ich sowohl für die Verursacher, wie auch für die Betroffenen, Mitgefühl und Liebe fühlen.
    In jedem von Gott geschaffenen Lebewesen steckt etwas, das es zu lieben gilt und das Liebe braucht.
    Ich anerkenne das heute und spende Liebe.
    Wohl das schlimmste Verbrechen ist Mord.
    Wenn ich aber einem Mörder meine Liebe versage, habe ich das gleiche Verbrechen begangen, denn ich habe ihm die Quelle des Lebens vorenthalten und ihn in meinen Gedanken zu einem Toten gemacht.
    Wenn ich hasse, bin ich ein Mörder. 
    Die Menschheit wünscht sich manche Gaben, die ich ihr unter Umständen gewähren kann:
    Mit der richtigen Einstellung habe ich die Gabe des Heilens.
    Wenn ich richtig zu hören verstehe, kann ich Vorhersage machen.
    Wenn ich lerne, kann ich die Gabe des Lehrens mit anderen teilen.
    Wenn ich stark bin, kann ich anderen den Weg zeigen.
    Mit der Gabe des Geistes kann ich anderen Kraft und Zuversicht vermitteln.
    Immer kann ich Mut wecken und Hilfe gewähren.
    Der Gaben sind viele,
    doch die größte ist die Liebe.
    Ich habe immer Geistesgabe gewünscht.
    Stets sehnte ich mich danach, helfen und dienen zu können.
    Sei es als Heiler, Prophet, Führer oder Weiser.
    Die größte Gabe besitze ich jedoch schon heute:
    Die Gabe grenzenloser, bedingungsloser Liebe. 
    Ich kann Liebe geben und empfangen und will beides heute und immer tun.
    Ich liebe, was ich bin – im Erfolg und wenn ich strauchle.
    Die Quelle meines Lebens und mein Selbst lieben mich vorbehaltlos und immerdar.
    Und ebenso gebe ich bedingungslose Liebe, auch wenn die anderen meine Erwartungen nicht erfüllen.
    Meine Liebe wächst, je mehr ich davon austeile, und ist unerschöpflich.
    So, wie ich Liebe gebe, empfange ich Liebe und Liebende verleihen meinem Leben Fülle.
    Niemand kann mein Feind sein.
    Ich lasse es nicht zu.
    Ich habe die Wahl, jemanden als mein Feind zu betrachten oder nicht.
    Und ich möchte in meinem Leben keinen haben.
    Ich will diejenigen, die meine Feinde sein könnten, lieben, und sie werden zu meinen Freunden.
    Ich werde sogar lieben, wer mir keine Gegenliebe zeigt und ihm vergeben.
    Heute verpflichte ich mich zur bedingungslosen Liebe und bitte um Hilfe.
    Ich bitte die Quelle aller Liebe mir die Kraft, den Willen und die Fähigkeit zu verleihen,
    meine Verpflichtung wahr zu machen.
    Gott lehre mich zu lieben.
    Lehre mich ohne Vorbehalte und Bedingungen zu lieben.
    Gewähre mir, dass ich die Liebe selbst sein kann.
    Liebe ist, was ich bin.


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