kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Ägyptens oberster Putschist bzw. Ersatzreifen 14. August 2012

Filed under: Moslembrüder — Knecht Christi @ 19:43

Al-Mougaz: „Scheicha Mozaa nimmt 4000 aus den Milizen der Moslembrüder für den katarischen Armee„.

 

Nabil Naiem, Anführer der Dschihad-Gruppe: „Das Blut der ägyptischen Soldaten von Rafah klebt an Morsis Händen und das Schweigen der Hamas bedeutet, dass sie darin verwickelt ist“!

 

 

Mursis Gattin wird von drei gepanzerten Fahrzeugen auf Schritt und Tritt begleitet und seine Kinder feiern Iftar-Partys in den 5-Sternen-Hotels

 

 

Mursi zahlt die Rechnung seiner Wahl und verkauft Ägypten an den Freunden von Khairat Alschater

 

 

Der Mufti tritt zurück und schreibt seine  Memoiren bzw. Autobiographie

 

 

Tawfik Okascha war der erste und die Moslembrüder werden die Medien schariagerecht züchtigen

 

 

 

Eigentlich war Mohammed Mursi die zweite Wahl der Muslimbrüder für Ägyptens Präsidentenamt. Doch nun agiert der Bauernsohn überraschend geschickt: Er entmachtet den hochrangigsten Militär, begeistert die rebellische Jugend – und schließt einen Deal mit den Generälen, der vor allem ihm selbst nützt.

 

 

Morsi ehrte heute sowohl Tntawy als auch Samy Anann

 

Mohammed Mursi ist gelungen, was wohl niemand erwartet hätte: Der schwerfällig wirkende 60-jährige Islamist begeistert Ägyptens rebellische Tahrir-Jugend für sich. Tausende feierten am Sonntag in Kairo die Nachricht, dass Präsident Mursi den unbeliebten Militärratschef Mohammed Hussein Tantawi gefeuert hat. Der strebsame Bauernsohn aus dem Nil-Delta, der es zum Assistenzprofessor für Ingenieurwesen in den USA brachte, hat sich als erstaunlich gewiefter Politiker erwiesen. Dabei schien seine Führung zuerst unter keinem guten Stern zu stehen. In Ägypten wurde Mursi lange als „Ersatzrad“ verspottet, weil er nur die zweite Wahl der Muslimbruderschaft für das Präsidentenamt war. Zudem hatte ihm das Militär gleich zum Amtsantritt die Befugnisse zusammengestrichen. Doch statt sich von den mächtigen Generälen herumkommandieren zu lassen, scheint Mursi geschickt ihre momentane Schwäche auszunutzen. Während die Armee nach dem Debakel auf dem Sinai in der Kritik steht, hat der Präsident die Gelegenheit ergriffen, um mit dem Militärrat einen Deal auszuhandeln – von dem vor allem er selbst profitiert.

 

 

Alle Zeitungen sprechen von Schock und Verrat der Moslembruderschaft

 

Ägypten ist „offiziel“ moslembrüderisch!

 

 

Wird die Armee putschen und sich die Macht von den Moslembrüdern holen?

Nach Tantawy: Ahmad Al-Taieb und der Generalstaatsanwalt Abd Al-Magid stehen auf der Liste der Abschießung

 

 

 

Die Armee und die Moslembrüder betrogen die Revolution ganz brutal

und Morsi gewann ein Deal zwischen der Moslembruderschaft und der Armee

 

Die wichtigsten Punkte des Deals

zwischen Mursi und den Generälen:

 

 

Machtwechsel innerhalb des Militärrats: Militärratschef Tantawi geht mit dicken Pensionsansprüchen ehrenhaft in Rente. Seit längerem tobte innerhalb des Militärs eine Debatte um seine Nachfolge. Viele Generäle befürchteten, ein Verbleib des unbeliebten 76-Jährigen im Amt könne ihnen allen schaden. Mit Tantawi wurde auch die Nummer zwei im Militärrat entmachtet, General Sami Anan. Ersetzt werden beide durch General Sidki Subhi Sajjid und General Abd al-Fattah al-Sisi, der sich im März 2011 dafür eingesetzt hatte, Demonstrantinnen sogenannten Jungfräulichkeitstests zu unterziehen – ein Euphemismus für sexuelle Übergriffe. Beide waren schon vorher Mitglieder des Militärrats. An der Bedeutung der Generäle in Ägypten ändert sich durch den Personalwechsel erst einmal nichts.

 

Arbeitsteilung zwischen Militär und Islamisten: Die Ereignisse am Wochenende scheinen eine Machtverteilung in Ägypten zu zementieren, die der Ägypten-Experte Omar Ashour von der Universität Exeter als „hard power“ für das Militär und „soft power“ für die Muslimbrüder beschrieben hat. Im aktuellen Kabinett kontrollieren die Generäle das Verteidigungs- und Innenministerium, die Islamisten das Bildungs-, Propaganda-, Religions- und Justizministerium. So kann Mursi den Einfluss der Muslimbruderschaft in der Gesellschaft ausbauen. Besonders wichtig könnte das Justizministerium werden, da den Islamisten noch mehrere Prozesse bevorstehen. Für die Militärs hat die Aufteilung den Vorteil, dass sie wie zu Mubaraks Zeiten im Hintergrund das Sagen haben und nicht riskieren, sich öffentlich für Probleme wie etwa die marode Wirtschaft verantworten zu müssen.
 

Stärkung des Präsidenten: Mursi hat signalisiert, dass er, ein Zivilist, im Ägypten nach Mubarak das letzte Wort hat. Dazu hat er sich am Sonntag quasi diktatorische Vollmachten ausgestellt: Statt des Militärrates hat nun der Präsident das Recht, Gesetze zu erlassen und die verfassunggebende Versammlung zu bestimmen. Die Frage, ob dieses Dekret rechtens ist, könnte noch zu einem Streit zwischen Mursi und dem höchsten Gericht führen. Sollte der Präsident tatsächlich die Verfassungskommission ernennen, käme dies einem großen Sieg für die Muslimbruderschaft gleich. Für die Generäle könnte es ein willkommener Ausweg aus dem ägyptischen Chaos sein, das der Wirtschaft – und dem Vermögen des Militärs – schadet.

 

Mursis Überraschungscoup am Sonntag war zwar kein endgültiger Befreiungsschlag gegen das Militär. Zu offensichtlich ist, dass der Personalwechsel in Absprache mit führenden Mitgliedern des Militärrats erfolgte. Doch im Ringen um die Macht in Ägypten haben die Muslimbrüder unter Mursis gewiefter Führung ihre Position deutlich verbessert.

Ein türkisches Szenario, bei dem das Militär im Hintergrund seine Interessen wahrt,

die Islamisten die Politik bestimmen und mittelfristig schrittweise ihre Macht gegenüber den Generälen ausbauen,

scheint für Ägypten immer wahrscheinlicher.

{Quelle: www.spiegel.de Von Raniah Salloum, Beirut}

 

 

 

 

 

Jubel und Sorge um „Demokratie“ in Ägypten

 

 

Die Entmachtung der obersten Militärs durch den ägyptischen Präsidenten Mohammed Mursi

hat Jubel in Teilen der Bevölkerung

und Bedenken bei internationalen Vertretern ausgelöst.

 

 

Die Reaktionen auf die Absetzung der höchsten Militärs durch den ägyptischen Präsidenten Mohammed Mursi schwanken zwischen Jubel und Sorge. Während die regierungsnahe Presse und Teile der Bevölkerung die Entlassung von Verteidigungsminister und Militärratschef Hussein Tantawi und anderen Armeevertretern als Fortsetzung der Revolution feierten, kritisierten andere die zunehmende Machtkonzentration bei den Islamisten. „Mursi greift sich die gesamte Macht“, schrieb die unabhängige Zeitung „Al-Masry al-Youm“ mit Blick auf die Absetzung des 76-jährigen Marschalls Tantawi, während „Al-Schuruk“ urteilte: „Mursi beendet die Macht des Obersten Militärrats“. Die unabhängige Zeitung warnte, dass der Präsident mit der ebenfalls am Sonntag verkündeten Übernahme des Rechts zur Gesetzgebung mehr Vollmachten erhielte als der im Februar 2011 gestürzte langjährige Machthaber Husni Mubarak. Die Staatszeitung „Al-Achbar“ bezeichnete die Entmachtung des Verteidigungsministers als revolutionär„. Die militärnahe „Al-Usbua“ warnte vor einer „Diktatur der Muslimbrüder“. Beobachtern zufolge nutzte Mursi für seinen Schachzug die herrschenden Rivalitäten zwischen den Generälen sowie einen zunehmenden Machtverlust altgedienter Militärverterter. Die Zeitung „Al-Tahrir“ schrieb, der scheinbar allmächtige Militärrat, dem Tantawi vorstand, habe sich als „Papiertiger“ erwiesen.

 

 

Militärrat schweigt zur Absetzung

 

Mursi hatte am Sonntagabend verkündet, Tantawi, dessen Vize Sami Anan sowie weitere ranghohe Armeevertreter in den Ruhestand versetzt zu haben. Unmittelbar danach feierten tausende Ägypter auf dem Kairoer Tahrir-Platz die Absetzung Tantawis als Sieg über das Militär. „Das Volk unterstützt die Entscheidung des Präsidenten“, rief die Menge. An die Stelle Tantawis berief Mursi den bisherigen Chef des Militärgeheimdienstes, Abdel Fattah al-Sisi. Dieser gehört einer jüngeren Generation von Militärs an. Aus seiner bisherigen Arbeit weiß Al-Sisi, welche Offiziere und Einheiten loyal zum islamistischen Präsidenten Mursi stehen. Mursi selbst sagte am Sonntagabend, er wolle die Streitkräfte nicht „ins Abseits drängen“. Er wolle für die Armee „nur das Beste“ und ihr ermöglichen, sich ihrer Hauptaufgabe zu widmen, „dem Schutz der Nation“. Mit der Erneuerung der Militärführung habe er niemanden an den Rand drängen wollen, sondern „mit einer neuen Generation“ in eine „bessere Zukunft“ aufbrechen wollen. Ein israelischer Regierungsvertreter sagte, die Entwicklung im Nachbarland werde mit „einiger Sorge“ verfolgt. Der bislang mitherrschende Militärrat äußerte sich zunächst nicht zu den Ereignissen. Damit bleibt unklar, in welchem Umfang Tantawi und andere Generäle vorab über ihre Entmachtung informiert worden waren. Politologen und Analysten in Kairo gehen aber davon aus, dass zumindest Al-Sisi in die Pläne eingeweiht war. „Mursi ging ein kalkuliertes Risiko ein“, sagte der Politologe Amr Hamzawy von der Amerikanischen Universität in Kairo. Tatsächlich schienen sich die Militärs mit dem Machtverlust abzufinden. Es gab zunächst keine Hinweise auf einen bevorstehenden Putsch der geschassten Generäle.

 

 

EU und USA betonen Demokratisierung

 

Bundesaußenminister Guido Westerwelle zeigte sich aber angesichts des Machtkampfes in Ägypten besorgt über die Zukunft des Landes. „Das sind Schicksalstage für Ägypten. Die Zukunft des Landes wird von den Bürgern und den politischen Institutionen in Ägypten entschieden“, sagte Westerwelle der „Rheinischen Post“. Ägypten sei ein „Schlüsselland im arabischen Raum“. Westerwelle forderte Mursi auf, sich an die Ankündigung zu halten, eine Demokratie aufzubauen. Auch die Europäische Union betonte die Notwendigkeit einer weiteren Demokratisierung. Die EU habe „die Entscheidungen Mursis, die die Übergabe der Macht an demokratisch gewählte Stellen abschließen, zur Kenntnis genommen“, sagte der Sprecher der EU-Außenbeauftragten Catherine Ashton, Sébastien Brabant, in Brüssel. Die EU erwarte einen raschen Abschluss der Arbeiten an einer neuen demokratischen Verfassung sowie baldige Parlamentswahlen. Die US-Regierung rief die ägyptische Regierung und das Militär zu einerengen Zusammenarbeit auf. Dies sei wichtig, um die wirtschaftlichen Probleme des Landes in den Griff zu bekommen und für Sicherheit zu sorgen, sagte der Sprecher von US-Präsident Barack Obama, Jay Carney. {Quelle: www.stern.de}

 

7 Responses to “Ägyptens oberster Putschist bzw. Ersatzreifen”

    • carma Says:

      obama und sein verhältnis zum islam:

      • D.Ad Says:

        @carma
        wer weiss nicht mit wem man:es zu tun hatt!!

        Zitat-
        Obama scheint es mittlerweile begriffen zu haben, mit was es die westliche Welt beim militanten Islam zu tun hat. Im Wahlkampf hatte er noch die Schließung von Guantanamo als vordringliche Aufgabe propagiert. Davon ist er schnell abgerückt, seit er im Oval Office offensichtlich Informationen über die Rechtgläubigen erhielt, die dort zum Schutz aller Nichtmoslems festgehalten werden. Denn diese fanatischen Moslems sind tickende Zeitbomben, die unberechenbar sind und in Freiheit jederzeit explodieren können. Und welcher Regierungschef will nochmal das Leben von hunderten bis tausenden seiner Bürger aufs Spiel setzen?

        http://www.pi-news.net/2012/06/obama-will-bonner-salafisten-toten-lassen/

        ie Extremisten unterschätzen die Ausdauer und Möglichkeiten von US-Sicherheitsbehörden. Auch wenn es, wie bei Bin Laden, etwas länger dauert, erwischt es am Ende noch jeden. Grenzen spielen dabei kiene Rolle. Die Mittel sinde praktisch unbegrenzt.
        Dabei geht es auch um Innenpolitik. Jeder US-Präsi, der einen neuerlichen 9/11 zu verantworten hätte, könnte umgehend seinen Hut nehmen. Es wäre sein politisches Ende

  1. carma Says:

    für alle, die die wahrheit über obama wissen wollen:

  2. Ibrahaim Says:

    Die Amerikaner sind doch die besten Freunde der Islamisten und der Moslembrüder!

    Die Amerikaner die USA unterstützen diese Leute! Moslem = USA


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