kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Noch Drei Isaf-Soldaten sterben bei Anschlag 13. August 2012

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 18:53

 

Wieder haben „vermeintliche Verbündete“

einen tödlichen Anschlag auf die Isaf-Truppen verübt.

Terrorkommandos greifen hohe Staatsbedienstete

immer häufiger direkt an – mit tödlichen Folgen auch an diesem Sonntag.

 

 

 

 

Kabul: Erneut hat ein vermeintlicher Verbündeter in Afghanistan drei Soldaten der Internationalen Schutztruppe Isaf getötet. Die Nato-geführte Isaf teilte am Samstag mit, zu dem Angriff sei es am Vortag gekommen. Aus afghanischen Sicherheitskreisen hieß es, der Attentäter könne Übersetzer oder Polizist gewesen sein. Ebenfalls am Freitag hatte ein Afghane in Polizeiuniform drei US-Soldaten getötet. Zu beiden Vorfällen war es in der südlichen Provinz Helmand gekommen. In der südwestafghanischen Provinz Nimros erschoss ein Polizist am Samstag elf seiner Kollegen, darunter seinen Vorgesetzten. Der Angreifer sei getötet worden, sagte ein Polizeisprecher. Aus Sicherheitskreisen hieß es, der Täter sei ein Taliban-Kämpfer gewesen, der die Polizei infiltriert habe. Präsident Hamid Karsai verurteilte die Morde an den Isaf-Soldaten als „Terrorangriffe“. In einer Mitteilung Karsais hieß es, Feinde wollten verhindern, dass Afghanistan eine schlagkräftige Armee und Polizei bekomme. Deswegen griffen sie ausländische Ausbilder an. Angriffe von Afghanen in Polizei- oder Armeeuniformen auf ausländische Soldaten haben stark zugenommen. Seit Jahresbeginn kam es nach Angaben der Isaf zu 26 solchen Vorfällen mit 34 getöteten Isaf-Soldaten. Nicht eingerechnet ist der Mord an drei Isaf-Ausbildern, die keine Soldaten waren. Im gesamten vergangenen Jahr wurden 21 Fälle mit 35 getöteten Soldaten gezählt. Bei einem Bombenanschlag in der ostafghanischen Provinz Laghman wurden am Sonntag ein Distriktgouverneur, sein Leibwächter und ein Stammesältester getötet. Aufständische hätten den Sprengsatz ferngezündet, als der Gouverneur des Distrikts Alischeng gemeinsam mit den anderen Opfern in einem Auto auf dem Weg in sein Büro gewesen sei, sagte Vize-Provinzgouverneur Jaliyatullah Hamidi. Ein vierter Insasse des Wagens sei verwundet worden. Die rund 4.600 deutschen Soldaten im Afghanistan-Einsatz können derweil wieder per SMS Kontakt zur Heimat aufnehmen. Das sagte Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) am Samstag bei seinem Besuch in der Kyffhäuser-Kaserne im thüringischen Bad Frankenhausen. Vorübergehend hatten die Soldaten keine Kurznachrichten senden und empfangen können, weil eine in dem Bereich mitwirkende Firma insolvent geworden war. {Quelle: www.handelsblatt.com}

  

 

Selbstmordattentäter tötet drei Nato-Soldaten

 

 

Zwei Selbstmordattentäter der Taliban haben in Afghanistan eine Nato-Patrouille angegriffen.

Drei US-Soldaten wurden bei dem Anschlag in den Tod gerissen.

Die Zahl der in der Kriegsregion getöteten Zivilisten ging erstmals seit Jahren zurück.

 

 

Kabul: Bei einem Selbstmordanschlag sind am Mittwoch im Osten Afghanistans drei Nato-Soldaten getötet worden. Sie seien Opfer eines Angriffs von Aufständischen geworden, teilte die internationale Afghanistan-Truppe Isaf mit. Nach Angaben der Polizei in der Provinz Kunar griffen zwei Selbstmordattentäter mit Sprengwesten in der Provinzhauptstadt Asad Abad eine Gruppe von US-Soldaten an. Dabei seien drei der US-Soldaten und ein Afghane getötet worden. Die Gruppe sei zu Fuß auf dem Weg zum Gebäude des Provinz-Gouverneurs gewesen, als die Attentäter etwa 300 Meter von dem Gebäude entfernt ihre Sprengsätze gezündet hätten, sagte der Polizeichef der Provinz Kunar, Aiwas Mohammed Nasiri, SPIEGEL ONLINE. Ein Isaf-Sprecher bestätigte den Tod der Soldaten, zudem seien mehrere verletzt worden. Über die genaue Zahl und den Zustand der Verletzten machte der Sprecher keine Angaben. Nasiri zufolge kam bei dem Anschlag auch ein afghanischer Zivilist ums Leben, drei weitere seien verletzt worden. Die Taliban übernahmen die Verantwortung für das Attentat. Bereits am Dienstag waren drei Isaf-Soldaten getötet worden. Zwei davon waren bei zwei Anschlägen im Ost- und Südafghanistan ums Leben gekommen. Der dritte Soldat war im Osten des Landes von Attentätern erschossen worden, die Uniformen der afghanischen Nationalarmee trugen. Die rund 130.000 Isaf-Soldaten sollen bis Ende 2014 weitgehend abgezogen werden, doch Aufständische machen Teile des Landes weiter unsicher. Mit 220 Toten zwischen Januar und Juni 2012 ist die Zahl der getöteten Isaf-Soldaten nach Angaben der Website icasualties.org niedriger als im Vorjahreszeitraum, als 282 ausländische Soldaten getötet wurden. Von den rund 352.000 afghanischen Sicherheitskräften wurden zwischen April und Juli 853 getötet, während im selben Zeitraum 165 Isaf-Soldaten starben.

 

 

 1145 getötete Zivilisten im ersten Halbjahr 2012

 
Die Zahl der zivilen Opfer im Afghanistan-Krieg ging erstmals seit fünf Jahren zurück. In den ersten sechs Monaten 2012 registrierte die Mission der Vereinten Nationen in Afghanistan (Unama) 1145 getötete und 1954 verwundete Zivilisten. Das waren 15 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Unter den 3099 Toten und Verletzten seien 925 Frauen und Kinder gewesen, teilte Unama in Kabul mit. Für 80 Prozent der Opfer machten die Vereinten Nationen Aufständische wie die Taliban verantwortlich, für 10 Prozent die einheimischen und ausländischen Sicherheitskräfte. Die verbleibenden 10 Prozent konnten keiner Konfliktpartei zugeordnet werden. Stark zugenommen haben den Uno-Angaben zufolge gezielte Tötungen von Zivilisten durch Aufständische: Bei 237 solchen Attentaten seien in den ersten sechs Monaten des Jahres 255 Tote und 101 Verletzte zu beklagen gewesen, ein Plus von 53 Prozent. Ziel seien unter anderem Zivilisten, die von den Aufständischen verdächtigt würden, Regierung oder Militär zu unterstützen, hieß es im Unama-Halbjahresbericht zum „Schutz von Zivilisten im bewaffneten Konflikt“. Die veränderte Taktik – weg von Gefechten, hin zu gezielten Tötungen von Zivilisten – werteten die Uno als mögliches Anzeichen dafür, dass die Aufständischen geschwächt sein könnten. {Quelle: www.spiegel.de – 08.08.2012}

 

 

 

Getötete Deutsche aus Hannover und Kastellaun

 

 

Nie zuvor ist es den Taliban gelungen, einen deutschen General zu verwunden.

Nach dem Anschlag von Tachar liegt General Kneip im Feldlazarett,

laut Bundeswehr geht es ihm den Umständen entsprechend.

 

Nach dem Anschlag in der nordafghanischen Provinz Tachar mit zwei getöteten Bundeswehr-Soldaten ist der Zustand des verwundeten deutschen Generals Markus Kneip stabil. Kneip liege im Feldlazarett im Bundeswehr-Camp Marmal in Masar-i-Scharif, sagte ein Bundeswehr-Sprecher. Er habe weiterhin die Befehlsgewalt über die Internationale Schutztruppe Isaf in Nordafghanistan. „General Kneip ist nach wie vor der Kommandeur“. Seit Beginn des Afghanistan-Einsatzes vor fast zehn Jahren ist Kneip das hochrangigste Opfer der Bundeswehr und der internationalen Truppen insgesamt bei einem Anschlag. Nie zuvor wurde ein General bei einem Attentat am Hindukusch verletzt oder getötet. Nach ersten Erkenntnissen soll der Selbstmordattentäter vom Samstag eine Polizeiuniform getragen haben. Er sprengte sich nach einem hochrangigen Treffen im schwer gesicherten Sitz des Gouverneurs in der Provinzhauptstadt Talokan in die Luft. Die beiden getöteten deutschen Soldaten kamen aus Rheinland-Pfalz und aus Niedersachsen. „Bei den Gefallenen handelt es sich um einen 43-jährigen Major aus dem Führungsunterstützungsbataillon 282 in Kastellaun und einen 31-jährigen Hauptfeldwebel des Feldjägerbataillons 152 aus Hannover“, teilte die Bundeswehr mit. Mit dem Anschlag stieg die Zahl der in Afghanistan ums Leben gekommenen Bundeswehrsoldaten auf 50. Von ihnen starben 32 bei Gefechten oder Anschlägen.

 
Bei dem Anschlag, zu dem sich die Taliban bekannten, hatten die afghanischen Sicherheitskräfte ihr bislang hochrangigstes Todesopfer zu beklagen: Der Polizeikommandeur für den Norden und frühere Vize-Innenminister, Daud Daud, kam ums Leben. Unter den insgesamt sieben Toten ist auch der Polizeichef der östlich von Kundus gelegenen Provinz Tachar, Schah Dschahan Nuri. Neun Menschen wurden verletzt, darunter Tachars Gouverneur Abdul Jabar Taqwa. Von den fünf deutschen Verwundeten ist einer schwer verletzt. Leicht verletzt wurden nach Angaben der Bundeswehr Kneip und der Kommandeur des Bundeswehr-Lagers am Anschlagsort Talokan. Kneip hatte wenige Stunden vor dem Anschlag noch an der Trauerfeier in Kundus für einen am vergangenen Mittwoch bei einem Anschlag getöteten deutschen Soldaten teilgenommen. Am Sonntag wollte Isaf-Kommandeur David Petraeus mit Kneip in Masar-i-Scharif zusammentreffen. Ein Bundeswehr-Sprecher sagte, Kneip gehe es „den Umständen entsprechend gut“. Nach Angaben des Einsatzführungskommandos ist nicht geplant, Kneip nach Deutschland zu bringen.

 

Der Kommandeur der afghanischen Armee für die Nordregion, General Salmai Wesa, sagte am Sonntag: „Unsere ersten Informationen deuten darauf hin, dass der Attentäter eine Uniform der Sicherheitskräfte trug.“ Wesa hatte den Anschlag unverletzt überlebt. Ein Angehöriger der Sicherheitskräfte, der nicht namentlich genannt werden wollte, sagte, es habe sich um eine Polizeiuniform gehandelt. Die Polizei teilte mit, es sei noch zu früh für entsprechende Aussagen. In Berlin hatte der Befehlshaber des Einsatzführungskommandos, Generalleutnant Rainer Glatz, mitgeteilt: „Wir müssen davon ausgehen, dass es ein Angriff mehrerer Selbstmordattentäter gewesen ist.“ Afghanische Quellen wie auch Teilnehmer des Treffens am Sitz des Gouverneurs sprachen von einem Selbstmordattentäter. Der uniformierte Mann soll zu den Sicherheitskräften gehört haben, die die Konferenz schützen sollten. Als die Teilnehmer des Treffens den Konferenzraum verlassen hätten, sei der Attentäter auf die Gruppe zugegangen und habe seinen Sprengstoff gezündet, hieß es.

 

Trotz des Anschlags will die Bundesregierung an ihrer bisherigen Strategie in Afghanistan festhalten. Außenminister Guido Westerwelle (FDP) bekräftigte bei einem Besuch im Golfstaat Oman, dass die afghanischen Sicherheitskräfte innerhalb der nächsten Wochen die Verantwortung in ersten Regionen übernehmen sollen. Gegen Ende des Jahres soll dann wie geplant der Abzug der ersten deutschen Soldaten beginnen. Im Bundeswehr-Einsatzgebiet sollen die Afghanen von Juli an schrittweise die Verantwortung für Masar-i-Scharif übernehmen. Verteidigungsminister Thomas De Maizière (CDU) hatte die Deutschen in der Heimat nach dem Anschlag aufgefordert, „gerade jetzt unseren Einsatz in Afghanistan zu unterstützen“. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nahm die Nachricht vom Tod der deutschen Soldaten „schockiert und traurig“ auf. Die afghanischen Behörden begannen mit einer Untersuchung zum Anschlag. Tachars verwundeter Gouverneur Taqwa trat am Sonntag mit Verbänden an den Händen und im Gesicht in Talokan vor die Medien. Er sagte, bereits zuvor habe es Geheimdienstinformationen gegeben, dass Aufständische in Tachar Selbstmordanschläge geplant hätten. Am Bundeswehrlager in Talokan war es erst Mitte Mai zu schweren Ausschreitungen gekommen. Deutsche Soldaten hatten daraufhin gezielt auf Angreifer geschossen. Dabei waren elf Afghanen getötet worden, nach Angaben der Bundeswehr allerdings nicht von deutschen Soldaten, sondern von einheimischen Wachleuten. {Quelle: www.n24.de –  29.05.2011}

 

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