kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

«Ich sprinte, um Gott zu ehren» 13. August 2012

Filed under: Werte für Jugend — Knecht Christi @ 17:00

Pfarrerstochter Allyson Felix holte in London über 200 Meter Gold.

 

Die US-Amerikanerin reicht die Blumen weiter:

«Der Glaube ist der Grund, warum ich laufe. Das Sprinten ist ein Geschenk Gottes, und es ist an mir, ihn durch das Rennen zu lobpreisen».

 
Allyson Felix (26) räumt ab wie wenig andere: Olympia-Gold über 200 Meter in London und über 4 x 400 Meter in Peking (2008). Sowie zweimal Olympia-Silber über 200 Meter in Athen (2004) und Peking (2008). Achtmal holte sie WM-Gold sowie je einmal Silber und Bronze. Dazu schaffte sie bei den US-Trials als erste Athletin in der Geschichte der US-Meisterschaften den Hattrick über die ganze Bahn und holte die Titel über 100, 200 und 400 Meter. Allyson Felix nennt ihr Können ein Geschenk Gottes: «Der Erfolg gebührt nicht mir. Ich möchte, dass alles, was ich tue, Gott widerspiegelt, sei es auf der Laufbahn, oder privat. Der Glaube an Jesus Christus schenkt mir tiefen Frieden und Sinn. Das möchte ich nicht für mich behalten».
 
Wie ich zum Glauben kam: Gott sei das wichtigste in ihrem Leben. Den Entscheid für Jesus habe sie im Alter von sechs Jahren gemacht. «Ich lud ihn in mein Leben ein, denn obwohl ich ein Kind war, spürte ich, dass er mein Retter und Herr ist.» Sie habe Gott immer besser kennengelernt. «Natürlich war ich kein perfektes Kind und auch kein absolut heiliger Teenager. Ich bin auch durch schwierige Phasen gegangen und habe Entscheidungen getroffen, die falsch waren». Aber nie habe Gott aufgehört, sie zu lieben und ihr nachzugehen. «Auch jetzt gehe ich immer wieder durch Höhen und Tiefen. Aber es ist mein Ziel, Jesus jeden ein bisschen ähnlicher zu werden, – auch wenn das nicht leicht ist». Immer Siegen macht keinen Sinn: Es mache keinen Sinn, immer zu gewinnen, wenn man kein grösseres Ziel vor Augen habe: «Mein Ziel ist es, Gott zu verherrlichen. Und ich hoffe, dass den Menschen meine Art auffällt, dass sie durch mich sehen, wie wunderbar Gott ist. Mein Glaube hilft mir ausserdem, nicht unter Leistungsdruck zu kommen. Denn ich weiss, es geht im Leben nicht darum, Goldmedaillen zu gewinnen. Es geht um das Ganze, es geht um Gott».

 
«Gott in allen Umständen vertrauen»

 
«Das Wichtigste, was ich gelernt habe, ist Gott in allen Umständen zu vertrauen», sagt die 26jährige Kalifornierin. «Jeder von uns geht in seinem Leben durch verschiedene Phasen, und manchmal sieht es so aus, als hätte Gott uns vergessen, oder als würde sein Weg für uns überhaupt keinen Sinn machen.» Doch das scheine nur so. «Denn Gott weiss genau, was Sache ist, er hat die vollkommene Kontrolle, er meint es gut mit uns und wird uns nie im Stich lassen». Bei ihm sei man in sicheren Händen: «Wir können uns voll und ganz auf ihn verlassen. Ich habe gelernt zu glauben, dass nicht ich den besten Plan für mein Leben habe, sondern Gott. Ihm möchte ich immer vertrauen. Seine Gegenwart ist viel besser als Goldmedaillen und ich hoffe, dass viele Menschen das erkennen können». {Quelle: www.jesus.ch – Daniel Gerber / Miriam Hinrichs}

 

 

 

Zehnkämpfer Bryan Clay
 

«Ohne Jesus wäre ich nicht bei der Olympiade»

 
2004 gewann er olympisches Silber, 2008 olympisches Gold. Und dieses Jahr will der US-Amerikanische Zehnkämpfer Bryan Clay bei Olympia in London seine dritte Medaille holen. Doch eines verwundert: Clay ist sich sicher, dass er niemals so viel Erfolg hätte, wenn er nicht an Jesus glauben würde… «Ohne meinen Glauben hätte ich wahrscheinlich eine zerrüttete Familie, meine Prioritäten wären durcheinander und ich würde Entscheidungen treffen, die den Weg zum Erfolg verhindern würden. Aber weil ich eine Grundlage im Glauben habe, kann ich sagen dass Jesus für mich wie ein Kompass ist. Er hilft mir auf dem richtigen Weg zu bleiben. Er hilft mir gute Entscheidungen zu treffen – um dann auch gute Resultate zu erzielen. Ohne meinen Glauben, wäre ich verloren und ich glaube nicht, dass ich so viel Erfolg hätte, wie jetzt habe. Mein Leben zeigt, dass ich Recht habe».
 

Kindheit auf Hawaii: «Hawaii klingt für viele wie ein Urlaubsort und tatsächlich hatte ich eigentlich auch immer vor, wenig zu arbeiten und dafür viel zu surfen. Doch meine Welt geriet ins Wanken, als sich meine Eltern scheiden liessen. Ich wurde plötzlich sehr aggressiv, und fing an, das an mir und an anderen auszulassen. Wenn ich mich ärgerte, wurden daraus regelrechte Wutanfälle. Ich konnte mich nicht mehr kontrollieren. In meiner Rage wollte ich Dinge zerstören. Schlug alles kurz und klein, mit meinen Fäusten, meinen Füssen und sogar meinem Kopf». Irgendwann fand Bryan Clays Mutter zum Glauben und fing an für ihren Sohn zu beten. «Sie war eine Kampfbeterin. Und besonders betete sie für mich und meinen Bruder.» Doch die Gebete zeigten erst mal keine Wirkung. «Ich flog aus der Schule, weil ich mehrmals andere Schüler verprügelt hatte, und einmal sogar einen Lehrer».
 

Laufen als Therapie: «In der Highschool entdeckte ich das Laufen. Und schlicht gesagt, Laufen wurde zu meiner Religion. Mein Sportlehrer in der Highscool hatte mir Erklärt, dass Laufen ein Tor in eine andere Welt ist. Er wusste, mit was ich zu kämpfen hatte, wusste um meine Beziehung zu meiner Mutter und meinem Stiefvater, meine Probleme mit Mädchen und kümmerte sich um mich wie ein Vater. Er ermutigte mich, alle meine Probleme hinter mir zu lassen, einfach nur an mich zu denken und zu laufen. Und tatsächlich, Laufen half mir, von all meinen Gedanken frei zu werden. Zu der Zeit wurde ich auch richtig gut in Leichtathletik. Und ich begann mit dem Zehnkampf. Aber wieder einmal vermasselte ich mir alles. Ich nutzte mein Talent überhaupt nicht. Ich wollte lieber Party machen, Mädchen treffen und rumhängen. In der Schule wurde ich immer schlechter und auch im Sport liessen meine Leistungen stark nach».

 
Das Gefühl der Leere: «Irgendwann fing ich an, auf mein Leben zu schauen und merkte, dass ich überhaupt nicht glücklich war. Laufen machte mich nicht mehr glücklich, mein Partyleben auch nicht, ich war einfach nur unglücklich. Und ich versuchte, was ich bei meiner Mutter gesehen hatte, ich fing an, in der Bibel zu lesen und in die Kirche zu gehen». Konfrontiert mit den eigenen Fehltritten: «Eines Tages lief mir eines meiner Mädchen über den Weg und erzählte mir, sie habe eine schlimme sexuell übertragbare Krankheit. Und ich solle mal überprüfen lassen sollte, ob ich das nicht auch habe. Für mich war das ein Schock. Ich sperrte mich in mein Zimmer ein und schrie zu Gott: ‚Gott, was soll das? Ich werde niemals die Chance haben zu heiraten, ich werde nie Kinder haben können, mein restliches Leben wird ein Kampf sein! Ich habe mich doch geändert, und angefangen Bibel zu lesen, zu beten, dich zu suchen…‘  Und ich erinnere mich, wie ich auf dem Fussboden lag und plötzlich Gott zu mir sprach. ‚Bryan, was soll das? Nur weil du plötzlich ein bisschen Bibel liesst, willst du jetzt nicht die Konsequenzen Deiner Entscheidungen übernehmen?‘  Ich fühlte mich elend und zerbrochen, dumm und selbstsüchtig. Und das war der Punkt in meinem Leben, an dem sich vieles änderte. Ich wollte aus ganzem Herzen an Gott glauben und ihm nachfolgen. An diesem Tag, beschloss ich, dass Jesus die Kontrolle in meinem Leben übernehmen sollte. Ich wollte ein echter Jesusnachfolger sein und so leben, wie er es vorgelebt hatte. Und ich hatte Glück. Wie sich später rausstellte, war ich vollkommen gesund».
 

Leben als Christ

 
«Gott hat mein Leben komplett verändert. Ich habe eine wunderbare Frau, ich habe Erfolg im Sport und ein Leben voller Freude. Hätte mir das jemand früher gesagt, hätte ich es nie geglaubt! Wirklich nicht. Auch niemand meiner Freunde hätte geglaubt, dass ich einmal so ein Leben haben würde. Es haut mich einfach nur um, ich bin so gesegnet, so reich gesegnet! Zu gewinnen bedeutet mir so viel mehr, als nur der Erfolg. Denn plötzlich habe ich die Möglichkeit vor vielen Menschen zu sagen: Ja, schaut auf diesen treuen Gott, den ich gefunden habe. Allein wäre ich nie so weit gekommen, ich wäre untergegangen. Aber er hat mein Leben geändert, er hat mir Perspektive gegeben. Schaut auf mein Leben und findet selbst den Gott, der Menschen rettet! Es gibt ihn! Das ist auch der Grund warum ich nach London gehe und versuche die dritte Olympische Medaille zu gewinnen. Es gibt keine Garantie, dass ich das schaffen werde. Aber ich weiss, dass ich die Chance habe, von diesem Gott zu erzählen und den Leuten vor Augen zu halten, dass Gott real ist, und dass er in meinem Leben ein Wunder bewirkt hat». {Quelle: Cbn.com / charismamag.com – www.jesus.ch – von Miriam Hinrichs}

 

One Response to “«Ich sprinte, um Gott zu ehren»”

  1. ..G.K Says:

    ….Die Kirche muss die Welt durch ihre Heiligkeit retten. Sie wird aber ihr Ziel nicht erreichen, wenn sie das Leben der Welt teilt. Sie muss allen zur Verfügung stehen, aber mit Klugheit und Weisheit“ (27.2.70) und „bedenken, dass sie nur heilig ist aus meiner Heiligkeit. Es gibt zur Zeit mehr Unglauben in ihr als bei den Heiden…Ich habe versprochen, sie zu beschützen, doch brauche ich dazu die Mitarbeit jener, die vor mir verantwortlich sind für ihren Beistand in dieser aus dem Gleichgewicht geratenen Welt“ (21.6.67).

    Suchen und finden
    Unser Leben ist ein permanentes Suchen und Finden des Mitmenschen wie Gottes. Der Hl. Bernhard von Clairvaux hat dies in einer Predigt zum Hohenlied zum Ausdruck gebracht.
    „Voll Güte bist du, Herr, für die Seele, die dich sucht. Doch was bist du erst für die, welche dich findet? Doch darin besteht das Wunderbare, dass niemand dich suchen kann, der dich nicht schon gefunden hat. Du willst also gefunden werden, damit man dich sucht, und gesucht werden, damit man dich findet. Du kannst also gesucht und gefunden werden, doch niemand kann dir zuvorkommen

    Liebster Jesu

    Heb die Augen, das Gemüte,
    Sünder zu dem Berge hin:
    schau die Qualen, schau die Güte,
    schau, ob ich dein Heiland bin.
    Also ruft vom Kreuzesstamme,
    dir dein Jesus sterbend zu;
    drum die Sünde nun verdamme,
    suche bei ihm Heil und Ruh.

    Sieh, er strecket aus die Arme,
    neigt zu dir sein Angesicht,
    dass er huldvoll dich umarme,
    rührt dich diese Liebe nicht?
    Sieh, wie er für unsre Sünden,
    liebend sich zum Opfer bringt;
    wie er, dass wir Gnade finden,
    schmerzvoll mit dem Tode ringt.

    Sieh, dort hängt er zwischen Sündern,
    zu belehren diese Welt,
    dass er allen Menschenkindern,
    sich als Mittler hingestellt!
    Sünder, hör die Gnadenworte,
    die er zu dem Schächer spricht!
    Offen steht auch dir die Pforte,
    komm nur, er verstößt dich nicht.

    Drum so will ich voll Vertrauen,
    vor dem Kreuz mich werfen hin,
    Jesu Liebe anzuschauen,
    deren ich nicht würdig bin.
    Liebster Jesu, ach vergönne,
    dass ich schmerz- und reuevoll,
    meine Sünden tilgen könne,
    und dich lieben, wie ich soll!

    Schließ an meinem letzten Ende,
    mich in deine Wunden ein!
    lass, o Herr, in deine Hände,
    meinen Geist empfohlen sein.
    Lass mich selig dann verscheiden,
    und zu deinem Vater gehn;
    lass nach überstandnen Leiden,
    mich zu deiner Rechten stehn!


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s