kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Koptische Kirche meldet Morsi die Drohungen an 12. August 2012

Filed under: Islamischer Terror,Koptenverfolgung — Knecht Christi @ 15:34

 

Seine Exzellent Bischof Markus schickte dem Moslembruder Morsi einen offiziellen Brief, in dem er ihm und seiner bärtigen Regierung die Drohungen mitteilte, welche die christlichen Büchereien und Läden in Schobra (das Herz der ägyptischen Hauptstadt) von islamischen Terroristen erhielten. Die Kirche bittet sie, den Fall gründlich zu ermitteln und den Kopten den nötigen Schutz bieten. Die koptischen Büchereien und Läden in dem Kairoer Viertel Schobra erhielten die Drohbriefe von muslimischen Terroristen, in denen die Bärtigen Mut fassen, nachdem sie aus ihren Löchern hinausgekrochen sind, und den Kopten ein Ultimatum wie ihre Vorfahren seit 1400 Jahren stellen: „Entweder hört ihr auf, eure Bilder und Götzen zu verkaufen, oder wir werden euch eure Läden dem Erdboden gleich machen“. Das war milde geschrieben. Denn den muslimischen Stil ist für seinen Schmutz bekannt. Die ägyptische Zeitung Al-Youm Al-Sabäa veröffentlichte die Briefe und sprach mit den Besitzern der Büchereien und Shops. Bischof Markus, Oberhaupt der koptischen Diözese in Schobra Alkhimaa, schrieb dem Moslembruder Morsi: „Wir lehnen es vehement ab, dass irgendeine Macht sich in unsere Angelegenheiten oder koptische Kultur einmischt“! Die Shops, die solche Briefe per Post erhielten, sind: Sankt Mark, Heiliger Mina, Erzengel Rafaiel, Heiliger Filopatier und Al-Salam. Alle haben Anzeigen in der zuständigen Polizeistation erstattet. Angeblich zeigt das Innenministerium Interesse.

 

 

Für diejenigen, die Schobra nicht kennen:

 

Kennen Sie den Kairoer Statdviertel Mokatam, wo die koptischen Müllsammler leben? Da leben fast zwei Millionen Kopten. Im Mai 2009 wurden Kopten ihre Schweine genommen, obwohl es zu dieser Zeit keinen einzigen Fall von Schweinegrippe gab. Nach dem Abriss der Kirche in Soul (März 2011 – Atfih – Bundesland Giza) gingen die Kopten in Mokatam und Umgebung wie Ezbet Elnakhel auf die Straße protestieren. Sie wurden einerseits von der ägyptischen Armee und andererseits von Ganoven des Sicherheitsdienstes und den Salafisten angegriffen. 13 Kopten satrben und die Armee zerstörte ihre Häuser und vor allem ihre Recycling-Betriebe. Seit einigen Wochen wird es sogar versucht, ihnen den Müll wegzunehmen. Moslembrüder wie Khairat Alschater haben vor, Recyclingsfirmen zu grüden, um die Müllsammler entweder zum Flüchten zwingen oder zur Konversion zum Islam treiben. Schobra: In diesem Kairoer Stadtviertel leben mindestens 5 Millionen Kopten, was den Moslems – Regierung und Volk – ein Dorn im Auge ist. Wenn man auf den Straßen dort flaniert, hört man die Heilige Messe und die spirituellen Lieder oder Kirchengesänge. Zu jedem Fest wird der ganze Viertel mit Kreuzen und Ikonen geschmückt. Wo wir momentan die Fastenzeit vor der Maria-Himmelfahrt begehen, stellen die Kopten sogar in Alexandria eine Ikone der Heilige Jungfrau Maria im Balkon. Sicherlich kochen die Moderaten Moslems und fluchen die aufrichtigen von ihnen, die den islam richtig verstehen und die Taquyya nicht beherrschen. Man versucht mit allen Mitteln, die Kopten in Schobra zu schwächen, damit sie flüchten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Militärfahrzeuge auf dem Sinai

 

 

USA wollen Ägypten offenbar gegen Extremisten helfen
 

 

Sicherheitslage auf Sinai zuletzt stark verschlechtert

 

Angesichts der instabilen Sicherheitslage auf der Sinai-Halbinsel wollen die USA einem Zeitungsbericht zufolge Ägypten unterstützen. Das Verteidigungsministerium in Washington erörtere mit der ägyptischen Seite eine Reihe von Möglichkeiten, wie die Armee und die Polizei im Sinai US-Geheimdienstinformationen nutzen könnten, berichtete die „New York Times“ unter Berufung auf Pentagonvertreter. Die Gespräche liefen über Armee- und Geheimdienstkanäle sowie direkt mit der Regierung von Präsident Mohammed Mursi in Kairo, berichtete die Zeitung. US-Außenministerin Hillary Clinton habe mit dem neuen ägyptischen Regierungschef Hischam Kandil wegen der US-Hilfe telefoniert. Ägypten erhält jährlich 1,5 Milliarden Dollar (1,2 Milliarden Euro) Militärhilfe von den USA. Die Sicherheitslage auf der Sinai-Halbinsel hat sich in der vergangenen Woche dramatisch verschärft. Am Sonntag vor einer Woche wurden 16 ägyptische Soldaten bei einem Überfall auf einen Grenzposten getötet. Ägypten und Israel machen Palästinenser aus dem Gaza-Streifen und Islamisten vom Sinai für den Angriff verantwortlich. Als Reaktion auf den Überfall startete die ägyptische Armee am Mittwoch die größte Militäroperation auf dem Sinai seit Jahrzehnten. Dabei wurden nach Angaben aus Armeekreisen 20 Extremisten getötet. {Quelle: www.welt.de}

 

2 Responses to “Koptische Kirche meldet Morsi die Drohungen an”

  1. USA wollen Ägypten offenbar gegen Extremisten helfen

    Diese militanten Dschihadisten verfolgen mit an Sicherheit grenzenden Wahrscheinlichkeit die selben Ziele in Ägypten wie die Rebellen in Syrien. Sicher haben sie auch die selben Sponsoren. Man darf gespannt sein, auf welche Seite sich die veröffentlichte Meinung schlägt. Wird man sie Terroristen oder Freiheitskämpfer nennen? Bei den Taliban war es bereits mal so und dann mal so


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