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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Ägyptens Geheimdienstchef nach Sinai-Anschlägen gefeuert 9. August 2012

Filed under: Moslembrüder — Knecht Christi @ 19:04

Neuer Geheimdienstchef ist Hamas-Vertrauter

 

Nach den Angriffen von Extremisten gegen ägyptische Militärposten auf der Halbinsel Sinai hat Ägypten auch personelle Konsequenzen im Sicherheitsapparat gezogen. Präsident Mohammed Mursi entließ gestern den Geheimdienstchef Murad Mufawi und den Gouverneur der Provinz Nord-Sinai, Abdel Wahab Mabruk, wie der staatliche Fernsehsender Nile TV berichtete. Auch der Kommandant der Militärpolizei, Hamdi Badin, verlor seinen Posten. Zum neuen Geheimdienstchef wurde Abdel Wahid Schehata ernannt.

 

 

Mit Hubschraubern gegen Extremisten: Zuvor war Ägypten nach dem Überfall auf Grenzpolizisten massiv gegen mutmaßliche islamische Extremisten auf dem Sinai vorgegangen. Bei Hubschrauber-Angriffen wurden gestern nach Militärangaben mindestens 30 Menschen getötet, die Ägypten als Hintermänner des Anschlags verdächtigt. Soldaten seien in das Dorf Al-Tuma nahe der Stadt Scheich Suwaid eingerückt, sagte ein Kommandeur der Nachrichtenagentur Reuters. Bei der Aktion seien auch drei gepanzerte Fahrzeuge der Milizionäre zerstört worden. Dem Militär hätten Informationen vorgelegen, wonach sich in der Gegend islamistische Milizen aufgehalten hätten. Eine der größten Militäraktionen seit 1979: Die Militäraktion ist eine der größten, seit der Friedensvertrag mit Israel von 1979 der Armee strenge Grenzen bei Truppenbewegungen auf der Halbinsel setzte. Scheich Suwaid liegt nur zehn Kilometer vom Gazastreifen entfernt. In der Nacht war es im Norden des Sinai zu Zusammenstößen zwischen Sicherheitskräften und Bewaffneten gekommen. Israel begrüßt Kairos Vorgehen: Israel begrüßte das Vorgehen Ägyptens. Damit schaffen die Armee Ordnung auf dem Sinai, wie es ihre Pflicht sei, sagte der Sicherheitsberater der Regierung in Jerusalem, Amos Gilad, im israelischen Rundfunk. {Quelle: orf.at}

 

 

Sinais Bewohner: Das war nur ein Schießübung – wir erlebten Horor-Stunden, weil sie auf unsere Häuser schossen – wir sahen kein Blut, keine Leichen und keine verbrannten Fahrzeuge!

 

 

Ägyptens Militär hat den bewaffneten Extremisten auf der Halbinsel Sinai den Krieg erklärt. Kampfflugzeuge bombardierten am Mittwoch die Verstecke der Militanten und töteten mindestens 20 Gegner.

 

Drei Tage nach dem tödlichen Angriff auf einen ägyptischen Grenzposten ist die Armee des Landes auf der Sinai-Halbinsel mit Luftangriffen und Bodentruppen gegen mutmaßliche Extremisten vorgegangen. Dabei wurden nach Angaben eines Armeevertreters und des Staatsfernsehen am Mittwoch 20 gegnerische Kämpfer getötet. Als Reaktion auf den Angriff vom Sonntag mit 16 getöteten Grenzsoldaten wurde Geheimdienstchef Murad Muwafi entlassen. Laut Armeevertreter und Staatsfernsehen flogen Hubschrauber im Morgengrauen Angriffe in der Region um den Ort Tumah nahe des Grenzübergangs zum Gazastreifen in Rafah. Dabei wurden demnach 20 Extremisten getötet. Dagegen meldete die amtliche Nachrichtenagentur Mena, „terroristische Einheiten“ hätten Aufklärungsmaschinen beschossen, diese aber verfehlt. Daraufhin seien Bodentruppen gegen die Angreifer vorgegangen und hätten eine „bestimmte Zahl von ihnen getötet“. Erste Angriffe seit Jahrzehnten: Entsprechend der im Friedensvertrag zwischen Ägypten und Israel aus dem Jahr 1979 vorgesehenen Entmilitarisierung auf der Sinai-Halbinsel ist dort nur wenig Militär stationiert. Die Luftangriffe der ägyptischen Armee waren die ersten seit Jahrzehnten. In einer im Staatsfernsehen verlesenen Erklärung bezeichnete die Armeeführung den Einsatz als „vollen Erfolg“. Der seit Dienstagabend geführte Einsatz werde fortgesetzt. Ziel sei es, „die Kontrolle zu gewährleisten und die Sicherheit wieder herzustellen, indem die bewaffneten terroristischen Elemente auf dem Sinai angegriffen und vertrieben werden“. Angaben zu Toten wurden nicht gemacht.

 

 

Angriff auf Grenzposten

 

Bei dem Angriff auf den Wachposten Karm Abu Salem (Hebräisch: Kerem Schalom) an der Grenze zu Israel waren am Sonntag 16 ägyptische Grenzschützer getötet worden. Für den Überfall machen Israel und Ägypten Palästinenser aus dem Gaza-Streifen und Islamisten vom Sinai verantwortlich. Während ein israelischer Verteidigungsvertreter das Vorgehen der ägyptischen Armee begrüßte, sagte ein Sprecher des Auswärtigen Amtes in Berlin, Außenminister Guido Westerwelle (FDP) sei «in großer Sorge». «Die Vorfälle bergen ein erhebliches Eskalationsrisiko». Als Reaktion auf den Angriff vom Sonntag versetzte Ägyptens Präsident Mohammed Mursi Geheimdienstchef Muwafi in den Ruhestand. Entlassen wurde auch der Gouverneur der Provinz Nord-Sinai, wo sich der Angriff ereignete, sowie der Chef der Militärpolizei, wie Mursis Sprecher sagte. Nach Angaben von Sicherheitsvertretern wurde auf der Sinai-Halbinsel ein kanadischer Staatsbürgers festgenommen, der verdächtigt wird, in den Angriff vom Sonntag verwickelt zu sein. Er habe einen ägyptischen Personalausweis eines anderen Mannes bei sich gehabt und Fotos von Militärfahrzeugen gemacht, hieß es. {Quelle: www.zdf.de}

 

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