kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Taliban haben deutsche Waffen – USA machen Taliban neues Angebot 8. August 2012

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 20:16

Saudische Druckerei verbreitete 250 Millionen Koran-Ausgaben

  

 

Dschidda, 8.8.12 (Kipa): Über eine Viertelmilliarde Koranausgaben hat die königliche Korandruckerei im saudischen Medina in ihrem 27-jährigen Bestehen hergestellt: Exakt waren es 255.834.022 Exemplare der „heiligen“ Schrift des Islam, die die König-Fahd-Druckerei seit ihrer Einrichtung im Februar 1985 bis Ende Juni verbreitete, wie die saudische Zeitung „Arab News“ in ihrer Onlineausgabe von Dienstag unter Berufung auf offizielle Angaben meldete. Allein im Monat Scha`ban vor dem diesjährigen Ramadan (Mitte Juni bis Mitte Juli) produzierte das Institut demnach 329.766 Korane, darunter 283.254 Komplettausgaben, aber auch Hörbuch-Ausgaben bekannter Rezitatoren und Übersetzungen in verschiedenen Sprachen. Die Kosten für die Produktion und Verbreitung der Offenbarungsschrift belaufen sich laut der Meldung auf mehrere hundert Millionen Franken jährlich. An der weltweiten Verbreitung beteiligen sich den Angaben zufolge staatliche Institutionen wie saudische Botschaften und Ministerien, aber auch islamische Universitäten, Kulturvereinigungen, Sprachschulen für Arabisch und islamische Gemeinden im Ausland. {Quelle: kipa-apic.ch}

 

 

 

Vor der deutschen Botschaft in Kabul

 

 

Beute aus Kämpfen in Afghanistan

 

Taliban haben deutsche Waffen

 

In Afghanistan müssen Bundeswehrsoldaten immer öfter gegen Taliban kämpfen, die mit deutschen Waffen ausgerüstet sind. Wie die Waffen in die Hand der Aufständischen gelangen konnten, ist unklar. Hintergrund ist offenbar mangelhafte Exportkontrolle. Neben Tschechien ist Deutschland das einzige EU-Land, aus dem Waffen in Afghanistan auftauchen. Die Bundeswehr wird von den Taliban in Afghanistan auch mit deutschen Waffen angegriffen. Wie die Zeitung „Express“ unter Berufung auf das Verteidigungsministerium berichtet, stellt die internationale Schutztruppe Isaf bei Kämpfen mit Aufständischen regelmäßig Waffen, Sprengstoff und Munition aus deutscher Produktion sicher. Nach einer seit 2009 geführten Aufstellung des Ministeriums habe es sich dabei unter anderem um Maschinenpistolen, Maschinengewehre, einen Mörser sowie ein G3-Sturmgewehr gehandelt. Deutschland sei neben Tschechien das einzige EU-Land, aus dem Waffen in Afghanistan erbeutet worden seien. Unklar ist hingegen, wie die Waffen in die Hand der Aufständischen gelangen konnten. Die Linksfraktion im Bundestag, die zu dem Thema eine Anfrage an das Verteidigungsministerium gestellt hatte, beklagte mangelnde Kontrolle bei deutschen Waffenexporten. „Es wird deutlich, dass die deutsche Kontrolle nicht funktioniert. Wenn die Waffen einmal exportiert sind, werden sie in alle Kriege dieser Welt weitergereicht – bis dahin, dass heute deutsche Soldaten gegen deutsche Waffen kämpfen müssen“, sagte der Linke-Rüstungsexperte und Vize-Parteichef Jan van Aken der Zeitung. Länder mit vergleichbarer Rüstungsindustrie wie Frankreich und Großbritannien scheinen kein so großes Kontrollproblem zu haben, denn französische oder britische Waffen wurden nicht bei den Taliban gefunden.

 

 
Angriff in gestohlenen Uniformen

Aber nicht nur Waffen werden erbeutet, sondern auch Armeeuniformen. So haben im Osten Afghanistans zwei Männer in Armeeuniformen einen Soldaten der Isaf getötet. Die Angreifer hätten das Feuer auf eine Gruppe von Isaf-Soldaten eröffnet und einen von ihnen getötet, teilte die Nato mit. Details wurden nicht genannt, wie üblich machte das Militärbündnis auch keine Angaben zur Nationalität des getöteten Soldaten. Immer häufiger attackieren afghanische Soldaten – oder Angreifer, die sich solche Uniformen besorgt haben – Isaf-Soldaten. Die radikalislamischen Taliban erklären häufig, die afghanische Armee infiltriert zu haben und hinter den Angriffen zu stehen. Oft gibt es aber auch etwa wegen kultureller Gegensätze Streit zwischen westlichen und afghanischen Soldaten, der dann eskaliert. {Quelle: www.n-tv.de}

 

 

 

Gefangenenaustausch

USA machen Taliban neues Angebot

 

Es soll der erste Schritt zu Friedensgesprächen sein: Washington will nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters

für den US-Soldaten Bergdahl

fünf hochrangige Taliban aus dem Gefängnis Guantanamo Bay freilassen.

Der 26-Jährige war vor drei Jahren verschleppt worden.

 

Washington: Die USA haben den radikalislamischen Taliban ein neues Angebot zum Austausch von Gefangenen unterbreitet. Das berichtet die Nachrichtenagentur Reuters und beruft sich auf Insider. Danach ist die Regierung von Präsident Barack Obama jetzt zu Zugeständnissen bei einem Tausch von fünf hochrangigen Taliban aus dem Militärgefängnis Guantanamo Bay gegen den US-Soldaten Bowe Bergdahl bereit. Der heute 26-Jährige war 2009 von seinem Stützpunkt in Afghanistan verschleppt worden, er soll sich in der Gewalt der Taliban in Pakistan befinden. Der politisch umstrittene Tausch soll der erste Schritt zu Friedensgesprächen in Afghanistan werden. Ursprünglich sollten nur einige der Häftlinge von Guantanamo nach Katar überstellt werden. Nach der Freilassung von Bergdahl wären dann die übrigen gefolgt. Die Taliban kündigten im März jedoch den Abbruch der Gespräche an. Nun will die Regierung in Washington – dem Bericht von Reuters zufolge – sofort alle fünf Islamisten überstellen. Der US-Sondergesandte für Afghanistan und Pakistan, Marc Grossman, habe den Vorschlag im Juni mit Vertretern der Regierung von Katar besprochen. Dort halten sich eine Reihe von Taliban-Vertretern auf. Weder das US-Präsidialamt noch die Familie Bergdahl nahmen zu den Angaben Stellung. Der Vorstoß wenige Monate vor der US-Wahl ist politisch riskant. Bereits nach dem Bekanntwerden der ersten Verhandlungen war es zu massivem Widerstand im Kongress gekommen. Die fünf Taliban gelten als einige der gefährlichsten Insassen des Lagers auf Kuba. Darunter ist Mullah Mohammed Fasl, der ehemalige Vize-Verteidigungsminister der Taliban. Er wird für den Tod Tausender Schiiten verantwortlich gemacht. Viele Abgeordnete befürchten, dass die Männer wieder zu den Waffen greifen könnten. Laut einer Kongress-Studie ist jeder vierte von den 600 ehemaligen Guantanamo-Häftlingen, die bisher in den arabischen Raum überstellt wurden, später „terroristisch aktiv“ geworden oder wird entsprechender Taten verdächtigt. {Quelle: www.spiegel.de}

 

One Response to “Taliban haben deutsche Waffen – USA machen Taliban neues Angebot”

  1. @Zitat
    ach einer Aufstellung des Ministeriums, die auch der Nachrichtenagentur dpa vorliegt, handelte es sich seit 2009 unter anderem um mindestens zwei Pistolen, eine Maschinenpistole, ein Maschinengewehr, einen Mörser sowie ein G3-Sturmgewehr. Der sichergestellte Sprengstoff aus deutscher Produktion sei vor 1990 in der Bundesrepublik und der DDR hergestellt worden. Zudem fielen der Isaf zum Beispiel mehrere Dutzend Splitterhandgranaten noch aus DDR-Produktion in die Hände.

    Aus der Liste geht hervor, dass Deutschland neben Tschechien das einzige EU-Land ist, aus dem Waffen in Afghanistan erbeutet wurden. Andere Herkunftsländer sichergestellter Waffen und Munition sind Russland, China, Iran, das frühere Jugoslawien und die USA.

    Die Linksfraktion im Bundestag, die zu dem Thema eine Anfrage an das Verteidigungsministerium gestellt hatte, beklagte mangelnde Kontrolle bei deutschen Waffenexporten. «Es wird deutlich, dass die deutsche Kontrolle nicht funktioniert. Wenn die Waffen einmal exportiert sind, werden sie in alle Kriege dieser Welt weitergereicht – bis dahin, dass heute deutsche Soldaten gegen deutsche Waffen kämpfen müssen», sagte der Linke-Rüstungsexperte und Vize-Parteichef Jan van Aken der Zeitung. «Länder mit vergleichbarer Rüstungsindustrie wie Frankreich und Großbritannien scheinen kein so großes Kontrollproblem zu haben, denn französische oder britische Waffen wurden nicht bei den Taliban gefunden.»

    http://www.ffh.de/news-service/ffh-nachrichten/nController/News/nAction/show/nCategory/topnews/nId/16549/nItem/11-tote-bei-anschlaegen-in-afghanistan-minister-tritt-zurueck.html


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