kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Ägyptens Präsident Mursi verbürgt sich für „Sicherheit von Touristen“ 8. August 2012

Filed under: Moslembrüder — Knecht Christi @ 14:40

 

Der Tourismus ist der wichtigste Wirtschaftszweig in Ägypten.

Doch seit den Unruhen im Frühjahr 2011 sind die Besucherzahlen stark eingebrochen.

Nun verbürgt sich Ägyptens Präsident Mohammed Mursi persönlich

für „die Sicherheit von Touristen“ in seinem Land.

  

 

 

Der ägyptische Präsident Mohammed Mursi hat sich für die Sicherheit von Touristen in seinem Land verbürgt. Bei einem Besuch des Urlaubsorts Luxor sagte Mursi am Freitag laut der amtlichen ägyptischen Nachrichtenagentur Mena, sein Land sei heute noch sicherer als vor dem Beginn des politischen Umsturzes. Mursi lud alle Ausländer dazu ein, „Ägyptens Klima und antike Sehenswürdigkeiten “ zu genießen. Der Tourismus ist einer der wichtigsten Wirtschaftszweige des Landes und war nach den Unruhen im Frühjahr 2011, die zum Sturz des langjährigen Machthabers Husni Mubarak geführt hatten, massiv eingebrochen. Zwar lagen die Besucherzahlen zwischen Januar und März 2012 um 32% über dem Vorjahreszeitraum, waren aber immer noch um 27,8% niedriger als im ersten Quartal 2010. Noch am Donnerstag hatte Israel alle Staatsangehörigen, die sich auf der ägyptischen Sinai-Halbinsel befanden, aufgefordert, die Urlaubsregion „sofort“ zu verlassen. Es gebe Hinweise darauf, dass eine Gruppe aus dem Gazastreifen Attentate auf Israelis plane, hieß es in einer Mitteilung der israelischen Behörde für Terrorismusbekämpfung. {Quelle: www.derwesten.de}

 

 

 

Kopten kritisieren Zusammensetzung der neuen Regierung in Kairo

 

 

Nur eine Christin unter 35 Ministern

Metropolit Pachomios übt Kritik an „unfairer“ Auswahl

Bischof Markus: Gewalt gegen Christen nimmt zu

 

Kairo (kath.net/KAP): Die koptisch-orthodoxe Kirche ist unzufrieden mit der Zusammensetzung der neuen ägyptischen Regierung, der nur noch eine Christin angehört. Metropolit Pachomios von Beheira, der nach dem Tod von Kopten-Papst Schenouda III. derzeit vorübergehend an der Spitze der Kirche steht, bezeichnete die Auswahl der Minister am Wochenende in einem Zeitungsinterview als „unfair“. Entsprechend ihrem Anteil an der Gesamtbevölkerung müssten vier koptische Christen dem neuen Kabinett angehören, forderte Pachomios gegenüber der Zeitung „Al-Shorouq“. Wissenschaftsministerin Nadia Eskandar Zakhari ist die einzige Christin und neben Sozialministerin Nagwa Hussein Ahmed Khalil eine von zwei Frauen in der neuen, auf 35 Ministerposten aufgestockten Regierung, die Staatspräsident Mohammed Mursi in der Vorwoche angelobt hat. „Vor allem weil die Zahl der Ministerien gestiegen ist, hatten wir mehr koptische Vertreter erwartet“, übte Metropolit Pachomius Kritik. Die Kopten auf diese Weise zu behandeln sei falsch. Der alten Regierung in Kairo hatten zwei koptische Christen angehört. Nach unterschiedlichen Schätzungen sind zwischen 10 und 14% der 82 Millionen Ägypter Christen.

 

 

Bischof: Gewalt gegen Christen nimmt zu

 

Metropolit Pachomios kritisierte im Interview auch die ägyptischen Sicherheitskräfte für ihr Nicht-Eingreifen bei einem Angriff auf Christen in dem Dorf Dahshur nahe der Hauptstadt Kairo am vergangenen Mittwoch. Dort war ein Streit zwischen einem christlichen Wäschereibesitzer und einem muslimischen Kunden zu Straßenkämpfen ausgeartet, bei denen ein Muslim starb. Muslime griffen daraufhin eine Kirche an und steckten koptische Wohnungen und Geschäfte in Brand; mehr als 100 koptische Familien mussten aus dem Dorf fliehen. Der koptische Bischof Marcos sprach nach der Attacke vor einer Zunahme der Gewalt gegen Christen. „Das allgemeine Klima wendet sich gegen die Christen“, sagte er der Nachrichtenagentur AFP. Die „offiziellen“ Reaktionen trugen nicht dazu bei, den Unmut der Kopten zu dämpfen. Präsident Mursi ließ erklären, es habe sich in Dahshur um einen „individuellen Vorfall“ gehandelt, keinesfalls könne man von einer Verfolgung der Christen sprechen. Solche Dinge ereigneten sich „alle Tage“. Die Christen sollten in das Städtchen zurückkehren, die Gewalttäter würden bestraft werden. Das koptisch-orthodoxe Patriarchat betonte in einer Erklärung, die Behörden hätten in Dahshur nicht mit der notwendigen Entschlossenheit gehandelt. Diese Entschlossenheit wäre aber der einzige Weg, um die „anhaltende Welle der Gewalt gegen die Kopten“ zu stoppen. Aufgabe der Behörden sei es jedenfalls, die Gewalttäter und die Anstifter zu bestrafen, die Rückkehr der christlichen Familien zu ermöglichen und für finanzielle Kompensation für alle Geschädigten zu sorgen. Das Oberhaus des ägyptischen Parlaments setzte ein achtköpfiges Komitee ein, das sich um „interreligiöse Versöhnung“ in Dahschur annehmen soll. Der Vorsitzende des Oberhauses, Ahmed Fahmi, erklärte dazu, es gehe nicht in erster Linie darum, die Schuldigen festzustellen, sondern Versöhnung zwischen Muslimen und Kopten zu bewirken. Genau diese in Ägypten oft angewandte Vorgangsweise – Einsetzung von Versöhnungskomitees nach interkonfessionellen Auseinandersetzungen – wird von den meisten Kopten abgelehnt.  {Quelle: www.kath.net}

 

2 Responses to “Ägyptens Präsident Mursi verbürgt sich für „Sicherheit von Touristen“”

  1. …sorry was ist das Weib in Schwarz -Rosa– verkörpert sie ein ein Wasser-Kostumfest

    wird ja immer besser—


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