kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Ägypten fliegt ersten Luftangriff im Sinai seit Jom-Kippur-Krieg 8. August 2012

Filed under: Islamischer Terror,Moslembrüder — Knecht Christi @ 19:49

 

Die ägyptische Armee hat in einer Vergeltungsaktion 20 bewaffnete Kämpfer getötet.

Zuvor waren Grenzposten von Islamisten angegriffen worden.

 

Die ägyptische Armee hat nach eigenen Angaben 20 bewaffnete Kämpfer auf der Sinai-Halbinsel getötet. Ein Armee-Hubschrauber habe die Kämpfer am Morgen im Norden der Halbinsel beschossen, berichtete das ägyptische Fernsehen. Der Hubschrauber habe mehrere Fahrzeuge angegriffen. Zuvor waren mehrere Kontrollpunkte der ägyptischen Armee und Polizei beinahe zeitgleich aus vorbeifahrenden Autos beschossen worden, teilten die Sicherheitskräfte mit. Auch eine von der Armee kontrollierte Fabrik wurde beschossen. Mindestens ein Zivilist und ein Polizist seien dabei verletzt worden. Es war der erste Luftschlag, den die ägyptische Luftwaffe seit 1973 auf der Halbinsel geflogen ist. Seit dem Jom-Kippur-Krieg muss das ägyptische Militär laut Friedensabkommen Aktivitäten der Luftwaffe in der Region mit Israel abstimmen. Nach Berichten von Augenzeugen hatten Bewaffnete in den Geländewagen, von denen die Kennzeichen entfernt worden waren, das Feuer aus automatischen Waffen eröffnet. Die Sicherheitskräfte erwiderten das Feuer, woraufhin die Angreifer mit hoher Geschwindigkeit davonfuhren. Einheiten der Armee nahmen umgehend die Verfolgung auf.
 

 

 

Zuvor 16 ägyptische Soldaten getötet

 
Erst am Sonntag hatten unbekannte Bewaffnete auf der Halbinsel Sinai 16 ägyptische Soldaten in der Nähe des palästinensischen Gazastreifens getötet. Anschließend waren mehrere Angreifer mit einem erbeuteten gepanzerten Fahrzeug nach Israel eingedrungen, wo sie vom israelischen Militär getötet wurden. Das ägyptische Militär gab an, dass die Angreifer radikale Islamisten gewesen seien. Ägyptens Staatspräsident Mohammed Mursi blieb am Dienstag dem Staatsbegräbnis der getöteten ägyptischen Soldaten fern – aus Sicherheitsgründen, wie es hieß. Ministerpräsident Hischam Kandil wurde von einer aufgebrachten Menge an der Teilnahme gehindert. {Quelle: www.zeit.de}

 

 

Rafahs Tunnel

 

 

 

 

Der Sinai, Mursis neues Problem

 

Israel war auf den tödlichen Anschlag im Sinai vorbereitet – Ägypten nicht.

Kairo muss nun den Terror auf der Halbinsel bekämpfen, ganz im Sinne Israels.

 

 

Es ist erst wenige Tage her, als sich Ägyptens neuer Innenminister Ahmad Jamal a-Din über eine Gefahrenmeldung der israelischen Antiterrorbehörde mokierte. Sie lautete,  den Sinai sofort zu verlassen, weil dort ein Attentat unmittelbar bevorstehe. „Ägypten nimmt israelische Warnungen zwar ernst, aber die meisten verfolgen nur das Ziel, Touristen einzuschüchtern und die Besucherströme vom Sinai nach Eilat umzuleiten“, entgegnete darauf Innenminister a-Din. Doch weit gefehlt: In der Nacht zum Montag ereignete sich an der ägyptisch-israelischen Grenze das schwerste Attentat seit Jahren. Terroristen töteten mindestens 16 ägyptische Grenzschützer. Ohnehin herrschte am Sonntag rund um den Gazastreifen erhebliche Spannung. Ein islamistischer Extremist war in Gaza von einer israelischen Rakete getötet worden. Er habe dem Terrornetzwerk „Globaler Dschihad“ angehört, das mit Al-Kaida sympathisiert, teilte der israelische Armeesprecher mit. Er sei an einem Attentat beteiligt gewesen, bei dem vor wenigen Wochen ein israelischer Zivilist an der ägyptischen Grenze erschossen worden war, und habe nun einen weiteren Anschlag geplant. Auf die israelische Attacke folgte aus dem Gazastreifen der Beschuss grenznaher israelischer Wohnorte. Gegen acht Uhr abends dann fuhren zwei Geländewagen mit schwarz gekleideten Männern zum Checkpoint 16 an der ägyptischen Grenze. Dieser liegt nahe dem Länderdreieck Kerem Schalom, wo Israel, Ägypten und der Gazastreifen aufeinandertreffen. Die Angreifer stürmten den Grenzposten, töteten 16 ägyptische Soldaten und verletzten sieben zum Teil schwer. Sie bemächtigten sich zweier Armeefahrzeuge, mit denen sie Israel attackieren wollten. Zuerst sprengten sie einen Armeelastwagen neben einem israelischen Wachturm, dann lenkten mindestens sechs der Terroristen einen Schützenpanzer durch die Bresche im Grenzzaun. Sie kamen nicht weit: Die Israelis hatten die Attacke erwartet. Der Panzer wurde zerstört, die Terroristen von den Israelis getötet. „Unsere Einheiten beendeten die Aktion nur 15 Minuten, nachdem sie begann“, sagte der zuständige General Tal Russo.

 

 

 

 

 

„Keine Terrororganisation, die nicht im Sinai vertreten ist“

 
Monatelang hatten Experten gewarnt, Jerusalem besitze nicht genug Informationen über Terrorgruppen im Sinai. Nach dem Sturz Hosni Mubaraks im Januar 2011 vergrößerte sich hier ein Machtvakuum, das von Schmugglern, Kriminellen und Extremisten gefüllt wurde: „Es gibt keine Terrororganisation, die nicht im Sinai vertreten ist: Von Al-Kaida über die Hamas bis zu Verbündeten des Irans“, sagt Benjamin Ben Elieser, Israels ehemaliger Verteidigungsminister mit hervorragenden Kontakten nach Ägypten. Israel wurde in vergangenen Monaten wiederholt vom Sinai aus angegriffen. Doch im Gegensatz zu damals verfügt die Armee nun scheinbar über verlässliche Informationen, die das Attentat vereitelten. In diplomatischer Hinsicht dürfte der Angriff für Israel positive Konsequenzen haben. Seit Jahren schon drängen die Israelis Kairo, den Sinai „zurückzuerobern“ und die Nachschublinien palästinensischer Terrororganisationen in Gaza zu kappen. Das Attentat könne „für die Ägypter ein Weckruf sein, die Dinge im Sinai mit mehr Ernst anzugehen“, meinte Verteidigungsminister Ehud Barak.

 

 

 

 

 

 

Anschlag bremst Solidarisierung mit der Hamas

 
Seit Mubaraks Sturz im Januar 2011 hatte Kairo seine Staatsgewalt am Sinai weitgehend aufgegeben. Die Gaspipeline nach Israel und Jordanien wurde seither 15 Mal gesprengt, Schusswechsel zwischen Bewaffneten und der Armee sind Routine. Soldaten wagen sich oft nicht von den Hauptstraßen, an Straßensperren bleiben sie aus Angst vor Angriffen in ihren Schützenpanzern sitzen. Das Attentat scheint nun die in Israel gefürchtete Solidarisierung zwischen der radikal-islamischen Hamas und Ägyptens neuer Staatsführung unter Präsident Muhammad Mursi von den Muslimbrüdern vorerst zu bremsen. Nach Angaben ägyptischer Medien handelte es sich bei den Tätern um „Beduinen aus dem Sinai“ und „Dschihadisten, die durch Tunnel aus dem Gaza-Streifen eingedrungen“ seien. Ägyptens Medien beschuldigten die Palästinenser des Zwischenfalls. Obschon die Hamas das Attentat umgehend als „hässliches Verbrechen“ verurteilte und den Hinterbliebenen ihr Beileid mitteilte, sprachen Kommentatoren davon, Ägypten könnte sich gezwungen sehen, Gaza anzugreifen. Viele kritisierten den Leichtsinn der Militärs, Israels Warnungen ignoriert zu haben. Mursi rief sofort eine Krisensitzung ein. Die Armee gelobte Rache, während Mursi drohte: „Diejenigen, die hinter dem Angriff stehen, werden einen hohen Preis zahlen, sei es in oder außerhalb Ägyptens.“ Der Grenzübergang nach Gaza wurde geschlossen, die Grenzstadt Rafah militärisches Sperrgebiet. Truppen zogen in den Sinai, um nach den Komplizen der Attentäter zu suchen, während zwei Kampfhubschrauber Angriffe gegen Islamisten-Zentren flogen: „Die Sicherheitskräfte werden wieder alle Teile des Sinai unter Kontrolle bringen“, versprach Mursi. Dabei war es ausgerechnet Mursi gewesen, der den Bewohnern des Sinais noch vor seinem Wahlsieg eine neue Politik versprochen hatte. Das alte Regime betrachtete die dort ansässigen Beduinen oft als Problem. Rund 600.000 von ihnen haben nicht einmal einen Ausweis, die Wirtschaftsentwicklung Ägyptens ging an ihnen vorbei. Mursi versprach Abhilfe. Doch statt Entwicklungsgelder schickt er nun Soldaten in den Sinai. Trotz der schweren Probleme, die Ägyptens Wirtschaft und Gesellschaft plagen, ist am Sonntag die Befriedung des Grenzgebiets mit Israel zu Mursis dringlichster Aufgabe geworden. {Quelle: www.zeit.de}  

 

 

 

Hamas-Premier Hanije trifft Mursi

 

KAIRO (inn): Der neue ägyptische Präsident Mohammed Mursi hat den palästinensischen Premierminister im Gazastreifen, Ismail Hanije, am Donnerstag in Kairo empfangen. Dabei sprachen sie über eine palästinensische Versöhnung, ein Ende der Gaza-Blockade und die Gasversorgung des Küstenstreifens. Während des Treffens sei es unter anderem um die „Aufhebung der Belagerung und des Leidens der Menschen in Gaza“ gegangen sowie die Versöhnung der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) mit der Hamas . Dies teilte ein Sprecher Mursis nach Angaben der Tageszeitung „Jerusalem Post“ mit. Hanije hatte am Mittwoch Gaza mit einer Delegation aus 17 Vertretern für sein Treffen mit dem ägyptischen Präsidenten verlassen, berichtet die palästinensische Nachrichtenagentur „Ma‘an“. Zudem traf sich Hanije mit dem Chef des ägyptischen Geheimdienstes, Murad Muwafi. Sie hätten die Rolle des ägyptischen Sicherheitsapparats für palästinensische Belange besprochen. So sollen die Ägypter angekündigt haben, dass die Menge des Kraftstoffes, der über Ägypten transportiert wird, kommende Woche mehr als verdoppelt werde, schreibt die „Jerusalem Post“ und bezieht sich auf eine palästinensische Quelle.

 

„Mursis Herz ist bei der Hamas , aber sein Kopf ist anderswo“, sagte der palästinensische politische Kommentator Hani al-Masri laut der „Jerusalem Post“. „Er wird versuchen, ihnen so viel wie möglich zu geben, aber das wird nicht viel sein, weil seine Macht beschränkt ist.“ Für eine Öffnung der Grenzen zu Gaza habe es während des Gesprächs kein Zeichen gegeben. Mursi und Hanijeh aßen zusammen das abendliche Ramadan-Mahl namens Iftar, mit dem Muslime einen Fastentag abschließen. Die Hamas ist aus der Muslimbruderschaft hervorgegangen, als deren Kandidat Mursi bei der Wahl angetreten war. Mittlerweile ist er aus der islamistischen Partei ausgetreten. Unter dem Anfang 2011 gestürzten Präsidenten Hosni Mubarak war die Hamas von ägyptischer Seite her isoliert. Mursi legte Ende Juni seinen Amtseid als ägyptischer Präsidenten ab. In der vergangenen Woche hatte Mursi sich bereits sowohl mit dem palästinensischen Präsidenten Mahmud Abbas als auch mit dem Hamas -Führer Chaled Mascha‘al in Kairo getroffen. {Quelle: www.israelnetz.com}

 

 

Was die verlogenen Moslembrüder in Ägypten oder in Palästina (Hamas) nicht zeigen,

dass sie nicht nur Nahrungsmittel schmuggeln,

sondern Waffen!

 

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