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Hillary in Süd-Süden – Öl ins Feuer gießen? 6. August 2012

Filed under: Moslembrüder — Knecht Christi @ 18:03

Südsudan und Sudan legen Öl-Streit bei

 

Addis Abeba: Der monatelange Konflikt zwischen Südsudan und Sudan um die Erlöse aus dem Erdölgeschäft scheint vorerst beigelegt zu sein. Nachdem die beiden Staaten im April im Streit über die Nutzung der Ölvorkommen um die Stadt Heglig am Rande einer militärischen Konfrontation standen, einigten sie sich jetzt über den Export südsudanesischen Öls über sudanesische Pipelines: Nach Angaben der südsudanesischen Regierung vom Samstag wurde vereinbart, dass der Süden für die nächsten dreieinhalb Jahre 9,48 Dollar pro Barrel Transportgebühr für die Nutzung der Ölleitungen des nördlichen Nachbarn bezahlt.  Südsudan verfügt über etwa drei Viertel der Ölvorkommen in der Grenzregion zum Sudan. Im Januar stellte das Land allerdings die Förderung ein, nachdem es Sudan Diebstahl des Rohstoffs vorgeworfen hatte. Das Binnenland Südsudan kann sein Öl ohne die sudanesischen Pipelines nicht zu den Häfen für den Export transportieren. US-Außenministerin Hillary Clinton begrüßte nun die Einigung. Am Donnerstag war eine Frist des UN-Sicherheitsrates zum Abschluss eines Abkommens zwischen den Nachbarstaaten ausgelaufen. Erst im vergangenen Jahr hatte sich Südsudan für unabhängig erklärt.dapd {Quelle: www.sueddeutsche.de}

 

 

Clinton verlangt Vertrag

zwischen Sudan und Südsudan

über Ölgeschäft

 
US-Außenministerin dringt auf schnelle Lösung des Konflikts

 

Juba (dapd): US-Außenministerin Hillary Clinton hat bei einem Besuch in der südsudanesischen Hauptstadt Juba ein Abkommen über die gemeinsame Ölindustrie mit dem Sudan angemahnt. „Auch wenn Südsudan und Sudan nun getrennte Staaten sind, so teilen sie doch ein Schicksal und eine Zukunft“, sagte Clinton am Freitag nach einem Treffen mit Präsident Salva Kiir. „Es ist nun dringend nötig, dass beide Seiten – der Norden und der Süden – zügig ein Abkommen über die offenen Fragen schließen. Die Menschen im Südsudan erwarten das“. Südsudan verfügt über rund drei Viertel der Ölvorkommen in der Grenzregion zum Sudan. Im Januar stellte das Land allerdings die Förderung ein, nachdem es dem Sudan Öldiebstahl vorgeworfen hatte. Das Binnenland Südsudan muss die sudanesischen Pipelines nutzen, um das Öl zu den Häfen zu pumpen. Über die Aufteilung der Erlöse aus dem Erdölgeschäft haben Khartum und Juba bislang keine Einigung erzielt. „Ein Anteil von etwas ist besser als ein Anteil von nichts“, sagte Clinton. Der südsudanesische Außenminister Nhial Deng Nhial dankte Clinton für die Unterstützung der USA und sagte, der Druck auf den Sudan müsse weiter erhöht werden, um eine Einigung über die Verteilung der Ölgewinne zu erzielen. Am Donnerstag war eine Frist des UN-Sicherheitsrates zum Abschluss eines Abkommens zwischen den Nachbarstaaten ausgelaufen. Der arabisch dominierte Norden und die afrikanischen Stämme im Süden hatten von 1983 bis 2005 einen blutigen Bürgerkrieg mit rund zwei Millionen Todesopfern geführt. Im vergangenen Jahr hatte sich der Südsudan für unabhängig erklärt. {Quelle: www.welt.de}

 

 

US-Außenministerin auf Afrika-Reise

 

Tödlicher Anschlag in Kenia vor Besuch Clintons

 

Nairobi (RPO). Bei einem Terroranschlag in Kenia kurz vor dem Besuch von US-Außenministerin Hillary Clinton sind mindestens ein Mensch getötet und vier andere verletzt worden. Es handele sich offensichtlich um einen Selbstmordanschlag, bei dem nur der Terrorist ums Leben kam, so ein Polizeisprecher am Freitagabend in Nairobi. Die Tat am Freitagnachmittag im Osten der Hauptstadt Kenias trage aber nicht die charakteristischen Züge der bisherigen Attacken der radikal-islamischen Miliz Al-Schabaab, hieß es. Kenia leidet seit dem Einmarsch der kenianischen Militärs im Nachbarland Somalia Ende 2011 unter den Terroranschlägen somalischer Extremisten. Die Miliz bekämpft die Zentralregierung in Mogadischu und will einen islamischen Gottesstaat errichten. Hillary Clinton, die am Freitag im Rahmen ihrer elftägigen Afrikareise Südsudan besuchte, wird am Samstag in Nairobi erwartet. {Quelle: www.rp-online.de}

 

One Response to “Hillary in Süd-Süden – Öl ins Feuer gießen?”

  1. …Der 94-jährige Ex-Präsident hat Häuser in Johannesburg und Qunu. Im Mai hatte er bekannt gegeben, dass er sich nach Qunu zurückziehen wolle. Der Friedensnobelpreisträger, der 27 Jahre als politischer Gefangener in Haft verbrachte, hat sich aus dem öffentlichen Leben verabschiedet und kaum mehr Gäste empfangen.

    Während des Lunchs in der Provinz Eastern Cape traf sich die Clinton begleitende Wirtschaftsdelegation mit südafrikanischen Vertretern in Johannesburg. Dabei ging es vor allem um einen Ausbau des Handels zwischen beiden Ländern. Aus den USA waren unter anderen Vertreter von Boeing, Chevron, EMD/Caterpillar und Wal-Mart dabei.

    Clinton soll am Donnerstag nach Nigeria weiterfliegen und wird dann in Benin erwartet. Zudem will sie in Ghana am Staatsbegräbnis von Präsident John Atta Mills teilnehmen, bevor sie für Gespräche über die Syrien-Krise nach Istanbul reisen wollte.

    Die elftägige Reise hat Clinton bisher nach Senegal, Uganda, Südsudan, Kenia und Malawi geführt. (SDA)

    ——<<<<Obama bleibt solche Schritte nach Ansicht vieler Beobachter bislang schuldig. "Die Afrikaner werden Obama immer als einen der ihren betrachten, also erheben wir nur widerwillig Kritik", sagt der Kenianer Mwangi Kimenyi von der angesehenen Washingtoner Denkfabrik Brookings Institution. "Aber es stellt sich heraus, dass unsere Erwartungen an den Präsidenten ein bisschen zu hoch gegriffen und unrealistisch waren. Er hätte mutiger sein und mehr tun können."

    Immer stärker wird allerdings die Rolle des 2007 ins Leben gerufenen Afrika-Regionalkommandos des US-Militärs, Africom, vor allem seitdem die Vereinigten Staaten vermehrt Geld in die Ausbildung afrikanischer Soldaten pumpen. Die Regierung in Washington verfolgt mit wachsender Besorgnis Entwicklungen wie in Mali, Somalia und Nigeria, wo islamistische Extremisten zunehmend auftreten. Diese Themen dürfte Clinton in den kommenden Tagen häufiger ansprechen, ebenso wie sie auf die Stärkung der Demokratie pochen wird. Doch auf wirtschaftliche Unterstützung in irgendeiner Form können sich ihre Gastgeber wohl keine Hoffnungen machen. Die USA, die nach wie vor mit der Wirtschaftskrise ringen, hätten schlichtweg kein Geld übrig, "um spektakuläre neue Wirtschaftsinitiativen in Afrika zu stemmen", sagt Jennifer Cooke, Leiterin des Afrika-Programms am Zentrum für Strategische und Internationale Studien in Washington
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