kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz: Ramadan Mubarak! 5. August 2012

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 19:22


 

 

Die Botschaft des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz im Wortlaut:

 

 Liebe muslimische Schwestern und Brüder!
 
Zum Fastenmonat Ramadan und zum Fest des Fastenbrechens sende ich als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz und zugleich im Namen der katholischen Christen in diesem Land Ihnen allen herzliche Glück- und Segenswünsche. Es ist mir eine Freude und ein Bedürfnis, der Verbundenheit mit Ihnen Ausdruck zu verleihen. Die jetzige Zeit des Fastens stellt für Sie wiederum einen wichtigen Einschnitt im Lauf des Jahres dar. Sie erinnern sich daran, wie viel Gutes Gott Ihnen und allen Menschen getan hat. Sie erinnern sich der Wegweisung und Unterstützung, die Er durch Seine Güte gewährt. Auch die vielen Begegnungen zwischen Muslimen und Christen zählen zu den Ereignissen, für die wir von Herzen danken dürfen. Der ganz unspektakuläre Austausch bei der Arbeit und im Alltag, aber auch die Begegnung bei besonderen Anlässen und Feiern haben unser Zusammenleben vertieft und bereichert. Als Christen und Muslime wissen wir um die belastende Erfahrung, dass überall in der Welt und manches Mal auch bei uns Verblendete und Extremisten bestrebt sind, das gute Miteinander „der Gläubigenzu belasten. Ihnen stets zu wehren, bleibt unsere gemeinsame Aufgabe.
 

 

Christen und Muslime verbindet vieles.

 

Wir glauben, dass Gott uns angesprochen und gerufen hat. Ihm zu dienen und ihn frei zu bezeugen, ist unsere besondere Würde. Seine Barmherzigkeit für alle Menschen erfahrbar zu machen, ist unser Auftrag. Möge der Monat Ramadan Ihnen, liebe muslimische Schwestern und Brüder,wieder die Erfahrung schenken, wie Gott die Welt verändert. Er erhellt die Finsternis und macht die Nacht zum Tag. Er macht Kleine groß, vergibt die Schuld und schenkt Leben im Sterben. Möge Sein Friede, der größer ist als unser Herz und unser Begreifen übersteigt, alle Menschen Seiner Gnade im Guten bestärken! So grüße ich Sie herzlich und wünsche Ihnen und Ihren Familien Gottes Segen.
 
Ihr Erzbischof Dr. Robert Zollitsch

 

 

 

 

 

Kommentar von Kopten ohne Grenzen

 

 

Ist es erlaubt,

solche guten Wünsche durch Kritik in den Schmutz zu ziehen?

Nein!

Weil in und aus ihnen der Heilige Geist spricht.

 

Aber es ist erlaubt,

diese Worte durch sachliche Kritik infrage stellen zu dürfen,

ja hinterfragen zu dürfen?

Darf der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz

sich das Recht herausnehmen,

z. B.  in meinem Namen (im Namen aller Katholiken)

Wünsche an Muslime zu schicken,

ohne mich gefragt zu haben?

 

 

Dürfen der Vatikan und die Deutsche Bischofskonferenz

gute Wünsche an Muslime zum Ramadan richten,

wenn gerade im Ramadan die Empfindlichkeit,

die Gereiztheit, die Explosivität von Muslimen angesichts ihres strengen Fastens

über Tage und dem übermäßigen Genuss von Lebensmitteln

in der Nacht besonders hervortreten?

 

 

Darf der Vatikan einen Mantel des Schweigens

über die flächendeckende ungeistige Brutalität des islamischen Denkens,

welches Ursache für die ausgrenzenden Mörderaktionen und Diskriminierungen

gegen Christen, Juden und Muslimen anderer Konfession,

die sich zunehmend in der islamischen Welt

durch die von den islamischen Völkern gewählten erweiterten Machtbefugnisse ausgewiesener Islamisten

wie den Muslimbrüdern breit machen,

nur weil der Islam eine behauptete Religion ist

und in einigen wenigen Schnittmengen

mit dem Christentum wenige Gemeinsamkeiten aufweist?

 

Ich habe lange mit mir gerungen. Letztlich verneine ich diese Frage. Nein, wir dürfen diese guten Wünsche nicht kritisch hinterfragen und stelle mich hinter die Wünsche dieser Kirchenführer. Denn beide Texte richten sich in ihren Wünschen nicht an die Religion, nicht an den Islam und seine ausgrezenden Lehren, wohl aus gutem Grunde nicht. Der Vatikan und auch der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz sprechen die Wünsche an Muslime, an die Menschen aus, die dem Islam folgen. Menschen gute und segensreiche Wünsche zu übermitteln, ist Sache des Heiligen Geistes.  Und es mag fruchtbar sein. Hoffen wir es und beten darum. Aber lassen wir uns über diese guten Wünsche nicht darüber hinwegtäuschen,

 

– dass der Islam in seiner Lehre Mord und Totschlag legitimiert, wenn es dem Islam dient (Apostasie, Krieg mit Gut und Blut , usw.). Hier sind dann auch sog. Extremisten am Werke.

 

– dass der Islam in seiner Lehre Frauen rechtich unterdrückt und die strikte Befolgung dieser Gesetze und Traditionen dazu führt, die Überbevölkerung durch Kinderehe, Polygamie, durch arrangierte Ehe und Zwangsehe die Menschen in die Armut, Bildungslosigkeit und infolgedessen in die Arbeitslosigkeit, somit in einen Kreislauf menschlichen Elends entlässt.

 

– dass der Islam Juden und Dreifaltigkeitschristen in seinem Machtbereich unterdrückt, diskriminiert und rechtlich schlechter stellt und somit alle negativen Merkmale einer Gewaltherrschaftspolitreligion zeigt,

 

– dass der Islam noch heute zu den größten Christenverfolgern neben dem atheistischen Kommunismus und anderen kriminellen Mafiabünden angefangen von der Mafia selbst bis zu den kolumbianischen Drogenkartellen zählt,
– dass der Islam durch seine Lehre und das Verhalten der Mächtigen im Islam Flüchtlingswellen auslöst wie im Irak, Iran, Ägypten und bald auch Syrien

 

– dass der Islam die Menschen in gute Muslime und schlechte Anders- bzw. Ungläubige einteilt, die in der Hölle schmoren werden und bereits hier auf Erden minderwertig und ausgrenzend zu behandeln sind,

 

– dass der Islam in seinem Machtbereich keine unbegrenzte Religionsfreiheit gewährt,

 

– dass der Islam den Tod Jesu am Kreuz und somit dessen Auferstehung leugnet und so den Menschen Vieles an Hoffnung nimmt,  u. v. a. m. 

 

Wir auf diesem islamkritischen Blog wissen, wovon wir reden  und schreiben, insbesondere die koptischen Mitchristen auf diesem Blog. Ihnen gehört unsere ganze Anteilnahme. Beten wir für sie, dass sie  dem Unterdrückungswahn der jetzt regierenden Muslimbrüder nicht hoffnungslos ausgeliefert sind und werden und Ägypten nicht eine koptische Massenflucht befürchten muss. Christliche Wünsche verbunden mit Gottes Segen und Gebet für Menschen anderen Glaubens sind mit Sicherheit der richtige Weg, den die Kirchen zu gehen haben. Flehen wir den Heiligen Geist, Jesus und den Vater an, bestürmen wie ihn in drei Personen, dass dieser Islam in dieser Form, nämlich in der Form des Ungeistes der Muslimbrüder zerfällt und die Muslime endlich die Liebe zu Jedermann möglichst in Jesus entdecken und leben können und sich aus den geistlosen Fängen dieses die Welt in christlich-jüdisch-ungläubig-minderwertige und muslimisch-hochwertige Menschen einteilenden Muslimbrüder-Islams befreien können. Beten wir, dass sich der Islam von Grund auf erneuert und zu seinen Mekkawurzeln, als Mohammed noch ein friedliebender Mensch war, zurückfindet.

 

Beten wir aber auch für die Kirchenführer,

dass sie nicht die Augen davor verschließen, dass viele Lehren des Islam nicht nur die Seelen von Extremisten in der Vergangenheit und Gegenwart vergiftet haben,

sondern auch die Seelen von friedliebenden Muslimen in Zukunft vergiften können.

Gib ihnen den Geist der Unterscheidung in der Erkenntnis,

was am Islam wahr ist und was falsch und gib ihnen den Mut das Falsche wahrheitsliebend

in höflicher und freundlicher Weise offen darzustellen.

 

7 Responses to “Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz: Ramadan Mubarak!”

  1. sirius Says:

    Dazu etwas wirklich christliches:

    • G.K Says:

      …endwann habt ihr selbst ausgewählt, euch als Persönlichkeit zu erproben. Um dieses Experiment zu durchlaufen, habt ihr alle Freiheiten bekommen. Ihr habt angefangen die Gottesenergie nach eurem Ermessen einzusetzen. Dafür habt ihr eine Persönlichkeit bekommen, die im Laufe der Evolution mit Verstand versehen wurde. Dieser Verstand hat immer die Möglichkeit zu wählen, wie er seine erworbenen Fähigkeiten einsetzt. Beim Experimentieren mit eurem Verstand habt die Energie Gottes entgegen seinem Plan eingesetzt und zwar nach den Vorgaben eures eigenen Verstandes.da wieder herauszukommen fordert ein umdenken,…und handeln…

      • Emanuel Says:

        Sehr schöner Beitrag , lieber G.K. Ich habe gelernt , das der Mensch vom Herrn zwei wesentliche Fähigkeiten erhalten hat : Den Willen und den Verstand ! Der Wille entspricht der Liebe und der Verstand entspricht Weisheit . Beim Herrn ist es die Göttliche Liebe und die Göttliche Weisheit, die Er uns Menschen in Ewigkeit und in der Unendlichkeit entgegenbringt … wir müssen sie nur noch aufnehmen ….

  2. Gästin Says:

    Lieber Autor, deine Bemerkungen in Ehren.

    Aber für mich ist der Verräter Zollitsch u. die deutsche Bischofskonferenz mitursächlich am massiven Glaubensverlust hierzulande u. in Europa. Das Relativieren der Glaubenswahrheit, nämlich das Leben, der Tod und die Auferstehung Christi ! und seine Glaubensgeschwister zu verraten, ist eine Spezialität der auf „Toleranz“ gebürsteten Medienlieblingsbischöfe Deutschlands aka „Bischofskonferenz“.
    Man darf ihnen weder glauben noch trauen. Und die Sprüche abzudrücken mit „muslimische Brüder und Schwester“ geht ganz und gar nicht.

    Verehrt den Heiligen Vater, aber meidet alles, was mit der „Deutschen Bischofskonferenz“ zu tun hat. Am besten: Aus der Kirche austreten u. weiterhin katholisch sein. (s. Pius-Info)

    • G.K Says:

      …vergeht fast kein Tag, wo nicht über die Situation und neue Grausamkeiten gegen Christen berichtet wird. Wer das ignoriert, hat zuviel Zugluft im Hirn.
      ..

      @Mia wir Christen sind das beste Vorbild bzw derjenige der das Christetum lebt—für Die Welt!

      nachdem die Menschen sich seit Christus ankunft nicht extrem bemühen sich und die Welt zu verändern obwohl sie jegliches bereitgestellt bekommen dies zu tun,,verlassen Sie Got und sich mit Ihrer Treue zu sich selbst–lassen sich fallen in den Angrund einer dunklen Finsterniß und erkennen nicht mehr ihren Weg–
      denken Sie echt,dass ein anderer Ihnen den Aufstieg ermöglicht ohne sich anzustrengen??geschweige denn–helfen diese den rest der Welt die an Verfolgung -Hungersnöten und sonstigen leid leben,dass der Mensch verursacht hat—was ein Papst falsches sagt sollen nicht wir richten –dieses Amt soll mal einer können—
      denken Sie echt wir können da unten rein maschieren und den Verfolgten oder Undetrückten Kopten oder ähnlichen Geschehnissen ein Ende machen??glauben Sie das echt?? Geschichte die gelebt wird hat grauenvolle Henker im Hintergrund lauern,,,das wissen Sie oder—wenn es so leicht wäre dem Hänker das Peil aus der hand zu reissen-wäre das längst schon passierte!!!
      Sie gehen doch oft zur Kirche beten Sie ,,tun Sie ihresgleichen an Möglichen ,dann tun Sie schon recht viel liebe Mia!!!

  3. Mia Says:

    Ich bin Katholikin und ärgere mich aúch des Öfteren über solche Aktionen. Erst vor einem Monat etwa, betonte der Papst, dass die Katholische Kirche, was die verfolgten Christen angeht, an ihre Grenzen gestoßen sei. Auf Radio Maria und Radio Vatikan, vergeht fast kein Tag, wo nicht über die Situation und neue Grausamkeiten gegen Christen berichtet wird. Wer das ignoriert, hat zuviel Zugluft im Hirn.
    Schade ist, dass unser Heiliger Vater, schon zu Beginn seiner Papstzeit, einen Bock abgeschossen hatte, der ihm dann schwer im Magen lag. In einer Rede, an einer Uni meinte er, der Islam habe sich seit 500 Jahren nicht mehr entwickelt, oder so. Die Muslime reagierten so empört wie immer, und seither, spricht er zwar immer wieder das Thema Christenverfolgung und auch Muslime an, aber zu wenig direkt, finde ich. Ansonsten bin ich sehr positiv überrascht von unserem Papst und stolz auf ihn. Was die Bischofskonferenz betrifft, bin ich schwer enttäuscht. Diese Leute, die so einen Ramadangruß abschicken, sind mir ein echtes Rätsel und sehr suspekt. Ich schlage vor, Strafversetzung nach Syrien.

    Da muss ich unweigerlich an das denken, was der Papst beim Bundestag beim Deutschlandsbesuch sagte: Dass die Kirche in Deutschland sich entweltlichen soll. Aus der Kirche austreten, werde ich sicher nicht. Nein, mich ekeln die nicht raus. Ich gehe mittlerweile sogar aus 2 Gründen zur Hl Messe: der Erste ist der wie immer: Um mir Gottes Wort anzuhören und die Hl. Eucharistie zu feiern und der Zweite, damit alle, die dumm schwätzen nicht sagen können, die Kirche braucht Reformen, weil eh keiner hingeht. Oh, nein, jetzt erst recht, die sollen ruhig sehn, dass es Gläubige gibt, die die Werte der katholischen Kirche hochhalten. Gerade jetzt, ist es wichtiger denn je, zur Kirche zu stehen.

  4. G.K Says:

    Christen und Muslime verbindet vieles.

    ja die grauenvollen kriege der vergangenheit sonst aber bitte nicht vieles…

    Ich habe keine Freiheit im Ziel, wohl aber im Weg. Das Ziel steht
    fest: Vollkommenheit. Niemand kann diesem Ziel ausweichen, denn es ist
    ja schon unsere innere Wirklichkeit.
    Das Gesetz der Freiheit stellt den Menschen in jedem Augenblick vor
    die Fülle der Schöpfung und gibt ihm die Freiheit der Wahl, aber auch
    den Zwang zur Entscheidung. Auch wenn er sich nicht entscheidet, ist
    das eine Entscheidung.
    Der Mensch hat die Wahl, sich für den königlichen Weg der Erkenntnis
    zu entscheiden, oder für den normalen Weg des Lernens durch Krankheit
    und Leid. Der Mensch hat keine Freiheit im Ziel, wohl aber im Weg

    In eurer Bibel wird euch die Geschichte des „Trennens der Spreu vom Weizen“ erzählt. Die Spreu besteht zum grössten Teil aus diesen vermischten und seltsamen Lebensformen, die weder dienen, noch irgendetwas als vom Schöpfer kommend anerkennen. Sie sind in gewissem Sinne zum einen Teil Maschine und zum anderen Teil Leben, und die Experimente sind ziemlich schief gelaufen. Es reicht nicht aus, nur zu versuchen, den abweichenden Verstand abzutrennen, der durch Labormethoden entwickelt wurde. Es muss eine Komplettreinigung durch Entfernen erfolgen.


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