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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Interessant, was der junge Luther über die Taufe lehrte! 4. August 2012

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 21:39

Richter schreibt jüdischem Mädchen, warum es sich taufen lassen darf, obwohl ihre Mutter dagegen ist!

 

 

London: Ein englischer Richter, der in einem Fall um das Elternrecht streitender Eltern entscheiden mußte, schrieb einen Brief an ein 10jähriges Mädchen, das im Mittelpunkt des Streits stand. In dem Brief begründete der Richter in altersgerechter Sprache, warum sich das Mädchen taufen lassen darf, obwohl die jüdische Mutter dagegen ist. Richter John Platt vom Gericht Romford County in der Grafschaft Essex, dankte dem Mädchen in dem Brief, die nur mit dem Buchstaben „C“ benannt wird, daß es ihm „mit solcher Klarheit“ erklärt hat, warum es jetzt getauft werden möchte. Der Richter schrieb: „Manchmal können sich die Eltern nicht darüber einigen, was das Beste für ihre Kinder ist. Es können aber auch nicht beide gleich recht haben. Dein Vater denkt, daß es richtig ist, daß Du Deine christliche Taufe jetzt feierst. Deine Mutter würde es vorziehen, wenn Du damit warten würdest, bis Du größer bist und so haben sie mich gebeten, für sie zu entscheiden“. Beide Eltern von „C“ sind Juden. Nachdem sich das Paar 2010 getrennt hatte, konvertierte der Vater zum Christentum. Mit Zustimmung der Mutter besuchten „C“ und ihr Bruder mit dem Vater, mit dem sie den Sonntag verbrachten, die Kirche. Schließlich äußerte auch das Mädchen den Wunsch, sich taufen zu lassen. Richter Platt entschied, daß das Mädchen sich taufen lassen und zur Vorbereitung auf die Taufe an der Glaubensunterweisung teilnehmen darf. Der Richter berief sich in seiner Entscheidung auf den „zu respektierenden Willen“ des Mädchens, das ihm seinen Wunsch, die Taufe zu empfangen mit Klarheit vorgetragen hatte. Der Richter äußerte den Wunsch, daß das Mädchen auch nach seiner Taufe „mehr über deine jüdischen Wurzeln und den Glauben deiner Mutter lernen“ wirst. Die jüdischen Wurzeln seien, so der Richter, immer ein Teil von ihr und sie sei auch nach der Taufe „frei“ später ihre „Ideen zu wechseln“. Was die Firmung betrifft, ordnete der Richter an, daß eine „größere Reife“ notwendig sei und sie nicht vor ihrem 16. Geburtstag und nicht ohne die Zustimmung ihrer Mutter gefirmt werden dürfe. {Quelle: www.katholisches.info – Text: Vatican Insider/Giuseppe Nardi – Bild: Vatican Insider}

 

 

 

Interessant, was der junge Luther über die Taufe lehrte

 

 

Martin Luther warnte zu Anfang seiner reformatorischen Tätigkeit eindrücklich vor der Säuglingstaufe, wenn er schrieb: „Und weil es hier die Zeit und das Evangelium gibt, müssen wir ein wenig von dem falschen Glauben und seiner Macht sagen, sintemal sich viele damit bekümmern, allermeist um der jungen Kinder willen, die man in der Taufe hält, nicht durch eigen sondern durch fremden Glauben selig werden; … Aufs erste müssen wir den Grund lassen fest und gewiss sein, dass niemand selig wird durch anderer Glauben und Gerechtigkeit, sondern durch seinen eigenen; wiederum, niemand verdammt wird um eines anderen Unglauben und Sünden, sondern um seines eigenen Unglaubens willen, wie das Evangelium hell und klar sagt:Wer da glaubet und getauft wird, wird selig werden; wer aber nicht glaubet, der wird verdammt werden“ (Mk.16, 16).

 

Nun ist die Frage, wo die jungen Kinder bleiben, so sie doch noch keine Vernunft haben und für sich selber nicht mögen glauben, weil so geschrieben steht Röm. 10, 17: Der Glaube kommt durchs Hören, das Hören aber kommt durchs Predigen Gottes Wort. Nun hören noch verstehen ja die jungen Kinder Gottes Wort nicht, so mögen sie auch keinen eigenen Glauben haben. Auf diese Frage haben die Sophisten in hohen Schulen und des Papstes Rotte eine solche Antwort erdichtet,…Vor diesem Gift und Irrtum hüte dich, wenn´s gleich aller Väter Konzilien ausgedrückte Meinung wäre; denn sie bestehet nicht, hat keinen Grund der Schrift für sich, sondern eitel Menschendünkel und Träume!…… Taufe hilft niemand, ist auch niemand zu geben, er gläube denn für sich selbst, und ohne Glauben niemand zu taufen ist. Wo wir nun nicht besser können auf diese Frage antworten und beweisen, dass die jungen Kinder selbst glauben und eigen Glauben haben, da ist`s mein treuer Rat und Urteil, dass man stracks abstehe, je eher, je besser, und taufe nimmermehr ein Kind, dass wir nicht die hochgelobte Majestät Gottes mit solchen Alfanzen und Gaukelwerk, da nichts hinter ist, spotten und lästern.“ (M. Luther, Erlanger Ausgabe, Bd. XI, S. 60 ff.)

 

 

 

Weil Luther Sorge hatte, dass die Reformation zerschlagen würde, stimmte er später einer Volkskirche mit Babytaufe zu, die in der Hand des Landesherren lag, und in der alle Einwohner Mitglieder seiner Kirche sein mussten. Damit blieb die Babytaufe bestehen. Später sagte der über diese Volkskirche enttäuschte Luther: „Sollte ich das Evangelium jetzt anfangen zu predigen, ich wollte mich anders drein schicken….. (Rudolf Thiel, Luther von 1522 – 1546, 8. Abschnitt). Luther konnte sich gegen die Macht der Fürsten und Kirchenführer nicht durchsetzen, da diese einen verminderten Einfluss und eine verringerte Mitgliederzahl ihrer Kirche befürchteten. Die Erkenntnis des jungen Luther wird auch von bekannten Theologen der späteren Zeit vertreten. Zwei davon sollen zitiert werden. „Alle Spuren von Kindertaufe, die man im NT hat finden wollen, müssen erst hineingetragen werden. … Daher hätte man sehr füglich, um der Einsetzung Christi näher zu treten, bei der Reformation die Kindertaufe fahren lassen können“ (Schleiermacher, Der christliche Glaube nach den Grundsätzen der evangelischen Kirche, II, S. 418, 423).

 

„Sie (die Kindertaufe) ist aber nicht die rechte, sie ist nicht im Gehorsam, nicht ordnungsgemäß vollzogene und dadurch notwendig verdunkelte Taufe. … Die heute geltende Tauflehre aller großen Konfessionen, auch die unserer reformierten Kirche, hat an dieser Stelle nicht nur eine Lücke, sondern ein Loch. Die auf Grund der geltenden Lehre in Übung befindliche Taufpraxis ist willkürlich“ (Karl Barth, Die kirchliche Lehre von der Taufe, S. 29). Man wird also durch die Babytaufe wohl Glied der Kirche, die die Taufe durchführt, aber nicht gläubiger Nachfolger Jesu Christi und Glied Seiner Gemeinde. Außerdem erkennen beide großen Kirchen die Babytaufe der anderen Kirche für sich nicht als bindend an. In den ersten Jahrhunderten dagegen wurde man, wie schon erwähnt, Christ durch den Glauben an Jesus Christus und sein Erlösungswerk und durch das Bekenntnisdieses Glaubens in der Taufe. Dabei legte der Täufling ein schwurähnliches Versprechen ab, dass er Jesus Christus als Seinen Herrn und Heiland anerkennt. Wie kann ein Baby an Jesus als seinen Herrn und Erlöser glauben, wenn es ihn überhaupt nicht kennt? Das Leben so vieler als Kind getaufter, aber gottloser Menschen zeigt, wie viel diese selbst angemaßte Handlung wirklich Wert ist. Man tauft ja sogar Schiffe mit Alkohol. Bei allen in der Bibel erwähnten Taufen gingen der persönliche Glaube und eine persönliche Entscheidung voraus auch bei der oft zitierten Familie des Gefängnisaufsehers in Apg.16,30-33.

 

 

Vielleicht sollte ich noch auf die Entstehung der Taufe hinweisen. Die Taufe finden wir nicht im Alten Testament. Sie wurde aber von den Freiheitskämpfern in der Zeit vor Christus durchgeführt. Die einzelnen Freiheitskämpfer ließen sich in einem Gewässer untertauchen, und dadurch auf den Namen ihres Anführers taufen. Sie brachten dadurch zum Ausdruck, dass sie ihr bisheriges Leben hergaben, um ihm und seiner Sache ihr Leben von nun an zur Verfügung zu stellten, Diese Handlung war eine Art Treuebekenntnis zu dem, auf dessen Name man getauft wurde. Johannes der Täufer benutzte deshalb bei seinen Bußpredigten diese symbolische Handlung des Taufens als ein Zeichen der Buße und ein Treuebekenntnis zu Gott, als Bereitschaft, sein Leben mit Gott neu in Ordnung zu bringen und die alte bisherige Lebensweise zu ertränken. Ein schwurähnliches Bekenntnis wird noch heute in einigen Freikirchen und vielen Missionsländer praktiziert. Anstelle der Babytaufe oder der Beschneidung in Israel fordert das Neue Testament, nach Aussage Jesu und andere Schreiber der Bibel, eine klare Bekehrung, die zur Entstehung einer Wiedergeburt, eines neuen geistlichen Lebens, führt. Jesus bemühte sich, dies dem jüdischen Oberen und Gelehrten Nikodemus in Joh. 3,1-6 zu erklären, wenn Er sagt: „ Es sei denn, dass jemand „von neuen geboren werde“, anders kann er das Reich Gottes nicht sehen.“ und: „Es sei denn, dass jemand geboren werde aus Wasser und Geist, so kann er nicht in das Reich Gottes kommen“.

 

 

Meine Meinung

 

Ich sehe in der KATHOLISCHEN KIRCHE als Organisation den gelungensten Angriff Satans gegen die Gemeinde Jesu Christi. Da er Kaiser Constantin die Idee gab, die Einheit der Christen zur Rettung seines zerfallenden Reiches zu nutzen, erklärte dieser das Christentum zur Staatsreligion und schuf das Papsttum als ihm höriges Machtinstrument, das sich aber später verselbstständigte. Satan war es gelungen, aus der Gemeinde Jesu eine nach Macht und Reichtum strebende Staatskirche zu machen. Nicht mehr das Verhältnis zu Jesus Christus entschied, wer Christ war, sondern die Römische Staatsbürgerschaft – und man wurde nicht mehr aufgrund seines Glaubens und Bekenntnisses zu Jesus Christus, sondern aufgrund seiner Geburt durch formal zur offiziellen Staatskirche gehörige Eltern, getauft. In der Bibel wurden nirgends Kinder getauft, sondern nur Menschen die sich zum Glauben an Jesus Christus und sein Erlösungswerk bekannten. Wir finden auch nirgends in der Bibel etwas über einen Papst als Herrscher über die Gläubigen oder etwas über die Verehrung oder Anbetung der Maria oder von Heiligen Es wird sogar selbst vor der Anbetung der Engel gewarnt (Kol.2,18), während Satan von Jesus Anbetung forderte.

 

Doch ich glaube, dass durch die Wirkung des Heiligen Geistes auch in der Katholischen Kirche christusgläubige, bibeltreue Menschen sind, wie ich sie kennen gelernt habe. Ich denke dabei auch an einen katholischen Jugendführer, mit dem ich als Soldat in Russland enge Glaubensgemeinschaft hatte, und der mir sagte: „Ich kenne die Probleme in der Katholischen Kirche, aber wenn ich austreten würde, hätte ich nicht mehr die Möglichkeit, den jungen Menschen dieser Kirche das wahre Evangelium zu sagen“. Es hat auch viele in der Katholischen Kirche gegeben, die versuchten, auf die Wahrheit der Bibel hinzuweisen, aber Millionen Menschen wurden von den Herrschern dieser Organisation dafür ermordet, verbrannt und ertränkt. Auch bekämpften sich einige Päpste gegenseitig. Wenn auch der jetzige Papst versucht, einiges zu korrigieren, wird er darin wahrscheinlich scheitern, weil er gegen die von Satan gesteuerten Kräfte seiner Kirche zu machtlos ist. Nicht eine Kirche oder Sekte macht uns zu wahren Christen, sondern ein persönliches Verhältnis zu Jesus Christus, was sich in unserem Denken und Handeln zeigt.

Johannes Hagen

 

10 Responses to “Interessant, was der junge Luther über die Taufe lehrte!”

  1. EinFragender Says:

    Ich finde das Katholikenbasching hier beschämend, ja eines Christen unwürdig. Für mich der Grund mich künftig von dieser Seite zu distanzieren.

  2. llWas ist die Weisung des Jesus, des Christus?

    Jesus von Nazareth hat nicht getauft (vgl. Johannes 4, 1). Zu Seinen Jüngern sagte Er: Lehret, dann taufet, und dann lehret weiter. Mit der Taufe ist dabei die Geisttaufe gemeint. Menschen, die bereits über längere Zeit die Lehre verwirklichten, schließen sich nach der Geisttaufe den Jüngern an, die von Christus mit Hilfe des Inneren Wortes unmittelbar geführt werden können. Die Getauften werden weiterhin in allem gelehrt, was für sie notwendig ist. Daneben gab es im Urchristentum gelegentlich die Taufe mit Wasser als Symbol der Umkehr, die auf Johannes den Täufer zurückgeht: Jemand bereut sein Sündhaftes und entscheidet sich neu, Jesus nachzufolgen, indem er täglich sein Sündhaftes bereinigt und mit Gottes Hilfe nicht mehr tut. Doch während sich nur selten Menschen fanden, welche die Reife für eine Geisttaufe entwickelten, gab es immer wieder Menschen, die ihr Leben erstmals auf Christus ausrichten wollten. In diesem Zusammenhang wurde das Symbol der Wassertaufe immer beliebter und hat sich im Laufe der Zeit fast unmerklich gewandelt: Aus dem Symbol für die innere Reinigung und für die Vergebung der Sünden wurde ein veräußerlichter Ersatz. Man hielt das Symbol für das „Eigentliche“, das „Eigentliche“ aber, die Verwirklichung der Lehre, trat in den Hintergrund – ein kirchliches „Gnadenmittel“ (= Sakrament) war entstanden, bei dessen Durchführung sich die „Reinigung“ angeblich automatisch vollzieht – der Wille des Christus, nämlich der aktive Glaube, d. h. die Bereinigung bzw. Versöhnung mit unserem Nächsten, wurde damit ins Gegenteil verkehrt

    Was geschieht bei der kirchlichen Säuglingstaufe?

    Die Kirchen dichteten der Taufe mehrere angebliche Wirkungen an. Fest steht aber nur: Bei der Taufe wird die evangelische bzw. katholische Kirchenmitgliedschaft begründet und in manchen Ländern damit automatisch auch eine Kirchensteuerpflicht bei späterem eigenen Verdienst.

    Wie wird die Taufe vollzogen? Ein Pfarrer oder Priester lässt aus seiner Hand dreimal Wasser über den Scheitel des Säuglings fließen und spricht dabei die Worte „Ich taufe dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes,“ in Namen eines so genannten „dreieinigen“ Gottes, der ein Gott in drei Personen sein soll. Von diesem Augenblick an ist das Kind Mitglied der Kirche. Stellvertretend bekannten sich zuvor Eltern und Paten zur kirchlichen Lehre bzw. dazu, das Kind im Geist dieser Lehre zu erziehen

    http://www.das-weisse-pferd.com/98_21/taufe.html

    l

  3. CARMA Says:

    das war im mittelalter eine der hauptforderungen der sog. wiedertäufer (anababtisten), die taufe erst im mündigen alter vorzunehmen. auch die strikte trennung zwischen staat und kirche gehörte zu ihrem programm, dafür wurden sie über jahrhunderte von zwinglianern, lutheranern und katholiken gleichermaßen quer durch europa verfolgt und getötet. alle „freikirchen“, v.a. in den usa, lateinamerika, asien und afrika haben sich aus dieser „sekte“ entwickelt (babtisten, mennoniten, adventisten und andere).
    auch meine familiengeschichte geht auf die begründer der „täufer“ in zürich zurück, womit mir die jüdische verfolgungsgeschichte in europa nicht so fremd ist…

    • CARMA Says:

      leider habe ich kürzlich entdeckt, das der von mir hochgeachtete papst benedikt (ratzinger) zu verschiedensten anlässen unverkennbar das bekannte satanszeichen gestikuliert – vor allen priestern und gläubigen. es gibt ganze fotogallerien und videos, die dies unverfälscht wieder geben. kann mich jemand darüber aufklären, welche bedeutung dies hat? ist dieses okkulte handzeichen innerhalb der kirche üblich und bezeugt etwas völlig anderes??
      ich bin sehr beunruhigt darüber!!

  4. Bazillus Says:

    Es ist in bestimmten Kreisen üblich, die kath. Kirche dem Wirken Satans zuzuschreiben. Alte Tradition, die im Grunde jeder Grundlage entbehrt. Satan greift nicht nur Organisationen an, sondern jeden Christen, jeden Glauben und jede menschliche Regung, die der Mensch ausführen kann. Jeder sollte sich zurücknehmen mit der Behauptung, dass bestimmte Kirchen, Sekten, Relgionen und ideologien der Lehre Satans von vornherein anheimfallen. Berechtigt ist dieser Vorwurf gegenüber gegenüber Lehren des Islam und des Hinduismus, Menschen einzuteilen wie Tiere und den Hass und die Unberührbarkeit gegen und von Menschen zu predigen. Das ist satanische Lehre, nicht die Lehre der kath. Kirche, mag sie in einzelnen Punkten noch so unverständlich daher kommen. Die Liebe ist immer oberstes Gebot. Kann die evangelishe Kirche nicht ebenfalls Satan anheimfallen, indem sie dem Zeitgeist hinterherläuft mehr noch als die katholische oder orthodoxe?

    Diese Menschen wie Herr Hagen, die solch Unheiliges tun, stehen in der Gefahr den unbedeutenden Satan in einem Atemzug mit Gott zu nennen. Das hat dieses zutiefst ungeistige und hassvolle Wesen nicht verdient, so auch die kath. Kirche bei aller berechtigten Kritik nicht. Vielleicht schwingt in diesem Statement des Herrn Hagen gegen die kath. Kirche auch wieder satanischer Ungeist mit. Wir können der kath. Kirche allerhand Verbrechen vorwerfen. Aber dass sie nie um das Seelenheil der Menschen, wenn auch zeitweise auf fatale Weise, besorgt war, kann ihr wohl niemand unterstellen. Somit entbehrt diese Äußerung dieses Herrn jeder Grundlage.

    Zur Kindstaufe:
    Ich halte sie für zutiefst berechtigt. Da Jesus gesagt hat: „Niemand kommt zum Vater außer durch mich!“ Aufgrund dieses Wortes ist für mich die Taufe von Kindern nicht nur mehr als erforderlich, sondern sogar geboten.Alles andere ist theologisches Synkretismus-Geschwätz. Nehmen wir Jesus doch endlich einmal ernst. Kinder können sich nicht äußern. Das müssen schon die Eltern für die Kinder tun. Es gibt nichts besseres als sein Kind in den Geist Jesus zu stellen. Das wird in der Kindertaufe dokumentiert ohne Blutvergießen und einschließlich der Widersagung des Bösen, den Herr Hagen doch so gern unterstellt. Wenn Kinder getauft sind u. a. auf den Namen und den Geist Christi, der der Heilige Geist ist, haben sie sozusagen den Garantieschein für das Himmelreich.

    Ich war in der Situation. Mein Sohn, gerade geboren, litt unter Keuchhusten. Ich habe einen Priester gefragt, ob er mir garantieren könne, wenn mein Kind stirbt, ob es in den Himmel kommt. Er verneinte diese Garantie und führte irgendwelche schwammigen Dinge aus, dass jedes Kind wohl in den Himmel irgendwie kommen würde, aber die Garantie konnte er mir nicht geben, wie denn auch!? Wir führten konsequenterweise an unserem Sohn somit eine Nottaufe durch. Das ist Praxis und nicht theologisches Geschwurbel. Gott sei es gedankt, dass mein Sohn diesen Husten überlebt hat.

    Sich als Erwachsener taufen zu lassen, ist natürlich die beste Möglichkeit, weil sie bewusst durchgeführt wird. Aber Gott legte bereits im AT Testament die Beschneidung an unmündigen Knaben fest, die den Glaubens- und angehörigkeitsbund schmieden sollte.

    Ich nehme mir die Freiheit heraus, Gott so zu interpretieren, dass auch Mädchen in den Genuss des Glaubens- und Zugehörigkeitsbundes kommen sollten. Somit ist die christliche Kindertaufe das gerechteste und das Sinnvollste, was diesen Kindern angetan wird. Die Kindestaufe auf intellektuelle Basis zu stellen mag sinnvoll sein, aber sie ist schädlich für menschliche Seelen. Denn jedes Kind hat es verdient, in den liebendenen Schutzkreis Christi so früh wie möglich gestellt zu werden. Die Kindstaufe ist ein Akt der Liebe zu Jesus und des Schutzes der kindlichen Seele, die im übrigen auch empfändlich sein kann für satanisches Gedankengut. Wer daran auch nur den geringsten Zweifel hat, dem ist nicht mehr zu helfen. Man denke doch einfach nur einmal daran, dass Kinder von unlauteren Menschen verflucht werden können von Satanisten oder anderen menschlich-religiösen Neidern und Hassern. Ich denke, dass gerade auch da göttlicher Schutz im Geiste, den die Eltern und die Paten dem Kind angedeihen lassen wollen, unbedingt reinigend wirkt.

    Nun bin ich, obwohl ich die Beschneidung ablehne, aufgrund solchen Artikels in der Argumentations“not“, diese als effektiven Zugehörigkeitsritus von Alters her in meine Argumentationskette hier einzulassen und einzubeziehen. Eine Bescheidung könnte auch symbolisch erfolgen, ohne das Kind zu verletzen. Die Taufe ist keine Verletzung weder der Seele noch des Körpers. Somit war Luther voll auf dem Holzweg und Herr Hagen ist es auch. Kann mir Herr Hagen garantieren, dass ein Kind ohne Taufe den Himmel jesu betreteten darf?

    Als Erwachsener muss jeder Mensch – getauft oder nicht – ohnehin beweisen, ob der Jesus nachfolgen will oder nicht. Da wird ihn vielleicht aber die Kindertaufe retten vor dem Schlimmsten, weiß man`s?

  5. sttn Says:

    Das hier auf einer Seite von Kopten über den katholischen und koptischen Glauben hergezogen wird ist schon merkwürdig, in der Wortwal sogar abartig. Johannes Hagen spricht vom Satan, ist aber selber voller Haß und beweist in seinen Ausführungen das er im Geschichtsunterricht gefehlt hat. Die Staatskirche war nicht die katholische, sondern die orthodoxe und das erst später und mit anderen Hintergründen etc…

    Aktuell wird dieser Beitrag auf Facebook von Kopten, Katholiken und evangelischen Christen diskutiert, aber anders als wohl vom Autor gewollt.

  6. Johannes Says:

    Von einer „Geisttaufe“ steht in der Bibel nichts! Aber über die Reihefolge von Glaube und Taufe schreibt Markus: „Und ER (JESUS selbst gibt die Anweisung) sprach zu ihnen (den Jüngern): Gehet hin in alle Welt und predigt das Evangelium aller Kreatur. Wer da glaubt und getauft wird, der wird selig werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden.“

    Der Brauch der alten Kirche, die zunächst nur aus Juden bestand (Jerusalem), war bis ins 3. Jahrhundert, dass nur solche getauft wurden, die ihren Glauben bezeugen konnten (nach entsprechender Unterweisung) – und das waren gewöhnlich Erwachsene.

    An anderer Stelle heißt es auch, dass sich Kornelius mit seinem ganzen Hause taufen ließ.

    Was also am Anfang eine klare Sache war, wurde in späterer Zeit – wie so vieles andere – von der Kirche kompliziert gemacht. Dabei wurde völlig außer Acht gelassen, dass der HERR JESUS Kinder nicht etwa abgewiesen hat, sondern ausdrücklich sagte. Lasset die Kinder zu MIR kommen und wehret ihnen nicht!

    Die Kindertaufe ist also eine Erfindung der späteren Kirche (aus mangelndem Vertrauen zum HERRN?) und führt heute dazu, dass die Kirche zwar Kinder tauft, diese aber spätestens nach der Konfirmation verliert, weil der Glaube in ihnen keine Wurzel gefasst hat.

  7. CARMA Says:

    als einziger evangelischer (eigentlich täufer) in einer kärntener volksschule wurde ich vom reli-unterricht ausgeschlossen, was meine neugier auf alles religiöse umso mehr anfachte. zu hause in einer gemischt konfessionellen familie wurde schon damals kaum von religion gesprochen, im katholischen bekannten-u. freundeskreis auch nur zu festtagen. so besorgte ich mir ein jesuskreuz, dass immer unter meinem bettkissen lag und betete des abends mein kleines gebet.
    getauft war ich nicht, religiös erzogen wurde ich auch nicht und wie erwähnt war ich vom (katholischen) religionsunterricht ausgeschlossen. meine katholisch getauften freunde und mitschüler interessierten sich für Gott, Jesus und Maria weit weniger als ich. das hat sich weitestgehend bis heute so gehalten, besonders erwünscht sind religiöse gespräche nach wie vor nicht.
    mit ca. 14 j. wurde ich „nachträglich“ getauft – und mein interesse an religion verschwand spontan für einige jahre, warum auch immer. die „wirkkraft“ der taufe entfaltet sich in einem vorbereiteten gefäß, im aktiven wunsch, mit Gott und dem Heiligen Geist in verbindung zu treten – einen generellen „schutzcharakter“ scheint es nicht zu geben, wie ich an meinem katholisch getauften und erzogenen, aber „ungläubigen“ umfeld erlebe. die wege des Herrn sind unergründlich…

  8. Mia Says:

    Ja, ich werde mich auch nicht mehr auf diesen Seiten herumtreiben, wenn das mit dem Hetzen gegen andere Konfessionen nicht bald ein Ende nimmt. So, nicht. Wir sollten uns um gegenseitiges Verständinis und Einheit im Leiden Christi definieren, anstatt uns gegenseitig zu schwächen. Da lacht nur einer, unser aller größter Feind. In der katholischen Kirche, wird übrigens bei der Taufe auch gleichzeitig ein Exorzismus gemacht. Und das finde ich, kann nie schaden.


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