kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Israel warnt vor Attentätern 3. August 2012

Filed under: Moslembrüder — Knecht Christi @ 13:39

Sinai-Halbinsel sofort verlassen“

 

 

Israel errichtet eine gewaltige Stahlmauer an der Grenze zu Ägypten.

Doch noch ist sie nicht fertig

und die Gefahr laut der israelischen Regierung groß.

 

Aus Angst vor Attentaten

ruft sie jetzt alle ihre Bürger auf,

sich nicht auf der Sinai-Insel aufzuhalten.

 

 

Israels Behörde für Terrorismusbekämpfung hat alle Staatsangehörigen aufgefordert, die ägyptische Sinai-Halbinsel am Roten Meer „sofort“ zu verlassen. Es gebe Hinweise auf eine Terrorgruppe aus dem Gazastreifen, die Attentate auf Israelis plane, erklärte sie in einer Mitteilung. Demnach plant die Gruppe vor allem Entführungen. Dem israelischen Rundfunk zufolge halten sich derzeit hunderte Israelis in der Urlaubsregion auf. Israel warnt schon länger vor gewaltbereiten Palästinensern, die über Ägypten heimlich nach Israel einreisen und dort Attentate verüben wollten. Im August 2011 waren im Süden Israels acht Menschen von mehreren Bewaffneten aus einem Hinterhalt heraus erschossen worden. Derzeit lässt die israelische Regierung mit Hochdruck eine gigantische Stahlmauer an der Grenze zu Ägypten errichten. {Quelle: www.n-tv.de}

 

 

Demonstranten in Tel Aviv: Alte Regel muss bis zum 31. Juli abgeschafft werden

Tausende fordern Wehrpflicht für ultraorthodoxe Juden

 

Ultraorthodoxe müssen in Israel nicht zum Militär.

Wehrpflichtige wollen die alte Regel nicht mehr hinnehmen – und rufen zum Protest auf:

Jetzt demonstrierten mindestens 10.000 Menschen in Tel Aviv.

Die Regierung sucht nach einer Lösung.

 

Tel Aviv: Die Sonderregelung bei der Wehrpflicht für ultraorthodoxe Juden spaltet die Gesellschaft in Israel: Mehrere tausend Menschen haben am Samstagabend in Tel Aviv für eine Reform des Militärdienstes und eine Einbeziehung der bisher davon befreiten ultraorthodoxen Juden demonstriert. Nach Angaben der Polizei versammelten sich mindestens 10.000 Demonstranten zu der Kundgebung vor dem Kunstmuseum der Stadt, die Organisatoren gaben eine dreimal höhere Teilnehmerzahl an. „Ein Volk = eine Wehrpflicht“ stand auf den Spruchbändern der Demonstranten. Männer müssen in Israel für drei Jahre zum Militär, Frauen für zwei. Von der Wehrpflicht ausgenommen sind ultraorthodoxe Juden und Angehörige der arabischen Minderheit. Staatsgründer David Ben-Gurion hatte viele Gründe, alle Ultraorthodoxen vor 64 Jahren freizustellen: Er meinte, auf die wenigen hundert Religiösen, die sich selber „Haredim“ (Hebräisch: Gottesfürchtige) nennen, verzichten zu können. Sie hatten keine militärische Ausbildung und identifizierten sich nicht mit der Ideologie des säkularen Staates. Doch betraf die Freistellung 1948 gerade einmal 400 Personen, sind heute mindestens 60.000 Haredim automatisch vom Wehrdienst freigestellt.

 

Der Oberste Gerichtshof hatte diese Regelung für verfassungswidrig erklärt und deren Abschaffung zum 31. Juli verlangt. „Wir müssen ein neues Gesetz über die Wehrpflicht erlassen, andernfalls werden vom 1. August an rund 60.000 junge orthodoxe Juden als Deserteure betrachtet“, sagte der Parlamentsabgeordnete der Kadima-Partei, Jochanan Plessner. Der Konflikt bedroht die große Koalition des rechtsorientierten Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu. Der Regierungschef hatte am Montag ein Komitee aufgelöst, das einen Gesetzesentwurf über einen allgemeinen Wehr- oder Ersatzdienst ausgearbeitet hatte. Der Komiteevorsitzende Plessner veröffentlichte die Empfehlungen dennoch. Er sprach sich dafür aus, strengreligiöse Männer im Alter von 22 Jahren in die Armee aufzunehmen. Nur jährlich 1500 hochbegabte Religionsstudenten sollten vom Dienst an der Waffe freigestellt werden. Verweigerer sollten Geldstrafen erhalten. Der Kadima-Vorsitzende Schaul Mofas hatte mit einem Ausscheiden aus der Koalition gedroht, sollten diese Empfehlungen nicht angenommen werden. Am Sonntag wollte Netanjahus Likud-Partei über Kompromisslösungen beraten. {Quelle: www.spiegel.de}

 

 

 

 

572 „Zivilisten“ kommen frei

 

Mursi begnadigt Gefangene

 

In Ägypten werden 572 durch das Militär verurteilte und inhaftierte Zivilisten freigelassen. Das ordnet der neue Präsident Mursi an. Bei den Protesten Anfang 2011 gegen die damalige Regierung Mubarak hatte der Militärrat fast 12.000 Demonstranten von der Straße weg verhaftet und ins Gefängnis gesperrt. Der ägyptische Präsident Mohammed Mursi hat die Freilassung von 572 durch das Militär verurteilten und inhaftierten Zivilisten angeordnet. Der Staatschef habe entschieden, die Gefangenen zu begnadigen, berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Mena. Seit dem Sturz des früheren ägyptischen Staatschefs Husni Mubarak im Februar 2011 hatte der regierende Oberste Militärrat fast 12.000 Zivilisten inhaftiert. Mehr als 9700 von ihnen wurden inzwischen wieder freigelassen. Mursi, der im Juni vereidigt worden und nach seiner Wahl zum Staatschef aus der islamistischen Muslimbruderschaft ausgetreten war, traf am Donnerstag auch den Chef der im Gazastreifen herrschenden radikalislamischen Palästinenserorganisation Hamas, Chaled Meschaal. Bei dem Gespräch habe er „Ägyptens Unterstützung für die Palästinenser in Gaza“ zugesagt, berichtete Mena. Das Büro des palästinensischen Regierungschefs im Gazastreifen, Ismail Hanija, teilte zudem mit, für kommende Woche sei ein Treffen mit Mursi in Kairo geplant.

 

Nachdem die Hamas der von Palästinenserpräsident Mahmud Abbas geführten Fatah im Jahr 2007 die Macht im Gazastreifen entwendet hatte, hatten Ägypten und Israel die dortige Führung mit Strafmaßnahmen belegt. Mubarak lockerte die ägyptischen Sanktionen zwar im Jahr 2010 zwar ein wenig, ließ aber weiterhin keinen Handel über die gemeinsame Grenze hinweg zu. Mursi, der in Ägypten einen Machtkampf mit dem Militärrat austrägt, stellte sich vor seiner Wahl mit radikalen Ansichten hinter die Palästinenser, schlägt inzwischen aber gemäßigtere Töne an. {Quelle: www.n-tv.de}

 

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