kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

»Angst muss jedem gestattet sein«! 2. August 2012

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 12:54

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Der suspendierte Lehrer Daniel Krause über die Bedrohung durch den Islamismus

 

Wer heutzutage gegen die ungeschriebenen Gesetze der „Political Correctness“ verstößt, muss um seine bürgerliche Existenz fürchten. Diese Erfahrung musste auch Daniel Krause, 32, promovierter Soziologe und Studienrat am Stadtgymnasium Dortmund, machen. Nachdem er bei einer Veranstaltung von „Pro NRW“ in Köln spontan das Wort ergriffen und vor dem Erstarken des Salafismus in Deutschland gewarnt hatte,  wurde er vom Dienst suspendiert. Eine Suspendierung ist eine vorläufige Dienstenthebung eines Beamten nach Beamtenrecht und bedeutet nicht, dass der Dienstherr konkrete Vorwürfe erhebt. In der Regel handelt es sich um eine ergebnisoffene Ermittlungsphase. Die Suspendierung wird automatisch aufgehoben, wenn nicht innerhalb von drei Monaten ein Disziplinarverfahren eingeleitet wird. Im PAZ-Interview schildert Krause die Gründe für seinen Auftritt in Köln und seine derzeitige Situation.

 

PAZ: Sie wurden dafür angegriffen, dass Sie öffentlich äußerten, Sie hätten vor Islamisten mehr Angst als vor Nazis. Wie bewerten Sie diesen Vorgang?
Krause: Ich habe ein persönliches Angstempfinden kundgetan. Dieses muss in einer Demokratie jedem gestattet sein, auch einem Beamten. Ich habe in meiner Rede niemanden persönlich beleidigt, während ich diese Angst geäußert habe. Islamisten sind de facto eine große Bedrohung für unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung, das sieht auch der Verfassungsschutz so. Gerade als „wehrhafter Demokrat“ muss ich doch auf diese Gefahr hinweisen dürfen.

 

PAZ: Sie verorten sich selbst als politisch links und stehen den Grünen nahe. Wie ist es überhaupt dazu gekommen, dass Sie ausgerechnet bei einer Kundgebung von „Pro NRW“ das Wort ergriffen haben?
Krause: Ziel meines Protestes war die Kundgebung der 1000 Salafisten. Dass auch „Pro NRW“ vor Ort war, hatte ich nicht gewusst. Zugegebenermaßen war es ungünstig, ausgerechnet in Gegenwart dieser Partei zu sprechen. Diese Partei entspricht in ihrer Gesamtausrichtung keineswegs meiner Gesinnung. Doch linke und liberale Parteien hatten es leider nicht geschafft, selbst eine entsprechende Mahnwache zu organisieren.

 

PAZ: In Ihrer Rede haben Sie davon gesprochen, dass „wir bürgerlichen Deutschen“ im Kampf gegen Salafismus zusammenhalten müssen. Diese Äußerung aus dem Munde eines Linken klingt befremdlich. Darf ein Linker zu einem „deutschen“ Zusammenhalt aufrufen?
Krause: Deutschland ist im weltweiten Vergleich ein sehr tolerantes Land. Die Gleichberechtigung von Frauen und Männern ist in Deutschland, den Niederlanden und Skandinavien deutlich stärker verwirklicht als anderswo. Dieses gilt auch für die Gleichberechtigung von Homosexuellen. In Osteuropa, zum Beispiel in Polen und Russland, werden Homosexuelle stark diskriminiert. Im arabischen Raum werden Frauen bei Ehebruch hingerichtet, Homosexuelle werden dort zu Tode gefoltert. Gerade, weil ich ein Linker bin, fühle ich mich „deutscher“ Kultur heutzutage eher verbunden als naivem Multikulturalismus.

 

PAZ: Sie haben weiter gesagt, der Rechtsextremismus sei das, was alle blind bekämpften, ohne zu reflektieren. Können Sie das weiter erläutern?
Krause: Wenn 20 Neonazis aufmarschieren, dann stellen sich ihnen 5000 linke Gegendemonstranten entgegen. In Köln waren jedoch 1000 Salafisten angemeldet, und leider kamen überhaupt keine linken Gegendemonstranten – außer mir! Das finde ich irrational. Denn gerade in Köln haben Salafisten in letzter Zeit in den Fußgängerzonen verkündet, dass Juden weniger wert seien als Affen und dass Schwule weniger wert seien als Schweine. Wenn ein Deutscher so gegen Juden und Schwule hetzt, gibt es von linker Seite meist einen riesigen Aufruhr. Wenn jedoch ein arabischer Moslem dermaßen antisemitische und homophobe Sprüche verbreitet, sprechen viele Linke immer noch naiv-pauschal von der „mulitkulturellen Bereicherung“.

 

PAZ: Gerade von Seiten linker Gruppen sind Sie seit Ihrer Rede heftig attackiert worden. Selbst Mordaufrufe wurden im Internet gegen Sie veröffentlicht. Wie gehen Sie damit um?
Krause: Mein engster Freundeskreis steht fest zu mir. Das gibt mir viel Kraft. Insgesamt bin ich sehr schockiert, wie intolerant viele Linke im Hinblick auf abweichende Meinungen sind. Ich werde sehr undifferenziert als „Verräter“ veschrien und bedroht.

PAZ: Werden Sie angesichts dieser Umstände weiterhin ein „Linker“ sein?
Krause: Ja, denn hinsichtlich der meisten Themenfelder fühle ich mich von linken Parteien am besten vertreten. Auch wenn es im linken Lager so nicht erkannt worden ist: Meine Art von Islamkritik ist eine „linke“ Islamkritik. Ich kritisiere den Islam aus einer linksprogessiv-emanzipatorischen Perspektive, um Rechte von Frauen und Homosexuellen zu stärken. Mir geht es keineswegs darum, das Christentum als etwas pauschal Besseres darzustellen, wie es „Pro NRW“ gerne tut.

 

PAZ: In Ihrer Rede haben Sie die Niederländer Pim Fortuyn und Geert Wilders herangezogen. Können Sie Ihre Position zu beiden erläutern?
Krause: Pim Fortuyn war ein Anhänger demokratischer Prinzipien, der die Meinungsfreiheit mit Feuer und Schwert verteidigt hat. Er hat herausgestellt, wie wichtig Fragen der öffentlichen Ordnung und Immigration sind. Pim Fortuyns Erfolg war die logische Folge davon, dass eine paternalistische politische Elite das Unbehagen der Bürger zu lange nicht ernst nahm. Fortuyns Aufstieg hat eine heilsame Wirkung gehabt: Er war die Abweichung, die die niederländische Politik wieder auf Kurs gebracht hat. Geert Wilders hat Teile der Fortuyn-Agenda übernommen und erfüllt ebenso eine wichtige Funktion im politischen System. Wählen würde ich ihn trotzdem nicht.

 

PAZ: Ihnen wird vorgeworfen, dass Sie muslimische Schüler mit Ihrer Rede verunsichert hätten. Können Sie muslimischen Schülern noch unvoreingenommen begegnen?
Krause: Selbstverständlich kann ich das. Ich habe in meiner Rede schließlich nicht von „Muslimen“, sondern von „Islamisten“ gesprochen. Diese beiden Worte unterscheiden sich genauso stark voneinander wie die beiden Worte „Deutsche“ und „Neonazis“. Wenn Lehrer gegen Neonazis demonstrieren, wirft man ihnen auch nicht vor, dass sie gegenüber deutschen Schülern voreingenommen sein könnten.

 

PAZ: Es heißt, Sie hätten sich inzwischen von Ihren Äußerungen distanziert. Was ist dran an diesem Vorwurf?
Krause: Ich bedauere, dass ich von „Pro NRW“ gegen meinen Willen instrumentalisiert worden bin. Diese Distanzierung habe ich noch am Tag der Rede deutlich geäußert. Aber ich stehe nach wie vor zur meiner Aussage, dass ich als Homosexueller mehr Angst vor Islamisten habe als vor Rechtsextremisten. Ich habe wichtige Dinge angesprochen, allerdings an einem zugegebenermaßen nicht optimalen Ort. {Quelle: www.preussische-allgemeine.de}

 

 

 

 

Kommentare

 

Jan-Lukas Schreifels: Ich selbst war bis vor kurzem noch Schüler und habe höchsten Respekt vor diesem jungen Lehrer, der den Mut hatte, seine Meinung frei zu äußern. Meine eigenen Lehrer scheuten leider davor zurück, auf die islamistische Bedrohung hinzuweisen, sondern beschränkten sich schon gewohnheitsmäißg auf die Bekämpfung des Rechtsextremismus. Dabei bekam ich ständig mit, wie muslimische Mitschülerinnen vom Schwimmunterricht ausgeschlossen sind, weil ihre Eltern ihre Zustimmung verweigerten. Die Folge ist, dass muslimische Mädchen durchschnittlich viel stärker vom Ertrinkungstod bedroht sind als deutsche Mädchen.  Ebenso weiß ich, wie gerade bei Jugendlichen aus dem arabischen Raum „schwul – Khawal“ als Schimpfwort gilt. Dieses liegt unter anderem am autoritären Männerbild vieler Imane, deren Position mit den Werten des Grundgesetzes unvereinbar ist. Als homosexueller Schüler musste vor drei Jahren von der Gesamtschule aufs Gymnasium wechseln, weil sich die Lehrer nicht mehr in der Lage sahen, mich vor den Angriffen – meist muslimischer – Schüler zu schützen. Daher weiß ich auch, was Geert Wilders meint, wenn er sagt:Auch mitten in Europa befindet sich die Freiheit heutzutage auf der Flucht vor dem Islam„. Ich hätte gern einen Lehrer wie Herrn Dr. Krause, der nicht wegsieht, sondern mutig Widerstand leistet, wenn die Rechte von Frauen und Homosexuellen bedroht sind. Ich disztanziere mich hiermit von all denjengen Homosexuellen, die egozentrisch auf „Christopher Street Days“ sexuelle Dekadenz zelebieren, anstatt gemeinsam mit anderen Bevölkerungsgruppen eine Widerstandsbewegung gegen Islamismus aufzubauen.

 

Georg Dorfsheriff: Typischer Querfront-Nazi. Blöderweise aufgeflogen.

M. Richter: Solch mutige Menschen (eigentlich sollte es eine Selbstverständlichkeit sein) und besonders Lehrer brauchen wir in Deutschland, und nicht nur einzelne, sondern viele! Die Diktatur der Political Correctness funktioniert nur so lange, wie wir uns dies bieten lassen!

 

Stefan Peters: „Großgezogen“ wurde Dr.Krause übrigens von seinem Doktorvater Prof. Horst Herrmann – auch das spricht für eine „linke“ Sozialisation von Dr. Krause. Prof. Herrmann ist ein linksgerichter Kirchenkritiker und Papst-Hasser: www.horstherrmann.com – Dr.Krause ist wirklich ein „Linker“ (und aben kein Querfrontler). Hier ist die Doktorarbeit von Dr.Krause, an der man schon im Vorwort sieht, dass er ein linker „Freigeist“ ist: miami.uni-muenster.de    –  HIER ist ein Radiointerview mit Dr. Krause zu hören – ab der fünten Minute ist darüberhinaus eine sehr treffende Analyse der Redaktion zu hören www.youtube.com

 

 

 

Arye Sharuz Shalicar:

Ein nasser Hund ist besser als ein trockener Jude

 

Seine Familie kam aus dem Iran. Er wuchs in Berlin auf. Er interessierte sich überhaupt nicht für seine Herkunft. Auch regelmäßige Besuche bei Verwandten in Israel änderten daran nichts. Nach dem Umzug in den von muslimischen Zuwanderern geprägten Berliner Stadtteil Wedding änderte sich jedoch alles.

Hass auf Israel und die Juden ist an der Tagesordnung.

An den Häuserwänden stehen entsprechende Parolen
 

 

Arye Sharuz Shalicar: Die Geschichte eines Deutsch-Iraners, der Israeli wurde »Für die Deutschen war ich ein Kanake, für die Moslems ein Jude, für die Juden ein krimineller Jugendlicher aus dem Wedding«. Als sich herausstellt, dass Arye Jude ist, wird er zur Zielscheibe dieses Hasses. Da ist er 15 Jahre alt. Mithilfe eines befreundeten muslimischarabischen Kurden gelingt es ihm, sich in der Welt der Jugendgangs »hochzuarbeiten«. Nur mühsam kann er sich aus dieser Welt wieder lösen. Er beginnt, sich mit seiner jüdischen Herkunft auseinanderzusetzen. Er erfährt von seinen Eltern, welchen Verfolgungen die Juden im Iran ausgesetzt waren, wo »ein nasser Hund« besser war »als ein trockener Jude«. Das Gefühl der Nichtzugehörigkeit wächst. Schließlich wandert Arye nach Israel aus, wo er ein anderes Leben führen will: ein Leben der Zugehörigkeit, ein Leben ohne schiefe Blicke, ein Leben als Jude. Arye Sharuz Shalicar, Jahrgang 1977, diente nach dem Abitur 1997 bei der Bundeswehr als Sanitäter und begann an der FU Berlin zu studieren. 2001 wanderte er nach Israel aus, wo er 2006 an der Hebräischen Universität Jerusalem das Bachelor-Studium Internationale Beziehungen, Nahostgeschichte und Politik absolvierte sowie im Anschluss bis 2009 ein Masterstudium der European Studies. Von 2006 bis 2009 arbeitete er für The Jewish Agency for Israel und 2007 – 2009 für das Nahost-Studio der ARD in Tel Aviv. Er ist ehrenamtlich Vorsitzender der Organisation junger deutschsprachiger Einwanderer in Israel (NOAM) und seit Oktober 2009 Pressesprecher der israelischen Armee (IDF).
 

Heute abend im rbb-TV – ab 22:15 Uhr wird der Beitrag aus ›Titel Thesen Temperamente‹ (ARD, 17. Oktober 2010) nochmal im rbb-Fernsehen ausgestrahlt. Am Mittwoch, 27. Oktober 2010 um 19.30 Uhr wird in München im Jüdischen Gemeindezentrum (St.-Jakobs-Platz 18) das Buch von Arye Sharuz Shalicar präsentiert. Im Gespräch mit dem Journalisten Claus Christian Malzahn erzählt Arye Sharuz Shalicar von seinen Erfahrungen als Sohn jüdischer Migranten aus dem Iran in Berlin-Wedding. Shalicars muslimische Freunde halten ihn zunächst ebenfalls für einen Muslim, als sich herausstellt, dass er Jude ist, wird er bedroht und gedemütigt. Schließlich findet er Anschluss – als Graffiti-Sprayer und Mitglied einer Jugendgang. Doch die „Ausländerghettos“ in der Bundesrepublik sind für ihn keine Heimat. Er macht Abitur, studiert. 2001 geht er nach Israel, wo er heute für das ARD Nahost-Studio arbeitet. Shalicars Erfahrungen mit Gewalt in Deutschland, Rassismus und Antisemitismus sind ein interessanter Beitrag zur aktuellen Integrationsdebatte. {Eintritt 7,- Euro, ermäßigt 5,- Euro. Karten unter Tel.(089) 202400-491 und an der Abendkasse. In Berlin, Freitag, 29. Oktober 2010, Lesung u. Gespräch, 19:30 Uhr, taz-Café, Rudi-Dutschke-Str. 23, Moderation: Jan Feddersen – Quelle: www.hagalil.com}

http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=YQk5k8LOItI

 

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