kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Angriffe auf die Nil-City-Türme von koptischen Milliardär Nagib Sawirus 2. August 2012

Filed under: Koptenverfolgung,Moslembrüder — Knecht Christi @ 20:39

 

Viele Theorien und das eine Ergebnis:

Angriffe auf die Nil-City-Türme des koptischen Milliardär Nagib Sawirus

 

Über 100 Autos wurden verkohlt oder zertrümmert – Die Fassade der Türme völlig zerstört – Stundenlager Terror unter Aufsicht der Sicherheitskräfte

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Koptische Priester warten „auf der Straße“ vor dem präsidialen Palast auf Morsi, der sich nicht um die Vertreibung von über 120 koptische Familien und die zerstörte Kirche und Häuser der Kopten in Dahschur!

 

Tja, wir Kopten sind nicht so wichtig wie die Palästinenser aus Gaza

 

 

 

 

Neue Regierung in Ägypten

 

 

Kabinett auf Abruf

 

 

 

Ägyptens Premier Kandil hat seine Regierung vorgestellt. Anders als viele befürchteten, sind nur wenige Minister Islamisten. Doch bereits in wenigen Monaten könnte es Neuwahlen geben.

 

 

Ägyptens neuer Regierung gehören nur wenige Islamisten an und kein Vertreter der radikalislamistischen Salafisten, allerdings auch keine Liberalen oder Vertreter der Jugendbewegungen. Sechs Minister, die bereits unter dem herrschenden Militärrat eingesetzt wurden, bleiben im Amt. Dies wurde deutlich, als Premierminister Hischam Kandil am Donnerstag sein 35-köpfiges Kabinett vorstellte. Entgegen anderslautenden Gerüchten behält Feldmarschall Mohammed Hussein Tantawi, der Vorsitzende des herrschenden Militärrates, das Amt des Verteidigungsministers. Ägyptische Medien hatten spekuliert, er könnte Vizepräsident werden. Auch Außenminister Kamel Amr und Finanzminister Mumtas al-Said bleiben auf ihren Posten, ebenso wie Forschungsministerin Nadia Sachari, eine von zwei Frauen und die einzige Christin im Kabinett. Der Posten des Vizepremiers für Wirtschaftsfragen bleibe unbesetzt, erklärte Kandil, da man sich nicht auf eine Person habe einigen können, die die verschiedenen Akteure zusammenbringt. „Die Zeit der unkoordinierten Entscheidungen ist vorbei“, sagte Kandil vor Journalisten in Kairo: „Vorrang hat nun die gemeinsame Anstrengung und Koordination.“ Zuvor hatte er gesagt, sein Kabinett werde die Werte der Revolution vom 25. Januar 2011 hochhalten. Anders als liberale Ägypter befürchtet hatten, gehören nur wenige Minister den islamistischen Muslimbrüdern an, die im Parlament die Mehrheit haben und denen bis vor kurzem auch Präsident Mohammed Mursi angehörte. Mostafa Mosaad wird Bildungsminister, Tarek Wafiq Wohnungsbauminister und Osama Jassin Jugendminister. Alle drei waren in der Muslimbruder-Partei Freiheit und Gerechtigkeit für die entsprechenden Themen zuständig. Den einflussreichen Posten des Informationsministers bekommt der Muslimbruder Salah el-Din Maksud.

 

Auf die Besetzung der zentralen Ministerien wie Verteidigung, Inneres und Finanzen verzichteten die Muslimbrüder hingegen. Neuer Innenminister wird Ahmad Gamal-Eddin, der Direktor für öffentliche Sicherheit im Innenministerium – ein Mann der Mubarak-Zeit, der offenbar das Vertrauen der Muslimbrüder gewonnen hatte. Bei der Besetzung des Ministeriums für religiöse Stiftungen kam es offenbar in letzter Sekunde zu einem Umdenken: Nach Protesten verzichtete Kandil darauf, den Posten mit dem Salafistenprediger Mohammed Jussri zu besetzen und entschied sich für Osama el-Abd, einen Gelehrten der Azhar-Universität. Die salafistische Licht-Partei wiederum erklärte, Kandil habe ihnen lediglich das Umweltressort angeboten. Dies aber habe man abgelehnt. Ahmed Mekki, ein renommierter unabhängiger Richter, soll Justizminister werden.

 

 

Neues Ministerium wegen Kritik aus dem Volk

 

Angesichts wachsender Infrastrukturprobleme schuf Qandil zudem ein Ministerium für Wasser, Abwasser und kommunale Versorgung, das der Gouverneur von Kairo, Abdel-Qawi Chalifa übernahm. Erboste Ägypter haben aus Ärger über die schlechte Gesundheitsversorgung zuletzt Krankenhäuser angegriffen. Stromausfälle im Fastenmonat Ramadan bei Temperaturen von mehr als 40 Grad haben die Menschen zu Protesten auf die Straße gebracht. Vor dem Präsidentenpalast im eleganten Kairoer Viertel Heliopolis demonstrieren täglich Hunderte. Die Spannung wächst: Bei Auseinandersetzungen zwischen Muslimen und Christen – offenbar wegen eines verbrannten T-Shirts – wurden in Gizeh mehrere Menschen verletzt. Die einflussreiche Ministerin für internationale Zusammenarbeit, Faisa Abul-Naga, muss nach mehr als zehn Jahren im Amt gehen. Sie galt als treibende Kraft hinter den Anklagen gegen westliche Nichtregierungsorganisationen, in deren Folge beispielsweise die deutsche Konrad-Adenauer-Stiftung ihre Arbeit einstellte. Neuer Tourismusminister wird Hischam Sasou, nachdem der Kopte Munir Fakri Abdel Nur sich zurückzog. Sportminister wird der prominente Fußballmanager Alaa Abdel-Sadek.

 

 

Politische Gegner reagieren skeptisch

 

Anders als im Parlament, wo die Muslimbrüder die Vorsitze der Ausschüsse fast ausschließlich mit Islamisten besetzten, hielten sich die Muslimbrüder diesmal zurück. Dennoch reagierten die politischen Gegner skeptisch. Mursi war kritisiert worden, weil er sich mit der Ernennung eines Premierministers Zeit gelassen hatte. Premier Hischam Kandil wiederum hatte ähnliche Schwierigkeiten. Viele Ägypter kritisieren, dass Wochen verschwendet wurden ohne politischen Fortschritt. Die liberale Gerechtigkeit-Partei bemängelte, das Kabinett zeige eine klare Neigung zugunsten islamistischer Strömungen. Es bestehe Grund zu der Befürchtung, dass „das Führungsbüro der Muslimbrüder den neuen Premierminister und die Ernennung des Kabinetts beeinflusst“. Andere vermuten, dass die Zurückhaltung der Muslimbrüder nur taktische Gründe hat. In der Tat hatte ein hochrangiger Funktionär der Freiheit und Gerechtigkeit-Partei unlängst erläutert, die Muslimbrüder gingen von der Annahme einer Verfassung im Herbst aus – mit darauffolgenden Neuwahlen. Ende des Jahres könnte Ägypten demnach schon wieder eine neue Regierung erhalten {Quelle: www.sueddeutsche.de – Von Sonja Zekri, Kairo}.

 

2 Responses to “Angriffe auf die Nil-City-Türme von koptischen Milliardär Nagib Sawirus”

  1. Mia Says:

    Was soll man dazu noch sagen?

    ICH BEWUNDERE ALLE, DIE DA UNTEN BEI DEN BARBAREN TÄGLICH ÜBERLEBEN!!!

    Und was für ein grausames Spiel treiben unsere Medien mit uns? Ich habe mir schon so oft den Kopf zerbrochen, weshalb? Wieso? Sind die Westlichen Eliten echt alle so saudumm, oder stimmt das Gerücht über die Bilderberger am Ende doch? Oder stecken etwa die reichen Saudis dahinter? Gar Beide?
    Die hl. Katharina von Emmerich, sah in ihren Visionen einen kleinen, schwarzen Kerl, in voller Tätigkeit gegen die Kirche. Aber wie konnte eine Organisation, sei es welche auch immer, die einstmals freien Medien, unter ihre Kontrolle bekommen? Wie um alles in der Welt war das möglich? Wie kann es sein, dass so viele mitrennen, beim Globalmobbing? Das ist echt eine gewaltige Leistung, hinter der nur sehr, sehr einflussreiche Menschen stecken können.

    Was hat wer gegen wen in der Hand?! Sonst gibts das alles doch gar nicht!

    Eines ist jedenfalls fix, Satan sucht zu fassen, was er kriegen kann, noch eifriger als sonst. Und ich weiß kaum noch, welchen der verlogenen Sender ich noch schauen soll. Oft graust es mich schon, einfach nur einzuschalten. Bäh!

    • Emanuel Says:

      Hierauf gibt es eine einfache Antwort: Wer über die Banken herrscht, herrscht über die Welt …. oder einfacher, „wer das Geld hat, hat das Sagen …. Medien , die sich wirtschaftlich abhängig gemacht habenm von bestimmten „Sponsoren“ werden sich hüten, gegen diese zu berichten …


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