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Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

BORGENTREICH: Angst um Kopten in Ägypten 1. August 2012

Filed under: Koptenverfolgung — Knecht Christi @ 20:39

Bischof Damian in Borgentreich im Gespräch mit Europa- und Landespolitikern

 

Borgentreich: Mit großer Sorge betrachtet der Koptische Bischof für Deutschland, Anba Damian, die Entwicklung in seinem Heimatland. Den neuen ägyptischen Staatspräsidenten Mohammed Mursi bezeichnete er in einem Gespräch in der ehemaligen Kaserne in Borgentreich mit EU-Parlamentarier Elmar Brok und dem CDU-Landtagsabgeordneten Hubertus Fehring als „eine Marionette in den Händen der Moslembruderschaft“, die einen Kalifat-Staat auf Basis des Koran und der Scharia errichten wolle. Die Lage ist ernst„. Christliche Mädchen und Frauen würden entführt oder gezwungen, den Schleier zu tragen. Die Tür nach Deutschland sei fast zugefallen, man erfahre grobe und demütigende Behandlungen. Und man sei schockiert und fühle sich von den USA im Stich gelassen. „Ich habe einen Brief an Präsident Obama geschrieben und treffe den Botschafter in Berlin.“ Anba Damian (57), der nach eigener Auskunft über gute Kontakte in die deutsche und die europäische Hauptstadt verfügt, bemängelte die passive Haltung Deutschlands, das trotz der Freundschaft mit den Kopten nur einen „verbale Solidarität“ mit den Christen zeige.

Einige Bilder der Zerstörung, die noch nicht von allen koptischen Blogs gelöscht wurden!

 

Seit gestern wüten die Moslems durch das Dorf und brennen alles nieder, was sie nicht plündern können – Ramadan ist die beste Zeit des Jahres, die Ungläubigen zu züchtigen!

 

Die würden nach Schätzungen der Kirche etwa 20 Prozent der Bevölkerung ausmachen – bei 80 Millionen Ägyptern. Die Regierung spreche nur von 10 bis 15 Prozent, so der höchste Repräsentant des Koptisch-Orthodoxen Patriarchen in Deutschland. Gut 7.000 von ihnen würden in der Bundesrepublik leben – vornehmlich in NRW. Man sei bislang nur als ein Verein, nicht aber als Körperschaft öffentlichen Rechtes anerkannt. „Sie sind in der Region sehr willkommen“, machte Elmar Brok vor dem Hintergrund der schwierigen Lage der orientalischen Kirchen deutlich. Die Menschen würden dort im großen Stil das Land verlassen. Doch auch die Krise in Europa bedeute eine „dramatische Herausforderung“: „Dieser Sommer bringt epochale Veränderungen für die nächsten 40 bis 50 Jahre“, so Brok. Und Deutschland könne sich nicht heraushalten, wenn der Rest Europas brenne: „Die Lage war politisch und ökonomisch nach dem Zweiten Weltkrieg noch nie so dramatisch wie jetzt“. Im Europäischen Parlament habe man eine Demokratie-Abteilung für die Staaten in Nordafrika gegründet – unter seinem Vorsitz –, die Schulungen für diese Länder anbieten werde. Um über Ablaufprozesse in demokratischen Parlamenten zu informieren und Verständnis für die wichtige Rolle der Opposition und der Minderheiten einzufordern. Brok sprach von einer „Gewaltenteilung“ – besonders vor dem Hintergrund der Rolle des Militärs in Ägypten, das 30 Prozent der dortigen Wirtschaft in den Händen halte. Zudem verwies der ausgewiesene Nordafrika-Kenner auf das Programm „More for More“, das Unterstützung an Menschenrechte koppele.

 

 

Brok griff die Anregungen des Bischofs auf, koptischen Investoren und koptischen Ärzte („Ärzteschwemme in Ägypten“) die Möglichkeiten zu schaffen, in Deutschland aktiv zu werden. „Einige der reichsten Leute in Ägypten sind Kopten. Man lässt sich dabei nicht mit dunklen Mächten ein“, so der EU-Parlamentarier, der hier die Handwerkskammer angesprochen sieht. Anba Damian, der einst selbst Medizin studiert hatte, hat nach eigener Aussage bereits acht Ärzte nach Deutschland holen können. Elmar Brok hofft deshalb auf eine größere Offenheit der Deutschen gegenüber Geschäftsleuten und Studierenden, die schließlich Ideen aus Europa mit zurück in ihr Land nehmen würden. {Quelle: www.nw-news.de}

 

One Response to “BORGENTREICH: Angst um Kopten in Ägypten”

  1. Johannes Says:

    Hoffentlich erkennen diese Politiker auch die Friedlichkeit der „Religion“ Islam und machen darauf aufmerksam, wenn sie mit Kollegen über die Not der ägyptischen Christen sprechen!


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