kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Clinton vs. Mursi – Der Pakt der Weltretterin mit dem Satan 31. Juli 2012

Filed under: Moslembrüder — Knecht Christi @ 17:15


Kirche kritisiert Waffenexporte in die Golfregion

 

 

clinton plakatEin von der Bundesregierung geplanter Panzerdeal mit dem Golfstaat Katar stößt auch innerhalb der katholischen Kirche auf Kritik. Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick, forderte am Montag in einem Gespräch mit dem Kölner domradio eine grundsätzliche Überprüfung der deutschen Exportbestimmungen. Im Fall von Katar sei zudem nicht gewährleistet, dass die Waffen ausschließlich zu Verteidigungszwecken eingesetzt würden, so Schick, der auch Vorsitzender der Kommission Weltkirche der Deutschen Bischofskonferenz ist. Laut Informationen des Nachrichtenmagazins „Spiegel“ will Katar 200 Leopard-II-Panzer aus Deutschland zum Preis von 2 Milliarden Euro erwerben. Die Bundesregierung nahm zu Details bislang keine Stellung. Vizeregierungssprecher Georg Streiter erklärte am Montag in Berlin lediglich, es gebe eine Interessenbekundung seitens des Golfstaats. Scharfe Kritik äußerte die Geschäftsführerin der katholischen Friedensbewegung Justitia et Pax, Gertrud Casel. Sie sprach im domradio von einer „krassen Verletzung“ der selbst gesetzten Ausfuhrrichtlinien, sollte das Panzergeschäft mit Katar tatsächlich realisiert werden. Auch sei die Menschenrechtslage in dem Emirat als eher schlecht zu bezeichnen. Zugleich warnte Casel vor einer Öffnung der restriktiven Exportpolitik der Bundesregierung. Ein Blick in die Geschichte lehre, dass Waffenlieferungen nicht dazu dienten, die Lage in Konfliktregionen zu entspannen. So sei der Iran in den 1960er und 1970er Jahren vom Westen hochgerüstet worden.

 

Jetzt versuchten die Verantwortlichen, den Einfluss dieses Landes durch Rüstungsgeschäfte mit Staaten

wie Saudi-Arabien oder Katar

zurückzudrängen.

{Quelle: www.domradio.de}

 

 

 

 

Clinton vs. Mursi – Der Pakt der Weltretterin mit dem Satan

 

Sie hat das Land zwar bereits verlassen, ist aber dennoch nach wie vor Gesprächsthema Nummer eins: Hillary Clinton. Die reiselustige Außenministerin – seit ihrem Amtsantritt 2009 spulte sie über 840.000 Meilen ab – war in Ägypten alles andere als willkommen, nicht bei den Moslembrüdern nicht beim Militär, nicht bei den Mubarak-Fans und auch nicht beim linken und liberalen Flügel. Für ihre Wichtigtuerei erntete Clinton einen Tomaten-Regen und ein paar wirklich originelle „Willkommensplakate“. Die „Situationsflexibilität“ der USA ist aber auch wirklich zu komisch. Da sitzt die demokratische Außenministerin, zwar sehr steif und unentspannt, aber doch neben dem Mohammed Mursi, der bereits während seiner Studienzeit in den USA der Islamistenbewegung angehörte und demnach zur „Achse des Bösen“ gehört. Gerne nennen US-Politiker Islamisten ja auch „Satane“. Aber auch der „Leibhaftige“ scheint sich bei diesem hochrangigen Meeting nicht sonderlich wohl gefühlt haben. Irgendwie hockte auch er komisch da. Aber gut, staatsmännisch sitzen hat Mursi generell noch nicht gelernt, was auch daran liegen mag, dass er politisch einfach immer nur zwischen den Stühlen sitzt. Das obligate Händeschütteln für die Presse wurde sicherheitshalber erst gar nicht ins Protokoll aufgenommen.

 

Wie gefährlich es ist, Clinton die Hand zu reichen, musste dann Feldmarschall Hussein Tantawi spüren, denn von dem wollte sie gleich den ganzen Arm. „Die Armee müsse sich aus der Politik raushalten und zurückziehen“, forderte die Außenministerin der selbst ernannten Retter der Welt. Vermutlich war die Hand von dem feuchten Händedruck noch nicht getrocknet, wetterte der Militär-Boss auch gleich gegen die Clinton’sche Forderung: „Man werde es nicht zulassen, dass sich die USA in innere ägyptische Angelegenheiten mische“, hieß es da ziemlich bestimmt. Genau so sahen das auch die vielen Demonstranten, die aus sämtlichen Lagern gegen Clintons Besuch mobil machten. Gerüstet mit Plakaten, auf denen die ehrwürdige Diplomatin mit Schweinchennase verhübscht und zu einem uncharmanten „Shut up“ aufgefordert wurde, oder auf denen zu lesen war „America stop your crows from interfering into our affairs. Egypt is not Afghanistan, Libya or Iraq. When you are able to deal with your issues, come and deal with ours. Today maybe alone, but tomorrow we will be Thousands. Stop Stop Stop“. So alleine waren die aber gar nicht, die diese Plakate hielten. In Alexandria wurde Clintons Konvoi mit Tomaten und Schuhen (letztere sind eine der ärgsten Beleidigungen im arabischen Raum) beworfen, vor ihrem Hotelzimmer in Kairo skandierten Gruppen von Demonstranten auch keine wirklichen Willkommensbotschaften. Für die westlichen Medien – allen voran für den Stern – sind das natürlich nur Verschwörungstheoretiker, die von Privatsendern zu dem Glauben verführt werden, dass Mursi ein Agent der US-Regierung sei. Eine der leichteren Übungen, weil man beim Stern genau weiß, dass die Leser meist nur halb gebildet und darum für Verschwörungstheorien leicht empfänglich sind.

 

Wie schwachsinnig diese Schlussfolgerung ist, beweist der Umstand, dass das Staatsfernsehen vom Militär kontrolliert wird und selbiges in genau die gleiche Kerbe schlägt wie die „Verschwörungstheoretiker“. Ganz abgesehen davon, dass die als solche bezichtigten Demonstranten alles andere als halb gebildet sind. Das Gegenteil ist der Fall! Es handelt sich meist nicht nur um gebildete, sondern auch um sehr gut situierte Menschen, die ganz einfach über den Tellerrand hinaussehen und die ihr Wissen – Gott Lob! – nicht aus westlichen Massenmedien beziehen müssen. Sie können sich artikulieren und die Dinge beim Namen nennen. Das Letzte, woran sie dabei wohl denken, ist, ob sich ein deutsches Medium der Peinlichkeit preisgibt und sie als „halbgebildete Verschwörungstheoretiker“ bezichtigt. Und selbst wenn, ginge ihnen das wohl auch wo vorbei, und so sollte man es generell mit solchen Fehlinformationen (die leider nicht als solche gekennzeichnet sind) halten! Vermutlich sind auch die koptischen Politiker, die eine Einladung zu Clinton in die US-Botschaft noch nicht mal dankend ablehnten, allesamt Verschwörungstheoretiker. Unter ihnen auch Naguib Sawiris, der Gründer der „Partei für freie Ägypter“ und 12,7 Milliarden US-Dollar schwere Telekom-Tycoon, würde sich für diese Bezeichnung schön bedanken. Er ist übrigens auch einer der ersten Gründer eines privaten Fernsehsenders. Das nur am Rande und der guten Ordnung halber.

 

Zurück zu Clinton und Mursi, die beide einen Spagat auf die politische Bühne legen mussten, bei dem Profi-Turner ins Schwitzen gekommen wären. Kein Wunder, plötzlich müssen „Satan“ und „Weltretterin“ einen auf Freundschaft machen. Immerhin ließ der amerikanische Kongressabgeordnete Frank Wolf, laut der Zeitung Al-Dostour, eine brisante Bombe platzen, indem er dem Kongress einen Beweis vorlegte, dass US-Präsident Barack Obama und Hillary Clinton die Muslimbrüder in der zweiten Runde der Präsidentschaftswahlen mit satten 50 Millionen US-Dollar sponserten. Dafür muss sich Mursi jetzt natürlich dankbar zeigen, denn ganz so uneigennützig war diese edle Spende natürlich nicht. Die USA haben damit im strategisch so wichtigen Ägypten eine Marionette am Gängelband, wie sie auch Hosni Mubarak eine war, aber genau das wurde ihm – nicht zuletzt von den Moslembrüdern – immer wieder vorgeworfen. Mit dem „Feind“ zu dealen ist für die USA aber jetzt ohnehin nichts Neues, wenngleich das auch oft umgekehrt war, erst gehätschelter Freund, dann Feind, so wie im Fall von Sadam Hussein, Muammar Gaddafi und auch den afghanischen Taliban. Dieses Mal ist es halt umgekehrt, aber Blätter können sich ja bekanntlich auch wieder wenden.

 

Es ist aber nicht nur die opportunistische Politik der Amerikaner, die viele Ägypter so aufregt, nämlich Kopten und Moslems gleichermaßen, wie unser Bild beweist. Es ist viel mehr die Einmischung und die Förderung der radikalen Islamisten. „Das haben sie in Tunesien so gemacht, in Libyen, in Ägypten und nun auch in Syrien (auch dort beschützt Assad die Christen und sein Land vor der radikalen Islamisierung, was hierzulande dank der Massenmedien völlig untergeht – Anm. d. Red.). Es ist so offensichtlich, dass sie sich auf die Seite der Islamisten schlagen, natürlich im Interesse und mit Unterstützung von Katar und Saudi Arabien“, sagt Khaled A. Rahman, seines Zeichens Produzent, Event-Organisator und gefragter DJ, Kopte und alles andere als ungebildet oder gar ein Verschwörungstheoretiker. Der Mann weiß ganz genau, wovon er spricht. Nicht zuletzt deshalb, weil er vom ersten Tag der Revolution an mit dabei war. Wer mag, kann sich zur Erinnerung das Video „Revolution Story“ ansehen, das Khaled A. Rahman mit seiner Firma Sense Arabia produziert hat. Diese Dokumentation soll daran erinnern, wofür so viele Menschen gestorben sind, und zwar ganz sicher nicht, damit sich das Land der Pharaonen jetzt von den USA diktieren lässt, wo es lang gehen soll. Das werden sich die Ägypter nicht gefallen lassen.

 

Man weiß jetzt nicht, ob Hillary bei Mursi ihre komplette Wünsch-Dir-was-Liste

und all ihre natürlich gut gemeinten Botschaften anbringen konnte,

aber diese sollte sie auf jeden Fall mit in die USA nehmen:

Das werden sich die Ägypter nicht gefallen lassen!

{Quelle: theintelligence.de – Von: Kim Kovalsky}

 

3 Responses to “Clinton vs. Mursi – Der Pakt der Weltretterin mit dem Satan”

  1. Emanuel Says:

    Nicht „die JUDEN“

    …sondern das israelische Regime ist offenbar der Drahtzieher für die Umstürze und das Chaos in den Ländern Libyen, Ägypten und jetzt vor allem Syrien. Die weltweit herrschenden Zionisten haben einen offenen Pakt mit den schlimmsten Mördern und Terroristen dieser Erde geschlossen: Mit Al Kaida und seinen Abzweigungen. Diese sadistischen Mörder werden nun vom Westen unterstützt und gefördert. Jeder normal denkende Mensch muss sich dagegen zur Wehr setzen. Ich weiß, das dieser Beitrag zensiert wird … aber lieber Redakteur, denke du wenigstens darüber nach …

  2. Johannes Says:

    Herr Swedenborg, nun knallen Sie aber völlig durch! Das haben schon die NAZIS immer wieder propagiert, dass die Juden an allem Schuld seien. Wie man sieht, hat das bis heute seine Wirkung. Sie sollten sich schämen!

    Das kleine jüdische Volk hat der Menschheit viel Gutes getan. Davon zeugen etwa 190 Nobelpreise. Dagegen brachte es die große Menge der Araber nur auf etwa acht. Davon gingen zwei Friedenspreise an den Verbrecher Arafat und an den früheren ägyptischen Präsidenten Sadat, der dafür, dass er Israel die Friedenshand reichte, von den Moslembrüdern ermordet wurde.


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s