kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Der Heilige und Apostel Paulus: Unermüdlich für Jesus 28. Juli 2012

Filed under: Spiritualität — Knecht Christi @ 22:43

Nach dem Herrn Jesus selbst,

ist der Apostel Paulus sicherlich

die bedeutendste Persönlichkeit des Neuen Testamentes.

 

 

Man muss es nur einmal aufschlagen, um sofort ein Bild zu bekommen von der überragenden, geistlichen Bedeutung dieses Mannes. Drei Viertel der Apostelgeschichte handeln von ihm und wir finden in der Bibel 13 Briefe von ihm vor. Von vier Evangelisten haben zwei (Markus & Lukas) längere Zeit zum Mitarbeiterstab des Paulus gehört. Die Schriften von Paulus, die wie alles in der Bibel direkt von Gott inspiriert sind, hatten und haben größten Einfluss auf die Kirchengeschichte und unseren Glauben. Martin Luther wäre sicher nie der Reformator der Kirche geworden, wenn er nicht in der Verzweifelung seines Herzens auf die Briefe des Apostel Paulus gestoßen wäre. Hier hat er die Worte gefunden, die Grundlage wurden für seine Umkrempelung der damaligen verstockten und in Gesetzlichkeit erstarrten Kirche:Der Gerechte wird aus Glauben leben“ (Rö. 1,17). „So halten wir nun dafür, dass der Mensch gerecht werde ohne des Gesetzes Werke, allein durch den Glauben“ (Rö. 3,28). Dabei war der Weg, den Paulus  nahm, ein ganz anderer, als der Weg der anderen Apostel Jesu. Zunächst war Paulus gar kein Jude aus Palästina, sondern ein Auslandsjude aus der jüdischen Diaspora. Er wurde in der griechischen Stadt Tarsus geboren und war somit der griechischen Sprache mächtig. Und da er streng religiöse Eltern hatte, wuchs er in der Welt der Pharisäer und Schriftgelehrten auf. Er wurde dann selbst zu einer entsprechenden religiösen Ausbildung nach Jerusalem zu dem angesehenen Lehrer Gamaliel geschickt. Dadurch wird er selbst zu einem religiösen Eiferer und zunächst zu einem erklärten Feind des aufkommenden Christentums.

 

Diese Informationen gibt uns Paulus selbst: Ich bin ein jüdischer Mann, geboren in Tarsus in Zilizien; aber auferzogen in dieser Stadt (Jerusalem), zu den Füßen Gamaliels unterwiesen nach der Strenge des väterlichen Gesetzes, war ich, wie ihr alle heute seid, ein Eiferer für Gott“ (Apg.22, 3). Tarsus, sein Geburtsort war zu damaliger Zeit eine der bedeutendsten Städte des Römischen Reiches mit 300.000 Einwohnern. Die Stadt existiert übrigens heute noch, sie liegt in der Südostecke der heutigen Türkei, hat aber ihre Bedeutung mit gerade mal 40.000 Einwohnern verloren. Bekannt war Tarsus für die Zeltmacherei, so dass auch Paulus den Beruf des Zeltmachers lernte. Paulus war also der einzige Apostel, der von Jugend auf inmitten der grossen heidnischen Welt gelebt hat, wenngleich er selbst nie ein Heide war. Zudem besaß er das römische Bürgerrecht, was damals für Nicht-Römer nicht selbstverständlich war. Mit dem römischen Bürgerrecht hängt es übrigens auch zusammen, dass er zwei Namen hat, sein jüdischer Name war Saul, sein römischer Paulus. Es ist also nicht so, wie manche glauben, dass Paulus seinen Namen erst nach seiner Bekehrung erhalten hatte, allerdings wird er seit diesem Zeitpunkt verwendet.

 

Nachdem Jesus Christus im Jahre 31 n.Chr. gekreuzigt wurde, breitet sich das Christentum immer weiter aus. Das stößt natürlich auf den Unmut der Pharisäer. Der glühendste Verfolger der Christen ist Paulus. Mit großem Eifer geht er gegen sie vor, weil er ihren Glauben als Gotteslästerung ansieht. Auslöser für die erste große Verfolgung ist die Steinigung des Stefanus (Apostelgeschichte 7), in die auch Paulus einwilligt und die er aktiv unterstützt, auch wenn er selbst nicht zu den Steinen greift. Die unmittelbaren Folgen werden uns zu Beginn von  Apg. 8 geschildert: An jenem Tag entstand aber eine grosse Verfolgung gegen die Gemeinde in Jerusalem; und alle wurden in die Landschaften von Judäa und Samaria zerstreut, ausgenommen die Apostel. Gottesfürchtige Männer aber bestatteten den Stefanus und stellten eine grosse Klage über ihn an. Saulus aber verwüstete die Gemeinde, indem er der Reihe nach durch die Häuser ging; und er schleppte sowohl Männer als auch Frauen fort und überlieferte sie ins Gefängnis“ (Apg. 8,1-3).

 

Bemerkenswert ist, dass die Christen erst durch ihre Zerstreuung das Evangelium verkündeten: Die Zerstreuten nun gingen umher und verkündigen das Wort“ (Apg. 8,4). Wir fragen uns: Warum taten sie das nicht auch schon vorher? Ja, Paulus geht sogar so weit, dass er bis nach Damaskus gehen will, um auch dort Christen gefangen zu nehmen. Er holt sich dafür extra eine schriftliche Ermächtigung vom Hohenpriester. Und dann geschieht es! Auf seinem Weg nach Damaskus – kurz vor der Stadt – passiert folgendes: Als er aber hinzog, geschah es, dass er sich Damaskus näherte. Und plötzlich umstrahlte ihn ein Licht aus dem Himmel; und er fiel auf die Erde und hörte eine Stimme, die zu ihm sprach: Saul, Saul, was verfolgst du mich? Er aber sprach: Wer bist du, Herr? Er aber sagte: Ich bin Jesus, den du verfolgst. Doch steh auf und geh in die Stadt, und es wird dir gesagt werden, was du tun sollst“ (Apg. 9,3-6).

 

 

 

 

Und Paulus gehorcht

zum ersten Mal in seinem Leben

Jesus Christus und geht in die Stadt!

 

Das ist wohl die grösste Bekehrungsgeschichte aller Zeiten. Durch Gottes Gnaden wird einer der eifrigsten Verfolger des Christentums zu einem der glühendsten Anhänger des Herrn Jesus Christus und seines Evangeliums. Paulus erblindet, wohl wegen des Lichtes und kommt so nach Damaskus. Dort wird er erst zu Hananias, einem gläubigen Christen geführt, der ihn drei Tage aufnimmt. Dort erlangt er durch die Kraft des Heiligen Geistes sein Augenlicht wieder. Sodann fängt er gleich an, in Damaskus das Evangelium zu predigen. Ja, hier werden sich wohl einige wiedergeborene Christen wiedererkennen. In der ersten Euphorie der Bekehrung, möchte man am liebsten die ganze Welt bekehren. Zu dem Mann, der ihn einst so verfolgte sagt Gott nun: Denn dieser ist mir ein auserwähltes Werkzeug, meinen Namen zu tragen sowohl vor Nationen als Könige und Söhne Israels. Denn ich will ihm zeigen, wie vieles er für meinen Namen leiden muss“ (Apg. 9,15). Als er einige Zeit in Damaskus gepredigt hatte, wird bereits der erste Plan zu seiner Ermordung geschmiedet. Doch Christen aus der hiesigen Gemeinde lassen ihn nachts in einem Korb die Stadtmauer hinab, so dass er fliehen kann.

 

Im Galaterbrief schildert Paulus, wie es weiterging: Als es aber dem, der mich von meiner Mutter Leibe an ausgewählt und durch seine Gnade berufen hat, gefiel, seinen Sohn in mir zu offenbaren, damit ich ihn unter den Nationen verkündigte, zog ich nicht Fleisch und Blut zu Rate; ich ging auch nicht nach Jerusalem hinauf zu denen, die vor mir Apostel waren, sondern ich ging sogleich fort nach Arabien und kehrte wieder nach Damaskus zurück. Darauf, nach drei Jahren, ging ich nach Jerusalem hinauf, um Kephas (Petrus) kennenzulernen, und blieb 15 Tage bei ihm“ (Gal. 1,15-18).  Hier finden wir ein großes Rätsel, das bis heute nicht eindeutig beantwortet ist: Was tat Paulus in diesen drei Jahren? Das „nach drei Jahren“ bezieht sich vermutlich auf sein Damaskuserlebnis. Es gibt hier verschiedne Ansichten, aber ich glaube, dass Gott diese drei Jahre nutzte, um Paulus für eine Missionstätigkeit vorzubereiten. Paulus brauchte nach seiner radikalen Umkehr diese Zeit, um zu dem grossen Heidenapostel zu reifen, der er schließlich wurde.

 

In Apostelgeschichte 11 wird uns geschildert, wie Barnabas Paulus aufsucht, um mit ihm nach Antiochia zu gehen, wo sie das Evangelium verkünden. Hier, in der Gemeinde zu Antiochia beginnt der eigentliche missionarische Weg des Mannes, der selber aus so grosser Ferne zu Jesus gekommen war. Nun beginnen die grossen Missionsreisen des Paulus, von denen er insgesamt drei macht (siehe auch Paulus Chronologie). Von Antiochien reist er nach Syrien und in die Galatische Landschaft und schließlich nach Europa (Philippi und Thessalonich). Er kommt auch nach Athen, wo er seine berühmte Rede auf dem Areopag hält (Apostelgeschichte 17). Danach kommt er in Korinth an, wo er einige Monate bleibt, um zu predigen und die Gemeinden aufzubauen und zu stärken. Hier wird er vom römischen Prokonsul Gallio verklagt, weil die Juden einmütig gegen ihn auftreten. Am Ende seiner zweiten Missionsreise kommt er wieder in Antiochien  an. Während seiner dritten Missionsreise hält er sich für drei Jahre in Ephesus auf, wo Gott ungewöhnliche Wunderdinge durch die Hände des Paulus“ tut (Apg. 19). Diese Reise führt ihn schließlich wieder nach Jerusalem. Dort wird er vom Volk gegriffen und man versucht, ihn zu töten, weil er den Leuten angeblich den Abfall von Mose predigt. Er wird nur gerettet, weil Römer erscheinen und ihn in Ketten gelegt abführen. Die Römer wollen ihn mit Geißelhieben dazu bringen, ihnen zu sagen, warum das Volk ihn töten will. Hier macht sich für Paulus das römische Bürgerrecht bezahlt, auf das er sich nun beruft. Sogleich lässt man davon ab, ihn zu geisseln. Trotzdem wird Paulus vor den hohen Rat gestellt. Die Juden wollen ihn unbedingt töten. Da Paulus unter dem Schutz der Römer steht, planen sie einen Mordanschlag gegen ihn.

Doch Gott hat andere Pläne mit Paulus: Sei guten Mutes! Denn wie du meine Sache in Jerusalem bezeugt hast, so musst du sie auch in Rom bezeugen“ (Apg. 23,11). Tatsächlich entkommt Paulus dem Anschlag und wird nach Cäsarea gebracht, um ihn vor den Statthalter Felix zu stellen. Dort wird er wieder gefangen genommen worauf er sich kraft seines Bürgerrechtes auf den römischen Kaiser beruft. Das führ dazu, dass er per Schiff nach Rom gebracht wird. Auf der Reise erleidet er Schiffbruch. Er strandet in Melite, wo er von einer tödlichen Giftschlange gebissen wird. Die Einwohner erwarten schon seinen nahenden Tod, doch er schüttelt das Tier nur ins Feuer ab und erleidet nichts Schlimmes. Er kommt schließlich in Rom an, wo auch die Geschichte über Paulus in der Bibel seinen Abschluss findet. Während seiner Tätigkeit bewahrheitet sich, was Gott ihm bereits in Apg. 9,15 ankündigt: Denn ich will ihm zeigen, wie vieles er für meinen Namen leiden muss“.

 

 

Seine Leiden zählt Paulus selber auf: In Mühen um so mehr, in Gefängnissen um so mehr, in Schlägen übermäßig, in Todesgefahr oft. Von den Juden habe ich fünfmal vierzig Schläge weniger einen bekommen. Dreimal bin ich mit Ruten geschlagen, einmal gesteinigt worden; dreimal habe ich Schiffbruch erlitten ; einen Tag und eine Nacht habe ich in Seenot zugebracht; oft auf Reisen, in Gefahren von Räubern, in Gefahren von meinem Volk, in Gefahren von den Nationen, in Gefahren in der Stadt, in Gefahren in der Wüste, in Gefahren auf dem Meer, in Gefahren unter falschen Brüdern; in Mühe und Beschwerde, in Wachen oft, in Hunger und Durst, in Fasten oft, in Kälte und Blöße“ (2 Kor. 11, 23-28). Trotzdem gab Paulus nicht auf. Im Gegenteil. Wie bezeichnend doch seine Reaktion, nachdem er zusammen mit Barnabas mal wieder aus einer Stadt vertrieben wurde: Sie aber schüttelten den Staub von ihren Füßen gegen sie ab“ (Apg. 13,51).

 

 

 

Sogleich gehen sie in die nächste Stadt weiter. Und als er in Lystra von der Bevölkerung gesteinigt wird und knapp überlebt, macht er trotzdem sofort weiter: Als aber die Jünger ihn umringten, stand er auf und ging in die Stadt hinein; und am folgenden Tag zog er mit Barnabas nach Derbe“ (Apg. 14,20). Diese Begebenheit ist typisch für das unermüdliche Wirken des Paulus. Wie sehr können wir uns doch heute noch eine Scheibe davon abschneiden. Und wie sehr können wir dankbar sein für die grosse Gnade Gottes und dafür, dass er sogar schärfste Gegner in glühende Verehrer umzuwandeln vermag. {Quelle: www.christliche-autoren.de}

 

9 Responses to “Der Heilige und Apostel Paulus: Unermüdlich für Jesus”

  1. Klotho Says:

    Liebe Kopten,
    ich würde gerne einen Vorschlag machen, das alle Kirchen sich zu einen Dachverband zusammenfinden würden, einem Dachverband mit demokratischen Regeln, in der alle Kirchen und christlichen Splittergruppen gemeinsam und gleichberechtigt zu einer Einheit zusammenfinden würden und damit die leidigen Streitigkeiten welche vor allem die römisch-katholische Kirche betreffen, deren Oberhaupt doch immer den Vorsitz über alle Kirchen fordert, ein für allemal zu beenden.
    Denn die römisch-katholische Kirche hat leider in der Vergangenheit mit ihrer uneinsichtigen Politik dafür gesorgt, das sich die Kirchen immer weiter aufgespaltet haben und somit die von Jesus Christus gewünschte Gemeinschaft mit den Heiligen des Allerhöchsten gefährdet ist.
    Jesus Christus hat die melchisedeksche Priesterordnung eingeführt, nämlich das Opfer ist Brot und Wein und Abraham gab ihm den zehnten Teil. Das Opfer, das ist das heilige Abendmahl ist Brot, das ist Leib Gottes und damit auch Nahrung Gottes, wir essen den Leib Gottes, das ist das Brot welches aus dem Korn gebacken wird, was der Bauer anpflanzt und somit der Gottheit geweiht ist, Wein ist das Blut Gottes, der Saft der Trauben welcher angepflanzt wurden undzu Wein gekeltert worden ist. Wein kann auch durch Wasser ersetzt werden, das ist das Blut Gottes. Durch sein Opfer hat er sein Leben für die Menschen gegeben und ist wieder zum Leben zurückgekehrt.
    Daher sind alle Blutopfer verboten, kein Blut für Gott.
    Jesus Christus ist der vollendete Priester der melchisedekschen Priesterordnung und Er hat die levitische Priesterordnung damit abgeschafft.
    Jesus Christus ist selbst ist die Verkörperung des Melchisedek, das hat Er auch angedeutet indem Er sagte „Ich bin“ bevor Abraham wurde. So ist Er Melchisedek, der Priester des Allerhöchsten Gottes, ohne Anfang und Ende, den ewig lebenden Gotts.

    • Emanuel Says:

      Vielleicht zur Ergänzung , werter Klotho: Die Bedeutung des Abendmahls ist mir so vor Augen geführt worden, das das Brot oder das Fleisch des Herrn nichts anderes als die Liebe des Herrn bedeutet, die Göttliche Liebe für alle Menschen — und Sein Blut, verkörpert durch den Wein, eben nichts anderes als die ganze Göttliche Wahrheit bedeutet ! Insofern ist das Abendmahl die Gelegenheit für den wahren Christen GOTTES GANZE LIEBE UND GOTTES GANZE WEISHEIT zu erhalten , wenn der Mensch sich nur öffnet und vom Bösen absteht ….

  2. Emanuel Says:

    Das Licht des Himmels, das Paulus sah und blendete, war also Jesus Christus .. war also Gott… auch hier der klare Hinweis , das beide Eins sind …..

    “ war ich, wie ihr alle heute seid, ein Eiferer für Gott“ wie wunderbar in der Heiligen Schrift im Text die Begriffe erklärt werden , kann man an dieser Stelle erkennen …. Israel — hebr. aus Jish-rael zusammengesetzt bedeutet : Gottesstreiter , Eiferer für Gott eben …Die Bedeutung des Begriffes „Israel“ geht weit über das winzige Land, das hier auf Erden 1949 ausgerufen wurde … hinaus ….

  3. patriot Says:

    Die Zungenrede, um diese Gabe herauszugreifen, die vielleicht neben der Gabe zu heilen, am spektakulärsten ist, wird von Apostel Paulus als eine Gabe bezeichnet, die allein denjenigen stärkt und bereichert, der sie besitzt, während die Gemeinde und auch diejenigen, die sich noch nicht zu Christus bekehrt haben, leer ausgehen.
    Im Zusammenhang mit den Geistesgaben weist Apostel Paulus auch auf die zentrale Stellung von Glaube, Hoffnung und Liebe hin. Dies sind sicherlich die vornehmsten Gaben des Geistes. Vor allem an ihnen wird wahrhafter Geistbesitz deutlich:
    Im Glauben an Jesus Christus als dem Grund des Heils.
    In der Hoffnung auf seine Wiederkunft.
    In der Liebe zu Gott und zu unserem Nächsten.

    Die alles durchdringende Macht aber ist die Liebe. Sie ist die schönste Gabe des Geistes, denn „die Liebe höret nimmer auf“.

    • @Patriotin
      Die prophetische Rede ist eine Gabe des Heiligen Geistes, die auch uns gegeben ist. Sie zeigt sich, wenn wir ernsthaft und voller Überzeugung von Jesus Christus, unserem Herrn, und dem Grund des Heils sprechen. Prophetische Rede ist dort vernehmbar, wo die Bedeutung von Tod, Auferstehung und Wiederkunft Christi im Mittelpunkt steht. Sie wird auch hörbar, wenn wir von der Wichtigkeit des Apostelamtes im gegenwärtigen Abschnitt der Heilsgeschichte sprechen.

      Im Zusammenhang mit den Geistesgaben weist Apostel Paulus auch auf die zentrale Stellung von Glaube, Hoffnung und Liebe hin. Dies sind sicherlich die vornehmsten Gaben des Geistes. Vor allem an ihnen wird wahrhafter Geistbesitz deutlich:

      ◦Im Glauben an Jesus Christus als dem Grund des Heils.
      ◦In der Hoffnung auf seine Wiederkunft.
      ◦In der Liebe zu Gott und zu unserem Nächsten.
      Die alles durchdringende Macht aber ist die Liebe. Lassen wir sie in uns wirken und uns von ihr bestimmen. Sie ist die schönste Gabe des Geistes, denn „die Liebe höret nimmer auf“.

      Mit herzlichen Grüßen, Ihre Nuri

  4. Klotho Says:

    Wenn sich alle Christen zu einen gemeinsamen Konsens im Geiste Jesu Christi zusammenfinden könnten, dann wären wir eine sehr mächtige Organisation welche gegenüber allen Mächten den Bösen Widerstand leisten können.
    Wir wären wie die Kaiserpinguine, welche allen harschen, lebensfeindlichen Bedingungen der Antarktis durch ein ausgeklügeltes Teamwork über lange Zeit überleben können.

    • @Klotho

      hạrschen

      (bedeutet wie unten—denke nicht ,dass Christen Hart .Krustig werden sollten—kein guter Plan —nicht Gott gewollt)

      hart, krustig werden

      @Klotho sagte:
      Wenn sich alle Christen zu einen gemeinsamen Konsens im Geiste Jesu Christi zusammenfinden könnten, dann wären wir eine sehr mächtige Organisation

      @Klotgo:
      warum schliessen Sie es nur auf die Christen und schliessen die anderen aus??gerade als Christ ist unsere bestreben,denn nicht Christen den Weg zu Gott zu zeigen über Christus!!!

      als Christen brauchen wir nicht eine mächtige Organisation sein—eher als gemeinsames Gottes Glied zu wirken gefiele mir schon besser!

      @Klotho
      welche gegenüber allen Mächten den Bösen Widerstand leisten können.

      wir brauchen keinen Widerstand leisten—gegen Böse Mächte –welche meinen Sie??
      die im Universum–da gibt°s andere Helfer und Mittel-Gebete Gottes Hilfe

      Bösen mächten auf der Erde -??meinten Sie Menschen–dazu benötigt der Mensch Gottes Hilfe°°nur mit dem festen Glauben und reagieren—handeln —

  5. Kirche in Malaysia

    Die Jubiläumsbroschüre zum 40jährigen Bestehen der Neuapostolischen Kirche in Malaysia (Foto: NACSEAsia)

    Südostasien auf der Landkarte (Foto: frei)
    Zürich/Kuala Lumpur. Stammapostel Wilhelm Leber ist auf dem Weg nach Malaysia und wird heute gegen 15:00 Uhr auf dem Flughafen von Kuala Lumpur landen. Die Gemeinden in dem südostasiatischen Land sind voll Erwartung, denn der Besuch des internationalen Kirchenleiters ist zugleich der 40jährige Geburtstag der Neuapostolischen Kirche in ihrem Land.

    Priester H.S. Chhabra lebte mit seiner Familie eine Zeitlang in Deutschland und ging 1971 zurück in seine Heimat. In Deutschland war er mit der Kirche in Berührung gekommen. Die erste Gemeindegründung fand in Rawang statt, rund 30 Kilometer von Kuala Lumpur entfernt. Bis 2008 lag die Leitung der Gemeinden im Land in der Gebietskirche Kanada, von wo aus sowohl die Seelsorge als auch die Administration geleitet wurde.

    Malaysia, ein multi-ethnisches Land

    Heute gibt es in Malaysia 20 Gemeinden, die Gottesdienste werden in den Sprachen Tamil, Englisch und Malaiisch durchgeführt. Seite Januar 2009 gehört die Neuapostolische Kirche im Land zum Bezirksapostelbereich Südostasien, dem Bezirksapostel Urs Hebeisen vorsteht. Auch Sabah und Sarawak, zwei indonesische Provinzen im Osten der Halbinsel, gehören in diesen Gebietskirchenverbund. Apostel Fred Wolf (Thailand) und Bischof Samuel (Indonesien) sind die obersten Ansprechpartner für alle Gemeinden im Land. Mit ihnen sind ein Bezirksältester, zwei Bezirksevangelisten, drei Evangelisten, 20 Priester und 15 Diakone unterwegs.

    Großer Dank


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s