kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Wollten Hass-Prediger  einen Killer anheuern? 24. Juli 2012

Filed under: Islamischer Terror — Knecht Christi @ 17:56

 VERGEBEN DIE SALAFISTEN SOGAR MORDAUFTRÄGE?

 

Köln: Die Hass-Prediger Pierre Vogel (34) aus Frechen und der Kölner Ibrahim Abou-Nagie (48) sollen angeboten haben, einen Kritiker für Geld umbringen zu lassen! Ziel soll der Schriftsteller Zahid Khan („Die Verbrechen des Propheten Mohammed“) sein. Der Moslem-Aktivist Stefan Salim Nagi (39) wollte das Buch vor Gericht verbieten lassen. Er will Vogel bei einer Kundgebung im Juni in Köln getroffen haben. Dort soll Vogel gesagt haben, dass er Leute kennt, die Zahid Khan für Geld umbringen würden. Für diese Aussage soll es zwei weitere Zeugen geben. Eine Woche später will Nagi auch Ibrahim Abou-Nagie um Unterstützung gebeten haben. Doch der soll ebenfalls Geld für Vogel gefordert und außerdem gesagt haben: „Früher oder später bringen unsere Leute ihn (gemeint soll Khan sein; Anm.d.Red.) sowieso um. Aber wenn du 30 000 Euro gibst, machen wir es gleich“. „Es ist ein Verfahren wegen versuchter Beteiligung an einem Verbrechen eingeleitet worden“, erklärte Oberstaatsanwältin Dorothea Winter auf BILD-Anfrage. Schriftsteller Khan ist beunruhigt: „Ich lebe trotz Polizeiüberwachung in großer Sorge“. Die Salafisten Abou-Nagie und Vogel waren von BILD für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. {Quelle: www.bild.de – M. WEGERHOFF}

 

 

 

„Islam-Experte“ Guido Steinberg

 

Wir brauchen Aussteiger

 

Islam-Experte Guido Steinberg beobachtet die Szene seit langem.

Salafisten ließen sich drei verschiedenen Gruppen zuordnen.

Im FR-Interview spricht er über Männer

auf Sinnsuche, gewaltbereite Salafisten und ihre Verbindungen zum Terrorismus.

 

Koran-Verteiler in deutschen Innenstädten,

Drohungen gegen Journalisten,

Festnahmen von mutmaßlichen Dschihadisten

und groß angelegte Razzien gegen Islamisten bundesweit.

 

Salafisten rücken immer mehr ins Blickfeld.

Dabei ist das Phänomen nicht neu.

Islam-Experte Guido Steinberg von der Stiftung Wissenschaft und Politik beobachtet die Szene seit langem.

 

Die Politik hat das Rhein-Main-Gebiet als einen Schwerpunkt der salafistischen Szene ausgemacht. Warum?

Schwerpunkte der Salafisten machen sich vor allem an der Präsenz wichtiger Prediger fest. In Frankfurt konzentrieren die sich im Umfeld der Organisation Dawa Ffm. Überall da, wo es eine kritische Masse von Muslimen gibt, sind auch die Salafisten stark vertreten – in Berlin, Hamburg, Frankfurt und dem Rheinland. Bei den kürzlichen Razzien gegen Salafisten war auch eine Moschee in Frankfurt-Ginnheim betroffen. In welchen weiteren Moscheen treffen sich Salafisten denn im Rhein-Main-Gebiet? In Frankfurt war die Bilal-Moschee in Griesheim bis vor kurzer Zeit ein wichtiger Treffpunkt. Außerdem gibt es südlich von Frankfurt einen Schwerpunkt, dessen Mittelpunkt die Tawhid-Moschee in Dietzenbach zu sein scheint. Das sind aber nicht die einzigen. Außerdem gibt es immer wieder Ausweichmanöver. Wenn der Druck in einer Moschee zu groß ist, weil die Sicherheitsbehörden dort stark vertreten sind, dann gehen die Prediger eben in eine andere, oder sie predigen vermehrt im Internet. Die Anhänger ziehen dann mit den Predigern mit.

 

Ist es nicht die Pflicht der Moschee-Vereine, ein Auge darauf zu haben, wer dort predigt?

Das ist ein sehr problematisches Thema. Die großen Verbände scheuen da die Auseinandersetzung. Denn die Salafisten gewinnen häufig diejenigen Jugendlichen, die sie selber nicht für den Glauben begeistern können.

Woran liegt das?

Bei der Ditib – einem Dachverband türkischer Muslime – sprechen viele Prediger bis heute kein Deutsch und erreichen oft nur die Alten. Die Salafisten aber sprechen einen deutschen Jugendslang. Das kommt gerade bei jungen Menschen in großen Städten gut an, die auf der Suche nach Sinn und Identität sind. Gleichzeitig wollen die Moschee-Vereine nicht als Erfüllungsgehilfen des deutschen Staates wahrgenommen werden. Ihre Hilflosigkeit wird oft zur Untätigkeit.

 

Salafisten werden auch als Rattenfänger bezeichnet. Zu Recht?

Man muss da vorsichtig sein, um nicht die ganze Szene zu stigmatisieren. Nicht alle Salafisten sind gewaltbereit. Der Begriff Salafist beschreibt ja zunächst nur einen Muslim, der möglichst detailgenau dem Modell des Ur-Islam aus dem 7. Jahrhundert folgen will. Andererseits waren alle, die in den vergangenen Jahren in die Ausbildungslager von Al Kaida nach Pakistan gegangen sind, Salafisten. Die Organisationen Dawa Ffm und Die Wahre Religion sowie Prediger wie Ibrahim Abou Nagie und Abdellatif Rouali – die kann man als Rattenfänger bezeichnen.

Die Razzien haben also genau die Richtigen getroffen?

Ja. Ich denke, dass diese Maßnahmen zielführend sein können.

Wie gut sind die Organisationen untereinander vernetzt?

Ziemlich gut. Die Szene, die sich seit 2001 entwickelt, ist ja mit gut 5000 Anhängern immer noch recht klein. Damals entstanden die sogenannten Islamseminare der Salafisten. Sie waren vor allem in Bonn, aber auch in anderen Städten aktiv und haben stark zur Vernetzung beigetragen. Ab 2005 etwa traten einige enorm populistische Prediger auf den Plan. Pierre Vogel ist einer davon. Aber er gehört nicht zum rechten Rand. Seit 2006 nehmen die Aktivitäten der Salafisten auch im Internet zu, etwa durch die Frankfurter Gruppe Dawa Ffm. Dadurch wächst die Szene zusammen. Pierre Vogel gehört nicht an den rechten Rand? Seine Predigten sind aber auch sehr radikal. Nicht im Vergleich zu vielen seiner Kollegen. Besonders gefährlich sind aber die, die sich in einer Grauzone zum Dschihadismus bewegen. Das sind etwa Abu Dujana oder Ibrahim Abou Nagie von der Gruppe Die wahre Religion und Abdellatif Rouali von Dawa Ffm.

 

Was unterscheidet sie und Vogel?

Die Salafisten kann man drei verschiedenen Gruppen zuordnen. Zum einen gibt es die Puristen, die vor allem versuchen, gottgefällig zu leben, aber nicht sehr politisch sind. Sie sind in Deutschland recht schwach. Dann gibt es die politischen Salafisten, die Staat und Gesellschaft umbauen wollen und die Scharia als einzig gültige Rechtsordnung sehen. Dazu zählt Vogel. Ein wichtiger Vertreter dieser Gruppe ist auch Muhamed Cifti aus Braunschweig. In die dritte Kategorie fallen diejenigen Salafisten, die offen oder verdeckt zum Dschihad aufrufen. Oft kann man nur schwer entscheiden, wer wohin gehört.

 

Kann der Rechtsstaat Menschen beeindrucken, die die Scharia einführen wollen?

Der deutsche Staat muss Überreaktionen vermeiden, aber gleichzeitig entschlossen gegen Extremisten vorgehen. Zumindest für den Umgang mit den Dschihadisten ist das weitgehend gelungen. Auch wurden inzwischen mehrere Dutzend Personen verurteilt, die eine dschihadistische Ausbildung durchlaufen hatten. Ob das die Salafisten beeindruckt, weiß ich nicht. Wichtig ist, eine Gefährdung der Bundesrepublik zu vermeiden. In einem Ausbildungscamp für den „Heiligen Krieg“ war auch der Frankfurter Rami Makanesi, der inzwischen verurteilt ist.

 

Gibt es ein Muster, wie junge Männer zu Islamisten werden?

Nein. Allerdings geht man inzwischen davon aus, dass viele in persönlichen Krisen stecken. Sie sind auf der Suche nach Sinn, Identität und Geborgenheit. Die Extremisten bieten ihnen einfache Antworten. Der Kontakt zu den Predigern kommt meist über Freunde und Bekannte zustande.

 

Und wie kommen Männer wie Makanesi, die in Deutschland aufgewachsen sind, dazu, in Pakistan eine Ausbildung zum Dschihadisten zu machen?

Das läuft über spezialisierte Rekrutierer, die Kontakte zu terroristischen Organisationen im Ausland haben, und nicht über die großen Prediger. Meist sind die Rekrutierer im Umfeld der Salafisten aktiv. Dort schauen sie sich die potenziellen Rekruten an. Wen sie für dschihad-tauglich halten, laden sie nach Hause ein. Erst im privaten Rahmen wird über den Heiligen Krieg gesprochen. Sie gehen höchst konspirativ vor.

Wo passiert das im Rhein-Main-Gebiet?

Früher hat Adem Yilmaz aus Langen im Rhein-Main-Gebiet rekrutiert. Er wurde aber für seine Mitgliedschaft in der Sauerlandgruppe 2010 zu elf Jahren Haft verurteilt. Seit er im Gefängnis sitzt, reist kaum noch jemand aus der Gegend aus.

 

Urteile helfen also?

Ja. Die Szene braucht dann eine Weile, um sich zu erholen.

Würden Aussteigerprogramme helfen, wie sie die Grünen im Hessischen Landtag fordern?

Es gibt beim Gemeinsamen Terrorismus-Abwehrzentrum von Bund und Ländern die Arbeitsgemeinschaft Deradikalisierung, die seit Jahren tagt, ohne dass dies sichtbare Ergebnisse gehabt hätte. Gerade bei präventiven Maßnahmen sind Bund und Länder nicht in der Lage, gemeinsam zu handeln. Aussteigerprogramme können aber ein wichtiges Mittel sein.

Haben Sie einen Vorschlag?

Der Staat muss versuchen, diejenigen zu gewinnen, die im Gefängnis sitzen. Leute, die eine Ausbildung bei Al Kaida absolviert haben und die bekannt sind. Da wäre es wichtig, eine Figur zu finden, die die Szene öffentlich verlässt.

Was versprechen Sie sich von diesen Aussteigern?

Diese Leute haben eine enorme Reputation. Weil sie für die Ziele der Bewegung gelitten haben, gewinnen sie an Glaubwürdigkeit. Ein Beispiel ist der Österreicher Mohamed Mahmoud, der zuletzt im hessischen Erbach gelebt hat… und der im April vom hessischen Innenminister Boris Rhein des Landes verwiesen wurde. Leute wie er sind Stars in der Szene. Auch Aussteiger könnten als Vorbilder fungieren – im umgekehrten Sinn.

 

Sollte man Moscheen schließen, in denen nachweislich Extremisten predigen?

Da muss man sehr vorsichtig sein. Ein Gebetshaus zu schließen, ist eine sehr weitreichende Maßnahme. Allerdings hat das schon funktioniert. Nachdem 2005 in Neu-Ulm das Multikulturhaus und dessen Nachfolgeeinrichtung Islamisches Infozentrum in Ulm geschlossen wurden, ist die salafistische Szene dort im Süden stark geschwächt. {Das Interview führte Claudia Isabel Rittel  –  Quelle: www.fr-online.de}

 

5 Responses to “Wollten Hass-Prediger  einen Killer anheuern?”

  1. Ibrahaim Says:

    Schmeißt diese Leute nach Saudi-Arabien raus!

    Salafisten raus aus Europa! Verbrecher diese Salafisten!

  2. Qwertz Says:

    Ja mei

  3. Ibrahaim Says:

    Die Halbe Welt??? Nein!

    Nur einige Verbrecher die die Menschen in die irre leiten!

    Allah mahabah! Rabina maouguth! Gott ist Liebe! Der Herr ist da! AMIN!

  4. Es hilft nur Informationen zu liefern und Menschen mit Fakten zu versehen, die die Islam-Koederer abschrecken.


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