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Amoklauf in Batman-Film: „Nur Christen kommen in Himmel“ 23. Juli 2012

Filed under: Werte für Jugend — Knecht Christi @ 16:06

Amoklauf in Batman-Film • „Nur Christen kommen in Himmel“
Zynische Kommentare zum Aurora-Attentat von Abgeordneten und Kirchenführer

 

 

Sowohl ein texanischer Abgeordneter der Republikaner als auch ein evangelikaler Kirchenführer beleidigten die Opfer des Aurora-Massakers. Für den Abgeordneten Louie Gohmert aus Texas sind die Ursachen für den Amoklauf in Aurora klar.

Es sind die anhaltenden Attacken auf den „judäo-christlichen Glauben“,

die zu Tragödien wie dieser führen.

Da die fundamentalen Werte der Gesellschaft ausgehöhlt würden,

käme es zu solchen verrückten Amokläufen.

Würde hingegen der Stellenwert Gottes in der Gesellschaft wieder steigen,

wären solche Tragödien unwahrscheinlicher.

 

Klar ist für Gohmert auch, dass es am besten gewesen wäre, wenn noch jemand im Kino Waffen dabei gehabt hätte. Klar, dass da eine Verschärfung des Waffengesetzes kein Thema ist. Einen Schritt weiter ging der Evangelikale Kirchenführer Jerry Newcombe, der den Opfern des Amoklaufs ausrichtet, dass nur die (evangelikalen) Christen unter ihnen in den Himmel kämen. Diejenigen, die sich von Gott abgewandt hätten, würden hingegen wohl in der Hölle schmoren müssen. Auch nutzte er die Tragödie um für Religiosität zu werben. Denn solche Tragödien zeigen seiner Meinung nach, dass man keine Zeit verlieren sollte, Christ zu werden und die eigenen Sünden zu bereuen. Auch für ihn ist klar: Die Ursache für den Irrsinn von Aurora ist die Abwendung der Gesellschaft von Gott.

 

Immer wieder zynische Beleidigungen: Leider ist dieser Kommentar kein Einzelfall. Schon nach den Zerstörungen die Hurrikan Katrina in New Orleans anrichtete, sind evangelikale Kirchenführer negativ aufgefallen. Der Reverend Bill Shankes, selbst aus New Orleans stellte damals klar, dass Gott die Stadt aus gutem Grund zerstört hätte. Sie sei nun frei von Abtreibungen und frei von Unzüchtigen. Am bekanntesten in dieser Hinsicht ist wohl die Westboro Baptist Church, die unter anderem damit auffiel, dass sie die Trauernden beim Begräbnis von Matthew Shepard beleidigten. Sie stellten klar, dass der junge Mann aus Wyoming, der wegen seiner Homosexualität von zwei Männern erschlagen wurde, nun für alle Zeiten in der Hölle schmoren müsse. Die Kirche rund um Prediger Fred Phelps tauchte auch bei Begräbnissen von US-Soldaten, die im Irak-Krieg starben, auf. Beim Begräbnis des Soldaten Cherrie French hatten sie beispielsweise Schilder auf denen „Gott hasst Homosexuelle“ stand, dabei. Der Vater des Toten klagte gegen diese Aktion, allerdings sind derartige Aktionen in den USA durch die großzügige Auslegung der Meinungsfreiheit gedeckt. {Quelle: www.news.at – vonDaniel Steinlechner}

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Amoklauf in Aurora

 

 

Schießerei bei Batman-Film:

Massenmord war lange geplant

 

 

Trauer und Fassungslosigkeit: Überlebende weinen vor dem Kino

 

 

Amoklauf bei Batman-Film in Colorado:

Zwölf Menschen sterben.

Täter hatte 6000 Schuss Munition gekauft.

Wollte er wie der Joker sein?

 

 

Das

 

 

Aurora: „Ich bin der Joker, der Feind von Batman“, sagte James Eagan Holmes, 24, bei seiner Festnahme. Seitdem schweigt der Amokläufer, der in einem Kino in Aurora (US-Staat Colorado) zwölf Menschen tötete und 59 verletzte. Sein jüngstes Opfer ist die sechsjährige Veronica Moser, die mit ihrer Mutter zur Premiere des „The Dark Knight Rises“ gekommen war. Heute soll der als Einzelgänger beschriebene Student vor Gericht erscheinen. Über sein Motiv herrscht Rätselraten. Noch gibt es keine Bestätigung dafür, dass der Attentäter gezielt den mit Spannung erwarteten dritten Film der Batman-Reihe (Regie Christopher Nolan) für sein Verbrechen auswählte. Der New Yorker Polizeichef Ray Kelly erklärte zwar, der Schütze habe seine Haare rot gefärbt und sich als „Joker“ bezeichnet – so heißt einer der Gegenspieler von Batman – die Polizei in Aurora bestätigte das jedoch nicht. Im Film führt ein maskierter Bösewicht seine mörderische Bande in ein voll besetztes Football-Stadion und greift mit Waffen und Sprengstoff die nichts ahnenden Sportfans an. Und so glaubten viele Besucher des Kinos in Aurora an eine Show, als kurz nach Beginn der Mitternachtspremiere gegen 0.30 Uhr ein maskierter Mann in einem gasartigen Nebel auftauchte und sich Schüsse mit dem Soundtrack mischten.

 

 
Massaker in US-Kino: Täter hielt sich für den „Joker“ 

Amokläufer kam als Batman-Terrorist zur Premiere

 

 

Fest steht: Holmes, der Neurowissenschaften studierte und Hirnforscher werden wollte, gab sein Studium vor Kurzem auf und hatte seine Tat von langer Hand geplant. Es war keine Affekthandlung, der Täter wollte offenbar noch weitaus mehr Menschen umbringen. Schon seit vier Monaten hatte Holmes mit der Post etliche Waffenlieferungen erhalten und über das Internet 6000 Schuss Munition gekauft, sagte Polizeichef Dan Oates. Außerdem erstand er eine Schutzweste, zwei Magazinhalter und ein Messer für 300 Dollar (250 Euro) bei einem Online-Händler für Polizei- und Militärausrüstung. Holmes sei mit „Berechnung und Vorsatz“ vorgegangen. Die Bestellungen hat er sich sowohl nach Hause als auch an die Universität schicken lassen. „Das ist der Beweis für eine gewisse Berechnung und einen gewissen Vorsatz“. Seine Wohnung, die nur wenige Hundert Meter vom Kino entfernt liegt, spickte er mit unzähligen Sprengfallen, Brandbeschleunigern und Chemikalien. „Dieses Apartment war darauf angelegt, jeden zu töten, der es betritt“, sagte Oates. Nachdem Holmes sich in der Nacht zu Freitag nach dem Amoklauf auf dem Parkplatz vor dem Kino widerstandslos festnehmen ließ, musste er davon ausgehen, dass die Polizei seine Wohnung durchsuchen würde. Auch gestern waren dort Einsatzkräfte noch immer damit beschäftigt, Beweismaterial zu sichern. Die Fenster wurden mit schwarzer Plastikplane verdeckt, damit Schaulustige keinen Blick hineinwerfen konnten. Bei der Entschärfung der Sprengfallen setzte die Polizei auch einen Roboter ein. Es gab mehrere kontrollierte Explosionen.
 

Das Haus darf weiterhin nicht betreten werden, die Bewohner der angrenzenden Gebäude durften inzwischen aber nach Hause zurückkehren. Dass bei dem Verbrechen nicht noch mehr Menschen umkamen, lag wohl auch an einer Ladehemmung des halbautomatischen Sturmgewehrs (Typ AR-15) des Täters. Das Trommelmagazin mit 100 Schuss klemmte. Ansonsten hätte der Schütze bis zu 60 Schuss in einer Minute abgeben können. US-Präsident Barack Obama, der gestern nach Aurora flog, um mit Überlebenden und Angehörigen der Opfer zu sprechen, stand das Entsetzen ins Gesicht geschrieben, ähnlich ging es seinem republikanischen Wahlrivalen Mitt Romney. „Die Lehre aus dieser Tragödie ist, dass das Leben sehr zerbrechlich ist“, sinnierte Obama. „Wir wollen kein Beileid“, erklärte die Organisation Brady Campaign to Prevent Gun Violence, die für schärfere Waffengesetze kämpft. „Wir wollen Taten.“ So sieht es auch New Yorks Bürgermeister Michael Bloomberg. „Wissen Sie, besänftigende Worte sind nett“, sagte er in einer Rundfunkansprache. „Aber vielleicht ist es an der Zeit, dass die beiden Leute, die Präsident der Vereinigten Staaten werden wollen, aufstehen und uns sagen, was sie tun wollen“. {Quelle: www.abendblatt.de – Thomas Peipert}

 

One Response to “Amoklauf in Batman-Film: „Nur Christen kommen in Himmel“”

  1. gast homlse Says:

    Der Neurowissenschafts-Student Holmes zeigt exakt das Problem heutiger Neurowissenschaftler: sie können zwar komplizierteste Vorgänge in irgendwelchen „Hirnen“ „erklären“– nur ihr eigenes „Hirn“ können sie weder „erklären“, noch unter Kontrolle halten…
    Dann lieber noch eine perfekte Selbstkontrolle, als ein perfekter Student in den Neurowissenschaften…


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