kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Ein Besuch, der alles schon verrät! 19. Juli 2012

Filed under: Moslembrüder — Knecht Christi @ 16:43

بالصور .. تفاصيل لقاء مرشد الإخوان مع الانبا باخوميوس

Seine Eminenz Metropolit Pachomius besuchte den Führer der Moslembruderschaft

Aufgrund der Empörung vieler Kopten sowohl in Ägypten als auch im Ausland anlässlich dieses Besuchs berichten wir darüber, um zu erklären, warum das zustande kam. Erstmal zu Einzelheiten:  Seine Eminenz Metropolit Pachomius ist der Verwalter der koptischen Kirche seit dem Ableben seiner Heiligkeit Papsts Schenuda im vergangenen März. Jeder Kopte weiß, wie weise und fromm dieser Metropolit ist, was auch der Anlass dafür, seine Taten nicht in Frage stellen zu sollen. Mit Bischof Jeremia und Bischof Biemen ging seine Eminenz zur Residenz der Moslembruderschaft in Mokatam. Laut der verlogenen Presse Ägyptens wollte der koptische Metropolit sich für den Besuch des Führers Mohamed Badie in der päpstlichen Residenz bedanken. Badie überraschte seine Heiligkeit Papst Schenuda am nächten Tag seines Zusammenbruchs im Kairoer Markus-Dom. Angeblich soll der Führer der Moslembruderschaft folgendes gesagt haben: „Die Entwicklung Ägyptens hängt von dem Vereinen aller Ägypter, ohne einen Unterschied wegen Farbe, Relegion oder Geschlecht. Endlich haben die Ägypter die Macht über ihr land zurückerhalten, sodass das von Natur aus religiöse Volk seinen Weg bestimmt und seine Führer wählt. Die Christen und Moslems sollen Hand in Hand Ägypten wiederaufbauen und voranbringen“.

 

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Analyse und Begründung: Der Besuch des koptischen Metropoliten und des vorübergehenden Oberhaupts der koptischen Kirche sagt alles. Das heißt, dass die Kirche viel weißt, was wir normale Kopten nicht genau wissen und nur mutmaßen. Die koptische Kirche mit 19 Millionen christlichen Ägyptern hat sehr gute Quellen und steht mit Geheimdienst und Sicherheitsdienst im direkten Kontakt. Das erlaubt ihr, fast alles zu wissen, was hinter den geschlossenen Türen passiert. Wie es aussieht, werden die international Organisation der Moslembruderschaft sowohl in Ägypten als Zentrum als auch in der ganzen Region (von Marokko bis zum Jemen) und in Europa das Sagen haben. Das Geschäft der Amis und Europas mit den Geldgebern Saudi-Arabien, Katar und den Golf-Ländern geht langsam auf. Sie wollen nur eines: Die ganze Region abfackeln, um sich daran zu bereichern. Wer das nicht verstehen kann, soll sich an den 8-jährigen Krieg zwischen dem Irak und dem Iran, von dem alle Länder Europas und die Amis saftig profitiert haben. Die Anzeichen werden Tag für Tag klarer … die ägyptische Armee wird gezähmt und die Moslembrüder werden frecher … Al-Kaida, Hamas, Hizb Allah, Salafisten und alles Tochterorganisationen der Moslembruderschaft werden ganz offen und nicht mehr unter dem Tisch unterstützt … höchstwahrscheinlich wird Baschar Al-Assad wie Mouamar Gaddafi enden und dann geht es richtig rund … Sie wissen schon wie … 

 

 

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Machen Sie der koptischen Kirche keinen Vorwurf. Denn wir wissen ja nicht, unter welchem Druck sie steht. Unsere Kirche kann sich keine Kritik erlauben und versucht es immer wieder mit der christlichen Liebe zu den Feiden und den verfolgern, wie es der Lehre Christi entspricht. Beten Sie für die Kopten, aber auch für alle Christen in Jordanien, dem Libanon, Syrien, Algerien, Marokko, Libyen, dem Sudan und Palästina. Denn die nächten Monate und vielleicht Jahre fürchterlich sein werden. Es tut mir Leid und verzeihen Sie mir, wenn ich sage, dass man auf die Solidarität der christlichen Europäer pfeifen kann … wir vertrauen auf Jesus Christus und erheben unsere Hände zu ihm und sagen vertrauensvoll: Dein Wille geschehe …

 
 
 
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Kommentar von Bazillus

 
 

 

Der Artikel sagt im letzten Satz:

“Es tut mir Leid und verzeihen Sie mir, wenn ich sage, dass man auf die Solidarität der christlichen Europäer pfeifen kann … wir vertrauen auf Jesus Christus und erheben unsere Hände zu ihm und sagen vertrauensvoll: Dein Wille geschehe …

 

Der Satz ist hart, ist aber leider wahr. Da gibt es dem Autor auch nichts zu verzeihen, weil er mit jedem seiner Worte das Recht voll auf seiner Seite hat. Dieser Satz ist eine berechtigte Anklage gegen Christen, die hier in Europa überhaupt nicht mehr wissen, was Christsein heißt, weil sie nicht mehr wissen, was es heißt, um Jesus willen verfolgt, ausgegrenzt, verachtet, verhöhnt, diskriminiert und ja, getötet zu werden. Der Autor hat in diesem Satz genau das zusammengefasst, was verfolgte Christen in ihrer Gesamtheit täglich erleiden und erleben müssen. Dabei können sie nicht auf eine umfassende, noch nicht einmal auf eine moralische Unterstützung der christlichen Gemeinden hoffen, geschweige denn, mit dieser rechnen. Zulange haben Kirchenvertreter, Politiker und Gemeinden dem Islam den Persilschein ausgestellt, indem sie nur zu gern auf seine Lügen eingegangen sind, dass diese Gräueltaten der religiös-legitimierten Gewalt nichts mit dem Islam zu tun hat, und zwar wider besserees Wissen. Wer sich als Kirchenleiter bewusst nicht informiert und die Lüge oder die Desinformation durch die Täterreligion unkritisiert und unhinterfragt um des lieben Friedens willen akzeptiert, ist ein Verräter, ein Verräter nicht nur an den verfolgten Christen, sondern auch an Jesus selbst. Die christlichen Gemeinden in Europa haben sich in ihrer Gesamtheit entweder gar nicht oder nur halbherzig um die Sorgen und Nöte ihrer verfolgten Mitgeschwister Jahrzehntelang überhaupt gekümmert. Leider wird das auch in Zukunft so bleiben. Statt dessen haben sie hier ihr Wohlfühlchristentum aufgebaut, gepflegt und praktiziert ohne auch nur im Entferntesten auf die vom Islam verfolgten Menschen in aller Welt auch nur annähernd angemessen zu reagieren. Und wenn es sich nicht vermeiden ließ, dass ein Massaker an Christen wieder einmal bekannt wurde, so wurde einmal für die Verfolgten gebetet und dann versank diese Problematik wieder in den Archichen der lauen Christenherzen Europas. Der Islam wird grundsätzlich geistlich freigesprochen wider jeder Erkenntnis.

 

Weil dies so ist, ist diese Anklage leider nur zu berechtigt. Dem Autor sei jedoch ins Stammbuch geschrieben: Eine Lanze muss ich für wenigstens einige christliche Europäer brechen. Er möge bitte mit einem Auge auf die hier tätigen christlichen Organisationen “Kirche in Not”, “CSI” und “Open doors” blicken, die leider völlig unterrepräsentiert und fast ungehört, immer wieder die Nöte der Christen in islamischen, aber auch in anderen Ländern anprangern und einen tiefen Stachel im Fleische der europäischen dahindämmernden Christenheit darstellen. Die Gesamtheit der Christen ficht diese Problematik leider nicht an,weil diese Organisationen innerhalb des Christentums zu wenig bekannt sind. Es ist dieser Gesamtheit nicht einmal wert, wenigstens jeden Sonntag für verfolgte Mitgeschwister wenigstens eine Fürbitte zu formulieren und zu beten. Darum ist es gut, nicht auf andere zu vertrauen, sondern nur auf Jesus Christus, unseren Herrn.

 

Aus diesem Satz bricht sich die ganze Enttäuschung, Frustration und Hoffnungslosigkeit des Autors

in Bezug auf die so wichtige Solidarität von Christen hier im Westen,

wo sie noch frei ihre Religion ausüben dürfen (nicht mehr sehr lange) Bahn.

 

 

Es ist dringend an der Zeit, sich bei dem Autor und den vielen namenlosen verfolgten Christen,

in deren Namen er gesprochen hat,

sich in tiefer Scham ob unseren völligen Versagens ihnen gegenüber von ganzem Herzen zu entschuldigen.

Nein, nicht wir mögen verzeihen.

Wir bitten ihn und seine verfolgten Mitgeschwister um Verzeihung verbunden mit der (in keiner Weise gerechtfertigten) Hoffnung,

dass er und sie auch uns Untätigen, Uneinsichtigen und Gleichgültigen irgendwann einmal verzeihen können.

 

4 Responses to “Ein Besuch, der alles schon verrät!”

  1. Bazillus Says:

    Der Artikel sagt im letzten Satz: „Es tut mir Leid und verzeihen Sie mir, wenn ich sage, dass man auf die Solidarität der christlichen Europäer pfeifen kann … wir vertrauen auf Jesus Christus und erheben unsere Hände zu ihm und sagen vertrauensvoll: Dein Wille geschehe …

    Der Satz ist hart, ist aber leider wahr. Da gibt es dem Autor auch nichts zu verzeihen, weil er mit jedem seiner Worte das Recht voll auf seiner Seite hat. Dieser Satz ist eine berechtigte Anklage gegen Christen, die hier in Europa überhaupt nicht mehr wissen, was Christsein heißt, weil sie nicht mehr wissen, was es heißt, um Jesus willen verfolgt, ausgegrenzt, verachtet, verhöhnt, diskriminiert und ja, getötet zu werden. Der Autor hat in diesem Satz genau das zusammengefasst, was verfolgte Christen in ihrer Gesamtheit täglich erleiden und erleben müssen. Dabei können sie nicht auf eine umfassende, noch nicht einmal auf eine moralische Unterstützung der christlichen Gemeinden hoffen, geschweige denn, mit dieser rechnen. Zulange haben Kirchenvertreter, Politiker und Gemeinden dem Islam den Persilschein ausgestellt, indem sie nur zu gern auf seine Lügen eingegangen sind, dass diese Gräueltaten der religiös-legitimierten Gewalt nichts mit dem Islam zu tun hat, und zwar wider besserees Wissen. Wer sich als Kirchenleiter bewusst nicht informiert und die Lüge oder die Desinformation durch die Täterreligion unkritisiert und unhinterfragt um des lieben Friedens willen akzeptiert, ist ein Verräter, ein Verräter nicht nur an den verfolgten Christen, sondern auch an Jesus selbst. Die christlichen Gemeinden in Europa haben sich in ihrer Gesamtheit entweder gar nicht oder nur halbherzig um die Sorgen und Nöte ihrer verfolgten Mitgeschwister Jahrzehntelang überhaupt gekümmert. Leider wird das auch in Zukunft so bleiben. Statt dessen haben sie hier ihr Wohlfühlchristentum aufgebaut, gepflegt und praktiziert ohne auch nur im Entferntesten auf die vom Islam verfolgten Menschen in aller Welt auch nur annähernd angemessen zu reagieren. Und wenn es sich nicht vermeiden ließ, dass ein Massaker an Christen wieder einmal bekannt wurde, so wurde einmal für die Verfolgten gebetet und dann versank diese Problematik wieder in den Archichen der lauen Christenherzen Europas. Der Islam wird grundsätzlich geistlich freigesprochen wider jeder Erkenntnis.

    Weil dies so ist, ist diese Anklage leider nur zu berechtigt. Dem Autor sei jedoch ins Stammbuch geschrieben: Eine Lanze muss ich für wenigstens einige christliche Europäer brechen. Er möge bitte mit einem Auge auf die hier tätigen christlichen Organisationen „Kirche in Not“, „CSI“ und „Open doors“ blicken, die leider völlig unterrepräsentiert und fast ungehört, immer wieder die Nöte der Christen in islamischen, aber auch in anderen Ländern anprangern und einen tiefen Stachel im Fleische der europäischen dahindämmernden Christenheit darstellen. Die Gesamtheit der Christen ficht diese Problematik leider nicht an,weil diese Organisationen innerhalb des Christentums zu wenig bekannt sind. Es ist dieser Gesamtheit nicht einmal wert, wenigstens jeden Sonntag für verfolgte Mitgeschwister wenigstens eine Fürbitte zu formulieren und zu beten. Darum ist es gut, nicht auf andere zu vertrauen, sondern nur auf Jesus Christus, unseren Herrn.

    Aus diesem Satz bricht sich die ganze Enttäuschung, Frustration und Hoffnungslosigkeit des Autors in Bezug auf die so wichtige Solidarität von Christen hier im Westen, wo sie noch frei ihre Religion ausüben dürfen (nicht mehr sehr lange) Bahn.

    Es ist dringend an der Zeit, sich bei dem Autor und den vielen namenlosen verfolgten Christen, in deren Namen er gesprochen hat, sich in tiefer Scham ob unseren völligen Versagens ihnen gegenüber von ganzem Herzen zu entschuldigen. Nein, nicht wir mögen verzeihen. Wir bitten ihn und seine verfolgten Mitgeschwister um Verzeihung verbunden mit der (in keiner Weise gerechtfertigten) Hoffnung, dass er und sie auch uns Untätigen, Uneinsichtigen und Gleichgültigen irgendwann einmal verzeihen können.

    • Emanuel Says:

      …… leider werden wir in der nächsten Zeit immer mehr erleben müssen, wie sich meine oft unbeholfen formulierten Warnungen und Appelle offenbaren werden …. ich schrieb es noch vor wenigen Minuten, das diejenigen, die in Syrien von den „Rebellen“ ermordet werden, uns Christen nahe stehen, sie sind unsere Verbündete oder wir dort , sind ihre Verbündete …Ebenfalls so verhält es sich in Ägypten … und wahrscheinlich , hat es sich sogar in Libyen ähnlich verhalten … Wir werden von den Wahhabiten und Salafisten getötet und die Führer des Westens, helfen den Feinden der wahrhaft gläubigen Menschen – sie sind aus den Höllen entlaufen und werden uns verfolgen, bis sie diese Erde komplett beherrschen und Gott den Herrn, Jesus Christus von dieser Erde gelöscht haben … Der Schöpfer ist der Schöpfer des Universums und in diesem Universum gibt es unzählige Erden … aber über dem erschaffenen Universum steht das Reich Gottes ….. ich hoffe das der Herr uns erleuchtet und uns am Ende zu Sich führt …..

  2. carma Says:

    zum einen ist die systematische verfolgung von christen vor „9/11“ in dieser region eher selten gewesen, zum anderen interessieren auch die europäischen christen niemanden wirklich, sowenig wie die moslems und andere von interesse sind. all die religionskritiker fühlen sich nur erneut bestätigt, für sie fühlt sich alles religiöse irgendwie „islamisch“ – also gehirngewaschen an.
    seit dem irakkrieg, nach diversen groß-attentaten und nun der arabischen „revolution“ und den vielen islamkritischen publikationen der letzten jahre(!) dämmert es auch den bisher eher unbedarften rest-christen im westen, dass die bisher von ihnen fürsorglich umhegte, ach so geschundene „dritte welt“ vornehmlich aus islamischen Jesusverächtern besteht, die sich einen teufel um unsere nächstenliebe und der dreifaltigkeit scheren. generell ist zwar ein gesteigertes unbehagen über den islam auch bei ehemaligen „sympathisanten“ aus dem kulturbürgerlichen milieu und dessen umfeld zu beobachten, eine generelle „kollektivschuld“ den islam-anhängern zuzuweisen möchte man aber doch aus historischen gründe vermeiden. viele sehen sich zu einer moralischen wertung genötigt, die ihnen schon auf grund fehlender religionskenntnisse widerstrebt und den humanistisch-multikulturellen utopismus womöglich zerplatzen ließe. dass armut, unterdrückung, unterentwicklung, despotische regime und religiöser fanatismus die größtenteils selbstverschuldete alltagsrealität der so beliebten „unbeschwerten“ und „lebensfrohen“ südländer war und ist, schadet dem liebgewonnenen „dritte welt“-klischee, sie seien die noch unverdorbenen, naiven und daher besseren und unschuldigeren menschen. so kann man irren!!


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