kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Das Leid verfolgter Christen in islamischen Ländern 14. Juli 2012

Filed under: Pater Zakaria & co. — Knecht Christi @ 19:35

Warum ignorieren die meisten Christen bis hin zu Kirchenführern und -führerinnen das Leid verfolgter Mitgeschwister im Islam?

 

Wir müssen uns den Realitäten stellen,

dass selbst die meisten Christen, ja,

leider auch insbesondere die Christenführer aller christlichen Gemeinschaften

nicht über den Tellerrand hinausschauen wollen.

 

Es interessiert sie einfach nicht. Sie sind mit ihrem Wohlfühlchristentum vollauf beschäftigt.

Was hindert sie daran trotz aller schockierenden Bilder aus Ländern,

die Christen und andere Menschen diskriminieren, verfolgen bis hin zu Folter und Tod!?

Ist es gleichgültige Lethargie?

Ist es aktiv-totales Desinteresse?

Ist es Verdrängung?

Ist es einfach nur ein langsames,

aber stetiges Hinabgleiten in stumpfes geistiges Dunkel?

 

 

Ich spreche hier nicht von Organisationen wie Kirche in Not, open doors oder CSI. Diesen christlichen Organisationen sind die einzigen auf weiter christlicher Flur, die selbst innerhalb der christlichen Welt ein Schattendasein fristen. Viele Christen kennen diese Organisation nicht einmal! Und genau dieses Nichtwissen um diese Hilfswerke ist der Gratmesser des Verhaltens in den christlichen Gemeinden in aller Welt, insbesondere hier in Europa. Jesus hat hier klare Anweisung gegeben. Ja, Jesu Botschaft wird speziell in diesem Punkt völlig ignoriert, als ob es innerhalb christlicher Gemeinschaften das Selbstverständlichste von der Welt wäre, Jesu geist- und heilvolle Anweisungen zu übergehen, und zwar völlig ohne Gewissensbisse, völlig ohne Unrechtsbewusstsein. Manchmal habe ich den Eindruck, als ob unsere Kirchenführungen alles lesen, nur nicht das Neue Testament. Ich habe den Eindruck, als ob die Kirchenführer ob der jesuanischen Prophezeiung, dass Christen um Jesu Willen verfolgt und getötet werden, um Gott einen Gefallen zu tun, angenommen wird ohne auch nur einen Hauch dagegen zu unternehmen. Als ob es eine Selbstverständlichkeit wäre, die Diskriminierung von Anhängern Jesu als Selbstläufer sehen zu dürfen. In keinem anderen Problemfeld ist ein solches Desinteresse förmlich mit den Händen greifbar zu spüren wie gerade in dieser Thematik. Ich erlebe es als Phänomen der Vogel-Strauß-Religionsführung und -verkündigung. Jesus hat Christen dieses Verhängnis vor Augen gehalten, es aber nicht gut geheißen. Wir lassen Menschen in übelster Lebenssituation einfach allein. Noch nicht einmal ein sonntäglich regelmäßiges Fürbittgebet in allen Gemeinden Österreichs, Deutschlands, eines Bundeslandes, nicht einmal einer Stadt, geschweige denn auch nur in einer Gemeinde für diese bedauernswerten Seelen ist offenbar möglich.

 

Und noch weniger verständlich ist das Negieren der Gemeinden gerade dieser Verfolgungsproblematik, weil das Glaubensleben gerade der Christen in Verfolgungssituation einen echten fast körperlich zu spürenden Glaubensgewinn für unsere lauen Christen sein könnte und wäre. Ja, selbst die Jugend, die sich doch mit dem Glauben so schwer tut, könnte gerade durch aktive Hilfe in diesem Bereich für das Christentum begeistert werden. Wir als greisenhafte und offensichtlich in dieser Frage abgebrühte Christenschar hätte sogar noch mehr Gewinn in Sachen Glauben und Liebe, wenn wir Christen uns aktiv für diese Menschen geistlich und geistig, aber auch finanziell je nach Möglichkeit aktiv einsetzen würden, weil sie uns praktisches Vorbild sind. Wir verehren die alten Märtyrerinnen und Märtyrer der Kirche als Heilige. Dabei haben wir vor unseren Augen Märtyrer en masse, die wir jedoch völlig ignorieren. Wir sind uns der Bedeutung des hl. Stefanus aus dem NT völlig bewusst. Aber wir verraten durch unsere Untätigkeit die vielen tausend Stephanusse der Gegenwart, die vor unseren Augen abgeschlachtet werden wie kürzlich in Nigeria, in Irak, in Ägypten, in Pakistan, usw., geschehen, ohne auch nur einen Finger zu rühren. Wir gehen zur hl. Kommunion, zum Abendmahl, in dem wir uns mit Jesus geistlich, geistig, ja sogar körperlich verbinden, aber auch mit den Mitchristen, die uns dann durch das gebrochene Brot Geschwister werden.

 

Nur an die verfolgten Geschwister denken wir nicht, obwohl gerade sie unser Brotbrechen in geistiger Weise nötiger hätten als wir zueinander. Wir hätten aktiv die Möglichkeit, aus dem Trott, ja auch der religiösen Gewohnheit auszubrechen und unseren christlichen Glauben von innen her mit Begeisterungsfähigkeit für diese Menschen und somit auch für Jesus zu füllen. Wer kann geringer sein als eine Glaubengeschwisterpersönlichkeit, die akut verfolgt wird. Nicht nur im Armen, ja auch in diesem “Geringsten” dürfen wir Jesus sehen. Wir jedoch in unserer Sattheit und Gleichgültigkeit sehen nicht einmal das Leid, das sich vor unseren Augen abspielt. Offensichtlich sehen wir Jesus lieber abstrakt geschnitzt am Holzkreuz als in diesen bedauernswerten Mitgeschwistern. Wir ignorieren bewusst das Leiden Christi. Wir feiern jedes Jahr Karfreitag in feierlicher Form, wir verraten aber das ganze Jahr über Christen und andere Menschen in Verfolgungssituation. Judas hat Christus nur einmal verraten und das hatte für ihn schlimme Folgen. Wir jedoch verraten Christus jeden Tag, ja, jeden Tag mehr. Selig, die das Wort Gottes = Jesus hören und es befolgen.

 

Was würde Jesus uns sagen,

wenn er wie vor 2 000 Jahren unter uns wandeln würde?

 

 

Jesus wird offensichtlich nicht mehr ernst genommen von Christen,

egal ob in leitender Funktion oder nicht.

 

Was sind die ursächlichen Gründe für dieses christlich-schizophrene Verhalten?

Für arme Menschen öffnen wir den Geldbeutel und legen uns wirklich ins Zeug in aller Welt, 

was gut und richtig ist.

In diesem Bereich sind wir echte Christen.

Für verfolgte Menschen haben wir kaum einen Wimpernschlag übrig,

obwohl beides im jesuanischen Programm Pflichtübung wäre.

 

 

Neben der praktizierten Gleichgültigkeit sehe ich als weiteren Grund für dieses grobe Fehlverhalten von Christen und Christenführerinnen und -führern die gewollte und gesteuerte Mentalität des Relativismus, des “Alles-unter-den-Deckmantel-der-Liebe-halten-Wollens”. Es ist ja so schön einfach, die Täter und deren Beweggründe nicht nennen zu müssen, wenn man das Gesamtproblem ignoriert oder nur eben alibimäßig ankratzt und skizziert. Man sieht die toten und verfolgten Christen ja nicht als Islamverfolgte, sondern nur als Opfer ethnisch-sozialer Verhältnisse und Unruhen. Damit fallen sie aus der Kaegorie “religiös-verfolgt” heraus. Sie werden zu Opfern gesellschaftlicher Missstände degradiert. Diese Missstände müssten allerdings dann auch in allen Ländern auftreten, deren Bevölkerung arm ist. Sie treten dort aber nicht auf und wenn sie auftreten, wird gegen die Regierung oder gegen Reiche rebelliert, nicht gegen Menschen aus gleicher Stellung. In Ägypten, Nigeria, Irak und sonstwo jedoch sind klare  und markante Religionslinien zu erkennen.  Dabei nehme ich die Opfer der Muslime der anderen Konfession nicht aus. Sie gehören mit in unser Gebet.

 

Diese heuchlerische und feige Geisteshaltung führt dazu,

dass der Islam sein Gesicht nicht verlieren muss.

Er kann seine Ausgrenzungsmaske aufbehalten

und trotz und entgegen aller tödlichen Fakten

den verlogenen und trügerischen Schein einer Religion des Friedens wahren.

 

Rückgratlose Politiker und Kirchenführer aller christlichen Gemeinschaften helfen ihm dabei und halten mit der Wahrheit hinter dem Berg. Man lässt sich gern täuschen von weltmännisch auftretenden Muslimführern wir Herrn Imam Idriz aus München und vertraut auf seine Lügen, die er legal in den Dienst seiner Religion stellt. Der Islam denkt in Jahrhunderten, wir, die wir nicht einmal mehr echte Christen sind, nur bis zur nächsten Wahl, die dann doch immer gleichförmig ausfällt. Hinter dieser Maskerade kann man die Verfolgungssituation für Christen gut verstecken. Sie existiert einfach nicht. IHnen wird über den christlichen Armutstopf geholfen werden. Wir hören dann bestenfalls, dass der Islam (entgegen vieler explizit anders lautender Tötungs-, Nichtfreundschafts-, Höllen- und Ausgrenzungsverse) missbraucht wurde und wenn, dann sind andere politische und wirtschaftliche Verhältnisse schuld. Was nicht existiert, muss weder  geistig  erkannt noch poltisch und theologisch bekämpft werden. Das ist dann der propagandistische Erfolg des Islam leider auch in den Kirchen, die fatalerweise meinen, dass Musilme und Chrsten/Juden denselben Gott anbeten, die krasseste Fehlbeurteilung der Christenheit überhaupt. Würde der Islam als geistiger Brandstifter öffentlich als Verfolgerreligion entlarvt, was bei den Untaten zu aller Zeit und auch heute noch begangen,  ein Leichtes wäre, wäre es mit der Gotteseinheit in Harmonie der künstlich aufrechterhaltenden Art zwischen den Religonen vorbei. Da der Islam selbstkritikresistent und -unfähig ist und Gewaltanwendung eines seiner legalen strategischen Stilmittel ist, hält man sich die Schlange ruhig, bis sie – in der Mehrheit befindlich – durch islamische Gesetzgebung zubeißt.

 

Dieses Desinteresse an den verfolgten Christen in islamischen Ländern hat somit einen weiteren Grund und er wird sich rächen. Man will den Vertretern des Islam nicht vor den Kopf stoßen. Man will die islamischen Größen (Allah und Mohammed) nicht kritisieren, da das alles doch in blutigen Racheszenarien enden könnte. Somit ist die Feigheit vor der Wahrheit in die Knie gegangen und  zumindest als ein Grund unter anderen für das Verhalten von Christen hier im noch freien Europa auszumachen. Diese bewusst hochgehaltene Desinteresse wird uns in einer bis zwei Generationen vor die Füße fallen. Dann müssten andere für uns beten. Ob diese anderen uns dann auch so im Stich lassen werden, wie wir sie heute schon? Es geht hier nicht darum, im Islam ein Feindbild zu kreiieren, um von den eigenen Misständen, die zweifellos im Christentum vorhanden sind, abzulenken, denn das hat der Koran schon mit Nichtmuslimen, Juden und Dreifaltigkeitschristen aufgestellt und bis heute aufrecht erhalten.  Es geht hier um das nackte Überleben in (Religions-)Freiheit,  im Gleichheitsdenken, welches auf alle Menschen, nicht nur auf Muslime hin ausgerichtet ist . Es geht um Abwehr der islamischen Gesetzgebung der Scharia und der Abwehr der rechtichen Frauenunterdrückung im Islam.

 

 

 

Denn dies alles steht auf der Agenda des politischen Islam,

dem wir heute so bereitwillig alle Türen und Fenster öffnen in der Hoffnung,

dass es nicht so schlimm werden kann,

da wir doch in Europa leben.

 

 

Welch ein  bitterer Trugschluss!!!

 

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