kopten ohne grenzen

Durch Gebet und Wort für verfolgte Kopten

Gottes Liebe spricht aus seinen Werken 10. Juli 2012

Filed under: Werte für Jugend — Knecht Christi @ 18:07

 

„Gottes Wege sind unerforschlich“

 

 

Liebe Leserin, lieber Leser der Rundschau, ist es Ihnen auch schon öfter so ergangen, dass Sie sich immer wieder gefragt haben, weshalb in Ihrem Leben so manch rätselhafte Ereignisse eingetreten sind? Fragen tauchten auf, Zweifel bohrten, bittere Gedanken wollten nicht weichen, schwere Ereignisse marterten das Gehirn, und alle Freude war erloschen. So hat es auch der Psalmsänger erlebt, der in seiner Anfechtung nur noch sagen konnte:

Ich wäre fast gestrauchelt . . . mein Tritt wäre beinahe geglitten

(Ps.73,2)!

Viele nicht leichte Situationen haben wir Menschen im Laufe eines Lebens zu bewältigen.
 

 

Da gibt es Enttäuschungen, die oft schnell abgehakt sind. Bei der Fußball-Europameisterschaft kamen, durch die Niederlage gegen Italien, viele Fans von der größten Hoffnung in eine tiefe Ernüchterung. Relativ schnell wird dies weggesteckt und der Blick sofort auf die Zukunft gerichtet. Aber da gibt es auch Erlebnisse, die martern tage- und wochenlang Leib und Seele. Jemand bekennt: „Manchmal bin ich verzweifelt. Dann sitze ich da, bedenke mein Leben. Ich komme mir so verlassen und einsam vor!“ Viele versuchen dann, ihre innere und äußere Not „zu ersäufen.“ W. E. von Ketteler prägte das Wort: „Der Durst der Seele treibt dem Alkohol mehr Seelen zu als der Durst des Leibes.“ Aber hat nicht Gott den Durst unserer Seele, auf ihn, den Schöpfer, ausgerichtet? Christa von Viebahn, die Gründerin der Aidlinger Schwesternschaft, hat von sich bezeugt: „Ich hatte Durst nach Gott!“ Und Gott stillte ihren Durst in der Weise, dass sie – durch ihr Leben für Gott – unzähligen anderen Menschen auch zu dieser tiefen Lebenserfüllung verhelfen konnte.
 

Vor wenigen Tagen kamen meine Frau und ich von einer Israelreise zurück. Uns stand wieder einmal deutlich vor Augen, welch unfassbar leidvolle Geschichte dieses Volk zu bewältigen hatte und noch hat. Durch eigene und fremde Schuld musste Israel in einer Zeitspanne von zirka 3500 Jahren immer wieder durch die tiefsten Tiefen des Leids gehen. Im Gedenken daran begeht in wenigen Wochen die evangelische Kirche in Deutschland den Israelsonntag. Wie unermesslich groß und unergründlich heilig muss der lebendige Gott sein, dass er das von ihm in besonderer Weise berufene Volk der Juden im Lauf seiner Geschichte in solche Leidenstiefen geführt, aber niemals aufgegeben hat. Wie unbegreiflich sind seine Gerichte und unerforschlich seine Wege“ (Rö. 11,33b)! Darüber sind manche Juden zu Atheisten geworden. Andere praktizieren einen jüdischen Selbsthass, wie es vor Kurzem durch die Schändung der Holocaust-Gedenkstätte erneut zutage trat. Aber der größte Teil des Volkes Israel lebt im Glauben an den Ewigen. Tendenz steigend. Nicht zuletzt durch die immens schwierige politische Lage, vor allem durch die Bedrohung der Auslöschung ihres Staates durch den Iran. Mit welcher Hingabe Juden – trotz und nach dem Holocaust – an der Klagemauer beten, lässt einen nicht kalt, bewegt tief und löst Staunen aus. Das ganze Elend ihrer Vergangenheit und die ungewisse Zukunft treibt sie zum „Dennoch“ des Glaubens, wie es der Psalmsänger ausdrückt: Dennoch bleibe ich stets an dir! Wenn mir gleich Leib und Seele verschmachtet, so bist du doch, Gott, allezeit meines Herzens Trost und mein Teil“ (Ps.73,23a und 26).
 

Die 1947 in Qumran am Toten Meer aufgefundene Schriftrolle des Propheten Jesaja wird mit vielen weiteren Schriftfunden im Israel-Museum ABC sicher aufbewahrt. Daneben befindet sich ein großartiges, rekonstruiertes Modell des alten Jerusalem, wie die Stadt im Jahr 66 n. Chr. architektonisch gestaltet war. Jemand hat gesagt: „Wer geschichtslos denkt, denkt gottlos„! Jeder Mensch und jedes Volk hat eine Vergangenheit. Wer daraus lernt, wird seine eigene Zukunft und die Zukunft seines Volkes positiv mitgestalten.

{Quelle: www.swp.de – Friedemann Hägele – Sulzbach-Laufen}

 

 

 

 

Gottes Liebe spricht aus seinen Werken

 

 

 

 

Gott hat die Schöpfung wunderbar gemacht und durchdacht.

Leider ist nicht alles so perfekt geblieben.

Dennoch möchte Gott dem Menschen seine Liebe schenken.

Ein Interview mit Pfarrer und Psychologe Reinhard H. Egg.

 

jesus.ch: Herr Egg, wie kommt es, dass viele Menschen eine höhere Macht erahnen und nach «mehr» suchen?
 Reinhard H.Egg: Das hängt damit zusammen, dass der Mensch neben seinem Bewusstsein auch ein Unterbewusstsein hat. Es lässt den Menschen über sich hinaus Fragen stellen. Was lenkt mich? Wer bestimmt mein Leben? Was war vorher, was kommt nachher? Aus diesem Gefühl, dass da etwas ist, was uns bei weitem übersteigt, kommt dann auch die Ahnung, dass uns etwas übergeordnet ist.
 

Was sagt uns die Natur über Gott?
 Wir empfinden die Natur im Allgemeinen als schön und sinnvoll. Da kann doch nur eine starke Macht dahinter stehen. Und diese meint es offensichtlich gut mit uns. Gott hat so verschwenderisch Farben und Fantasie in die Schöpfung fliessen lassen, weil er uns liebt. Und er möchte, dass wir uns an ihm und an seinen Werken freuen.
 
Als Gott die Welt erschuf, sagte er: «Alles ist sehr gut gemacht.» Wie ist das zu verstehen?
 Es bedeutet, dass die Welt in Ordnung ist, so wie Gott sie geschaffen hat, nur wir sind in Unordnung. Ordnung ist gut, aber sie beinhaltet auch das Überleben des Stärkeren. Darum gehört zu dieser Ordnung auch die Botschaft von Jesus Christus im Neuen Testament, der uns sagt, dass wir eine Verantwortung haben gegenüber dem Nächsten und der Schöpfung.
 

Was ist das Besondere an der Beziehung zwischen dem Schöpfer und seiner Schöpfung?
 Jedes Geschöpf trägt in sich selbst etwas von seinem Schöpfer. Das ist wie in der Kunst: Wir sehen ein Bild und wissen, das ist ein Picasso. Die Bibel sagt uns, dass der Mensch nach dem Bilde Gottes geschaffen wurde. Deshalb ist es wichtig, mir bewusst zu sein, dass mir in jedem meiner Mitmenschen Gottes Bild entgegentritt. Ich habe eine Verantwortung ihm gegenüber. Das gilt auch für die Tierwelt. Ich kann einen Fisch essen. Aber wie wird der Fisch gezüchtet, wie wird er gefangen und getötet? Auch hier haben wir eine Verantwortung!
 
Wie kann «alles gut» werden zwischen Gott und uns?
 Wir Menschen entfernen uns immer mehr von Gott. Eine für uns unüberwindbare Kluft ist entstanden. Aber Gott hat in seiner Liebe eine Brücke darüber geschlagen. Durch Jesus haben wir wieder Verbindung mit Gott. Am Kreuz ist das Entscheidende geschehen. Wenn wir Jesus Christus als Gottes Sohn annehmen, der für uns gestorben und auferstanden ist, dann nehmen wir auch seine Vergebung an. Und nur durch diese Vergebung kann es gut sein zwischen Gott und mir. {Quelle:  www.jesus.ch – vor Rebekka Schmidt – Reinhard H. Egg. führt mit seiner Frau eine biblisch-therapeutische Seelsorgepraxis}.

 

 

 

One Response to “Gottes Liebe spricht aus seinen Werken”

  1. saphiri1 Says:

    Danke Knecht Christi für die in letzter Zeit biblischen Texte und Hinweise für das göttliche Leben!

    zudem sind diese Bilder dazu…. ein wahrer Hingukker ….Mfg Herzlichst Issachaer…


Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s